Hochbegabung oder Lerntherapie

Hochbegabung – Fluch oder Segen?

Förderklasse? Nicht unbedingt!

Lernen hochbegabte Kinder unter ihresgleichen besser? Der Entwicklungspsychologe Wolfgang Schneider hat das erforscht und festgestellt: Einigen geht es auch in Regelklassen sehr gut.

Hochbegabt! Wenn ein Kind diese Diagnose erhält, müssen Eltern eine Entscheidung treffen: Sollen sie ihr Kind mit einem Intelligenzquotienten von mehr als 130 in eine spezielle Klasse oder Schule für Hochbegabte schicken? Oder ist das Kind besser in einer Regelklasse mit durchschnittlich intelligenten Mitschülern aufgehoben? Meist erkennt man die Begabung erst als Schwäche. Dann bemerken erst beispielsweise Lerntherapeuten für Kinder mit Lernschwäche, zu denen diese Kinder dann gebracht werden, dass die Kinder keine Schwierigkeiten haben, sondern einfach unterfordert sind.

Der Würzburger Entwicklungspsychologe Wolfgang Schneider und seine Kollegen sind diesen Fragen nachgegangen. Sie begleiteten von 2008 bis 2015 acht Gymnasien in Bayern und Baden-Württemberg, die neben regulären Klassen auch spezielle Klassen für besonders begabte Schüler anbieten.

In einer ersten Runde untersuchten sie die Jahrgangsstufen fünf bis sieben, in einer zweiten Runde den Begabtenunterricht in Jahrgang zehn. Dieser zweite Teil liegt auch SPIEGEL ONLINE vor.

Zur Person
  • Wolfgang Schneider ist Entwicklungspsychologe an der Universität Würzburg und Mitautor der Studien PULSS I und II (Projekt für die Untersuchung des Lernens in der Sekundarstufe). Die Studie wurde von der Karg-Stiftung für Hochbegabtenförderung mitfinanziert.

SPIEGEL ONLINE: Herr Schneider, lernen hochbegabte Schüler in speziellen Förderklassen besser?

Schneider: Unsere Ergebnisse legen das nahe, ja. Wir hatten schon im ersten Teil der Studie festgestellt, dass solche Klassen für viele hochbegabte Schüler in den Jahrgängen fünf bis sieben Vorteile bieten. In der zweiten Runde war unsere Stichprobe etwas kleiner, trotzdem konnten wir auch bei Zehntklässlern feststellen, dass Hochbegabte von Förderklassen profitieren können.

SPIEGEL ONLINE: Woran machen Sie das fest?

Wolfgang Schneider: Wir haben eine Teilstichprobe von Schülern mit vergleichbar hohem IQ in Förderklassen und Regelklassen verglichen. Dabei haben wir festgestellt: Die besonders intelligenten Schüler in den Begabtenklassen zeigten zum Beispiel in Englisch und Mathe deutlich bessere Leistungen als ähnlich intelligente Schüler in den Regelkassen. Auch bei der Lesegeschwindigkeit hatten sie die Nase vorne. Und was ich besonders wichtig finde: Sie hatten häufiger „Freude am Denken“.

SPIEGEL ONLINE: Schlau, aber sozial inkompetent, lautet ein gängiges Vorurteil über Hochbegabte, vor allem, wenn sie dauernd unter sich bleiben. Hat sich das in Ihrer Studie bestätigt?

Schneider: Nein, gar nicht. Wir konnten feststellen, dass hochbegabte Schüler in Förderklassen auch im sozialen Bereich profitieren. Die Zehntklässler fanden zum Beispiel das Lernklima in ihrer Förderklasse besser als die Schüler in Regelklassen, die öfter von Rivalität und mehr Leistungs- und Sozialdruck berichteten. Was soziale Anerkennung oder eigenes Selbstwertgefühl betrifft, konnten wir keine Unterschiede feststellen.

SPIEGEL ONLINE: Die Studie wurde von den Kultusministerien Bayern und Baden-Württemberg in Auftrag gegeben und mitfinanziert. Beide haben solche Begabtenklassen eingerichtet. Können sich die Länder durch Ihre Ergebnisse jetzt bestätigt fühlen?

Schneider: Ich denke, es hat sich gezeigt, dass solche Förderklassen Sinn machen. Aber es gibt nicht so viele hochbegabte Schüler, dass man noch weitere einrichten müsste, und außerdem haben wir durch die Studie noch eine wichtige Erkenntnis gewonnen: Hochbegabte Schüler können auch in Regelklassen mit durchschnittlich intelligenten Mitschülern sehr gut aufgehoben sein.

SPIEGEL ONLINE: Eltern müssen ihr hochbegabtes Kind also nicht zwingend in eine Begabtenklasse schicken?

Schneider: Nein. Unsere Studie hat gerade bei den Zehntklässlern gezeigt, dass es etwa in Deutsch und Mathematik keine oder nur geringe Leistungsunterschiede zwischen Hochbegabten in beiden Klassentypen gibt und hochbegabte Schüler in Regelklassen mehrheitlich gut zurechtkommen. Sie sind auch hier überdurchschnittlich gut. Letztlich muss man bei jedem einzelnen Kind entscheiden, welche Schule die richtige ist. Bei einem „Underachiever“ empfehle ich eine Förderklasse.

SPIEGEL ONLINE: Was meinen Sie mit Underachiever?

Schneider: Eltern und Lehrer merken oft in der Grundschule, wenn ein Kind sich langweilt, verhaltensauffällig wird und nicht die Leistung erbringt, die es zeigen könnte. Das heißt nicht, dass jeder Störenfried hochbegabt ist. Aber ein Kind kann leiden, wenn etwa das Lerntempo in der Klasse zu langsam ist. Das Leistungsspektrum in einem Gymnasium ist inzwischen oft sehr breit. Da kann ein Kind mit einem IQ von 150 unterfordert und unglücklich sein. Diese Kind wäre in einer Förderklasse vielleicht besser aufgehoben.

SPIEGEL ONLINE: Das widerspricht der Idee der Inklusion, wonach alle Kinder zusammen und voneinander lernen sollen – egal wie verschieden sie sind.

Schneider: Ich denke, Inklusion ist für einige Kinder nicht das Richtige. Hochbegabte können in einer speziellen Förderklasse Erfahrungen sammeln, die sie sonst nicht hätten.

SPIEGEL ONLINE: Zum Beispiel?

Schneider: Die Schüler stellen etwa fest, dass sie mit ihrem hohen IQ nicht alleine dastehen. Sie haben in der Klasse nicht automatisch die Streberrolle, sondern nehmen wahr, dass andere auch extrem schlau und leistungsstark sind. Bei einigen mag diese Erfahrung das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zunächst schmälern. Es kann aber auch entlastend wirken, nicht immer diesen Sonderstatus zu haben.

SPIEGEL ONLINE: Müssen hochbegabte Schüler in einer Förderklasse mit schlechteren Noten rechnen?

Schneider: Das ist möglich. Wir haben in unserer Studie festgestellt, dass hochbegabte Schüler in Förderklassen im Schnitt nur wenig bessere Noten bekommen als Schüler der Regelklassen, obwohl ihre Testleistungen deutlich besser sind. Die Lehrer verteilen nicht an alle Einsen. Sie bewerten sogar offensichtlich strenger, in manchen Fällen wohl auch zu streng.

 

Quelle: goo.gl/3iG6rJ

Was ist ein facility manager?

Was ist eigentlich ein Facility Manager?

Früher hießen sie Hausmeister, jetzt „Facility Manager“. Früher waren sie die gute Seele eines Gebäudes, heute sind sie studierte Wirtschaftsingenieure. Ein Streitgespräch zwischen Schulhausmeister Rolf Kienzler und Facility Manager Thomas Günther.

Herr Günther, können Sie eigentlich noch eine Glühbirne einschrauben?

Rolf Kienzler (prustet)

Günther: Nein, weil ich es nicht darf. Ich bin keine elektrisch unterwiesene Person.

Herr Kienzler, und Sie als Schulhausmeister?

Kienzler: Ja, ganz klar, so war das schon immer. Wir dürfen mittlerweile auch Steckdosen wechseln, weil alle Schulhausmeister in Frankfurt diesen Zusatzkurs gemacht haben.

Herr Günther, was machen Sie denn dann eigentlich den ganzen Tag?

Günther: Der Facility Manager (lacht) managt. Er denkt anders. Klassisches Beispiel: Wir haben im Regelwerk für die technische Instandhaltung den Begriff Wartung und Inspektion. Der FMler denkt in Prozessen und zieht die Inspektion vor die Wartung. Bevor wir etwas tun, gucken wir erst einmal, ob es wirklich notwendig ist. Das klassische FM soll ja die Betriebs- und Energiekosten senken.

Kienzler: Danach müssten alle Schulhausmeister Facility Manager sein. Wir haben nicht nur den klassischen Besen in der Hand. Wir schauen auf die Energiekosten, auf die Bauunterhaltung, auf die Unfallverhütung. Kleinigkeiten reparieren wir auch selbst. Im Prinzip planen wir ähnlich wie Sie, nur wir führen es auch gleichzeitig aus.

Günther: Das tun wir auch. Aber wir gehen mit einem anderen Gedanken ran. Ein anderes Beispiel: Wir haben hier einen Glasaufzug, die Scheiben müssen gereinigt werden. Kann ich denn als FMler nicht das Reinigen einiger Scheiben mit einer Wartung verknüpfen? Der Kunde hat davon einen Nutzen: Der Aufzug ist nur einmal stillgelegt. Das ist nicht das stringente Abarbeiten von Leistungen. Kosten senken, Kundennutzen erhöhen.

Kienzler: Aber das ist doch logisch, dass ich den reinigen lasse, wenn ich auch die Wartung machen lasse . . .

Günther: Richtig. Aber wird das auch so ausgeführt?

Kienzler: Ich kenne es nicht anders.

Für wen und was, Herr Günther, ist ein Facility Manager sinnvoll?

Günther: Für alles, was eine Anlage ist – egal ob Mehrfamilienhaus, Bürogebäude, Museum, Theater oder Industrieanlage.

Das heißt, in all den Gebäuden, in denen wir vor zehn Jahren noch einen Hausmeister hatten, kommen Sie jetzt herein. Geht es darum, den Hausmeister zu ergänzen oder ihn zu ersetzen?

Günther: Es geht um eine Kostenersparnis für den Kunden und für den Nutzer. Es ist eine Weiterentwicklung.

Kienzler: Nein, nicht ganz, weil ich beim Facility Management niemanden mehr vor Ort habe. Schulen haben dagegen das Bedürfnis, dass der Schulhausverwalter die ganze Zeit da ist. Wir sehen wesentlich schneller Unfallgefahren als ein Lehrer, der irgendwann mal das Facility Management anruft.

Günther: Das ist eine falsche Beschreibung. Der FMler ist kein anonymer Mensch, der irgendwo im Büro sitzt, nur Bleistift und Telefon hat und managt. Wir sind auch vor Ort. Wenn es ein Problem gibt, ziehe ich das Sakko aus und gehe in die Heizungsanlage rein. Fertig.

Kienzler: Täglich von morgens 7 Uhr bis abends 18 Uhr?

Günther: Ich persönlich nicht, weil mein Kunde mich nicht acht Stunden vor Ort haben will. Der will nur, dass ich ihm gewährleiste, dass es funktioniert. Sie können ja auch ein Bürogebäude nicht mit einer Schule vergleichen. Da sind ja Menschen drin, die weniger spontan sind als Schüler und logisch denken können. Facility Management zeichnet sich dadurch aus, dass wir interdisziplinär denken. Deshalb sollte es eigentlich schon in der Planungsphase beginnen. Wie oft stellen wir fest, dass ein Architekt ein Gebäude so plant, dass man die Glasreinigung nur mit Industriekletterern durchführen kann. Wir können uns nur dadurch finanzieren, dass wir Einsparungen erzielen.

Kienzler: Diesen langfristigen Blick können wir als Objektbetreuer vor Ort ja gar nicht haben.

Günther: Wir eigentlich auch nicht. Denn alle drei Jahre haben wir einen neuen Auftrag. Heute wird ja alles über den Preis gesteuert. Und wer heutzutage alles Facility Management und Hausmeisterservice anbietet, da kräuseln sich einem die Haare.

Als Facility Manager versprechen Sie Ihrem Kunden offensichtlich die gleiche Arbeit, nur kostengünstiger. Aber Sie können doch nicht billiger arbeiten als ein Hausmeister?

Günther: Wir FMler denken Prozesse anders und verknüpfen sie. Wenn wir die Dinge anders zusammensetzen, sparen wir Lohnkosten. Bei uns werden Leistungen der Wartung auf den Hausmeister übertragen, denn er macht ja sowieso einen Rundgang.

Ohne Hausmeister kommen Sie offensichtlich auch nicht aus.

Günther: Nein, der ist doch das Operative.

Kienzler: Die Stadt zahlt neuen Kollegen ein Einstellungsgehalt zwischen 1900 und 2100 Euro brutto. Wenn jemand 15 Jahre dabei ist, sind wir bei 2200 und 2500 Euro maximal. Wie wollen Sie da noch günstiger sein?

Günther: Ein Absolvent mit Diplom verdient im Facility Management ein Jahresgehalt zwischen 24.000 und 30.000 Euro. Aber das sind auch studierte Wirtschaftsingenieure.

Kienzler: Wozu brauchen wir denn hier studierte Leute?

Günther: Wir schaffen erhebliche Einsparungen in den Betriebskosten, dazu kommen Sie ja gar nicht.

Kienzler: Wir machen auch permanent Energieeinsparungen. An einer einzigen Schule hat es Energieeinsparungen von 48.000 Euro gegeben.

Wieso sollte sich ein angehender Ingenieur auf diesen Studiengang einlassen? In anderen Branchen werden doch ganz andere Gehälter gezahlt.

Günther: Das sind Einstiegsgehälter. In diesem Studiengang ist Kreativität gefragt, weil wir immer wieder vor die Herausforderung der Kostenersparnis gestellt werden. Viele Absolventen werden als Objektleiter eingesetzt, sie führen Teams bis zu acht Leute. Da liegen die Gehälter deutlich höher.

Kienzler: Das Berufsbild ist also nur denken und nicht anfassen. Arbeiten tut der Unterbau. Was ist daran billiger, als wenn ich einen habe, der die ganze Zeit vor Ort ist und das ganze Objekt betreut? Vielleicht sollte ich doch studieren, um das zu begreifen.

Quelle: http://goo.gl/s4zqIg

Geld verdienen ist nicht leicht

Flüchtlinge arbeiten zu Dumpinglöhnen

Geld verdienen ? Wohl kaum!

Viele Flüchtlinge arbeiten laut einem Medienbericht unangemeldet unter schlechten Arbeitsbedingungen. Eine große Rolle spielen dabei Vermittler, die daran verdienen.

Viele Flüchtlinge in Deutschland arbeiten nach Informationen des Senders NDR Info schwarz zu Dumpinglöhnen und unter schlechten Arbeitsbedingungen. Immer wieder vermittelten dabei Mitarbeiter oder Besucher von Flüchtlingsunterkünften Schwarzarbeiterjobs gegen zum Teil hohe Provisionen, berichtet NDR Info. Dies hätten Recherchen in Hamburg, Niedersachsen, Berlin und Sachsen-Anhalt bei Sozialarbeitern, Flüchtlingshelfern, Wissenschaftlern und schwarzarbeitenden Flüchtlingen ergeben.

Etwa zehn Fälle werden laut Zollangaben bundesweit pro Monat aufgedeckt; andere gingen von weit größeren Dimensionen des Problems aus, so der Sender. Wissenschaftler der Universitäten Tübingen und Linz schreiben demnach in einer Studie, der Anteil der Schwarzarbeiter liege bei bis zu 30 Prozent der 1,1 Millionen Flüchtlinge, die 2015 in Deutschland angekommen sind. Schätzungen von Helfern und Sozialarbeitern in Niedersachsen und Berlin lägen zwischen 10 und 50 Prozent.

Selbst bei vorsichtigen Schätzungen würde dies laut NDR Info bedeuten, dass mindestens 100.000 Flüchtlinge in Deutschland schwarz arbeiten, also ohne dass Steuern und Sozialversicherungsbeiträge abgeführt werden. „Viele profitieren von der Not der Flüchtlinge“, so die Einschätzung von Emilija Mitrović von der Beratungsstelle Migration und Arbeit des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Hamburg.

Legale Arbeit schwer zu finden

Einen Fall, in dem innerhalb einer Unterkunft Schwarzarbeit vermittelt wurde, gab es im Landkreis Harburg nahe Hamburg. Dort ermittelt die Polizei gegen den ehemaligen Mitarbeiter einer Gemeinschaftsunterkunft in Neu Wulmstorf. Er stehe laut Polizei im Verdacht, „die Situation von Flüchtlingen ausgenutzt zu haben, um sich an ihnen finanziell zu bereichern“. Der arabischsprachige A. soll versucht haben, Flüchtlingen gegen Provision nicht nur Wohnungen und Privilegien in der Unterkunft, sondern auch unangemeldete Jobs zu vermitteln. Dafür habe er die Hälfte des Lohns verlangt. Der Landkreis Harburg und der Betreiber Human Care erklärten, dem Mitarbeiter sei Mitte Juli sofort gekündigt worden, nachdem die Vorwürfe bekannt geworden waren.

Sozialarbeiter und Flüchtlingshelfer kritisieren, dass Flüchtlinge in der Schwarzarbeit häufig ausgebeutet würden. Auf legalem Wege könnten sie nur schwer Arbeit finden. Viele aber müssten Geld verdienen, um es nach Hause zu schicken oder Kosten für Schlepper zu bezahlen. „Ich will eigentlich nicht schwarz arbeiten“, erzählt ein Mann aus Burkina Faso, der seit zwei Jahren auf seinen Asylentscheid  wartet, „aber anders finde ich keinen Job.“

Nima K. von der Berliner Willkommensinitiative berichtet von teils nur 80 Cent Stundenlohn und von angemeldeten 400-Euro-Jobs, hinter denen aber eine illegale Vollzeitbeschäftigung stehe. Um Schwarzarbeit zu finden, verlassen viele Asylbewerber nach Recherchen von NDR Info ihre zugewiesene Unterkunft und ziehen zeitweise in größere Städte, wo sie auf Matratzenlagern oder bei Freunden schlafen. Sie arbeiten dann schwarz als Tellerwäscher, Tapezierer, Putzkräfte oder beladen Container.

Das Anfang August in Kraft getretene neue Integrationsgesetz soll es Asylbewerbern leichter machen, auf legalem Weg Arbeit zu finden. Sozialarbeiter und Flüchtlingshelfer sehen das Gesetz als Schritt in die richtige Richtung; sie gehen aber nicht davon aus, dass es Schwarzarbeit unter Flüchtlingen stark reduzieren wird.

Quelle: goo.gl/aRP437

Die Faszination des „Weißen Sports“

Reiseportal bietet attraktive Urlaube in Tennishotels an

www.urlaubsworld.de – Sicherlich gibt es im Land des aktuellen Fußballweltmeisters so manchen, der Fußball für die älteste Sportart Europas hält. Dieses ist aber weit gefehlt. Zwar blickt die Mannschaftssportart Fußball – so wie wir sie heute verstehen – auf eine 160-jährige Geschichte zurück, aber die Geschichte des Tennis lässt sich bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Dabei wurde seinerzeit Tennis vornehmlich von Adligen gespielt und galt somit über Jahrhunderte hinweg als elitärer Sport. Heute aber hat sich „weiße Sport“ längst als Breitensport etabliert. Alleine in Deutschland interessieren sich mehr als 20 Millionen Menschen für Tennis, davon  sind ca. 5 Millionen aktive Spieler. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Die einen spielen Tennis um fit zu bleiben, andere wiederum schätzen die Geselligkeit und den Teamgeist im Tennisclub und so mancher findet den Reiz im sportlichen Wettkampf bei Turnieren. Alle gemeinsam verbindet aber die Liebe zum Spiel, denn wie kaum eine andere Sportart vereint Tennis die Komponenten Schnelligkeit, Ausdauer, Kraft, Eleganz und Spaß. Wer auch nur einmal Tennis gespielt hat, den lässt die Leidenschaft für den „weißen Sport“ zumeist nie wieder los. Und so möchte so mancher das Tennisspielen auch im Urlaub nicht vermissen, sei es um die Technik und Kondition zu verbessern, sei es um auch im Urlaub den Wettkampf zu suchen oder sei es um einfach um Spaß zu haben. Und genau dieses sind die Attribute, die sich das Tennisurlaubs-Portal urlaubsworld.de als absolute Prämissen gesetzt haben. So gilt das Reiseportal für viele Tennisamateure und Tennisprofis als die Nummer 1, wenn es darum geht, der Leidenschaft Tennis auch im Urlaub zu frönen.

Kombination Spiel und Freizeit

www.urlaubsworld.deFür die diejenigen, die während eines Urlaubs ihre Spiel-Fähigkeiten verbessern, aber auch gleichzeitig ihre Freizeit genießen wollen, ist ein Urlaub in einem Tennishotel nahezu ideal. Bei den von dem Portal urlaubsworld.de angebotenen und online buchbaren Tennishotels handelt es sich um solche, die speziell auf die besonderen Bedürfnisse und Wünschen von Tennisspielern abgestimmt sind, aber darüber hinaus noch viele weitere Annehmlichkeiten bieten. Selbstverständlich stehen während des Aufenthaltes Tennistrainer bereit und dieses sowohl für Anfänger als auch für professionellere Spieler. Natürlich gehören in den angebotenen Tennishotels, die man in den schönsten Urlaubszielen und -regionen weltweit findet, auch eine interessante Umgebung und ein attraktives Rahmenprogramm dazu Schließlich sollen sich die Gäste auch nach dem Spiel wohlfühlen! Selbstverständlich sind die Urlaubsangeboten nicht nur Erwachsenen vorbehalten. So besteht für Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, während ihren Ferien in speziellen Tenniscamps das Tennisspiel zu verbessern. Und warum nicht dort den Urlaub gemeinsam verbringen? Für die Familien, die dieses möchten, besteht die Möglichkeit, während eines gemeinsamen Urlaubs den Kids  einige Tage oder mehr das Tenniscamp zu ermöglichen und dann den restlichen Urlaub gemeinsam zu verbringen. Zu den Angeboten des Portals gehören auch Reisangebote zu Tennisclubs in den schönsten Regionen. Unter dem Motto „Urlaub machen unter Tennisfreunden“ finden hier Familien, Paare und Singles attraktive Angebote. Besonders hervorzuheben sind dabei die Angebote des Clubs Aldiana, des Robinson Clubs, des Clubs Ali Bey und des Clubs Magic Life. Gerade diese bieten für Sportler ein besonderes Programm an. Wie es sich für ein erstklassiges Reiseportal gehört, sind natürlich die verschiedensten Anreisemöglichkeiten gegeben. So ist nicht nur eine Anreise mit dem eigenen Auto möglich, sondern es werden auch Flugreisen angeboten. In diesem Bereich sind sicher auch die ständig aktualisierten „Lastminute“ Möglichkeiten interessant.

News aus der Welt des Tennis

Diejenigen, die das erste Mal die Webseite des Portals besuchen, sind sicherlich davon überrascht, dass man nicht nur Reiseangebote vorfindet, sondern auch vielfältige Informationen und News aus der Welt des Tennis. Dieses beginnt bei der Erläuterung von Tennisregeln und erstreckt sich bis hin zu Wissenswertes zu den großen Tennisturnieren dieser Welt.

Österreichische Versandapotheken dürfen rezeptfreie Medikamente verkaufen

Erstklassiger Service durch Grazer Versandapotheke

www.apoonline.at – Es klingt ja so verlockend: warum für Medikamente viel Geld ausgeben, wenn man diese im Internet scheinbar viel günstiger beziehen kann? Aber Vorsicht: wer allzu sorglos Medikamente in Internetshops kauft, kann auch gleich „Russisches Roulette“ spielen. Und wenn der Kauf darüber hinaus vielleicht über das sogenannte „Darknet“ geschieht, sind die Chancen beim Russischen Roulette größer, dass man keine gesundheitliche Schäden oder sogar mehr erleidet. Aber leider nimmt die Zahl der illegalen Onlineanbieter zu, die versuchen auch in Österreich gefälschte Medikamente zu verkaufen. Der Grund dürfte wohl daran liegen, dass österreichische Online-Apotheken seit einem Jahr rezeptfreie Medikamente verkaufen dürfen. So versucht so mancher dubiose ausländische Händler dieses auszunutzen, indem er auf eine eventuelle Unkenntnis der Verbraucher über die Gesetzlage setzt. So weiß auch so mancher Verbraucher nicht, dass der Versandhandel mit rezeptpflichtigen Medikamenten in Österreich verboten ist. Darüber kann man gefälschte Medikamente oft nicht erkennen. Es verbleibt also nur die Möglichkeit, den Einkauf von rezeptfreien Medikamenten nur bei registrierten, legalen Versandapotheken, zu tätigen. Diese müssen das EU-weite Sicherheitslogo (weißes Kreuz mit grüner Schrift)  auf ihrer Webseite ausweisen. Noch sicherer geht man, wenn man seine benötigten rezeptfreien Medikamente und Apothekenartikel in einer solchen österreichischen Versandapotheke einkauft, die für einen extrem hohen Sicherheitsstandard bekannt ist. Ein Beispiel für eine solche findet sich in der Versandapotheke apoonline.at. Diese erfüllt nicht nur die hohen Sicherheitsstandards, sondern hat sich auch durch ihre günstigen Preise für rezeptfreie Medikamente und Apothekenprodukte einen guten Ruf erworben.

24-Stunden Service

www.apoonline.atÜber den erstklassigen Ruf der Versandapotheke apoonline.at wundert sich wohl nur derjenige, der nicht weiß, dass diese von der renommierten Standortapotheke „Regenbogen Apotheke Graz“ betrieben wird, die Kunden über diesen Weg einen 24-Stunden Service anbietet. So hat jeder, der über den Shop seine Produkte bezieht die Sicherheit und die Gewissheit, ein Qualitätsprodukt zu erwerben. Dieses bezieht sich auch auf den erstklassigen Service, der für eine Online-Apotheke nicht unbedingt selbstverständlich ist. So ist der Shop kostenlos telefonisch erreichbar und steht über diesen Weg – genauso wie über Mail-Nachfragen – für Fragen und Anliegen seiner Kunden bereit. Auch das Sortiment lässt keine Wünsche offen. Hier findet man nicht nur alle in Österreich via Versandhandel zum Verkauf freigegebenen Arzneimittel, sondern auch so gut wie alle apothekentypische Produkte wie zum Beispiel Nahrungsergänzungen, Kosmetika, Pflege- und Wellnessprodukte, medizinische Hilfsmittel, Naturheilmittel, Bio-Produkte und vieles mehr.

Hohe Kundenorientierung

Ein Merkmal für die hohe Kundenorientierung der Versandapotheke ist sicherlich auch, dass jeder Sendung (innerhalb Österreichs erfolgt ab einem Bestellwert von 39 Euro ein kostenloser Versand) ein Erfassungsbogen beiliegt, der den Mitarbeitern der Apotheke hilft, gesundheitliche Problem der Kunden zu erkennen und die Kunden dann auch auf dieser Basis optimal zu beraten.

Deutschland ist Pferdeland

Online-Fachgeschäft für Pferdesportler und -freunde

www.reitsport-verworner-shop.de – Überrascht dieses? Weder Araber, Spanier oder gar Mongolen sind die größten Pferdefreunde, sondern die Deutschen. Dieses liegt zumindest nahe, wenn man die Statistiken betrachtet, die sich mit Pferden beschäftigen. Nirgendwo auf der Welt gibt es prozentual gesehen (gemessen an der Einwohnerzahl) so viel Pferde, wie in Deutschland. Von weltweit geschätzten 60 Millionen Pferden und Ponys leben mehr als eine Million auf deutschem Boden. Laut Angaben der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (weltweit der größte Pferdesport-Verband) stehen den Pferden hierzulande fast zwei Millionen Reiter, Fahrer und Voltigierer gegenüber. Nicht erfasst sind dabei die unter 14-jährigen Kinder und Jugendlichen, von denen schätzungsweise ca. 2 Millionen – überwiegend Mädchen – mehr oder weniger regelmäßig Kontakt zu Pferden haben. Fazit: Deutschland ist ein Pferdeland! Damit verbunden ist natürlich auch ein großer Markt für Reit- und Pferdeausrüstung. Alleine in diesem Bereich werden jährlich Umsätze von mehreren Milliarden Euro erzielt. Ein nicht unbeträchtlicher Teil davon wird über Onlineshops getätigt. Dieses ist absolut nachzuvollziehen, denn in der Regel sind Onlineshops preisgünstiger als stationäre Geschäfte. Leider ist es aber so, dass es viele Onlineshops gibt, die Pferdezubehör verkaufen, ohne selbst enge Berührungspunkte zu Pferden haben. Dieses macht sich dann schnell bei dem Sortiment in Sachen Qualität und Nutzwert bemerkbar. Diese Kombination kann sicherlich nur der bieten, der mit Pferdezucht und Umgang mit Pferden eng verwachsen ist. Ein gutes Beispiel hierfür – und zwar im positiven Sinne – ist der Onlineshop reitsport-verworner-shop.de.

Onlineshop mit exzellentem Fachwissen

www.reitsport-verworner-shop.deBei reitsport-verworner-shop.de handelt es sich um den Onlineshop des Standortgeschäftes Farm and Riding Equipment. Dieses Reitsportgeschäft ist nicht nur durch sein breitgefächertes Sortiment bekannt, das auf alle Bedürfnisse des Reitsports und der Pferdehaltung abgestimmt ist, sondern auch durch sein exzellentes Fachwissen. So werden von den Geschäftsinhabern auch ein Pensionspferdestall mit professioneller Anlage sowie eine  Futterproduktion aus einem eigenem Landwirtschaftsbetrieb betrieben. Darüber hinaus ist man dort auch in der Zucht tätig und hat sich auch im Turniersport einen Namen gemacht. Dieses Fachwissen hat man auch bei der Sortimentsgestalt des Onlineshops übertragen, so dass man dort relevantes und abgestimmtes Zubehör für Reiter und Pferd findet. Dass sich dieses Equipment darüber hinaus auch noch preisgünstig darstellt, ist umso erfreulicher. In der Rubrik „Reiter“ werden u. a. Reitbekleidung für Damen, Herren und Kinder, Reithelme und Sicherheitswesten, Reitschuhe Reitstiefel sowie Gerten, Peitschen und Sporen angeboten. Natürlich findet man auch eine Rubrik, in dem Ausrüstung und Zubehör für Pferde angeboten wird. Beispiele finden sich in Sättel und Sattelzubehör, Halfter, Stricke, und Zügel, Gebisse,

Schabracken und vieles andere. Auch die Bereiche Longieren, Bodenarbeit, Pferdepflege sowie Stall und Weide werden nicht vergessen.

Preisgünstige Markenartikel

Dass der Onlineshop reitsport-verworner-shop.de die Handschrift eines Fachbetriebes trägt merkt man auch daran, dass es sich bei dem Sortiment um Artikel bekannter Markenhersteller handelt. Dass es dem Geschäft trotzdem gelungen ist, diese preisgünstig anzubieten, ist umso beachtlicher.

Innovativer Immobilienmakler in Ingolstadt

Immobilienvermittlung in Ingolstadt leicht gemacht

www.richarz-immobilien.de – Wie in kaum einem anderen Geschäftsfeld sind die Interessen der Verkäufer und Käufer so gegensätzlich, wie es diese auf dem Immobilienmarkt sind. So möchte der Verkäufer einer Immobilie einen möglichst hohen Preis für sein Objekt erzielen, ein Käufer wiederum möchte in der Regel selbst für ein erstklassiges Objekt einen möglich niedrigen Preis bezahlen. Dieses ist sicherlich absolut nachvollziehbar, aber es verbleibt die Frage, wie potenzielle Interessenten zusammen kommen, ohne dabei große Abstriche an ihre Erwartungen machen zu müssen. Dieses gelingt in der Praxis zumeist nur, wenn ein erstklassiger Immobilienmakler als Interessenvertreter und Interessenvermittler eingeschaltet wird. Aber wie einen solchen finden? Bei über 20.000 Immobilienmaklern, die in Deutschland tätig sind, scheint dieses auf dem ersten Blick nicht allzu schwer, aber wenn man die Portfolios aller Makler betrachtet, so behauptet jeder von sich, der richtige zu sein und wirbt mit seiner Kompetenz, die er durch langjährige Erfahrung gewonnen hat. Aber besteht in dieser Kombination wirklich ein Automatismus oder kann eine langjährige Tätigkeit auf dem Immobilienmarkt nicht auch dazu führen, dass man sich zu sehr auf seinen Lorbeeren ausruht und die neuen Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt übersieht? Sicherlich, Erfahrung ist auch im Immobiliengeschäft ein wertvolles Gut, aber eine solche muss nicht unbedingt im eigenen Unternehmen gewonnen werden. Wie gut es sein kann, Erfahrungen bei einem anderem Unternehmen zu gewinnen – besonders wenn es sich bei diesem um einem der besten Makler Deutschlands handelt – beweist eindrucksvoll der Inhaber von Dennis Richarz Immobilien in Ingolstadt, dessen Portfolio man unter richarz-immobilien.de finden kann.

Gewinnbringender Immobilienpartner in Ingolstadt

www.richarz-immobilien.deDas junge Unternehmen kann zwar noch nicht mit einer Jahrzehnte langen Firmengeschichte punkten, jedoch aber bereits nach kurzer Zeit mit einer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte. So ist das Unternehmen nicht nur mit den dynamischen Gesetzen des Immobilienmarktes groß geworden, sondern gestaltet diese Gesetze mit – und dieses absolut im Sinne der Kunden. Eine große Rolle spielt dabei das Wissen des Firmeninhabers über das, was sich die kaufkräftige „Generation Heute“ wünscht. Dieses – in Verbindung mit exzellenten und hochmodernen Marketingstrategien, fundierten Kenntnissen im Immobilienrecht, eingehenden Sachkenntnissen bei der Bewertung einer Immobilien sowie persönliche Betreuung macht das Unternehmen zu einem gewinnbringenden Immobilienpartner. Vollkommende Transparenz aller Aktivitäten sind dabei genauso selbstverständlich wie absolute Diskretion. Hier macht sich die Ausbildung des Firmeninhabers bei einem der besten Makler Deutschlands bemerkbar. So ist es sicherlich auch kein Zufall, dass er als erster Makler Ingolstadts in den Prüfungsausschuss der IHK München und Oberbayern für angehende Immobilienkaufleute berufen wurde. Aber nicht nur diese profitieren von seinem Fachwissen, sondern in einem hohen Maße alle diejenigen, die im Großraum Ingolstadt ihre Immobilie gewinnbringend verkaufen möchte oder als Käufer ihren Traum von einer eigenen Immobilie verwirklichen wollen.

Großer Leistungskatalog

Bemerkenswert sind sicherlich auch die Zusatzleistungen, die von Dennis Richarz Immobilien angeboten werden und die weit über die marktüblichen Leistungen eines Immobilienmaklers hinausgehen. Als Beispiel ist hier die Bewertung der Immobilie als Grundlage für einen gewinnbringenden Verkauf zu nennen. Hier investiert das Unternehmen viel Zeit und Wissen um die aktuelle Marktsituation – ein Wissen, das aus der Praxis bezogen und unter Einsatz erstklassiger Marktbeobachtungs-Software ergänzt wird. So wundert es nicht, dass dem Unternehmen von den Kunden ein Höchstmaß an Vertrauen entgegen gebracht wird.

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Wann sich die Online-Trennung lohnt

Scheidungsverfahren können sich über Monate hinziehen und neben viel Nerven auch viel Geld verschlingen. Über das Internet soll es schneller und günstiger gehen. Was die Online-Scheidung bringt und wie sie abläuft.

Scheiden tut weh, sagt der Volksmund. Es gibt aber auch Scheidung als Volksfest. Der neue Trend schwappt nun aus Amerika nach Deutschland. Am 18. April findet in den Dortmunder Westfalenhallen die erste deutsche Scheidungsmesse mit anschließender großer Scheidungsparty statt. Dort finden Scheidungs- und Trennungswillige alles zum Thema: vom Familienanwalt, Mediator, Finanzberater und Anbieter von Vaterschaftstests bis hin zum Eheberater, Partnerschaftsvermittler oder Dienstleister für die Kinderbetreuung.

Auch die Pärchenreise oder das romantische Dinner zu zweit gibt es auf der Messe – egal, ob zur Rettung der Ehe oder den Neustart frisch verliebter Geschiedener. Zumindest für jene, die sich auf ihre Scheidung freuen, könnte die abschließende Scheidungsparty der vergnügte Auftakt für ein neues Leben sein.

Scheidung als Event anstatt als Tortur, die viel Zeit, Nerven und viel Geld verschlingt, dürfte für viele unglücklich Verheiratete verlockend klingen. Denn noch immer ist das Scheidungsverfahren in Deutschland langwierig und teuer – und viele Betroffene wünschen sich offenbar, das Scheidungsverfahren zügiger und stressfreier zu absolvieren. Nicht selten benötigt ein Scheidungsverfahren sechs bis zwölf Monate Zeit und kostet mehrere tausend Euro.

Die Schnäppchenscheidung gibt es nicht

Die von Anwälten vielfach beworbene Online-Scheidung scheint da eine für viele Paare vielversprechende Lösung, weil sie schneller und preiswerter sein soll. Offenbar ist die Nachfrage groß: eine Google-Suche nach Internetseiten, die „online-scheidung“ im Titel tragen, ergab mehr als 8600 Treffer. Die meisten werden von Anwaltskanzleien betrieben, die ihre Dienstleistung bundesweit anbieten. Es gibt aber auch Scheidungsportale, die mit umfangreichen Informationen aufwarten und geeignete Anwälte vermitteln. Online-Scheidungen sind längst ein Riesengeschäft.

Rechtsanwalt Christian Kieppe aus Münster hat als Anwalt für Familienrecht schon vor rund zwölf Jahren damit begonnen, Scheidungsfälle mit Hilfe von Internet und E-Mail zu bearbeiten. Seitdem hat er schon viele hundert Online-Scheidungen als Anwalt begleitet. Dabei ging es ihm anfangs vor allem darum, das ganze Prozedere mit Hilfe des Internets zu vereinfachen. „Vielleicht wird es in Zukunft auch möglich sein, Schriftsätze oder Klagen online bei Gericht einzureichen. Aber derzeit ist es nicht möglich, ein Verfahren komplett online abzuschließen“, sagt Kieppe. „Zum Online-Verfahren gibt es keine gesetzliche Regelung.“ Zum Beispiel ist nach wie vor das persönliche Erscheinen der Ehepartner vor Gericht erforderlich, um eine amtliche Scheidungsurkunde zu erlangen.

Quelle: http://www.wiwo.de/finanzen/steuern-recht/scheidung-via-internet-wann-sich-die-online-trennung-lohnt