Absurd: Warum diesem Mann verboten wird, saubere Energie zu produzieren

Martin Pehle hatte nicht mit Gegenwind gerechnet, er wollte nur saubere Energie. Doch das Ordnungsamt seines Lausitzer Dorfes will ihn zwingen, seine Solaranlage vom Dach zu nehmen – mit grotesken Argumenten. 

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Martin Pehle aus Atterwasch lebt in einem denkmalgeschützten Haus. Da die Sonne das Dach komplett bestrahlt, hatte der Vorsitzende des Gemeindekirchenrats eine Idee: Eine Solaranlage aufs Dach.

Es dauerte nicht lange, da stand das Ordnungsamt vor der Tür: Die Solaranlage füge sich nicht “in das bestehende Denkmal-Ensemble ein”, ja, es “verunstaltet” dieses sogar, so die Behörde. Darum müsse die Anlage verschwinden.

Twitter Atterwasch 1

Ob man eine Solaranlage als “Verunstaltung” betrachtet, sei jedem selbst überlassen. Doch dass sich ausgerechnet das Ordnungsamt Atterwasch so viele Gedanken um die Denkmalschutz und Dorf-Ästhetik macht, ist mehr als verwunderlich: Das gesamte Dorf Atterwasch soll verschwinden, um Platz für die gierigen Kohlebagger zu machen. Das heißt: Die Häuser werden abgebaggert, die Menschen zwangsumgesiedelt und die Kirche womöglich gesprengt.

“Das ist so widersinnig, wie nur etwas sein kann” – Monika Schulz-Höpfner, Kreistagsvorsitzende aus Atterwasch

Die Solaranalge ist für das Ordnungsamt ein Problem, die Abbaggerung des ganzen Dorfes nicht. Der Grund: Die Abbaggerung sei ein Prozess, der “planerisch vorbereitet wurde”, so Olaf Lank vom Landkreis Spree-Neiße.

Doch eines ist klar:  Martin Pehle und seine Mitstreiter werden die Solaranlage verteidigen. Wir drücken die Daumen!

Solaranlage statt Abbaggerung! Findest du auch? Dann teile dieses Video!

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