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Römervilla zeigt 2000 Jahre altes Geschirr

„Terra sigillata“ ist Teil der Ausstellung in Grenzach-Wyhlen. Keramiken waren der römischen Oberschicht vorbehalten.

Grenzach-Wyhlen – Könnte man in den Geschirrschrank einer römischen Villa schauen, so würde man sehr schnell feststellen, dass gepflegtes Speisen bei den Römern eine große Rolle gespielt hat. Gerne lud die Oberschicht am späten Nachmittag zur cena, zur Hauptmahlzeit am frühen Abend, ein, die sich dann über Stunden hinzog.

So wird es auch in der Grenzacher Römervilla gewesen sein, die wohl vornehmen Bürgern aus Augusta Raurica gehört hat. Natürlich hat man zu solchen Anlässen das schönste Geschirr präsentiert. Wertvolles Silbergeschirr hat man in Grenzach bei Ausgrabungen leider nicht gefunden, dafür aber sehr schöne Beispiele für vornehmes keramisches Geschirr, das wir seit dem 19. Jahrhundert Terra sigillata nennen, die Römer nannten dieses Tafelgeschirr wohl „vasa Samia“. Trotz der fast 2000-jährigen Lagerung im Boden haben die aus feinstem Ton auf einer Drehscheibe hergestellten Gefäße ihren glänzenden Überzug bewahrt. Hergestellt wurde dieses Essgeschirr zunächst in Italien, dann auch in Südgallien und später auch in Nordfrankreich und in Fabrikationszentren am Rhein, so zu Beispiel in Rheinzabern, einem wichtigen Zentrum der Keramikindustrie.

Noch heute gibt es dort eine Ziegelbrennerei, die etwa die Ziegel für das Demonstrationsdach in der Grenzacher Römervilla hergestellt hat. Terra sigillata war, auch wegen der Transportkosten, erheblich teurer als gewöhnliches Geschirr. Für eine reliefverzierte Schüssel, wie sie im Grenzacher Museum ausgestellt ist, musste man schon mal einen oder zwei Tageslöhne hinlegen. Darin mag ein Grund liegen, dass man immer wieder reparierte Gefäße finden kann. Oft sind sie vom Töpfer oder Fabrikbesitzer gestempelt, so dass die Herkunft und das Alter sehr gut bestimmt werden können, auch deshalb, weil man das Dekor zeitlich und geographisch gut einordnen kann. Somit gehört die Terra sigillata heute zu den am exaktesten datierbaren Fundkategorien der Römerzeit. Dass es im Grenzacher Römermuseum noch andere Exponate zum Thema Kochen und Geschirr gibt, versteht sich von selbst. Erwähnenswert ist eine schöne Reibschüssel, Messer und ein Schleifstahl mit einem gestalteten Griff aus Knochen.

Quelle: https://goo.gl/l315s2

Kunst aus grünem Tee & Kaffee

Recyclingkunst

Kaztenstreu, Rotwein und Kaffeepulver

Todendorfer Künstler Nils Peters eröffnet in Bargeheide seine Ausstellung „Im Zeichen der Unordnung“. Vernissage am Freitag

Bargteheide. Was haben Katzenstreu, Kaffeepulver und Rotwein gemeinsam? Sie allesamt sind Kunstmaterialien für Nils Peters. Der Todendorfer Künstler recycelt für seine Werke die skurrilsten Utensilien. In seinen Arbeiten baut der 44-Jährige immer wieder Collagenelemente aus dem Alltag ein. Von alten Papiertüten über Teer bis hin zu Zeitungsfetzen. „Hauptsache, die Materialien sind warm“, sagt der Künstler. Kunststoffe und Plastik dagegen meidet er.

Am Freitag, den 16. September, eröffnet er um 19.30 Uhr seine Ausstellung „Im Zeichen der Ordnung“.

Das Grundthema des promovierten Biologen ist die Kunst des Unperfekten. „Begriffe wie Reinheit, Ordnung oder Perfektion sind absurd und nicht definierbar“, sagt Peters und versucht in seinen Arbeiten stets den Zustand der Nicht-Perfektion und sucht „die Schönheit im Makel“ zu erfassen. Dabei erinnern die Werke des Autodidakten oft an verwitterte U-Bahn-Wände oder alte Litfaßsäulen: Bemalt, beklebt und wieder bemalt – Schicht auf Schicht.

Hier und da finden sich Textelemente, die zerteilt und wieder zusammengesetzt sind und erst bei genauerem Hinsehen einen Sinn ergeben. Für die eher großformatigen Arbeiten benutzt Peters hauptsächlich Acrylfarben. Aber auch hier legt der zweifache Familienvater sich nicht fest. Rotwein, grüner Tee oder Jod – „Was eben nach meinem Gefühl in dem Moment in das Bild passt“, sagt Peters. Auch Katzenstreu, aber natürlich nur frisches, betont er.

Nils Peters begann erst 2006 mit der Malerei. „Die Kunst ist zu mir gekommen“, sagt er stets. 2011 hatte er seine erste Einzelausstellung. Seit gut einem Jahr ist Peters Mitglied des Kunstkreises Bargteheide e.V..

Bei seiner Ausstellung „Im Zeichen der Ordnung“ werden im Stadthaus etwa 20 Arbeiten zu sehen sein. Die Vernissage eröffnet Ute Sauerwein-Weber, Leiterin der Volkshochschule in Bargteheide.

Weitere Informationen zum Künstler gibt es im Internet unter der Adresse www.nilspeters.com.

Ausstellung „Im Zeichen der Ordnung“ wird am morgigen Freitag, 16. September, um
19.30 Uhr im Stadthaus (Am Markt 4)
in Bargteheide eröffnet. Bis zum 15 Oktober läuft die Ausstellung Geöffnet sind die Türen montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei

Quelle: goo.gl/aXwwCn

legasthenie therapie

Geselle – Klage Zurückgezogen

Lese- und Rechtschreibschwäche

Düsseldorf  Erfolglos hat ein Maler-Geselle vor Gericht versucht, mehr Rücksicht bei der Meisterprüfung wegen seiner Lese- und Rechtschreibschwäche zu bekommen.

Am Freitagmorgen zog er seine Klage zurück. Zuvor hatte sich seine Klage auf Nachteilsausgleich während der halbstündigen Verhandlungen am Verwaltungsgericht Düsseldorf als aussichtslos dargestellt.

Keine Verlängerung für zweite Prüfung

Die Handwerkskammer Düsseldorf hatte dem 32-Jährigen im ersten Prüfungsteil bereits mehr Zeit gewährt. „Das ist für uns üblich bei Prüfungen mit Legasthenikern“, sagte Linda Klaas von der Handelskammer der Deutschen Presse-Agentur.

Im zweiten Teil, der praktischen Prüfung, gab es dagegen keine Verlängerung – obwohl auch die Praxisprüfung mit einer schriftlichen Dokumentation verbunden war.

Dagegen protestierte der Kläger erst, als er durchgefallen war. Das Prüfungsrecht, so die Gerichtsvorsitzende, habe den Mann dazu verpflichtet, sich vor dem Prüfungstermin über die Bedingungen zu informieren und gegebenenfalls Einspruch zu erheben. Dies hatte der Kläger nicht getan – und nahm die Klage deshalb zurück.

Hohe Prüfungskosten sind Problem

Mann kann die Meisterprüfung noch zwei Mal wiederholen. Sein Problem sind die hohen Prüfungskosten. Für Gebühren und Materialbeschaffung müsste er erneut einen Geldbetrag von mehreren Tausend Euro aufwenden, teilte sein Anwalt mit.

Der Ausgang sei aber ein Teilerfolg, sagte er weiter. „Die Gerichtsvorsitzende merkte an, dass die Handwerkskammer künftig überlegen sollte, auch im schriftlichen Teil der praktischen Prüfung eine Verlängerung zu gewähren“, sagte der Anwalt.

Die Prüfungsbedingungen für Legastheniker könnten sich damit weiter verbessern. (dpa)

– Quelle: http://www.ksta.de/24616932 ©2016

Mit Nails modische Akzente setzen

Hochwerte Nails zu günstigen Preisen durch Online-Fachhändler

http://rmbeautynails.de – Es gibt Schönheitsattribute, die scheinen einfach zeitlos und unvergänglich zu sein. Zu diesen gehören zweifelsohne schöne und gepflegte Fingernägel, die schon in der Antike ein Zeichen der Schönheit und Attraktivität waren. Das, was die Geschichtsschreiber im alten Rom über die Wirkung von gepflegten und schönen Fingernägeln auf Männer beschrieben, könnte man heute mit dem Begriff „Sex-Appeal“ übersetzen. Auch waren zu der damaligen Zeit schöne und gepflegte Fingernägel auch ein Ausdruck der Vornehmheit und blieben nur reichen und adligen Frauen vorbehalten. So brachten zum Beispiel Ausgrabungen Maniküre-Sets aus purem Gold zum Vorschein. Aber damals war es so, dass nicht jeder Mensch mit gesunden Naturnägeln gesegnet war und so war es nur eine Frage der Zeit, bis die ersten künstlichen Fingernägel entstanden. Ob es Cleopatra war, der man die ersten künstlichen Fingernägel der Weltgeschichte zurechnen kann, ist nicht gesichert, aber von ihr ist bekannt, dass sie sich Nägel aus Porzellanpulver modellieren ließ, um diese dann mit einer kleberartigen Flüssigkeit auf ihren Naturnägeln zu befestigen. Aber nicht nur in der Antike sondern auch heute noch wünscht sich wohl jede Frau schöne und gepflegte Fingernägel. Im Gegensatz zur der Antike haben es die heutigen Frauen aber einfacher, wenn es darum geht, Hände und Fingernägel gekonnt in Szene zu setzen. Dabei kann man oder besser gesagt frau auch der Mode Rechnung tragen, denn sowohl auf Kunstnägel und als auch auf Naturnägeln kann ein individuelles und gleichzeitig attraktives Nageldesign gestaltet werden. Es stellt sich allerdings die Frage, ob dieses durch einen Besuch in einem der vielen Nagelstudios geschieht oder im „do-it-yourself“ Verfahren. Welchen Weg „frau“ auch beschreitet, wichtig sind bei der Gestaltung von Fingernägeln die Faktoren Qualität, Vielfalt und Kosten. Unter Berücksichtigung dieser Faktoren tut man gut daran, auf einen erstklassigen Anbieter von Nageldesign, künstliche Fingernägel und Nail Art zu setzen, wie diesen der Online-Fachhändler RM Beautynails darstellt. Hier werden hoch qualitative Produkte zu äußerst günstigen Preisen angeboten und dieses in einer großen Vielfalt.

Professionelle Produkte

http://rmbeautynails-deBei RM Beautynails findet man eine große Bandbreite professioneller Fingernagel-Produkte. Zum großen Kundenkreis gehören sowohl Privatpersonen als auch Nagel- und Kosmetikstudios. Durch übersichtlich geordnete Rubriken findet jeder schnell das Produkt seiner Wahl. Hierzu gehören unter anderem Gele und Acryl, die sicherlich beide zu den flexibelsten und schonendsten Methoden der künstlichen Nagelverlängerung gehören. Auch im Bereich der Nail-Art findet man eine fast unbeschreiblich große Auswahl. Sei es der French-Look als klassische Variante des Nageldesigns, sei es als Strassstein-Verzierungen oder auch filigrane Malereien auf den Fingernägeln, die ein feminines und elegantes Nageldesign entstehen lassen oder seien es Naillart-Taatoos und Nailart-Folien, bei der Gestaltung von Kunst- oder Naturnägeln sind der eigenen Fantasie und dem modischen und individuellen Outfit quasi keine Grenzen gesetzt. Aber auch im Rubriken-Bereich Stamping, Feilen und Buffer findet man eine große Auswahl. Das gleiche gilt auch für elektrische Geräte wie zum Beispiel Fräse,r Tischleuchten, UV-Lampen sowie notwendiges Zubehör wie Werkzeuge, Tipkutter, Spot Swirl, Nagelhautzangen, Gelspatel, Zelletten und vieles mehr.

Gepflegte Fingernägel auch für Männer

Natürlich werden bei der großen Angebotspalette auch die Herren der Schöpfung nicht vergessen, denn elegante Fingernägel und damit schöne Hände sind nicht nur die Visitenkarte einer jeden Frau, sondern auch die des gepflegten und modischen Herrn.

Cevica´s neue Fliesen Serie

Fliesen – Geschichte reicht bis ins 11. Jahrhundert

Fliesen waren schon immer ein Symbol für Guten Geschmack

Seit dem 11. Jahrhundert gab es  in Klöstern und Kirchen Tonfliesenböden. Bald fand auch der Adel Gefallen an dieser neuen Art des Bodenbelags. Vor allem im Spätmittelalter stattete man die Repräsentationsräume von Burgen und begüterten Bürgerhäusern mit reich verzierten Bodenfliesen aus. Jeder, der etwas auf sich hielt, musste diese neue Modeerscheinung einfach haben.

Bei den archäologischen Untersuchungen auf der Hiltenburg bei Bad Ditzenbach kamen einige Bruchstücke ornamentierter Bodenfliesen mit Glasur zutage. Diese Funde  zeugen vom gehobenen Wohnkomfort im Palast der Grafen von Helfenstein. Sie könnten aber auch zum Boden einer der beiden Burgkapellen gehört haben. In den Räumen der Burgbäckerei bildeten hingegen einfache Fliesen ohne Verzierung und Glasur den Bodenbelag.

Die Relieffliesen der Hiltenburg sind durch das langjährige Begehen der Böden stark abgenutzt. Das Motiv zeigt ein Spitzoval mit Eichenblatt und Mittelrippe, in den gegenüberliegenden Ecken befinden sich Viertelkreise. So entstand aus vier Fliesen jeweils ein mit Eichblättern verzierter Kreis. Die schmückende Raumwirkung wurde mit grünen und braunen Glasurtönen in den herrschaftlichen Räumen noch verstärkt. Glasierte Bodenfliesen mit einer vergleichbaren Prägung liegen aus der Jakobuskirche in Kuchen vor.

Die Herstellung der Bodenfliesen umfasste mehrere Arbeitsgänge. Nach der Aufbereitung des Tons wurde dieser durchgewalkt, um ihn von Lufteinschlüssen zu befreien. Danach wurde er in genormte quadratische Holzrahmen verteilt. Die Reliefzier entstand mit Hilfe eines Holzmodels. Man kann sie mit überdimensionalen Springerlesmodeln vergleichen. Man presste sie vor dem Brand in die noch weiche Tonplatte. Die Fliesen der Hiltenburg müssen aus einer sehr versierten Werkstatt stammen. Ein abgeschrägter Zuschnitt der Seiten ermöglichte nämlich eine fugenlose Verlegung.

Im Landkreis Göppingen kennen wir 40 Fundorte mit spätmittelalterlichen Tonfliesen. Sie zeigen 30 unterschiedliche Ziermotive. Die Ziermuster lassen große Qualitätsunterschiede erkennen. Häufig wurden Model kopiert oder von Modelkopien weitere Duplikate angefertigt. Beim Einsatz solcher Modelkopien ließ die Qualität der Ziermuster auf den Fliesen zu wünschen übrig.

Die Relieffliesen von der Hiltenburg stammen aus der Zeit unmittelbar vor der Zerstörung der helfensteinischen Residenz durch Herzog Ulrich von Württemberg im Jahr 1516.

 

Modern und im Trend sind Metro Fliesen von Cevica. Sie haben verschiedene Serien auf den Markt gebracht,Die Fliesen Serie  von Subway, Antic bis hin zu Provenza, Alaska und Atelier begeistern so viele Menschen wie nie zuvor!

Quelle: goo.gl/xqk3wd

Schmuck unterstreicht die Schönheit jeder Frau

Besonderer Onlineshop präsentiert besonderen Schmuck und Uhren

www.clarendo.de – „Diamonds are a girls best friend“, sang einmal die unvergessene Marylin Monroe. Aber ist diese Aussage wirklich so? Sicherlich, Diamantenschmuck wird von vielen Frauen geschätzt, aber es gibt natürlich noch andere Werte wie zum Beispiel Liebe, Treue und Freundschaft. Aber gerade unter diesem Hintergrund kann ein Schmuckstück als ein Zeichen der Liebe und Verbundenheit etwas ganz Besonderes sein. Dieses gilt natürlich nicht nur für Diamantenschmuck, sondern auch für anderen Schmuck. Gleichzeitig unterstreicht Schmuck die Eleganz des Auftretens in jeder Situation, sei es im beruflichen Alltag oder sei es anlässlich eines besonderen Event. Aber auch für Männer kann ein schönes Schmuckstück zu einem Accessoire werden, das es vermag, ein elegantes Outfit abzurunden. So dürfte wohl jedes Schmuckstück für jeden Menschen ein unverzichtbarer Begleiter sein. Dieses gilt aber auch für elegante und schöne Uhren, denn wenn es darum geht stilvolle Akzente zu setzen, sind auch Uhren unverzichtbare Accessoires, die jedes Outfit gekonnt betonen. Allerdings scheitert dieses oft daran, dass sich so mancher den Schmuck oder die Uhr seiner Träume nicht leisten kann, denn elegante und wertvolle Schmuckstücke und Uhren haben ihren Preis. Nicht so aber bei Clarendo.de, dem Onlineshop für Uhren und Schmuck ganz besonderer Art. Dieser Shop hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch seine günstigen Preise die schönsten Uhren und den elegantesten Schmuck jedem zugänglich zu machen. Dabei bietet der Shop mit seinen Uhren, Schmuck, Ringe, Ketten, Ohrringe und Armbänder ein Sortiment, das in der Kombination erstklassige Qualität zu günstigen Preisen wohl seinesgleichen sucht.

Große Bandbreite an eleganten Schmuck

www.clarendo.deDie Auswahl an Schmuckstücken erstreckt sich über fast alle Erlebnisbereiche, so dass „frau“ für den abendlichen Besuch in der Oper oder im Restaurant genauso gut gerüstet ist wie für den Alltag. Dabei ist die gesamte Schmuck-Bandbreite vertreten, die von Diamantschmuck, Edelsteinschmuck und Goldschmuck über Perlenschmuck, Zirkoniaschmuck und Silberschmuck bis hin zu Edelstahlschmuck reicht. Merkmale eines jeden Schmuckstückes sind dabei eine erstklassiger Verarbeitung und ein außergewöhnlich schönem Design. Mal klassisch und edel, mal schlicht und dezent, mal modern und extravagant, der Schmuck, den man bei Clarendo.de vorfindet, verleiht jedem Outfit eine besonders individuelle Note. Umso erstaunlicher sind dabei die außerordentlich günstigen Preise. Aber nicht nur Frauen sondern auch Männer finden ein großes Sortiment eleganter Schmuckstücke, denn längst ist es so, dass Schmuck in modischer Hinsicht längst ein essentieller Bestandteil für die Herren der Schöpfung ist. Umso mehr beeindruckt die große Auswahl an Ketten, Anhängern, Armbändern und Manschettenknöpfen, die den individuellen Style eines jeden Mannes unterstreicht.

Uhren von Clarendo.de – mehr als nur ein Zeitmesser

Aber auch die Uhren, die man bei Clarendo.de vorfindet, sind von einzigartiger Eleganz und Schönheit. Bei jeder Uhr hat man das Gefühl, dass sie nicht nur Zeitmesser sind, sondern der Ausdruck eines besonderen Lifestyles. Dieses gilt sowohl für Herrenuhren als auch für Damenuhren. Während die Armbanduhren für Herren sowohl für ein elegantes Business-Outfit sorgen als auch einen sportlichen Akzent setzen, sind die Damenuhren ein unverzichtbares Accessoire, die jeden modischen Auftritt perfekt abrunden. Dass man nicht lange warten muss, bis man den ausgewählten Schmuck oder die besondere Uhr zu Haus hat sondern diese in nur einem bis zwei Tage erhält – und dieses innerhalb Deutschlands ohne Versandkosten – unterstreicht noch die gute Performance des Onlineshops.

Umzug ins neue Haus

Umzug steht an? Das sollten Sie beachten!

Ratgeber für Ihren Umzug

Ein enges Treppenhaus, sperrige Schränke und zu schwere Kartons sind eine Herausforderung für jeden Umzugshelfer. Dabei können schnell Macken entstehen, die nicht nur Spuren in den eigenen Möbeln hinterlassen, sondern oft auch bei der Kaution. Mit diesen Tipps kommen Ihre Möbel unbeschädigt in der neuen Wohnung an.

Tipps 1: Decken schützen vor Macken
Kratzer in den Möbeln sind unschöne Narben eines Umzugs, die sich oft nicht mehr entfernen lassen. Daher sollten alle Gegenstände mit ausreichend Decken oder Luftpolsterfolie geschützt werden. Je mehr Polsterung, desto weniger Macken können entstehen. Spuren bleiben aber nicht nur an den Möbeln, sondern oft auch im Hausflur. Um Ärger mit dem Vermieter zu vermeiden, lohnt sich vor dem Umzug ein Gang durchs Treppenhaus. Am besten in der alten und neuen Wohnung alle Schäden mit den Smartphone zu dokumentieren, um Einbußen in der Kaution zu vermeiden.

Tipp 2: Kartons richtig packen
Auf das Packen kommt es an. Aber wie schwer sollte ein Karton sein? Eine Umzugskiste sollte nur so voll sein, dass sich der Boden nicht durchbiegt. Anderenfalls kann der Karton schnell reißen. Dabei sollte man das Gewicht im Karton gleichmäßig verteilen. Zerbrechliche Gegenstände wie Geschirr mit Packpapier einpacken und bestenfalls mit Kissen polstern, damit die Reibung gering bleibt. Ganz wichtig: Teller und anderes Geschirr niemals waagerecht in den Karton stapeln, sondern senkrecht. Sonst zerdrücken sich die Teller durch das eigene Gewicht. Die goldene Regel der Umzugsprofis bei Ein- und Ausladen: Keiner läuft mit leeren Händen. Dadurch spart man Zeit und unnötige Strecken.

Tipp 3: Umzugsunternehmen oder in Eigenregie umziehen?
Wer seinen Umzug selbst organisiert, braucht helfende Hände. 85 Prozent der deutschen Haushalte meistern ihren Umzug mit Familie und Freunden in Eigenregie. Das ist zwar die deutlich günstigere Variante, aber auch risikoreich. Geht dabei Omas Porzellan kaputt, bleibt man in den meisten Fällen auf dem Schaden sitzen. Eine Umzugsfirma hingegen ist in solchen Fällen versichert und haftet für die Schäden, die beim Umzug entstehen.

Allerdings hat der Service auch seinen Preis. Ein Umzug mit einem professionellen Unternehmen kann, abhängig von der Entfernung zwischen der alten und neuen Wohnung und den gebuchten Leistungen, zwischen 500 Euro und 1800 Euro kosten. Um im Nachhinein nicht von zusätzlichen Kosten überrascht zu werden, ist es sinnvoll, einen Festpreis für den Umzugstag auszuhandeln. Anderenfalls können Überstunden der Umzugshelfer die Kosten weiter in die Höhe drücken.

Tipp 4: Erst die Kartons, dann die Möbel
Schwere Möbel kommen nicht, wie viele denken, als erstes in den Umzugswagen. Professionelle Umzugshelfer laden erst die Kartons ein, dann die Möbel. So sind die Umzugskisten beim Möbelaufbau nicht im Weg und können ausgepackt werden, wenn die schweren Schränke und Regale bereits stehen.

Tipp 5: Eine Kiste für den täglichen Bedarf packen
Bis in der neuen Wohnung alles an seinem Platz steht, dauert es oft Wochen. Um die ersten Tage auch ohne Kistenauspacken zu überstehen, hilft eine Bedarfskiste mit Essen, Toilettenpapier, Kosmetik und Medikamenten. Damit diese nicht mit den anderen Kartons im Transporter landet, sollte man die Kiste bereits von dem eigentlichen Packen zusammenstellen und entsprechend kennzeichnen. Besonders Wertsachen sollten separat aufbewahrt werden.

Quelle: goo.gl/Ad8uLI

Hochbegabung oder Lerntherapie

Hochbegabung – Fluch oder Segen?

Förderklasse? Nicht unbedingt!

Lernen hochbegabte Kinder unter ihresgleichen besser? Der Entwicklungspsychologe Wolfgang Schneider hat das erforscht und festgestellt: Einigen geht es auch in Regelklassen sehr gut.

Hochbegabt! Wenn ein Kind diese Diagnose erhält, müssen Eltern eine Entscheidung treffen: Sollen sie ihr Kind mit einem Intelligenzquotienten von mehr als 130 in eine spezielle Klasse oder Schule für Hochbegabte schicken? Oder ist das Kind besser in einer Regelklasse mit durchschnittlich intelligenten Mitschülern aufgehoben? Meist erkennt man die Begabung erst als Schwäche. Dann bemerken erst beispielsweise Lerntherapeuten für Kinder mit Lernschwäche, zu denen diese Kinder dann gebracht werden, dass die Kinder keine Schwierigkeiten haben, sondern einfach unterfordert sind.

Der Würzburger Entwicklungspsychologe Wolfgang Schneider und seine Kollegen sind diesen Fragen nachgegangen. Sie begleiteten von 2008 bis 2015 acht Gymnasien in Bayern und Baden-Württemberg, die neben regulären Klassen auch spezielle Klassen für besonders begabte Schüler anbieten.

In einer ersten Runde untersuchten sie die Jahrgangsstufen fünf bis sieben, in einer zweiten Runde den Begabtenunterricht in Jahrgang zehn. Dieser zweite Teil liegt auch SPIEGEL ONLINE vor.

Zur Person
  • Wolfgang Schneider ist Entwicklungspsychologe an der Universität Würzburg und Mitautor der Studien PULSS I und II (Projekt für die Untersuchung des Lernens in der Sekundarstufe). Die Studie wurde von der Karg-Stiftung für Hochbegabtenförderung mitfinanziert.

SPIEGEL ONLINE: Herr Schneider, lernen hochbegabte Schüler in speziellen Förderklassen besser?

Schneider: Unsere Ergebnisse legen das nahe, ja. Wir hatten schon im ersten Teil der Studie festgestellt, dass solche Klassen für viele hochbegabte Schüler in den Jahrgängen fünf bis sieben Vorteile bieten. In der zweiten Runde war unsere Stichprobe etwas kleiner, trotzdem konnten wir auch bei Zehntklässlern feststellen, dass Hochbegabte von Förderklassen profitieren können.

SPIEGEL ONLINE: Woran machen Sie das fest?

Wolfgang Schneider: Wir haben eine Teilstichprobe von Schülern mit vergleichbar hohem IQ in Förderklassen und Regelklassen verglichen. Dabei haben wir festgestellt: Die besonders intelligenten Schüler in den Begabtenklassen zeigten zum Beispiel in Englisch und Mathe deutlich bessere Leistungen als ähnlich intelligente Schüler in den Regelkassen. Auch bei der Lesegeschwindigkeit hatten sie die Nase vorne. Und was ich besonders wichtig finde: Sie hatten häufiger „Freude am Denken“.

SPIEGEL ONLINE: Schlau, aber sozial inkompetent, lautet ein gängiges Vorurteil über Hochbegabte, vor allem, wenn sie dauernd unter sich bleiben. Hat sich das in Ihrer Studie bestätigt?

Schneider: Nein, gar nicht. Wir konnten feststellen, dass hochbegabte Schüler in Förderklassen auch im sozialen Bereich profitieren. Die Zehntklässler fanden zum Beispiel das Lernklima in ihrer Förderklasse besser als die Schüler in Regelklassen, die öfter von Rivalität und mehr Leistungs- und Sozialdruck berichteten. Was soziale Anerkennung oder eigenes Selbstwertgefühl betrifft, konnten wir keine Unterschiede feststellen.

SPIEGEL ONLINE: Die Studie wurde von den Kultusministerien Bayern und Baden-Württemberg in Auftrag gegeben und mitfinanziert. Beide haben solche Begabtenklassen eingerichtet. Können sich die Länder durch Ihre Ergebnisse jetzt bestätigt fühlen?

Schneider: Ich denke, es hat sich gezeigt, dass solche Förderklassen Sinn machen. Aber es gibt nicht so viele hochbegabte Schüler, dass man noch weitere einrichten müsste, und außerdem haben wir durch die Studie noch eine wichtige Erkenntnis gewonnen: Hochbegabte Schüler können auch in Regelklassen mit durchschnittlich intelligenten Mitschülern sehr gut aufgehoben sein.

SPIEGEL ONLINE: Eltern müssen ihr hochbegabtes Kind also nicht zwingend in eine Begabtenklasse schicken?

Schneider: Nein. Unsere Studie hat gerade bei den Zehntklässlern gezeigt, dass es etwa in Deutsch und Mathematik keine oder nur geringe Leistungsunterschiede zwischen Hochbegabten in beiden Klassentypen gibt und hochbegabte Schüler in Regelklassen mehrheitlich gut zurechtkommen. Sie sind auch hier überdurchschnittlich gut. Letztlich muss man bei jedem einzelnen Kind entscheiden, welche Schule die richtige ist. Bei einem „Underachiever“ empfehle ich eine Förderklasse.

SPIEGEL ONLINE: Was meinen Sie mit Underachiever?

Schneider: Eltern und Lehrer merken oft in der Grundschule, wenn ein Kind sich langweilt, verhaltensauffällig wird und nicht die Leistung erbringt, die es zeigen könnte. Das heißt nicht, dass jeder Störenfried hochbegabt ist. Aber ein Kind kann leiden, wenn etwa das Lerntempo in der Klasse zu langsam ist. Das Leistungsspektrum in einem Gymnasium ist inzwischen oft sehr breit. Da kann ein Kind mit einem IQ von 150 unterfordert und unglücklich sein. Diese Kind wäre in einer Förderklasse vielleicht besser aufgehoben.

SPIEGEL ONLINE: Das widerspricht der Idee der Inklusion, wonach alle Kinder zusammen und voneinander lernen sollen – egal wie verschieden sie sind.

Schneider: Ich denke, Inklusion ist für einige Kinder nicht das Richtige. Hochbegabte können in einer speziellen Förderklasse Erfahrungen sammeln, die sie sonst nicht hätten.

SPIEGEL ONLINE: Zum Beispiel?

Schneider: Die Schüler stellen etwa fest, dass sie mit ihrem hohen IQ nicht alleine dastehen. Sie haben in der Klasse nicht automatisch die Streberrolle, sondern nehmen wahr, dass andere auch extrem schlau und leistungsstark sind. Bei einigen mag diese Erfahrung das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zunächst schmälern. Es kann aber auch entlastend wirken, nicht immer diesen Sonderstatus zu haben.

SPIEGEL ONLINE: Müssen hochbegabte Schüler in einer Förderklasse mit schlechteren Noten rechnen?

Schneider: Das ist möglich. Wir haben in unserer Studie festgestellt, dass hochbegabte Schüler in Förderklassen im Schnitt nur wenig bessere Noten bekommen als Schüler der Regelklassen, obwohl ihre Testleistungen deutlich besser sind. Die Lehrer verteilen nicht an alle Einsen. Sie bewerten sogar offensichtlich strenger, in manchen Fällen wohl auch zu streng.

 

Quelle: goo.gl/3iG6rJ