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Straßenfeste im Sommer bergen zahlreiche hygienische Herausforderungen

Für zahlreiche Unternehmen ist der Sommer eine wichtige Saison, wenn Straßenfeste stattfinden und Betriebe sich präsentieren dürfen. Auch Straßenfeste in der Nachbarschaft gewinnen vermehrt an Beliebtheit, auf denen die Nachbarschaft eine gemeinschaftliche Zeit verbringt. Doch vor allem die warmen Temperaturen setzen zahlreiche hygienische sowie Schädlingsverhindernde Vorbereitungen und Maßnahmen voraus, sodass Straßenfeste in guter Erinnerung bleiben.

Hygiene beginnt beim Personal

Speziell dort, wo Lebensmittel verarbeitet und/oder verkauft werden, gelten in Puncto Hygiene strenge gesetzliche Vorgaben. Der Sinn liegt in dem Detail, dass Konsumenten vor gesundheitlichen Schädigungen geschützt werden. Der Umgang mit Lebensmitteln erfordert ein hohes Maß an Körperhygiene, die vor allem die Hände betrifft. Es gibt kaum einen größeren Bakterienüberträger, als die Hände. Bei einem direkten Handkontakt mit Lebensmitteln sowie anderen Personen, können Keime blitzartig übertragen und verbreitet werden. Aus diesem Grund ist die Händereinigung ein wesentlicher hygienischer Faktor, der das regelmäßige Händewaschen erfordert.

Hier bieten mobile Handwaschbecken eine Lösung, die sich optimal für Veranstaltungen wie Straßenfeste eignen. Diese können zum Beispiel direkt in einen Stand integriert werden, um kurze Arbeitswege zu gewährleisten und die Möglichkeit bieten, sich zügig die Hände waschen zu können.
Zahlreiche Desinfektionsmittel für Ihre Hände sorgen für den optimalen Schutz gegen die Verbreitung von Bakterien und Viren.
Vorschrift sind zusätzlich Einweghandtücher, die in hoher Qualität zu günstigen Preisen im HN-Shop angeboten werden.

Vor allem, wenn Sie mit rohem Lebensmittelprodukten wie Fleisch oder Eiern hantieren, sind Einweghandschuhe empfehlenswert. Diese sollten spätestens gewechselt werden, wenn Sie mit unsauberen Gegenständen beziehungsweise Bereiche in Kontakt kommen. Dies können Verpackungsmaterialien, Geld, Abfälle und sogar das Wischen an der eigenen Nase sein. Einweghandschuhe sollten im Umgang mit Lebensmitteln immer griffbereit und auf Vorrat vorhanden sein. Sollten Sie sich schneiden oder sich anderweitig eine offene Wunde an den Händen zuziehen, schützen Einweghandschuhe die Lebensmittel vor Verschmutzungen und ihre Hände vor einer Infektionsgefahr.
Über den HN-Shop können Sie zwischen verschiedenen Einweghandschuhen wählen, die dem gehobenen Anspruch an Qualität entsprechen.

Hygiene von gastronomischen Arbeitsbereichen – das A und O für den keimfreien Verzehr

Arbeitsplatten, Bodenbeläge sowie Arbeitsgeräte müssen hohe hygienische Standards erfüllen, wenn Straßenfeste von Leckereien begleitet werden. Durch die warmen Temperaturen vermehren sich Bakterien sowie Keime in rasender Geschwindigkeit und wehren sich nicht selten gegen herkömmliche Reinigungsmittel hartnäckig.
Hochwertige Reinigungssysteme, Flächendesinfektions-Produkte sowie Schnelldesinfektions-Sprays bieten Ihnen eine zuverlässige Wirksamkeit gegen zahlreiche Bakterien und andere gesundheitsschädigende Elemente.

Einweg-Küchenrollen, Reinigungstücher sowie Einweg-Putztücher runden das Angebot aus dem HN-Shop ab und verhindern zuverlässig die Streuung unerwünschter Hygienemängel. Diese können Sie übrigens über verschiedene Tests überprüfen. Hygiene-Schnelltest eignen sich perfekt für Straßenfeste, weil Sie Ihnen in nur wenigen Sekunden anzeigen, ob der Hygienestandard die Sauberkeitsanforderungen erfüllt.

Aber nicht nur in gastronomischen Bereichen ist Hygiene ein Thema. Sollten Sie Straßenfeste für andere Verkaufsprodukte oder zur Betriebspräsentation nutzen wollen, so sollte ein Teil Ihres Erfolgsrezeptes auch die Sauberkeit und Hygienebeinhalten.

Ob Sie Scheuermilch benötigen, Händedesinfektionsmittel für ein sauberes Gefühl beim Händeschütteln sorgt, Pflege für Metalloberflächen einen ordentlichen Eindruck vermittelt oder Ihnen das Reinigen mit Microfasertüchern erleichtert werden soll, im HN-Shop finden Sie eine breit gefächerte Produktpalette für jeden Bedarf und Anspruch.

Insekten sind im Sommer vielerorts eine Plage

Toilettenwagen sowie andere feuchte Zonen zählen zu den Lieblingsplätzen von Mücken, während sich Ameisen und Fliegen gern an Lebensmitteln zu schaffen machen. Es wird gesetzlich vorgeschrieben, Lebensmittel so abzudecken, dass Insekten diese nicht berühren, aber lästig sind Insekten auch für Sie und die Gäste der Straßenfeste.

Ein Insektenspray ist eine zuverlässige Lösung vor allem in mehrwändigen Ständen, wo das Insektenspray nicht schnell in der Luft verfliegt. Allerdings darf Insektenspray nicht in Kontakt mit Lebensmitteln kommen. Hier bietet sich eine Insektenfalle an. Diese erlaubt in der Regel den Individuellen Einsatz von Ködern sowie Lockstoffen, ziehen so Insekten an und sorgen für eine insektenfreie Umgebung.

Die Insektenfalle zeigt sich vor allem als eine effektive Maßnahme für große Außenbereiche, wo sich Ihre Gäste oder Nachbarn es sich an Tischen bequem gemacht haben. Im HN-Shop finden Sie eine breit gefächerte Auswahl an Insektenspray-Produkten sowie Fallen, die eine unbeschwerte Zeit auf einem Sommerfest ohne lästige Plagegeister garantieren.

 

Glyphosat: Kein Alleingang der EU-Kommission

Heute hat ein Vermittlungsausschuss der EU erneut über Glyphosat abgestimmt – und wieder die nötige Mehrheit verfehlt. Eigentlich ein großer Erfolg für uns – doch jetzt könnte die EU-Kommission im Alleingang die Zulassung verlängern. Bei unserem Protest bei der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin gab diese leider ein ziemlich bürgerfernes Bild ab.

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Entscheidung im Schatten der Brexit-Abstimmung

Die Entscheidung des Vermittlungsausschusses wurde von der EU-Kommission auf den 24. Juni terminiert – den Tag nach der Brexit-Entscheidung. Das war natürlich ein denkbar ungünstiger Tag für unseren Glyphosat-Protest. Doch gerade weil uns die Zukunft der EU so wichtig ist, wollen wir verhindern, dass die EU-Kommission bei Glyphosat eine falsche Entscheidung trifft. Eine Zulassung des Ackergifts im Alleingang wäre undemokratisch und den Bürger/innen nicht zu vermitteln.

Kommission zeigt sich bürgerfern

Mit rund 30 Campact-Aktiven demonstrierten wir bei sengender Hitze vor dem Gebäude der Kommission in Berlin, Unter den Linden. Der Leiter der Berliner Vertretung konnte unsere Unterschriften nicht entgegennehmen – verständlich, angesichts der Brexit-Entscheidung. Stattdessen nahm eine Stellvertreterin, Frau Kotthaus, unsere mehr als 600.000 Unterschriften entgegen.

Zu unserer großen Enttäuschung kam sie aber nur an die Eingangstür des Gebäudes – und war nicht bereits sich bei unserer 20 Meter entfernten Protestaktion zu zeigen. Aufgrund der Genehmigung unserer Aktion durften wir mit den 30 Aktiven aber auch nicht an den Eingang des Gebäudes kommen. Lediglich fünf Aktive konnten mich daher zur Übergabe der Unterschriften begleiten. Bürgerferner hätte sich die Kommission kaum präsentieren können.

Darum ist unsere Kampagne dennoch erfolgreich

Doch auch wenn die Kommission jetzt im Alleingang die Glyphosat-Zulassung bis Ende 2017 verlängert ist unsere Kampagne insgesamt erfolgreich. Denn eigentlich sollte Glyphosat ohne Wenn und Aber für weitere 15 Jahre neu zugelassen werden – jetzt geht es nur noch um rund eineinhalb Jahre. Durch unseren heftigen Widerstand und vielseitigen Protest, haben wir die politischen Akteure wach gerüttelt. So wurde aus einer Nebensache ein zentrales politisches Thema, das für viel Wirbel in der Großen Koalition gesorgt hat. Unsere Argumente haben Umweltministerin Barbara Hendricks und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (beide SPD) überzeugt, sodass die Bundesregierung sich zumindest enthalten musste – obwohl Agrarminister Schmidt (CSU) ein ausgemachter Glyhosatbefürworter ist.

Im kommenden Jahr wird die Europäische Chemikalien Agentur (ECHA) eine neue Bewertung zu Glyphosat abgeben. Wir haben Grund zur Hoffnung, dass die ECHA die wissenschaftlichen Belege für eine Krebsgefahr durch Glyphosat berücksichtigt – und den Stoff als krebserregend einstuft. In diesem Fall haben wir besten Chancen ein Glyphosat-Verbot durchzusetzen. Wir geben den Kampf gegen das gesundheits- und umweltschädigende Pestizid nicht auf!

Immerhin: Ein erster Schritt Richtung Fracking-Verbot

Heute hat der Bundestag das lange umstrittene Fracking-Gesetz verabschiedet. Das Schiefergasverbot ist ein erster Teilerfolg unserer Kampagne für ein Fracking-Verbot – doch Fracking im Sandstein bleibt leider erlaubt. Lies hier unsere Analyse:

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Seit mehr als drei Jahren schon kämpfen wir nun für ein Fracking-Verbot – über 500.000 Menschen haben unseren Appell dazu unterzeichnet. Das jetzt beschlossene Fracking-Gesetz ist ein erster Schritt zu einem Fracking-Verbot – dem nun aber weitere Schritte folgen müssen.

SPD setzt Schiefergas-Verbot gegen Union durch

Zunächst einmal sind wir erfreut, dass sich die SPD beim Thema Schiefergas-Fracking gegen die Union durchgesetzt hat. Vor allem der Wirtschaftsflügel der Union wollte Schiefergas-Fracking im großen Stil durchsetzen – mittels einer Experten-Kommission, die am Bundestag vorbei über kommerzielle Bohrungen hätte entscheiden können. Wir haben die SPD wiederholt mit Aktionen in ihrem Widerstand gegen diese Experten-Kommission bestärkt – das hat offensichtlich dazu beigetragen, dass sie in den Verhandlungen standhaft geblieben ist.

Mit dem Gesetz wird Fracking in Schiefer-, Ton-, Mergel- und Kohleflözgestein faktisch verboten. Fracking vom Ausmaß wie in den USA wird es somit in Deutschland nicht geben. Die einzige Ausnahme sind vier Probebohrungen zu Forschungszwecken, die aber nur mit Zustimmung der betroffenen Landesregierung durchgeführt werden können. Das Verbot ist unbefristet – soll aber 2021 durch den Bundestag überprüft werden. Es ist fraglich, ob Exxon und Co. unter diesen Umständen überhaupt Probebohrungen durchführen wollen.

Sandstein-Fracking weiterhin erlaubt – unter verschärften Auflagen

Enttäuscht sind wir hingegen, dass Fracking im Sandstein mit dem Gesetz wieder möglich gemacht wird. Vor allem in Niedersachsen wurde seit den 1960er Jahren wiederholt im Sandgestein gefrackt – bis die Industrie vor fünf Jahren auf den wachsenden Protest reagierte und ein freiwilliges Moratorium einläutete.

Mit dem Fracking-Gesetz gelten jetzt zwar verschärfte Umweltauflagen – was gut ist. Doch gleichzeitig wird das Gesetz dazu führen, dass die Industrie ihr Moratorium beendet und vor allem in Niedersachsen wieder Fracking-Bohrungen startet. Das lehnen wir ab – beim Sandstein-Fracking muss das Fracking-Gesetz dringend nachgebessert werden.

Mehr Beteiligungsrechte stärken lokalen Widerstand

Gut für den Widerstand ist, dass für Fracking-Vorhaben jetzt eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) verpflichtend gemacht wird. Betroffene Bürger/innen und Gemeinden haben so die Möglichkeit, Genehmigungsverfahren kritisch zu begleiten – und gegebenenfalls sogar zu verhindern. Zudem steigen mit der UVP die Kosten für die Fracking-Unternehmen.

Diese Stärkung des lokalen Widerstands ist wichtig für zukünftige Auseinandersetzungen. Denn mit dem absehbaren Ende des Moratoriums geht der Streit ums Fracking in die nächste Runde. Wir arbeiten jetzt auf den Tag X hin – der Tag, an dem die erste Fracking-Bohrung ansteht.

Jetzt komplettes Fracking-Verbot durchsetzen

Das jetzt beschlossene Gesetz ist eine längst überfällige Verschärfung der Rechtslage beim Fracking. Nach der alten Rechtslage war Fracking grundsätzlich erlaubt – mit kaum vorhandenen Regeln zum Schutz von Umwelt und Gesundheit. Dank unseres massiven Protestes wurde die Rechtslage nun verschärft und Schiefergas-Fracking verboten – ein wichtiger Teilerfolg.

Doch wir sind noch lange nicht am Ziel. In den kommenden Monaten und Jahren geht es darum, die Wiederaufnahme von Sandstein-Fracking zu verhindern – und ein komplettes Fracking-Verbot durchzusetzen.

Migrationsexperte zu Integration: Zivilgesellschaft ist mustergültig – Politik hat Nachholbedarf

Die Zivilgesellschaft in Deutschland sei mustergültig, die Politik schüre dagegen Vorurteile, anstatt sie abzubauen – das ist das Fazit des Migrationsforschers Prof. Dr. Klaus J. Bade. In unserem Interview erklärt er außerdem, wie Integration gelingen kann – und warum die sogenannte Flüchtlingskrise in Deutschland auch hausgemacht ist. 

Porträt von Prof. Dr. Klaus J. Bade, Migrationsexperte. Grafik: Zitrusblau/Campact [CC BY-ND 2.0]

Gelungene Integration: Was ist das überhaupt?

Guten Tag, Herr Bade. Lassen Sie uns über Integration sprechen. Denn darüber spricht ja gerade ganz Deutschland. Ob Integration gelingen kann, wie Integration aussieht, sogar ob es überhaupt möglich ist, Muslime zu integrieren – wird diskutiert. Aber können Sie uns zunächst einmal erklären, was das überhaupt ist (gelungene) Integration?

Klaus J. Bade: Integration ist die messbare Teilhabe an den zentralen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, von frühkindlicher Erziehung, Bildung und Ausbildung, über die Teilhabe am Arbeitsmarkt, an den schützenden Rechts- und Sozialsystemen und bis zur politischen Teilhabe, Integrationsförderung ist Teilhabeförderung.

Deutschland hat ja schon mehrere Einwanderungswellen erlebt: nach dem 2. Weltkrieg, in den 1960ern mit den sogenannten Gastarbeitern oder in den 1990ern mit den Kriegsopfern vom Balkan. Ihre Bilanz: Hat die Politik da ihren Teil erfüllt, damit die Menschen hier ausreichend integriert werden?

Jein, mit Steigerung ins Negative: die Integration von Flüchtlingen und Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg war eine staatlich intensiv geförderte und insgesamt erfolgreiche Integrationsgeschichte. Die Integration der ‚Gastarbeiter’ war eine lange staatlich erschwerte (‚kein Einwanderungsland’) Einwanderungsgeschichte. Bei Flüchtlingen aus Ex-Jugoslawien ging es meist weniger um Integration als um befristete Aufnahme und dann um geförderte ‚Rückführung’ (Roma / Kosovo).

Wir brauchen eine grundlegende Reform des europäischen Asylrechts

Im letzten Jahr haben über eine Million Menschen ihre Heimat verlassen und in Deutschland Schutz gesucht. Was sind Ihres Erachtens nach jetzt konkrete politische Maßnahmen, die getroffen werden müssen, um aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und eine gelingende Integration möglich zu machen?

Eine grundlegende Reform des europäischen Asylrechts mit der Abschaffung des Dublin-Systems, Verteilungsquoten und vergleichbaren Standards, Abbau von Vorurteilen gegenüber den Geflüchteten und ihre soziale Gleichstellung mit anderen Einwanderern.

Sehen Sie, dass das passiert und wenn nicht, woran liegt das?

Deutschland hat Vorschläge zu einer europäischen Asylrechtsreform lange blockiert. Der Kurswechsel unter selbst mitverursachtem Migrationsdruck (‚Wir schaffen das’) ist deshalb auch ein Problem der Glaubwürdigkeit. Vorurteile sind politisch mehr geschürt als abgebaut worden (‚Asylbetrüger’, ‚Wirtschafts- und Armutsflüchtlinge’, ‚Einwanderung in die Sozialsysteme’ u.a.m.)

Staatsversagen und Katastropheninszenierung: Die sogenannte Flüchtlingskrise in Deutschland ist auch hausgemacht

Es gibt noch so ein anders Wort, das plötzlich in aller Munde ist. Das Wort Flüchtlingskrise. Haben wir in Deutschland denn eine (Flüchtlings-) Krise?

Die sogenannte Flüchtlingskrise ist 

  1. eine Weltkrise, die Flüchtlinge (zum geringeren Teil) auch vor die Tore der Festung Europa treibt;
  2. eine Krise der Flüchtenden selbst – von den Bedrohungen in den Ausgangsräumen über die oft lebensgefährliche Flucht bis zu der quälend langen Ungewissheit über die Bleibechancen in Deutschland; 
  3. eine Krise der EU und
  4. eine – durch Staatsversagen und mediale Katastropheninszenierung auch hausgemachte – Krise in Deutschland.

Im Zuge dieser sogenannten Flüchtlingskrise äußern viele Menschen in Deutschland vermehrt Ängste. Es gibt Ängste vor Arbeitsplatzverlust, davor, dass dann nicht mehr genug Sozialleistungen für alle da sind oder vor Kriminalität. Sind das berechtigte Ängste?

Individuelle Sozialangst ist immer verständlich und berechtigt. Aber Deutschland braucht Einwanderung zu einer Abfederung der Folgen des demographischen Wandels für Arbeitsmarkt und Sozialsysteme. Das funktioniert nur bei sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Das ist bei Flüchtlingen, die ja ohne Rücksicht auf ihre formelle und berufliche Qualifikation aufzunehmen sind, ein langer und sozial teurer (Transferbezüge) Prozess. Dabei kann es bei gering Qualifizierten und bei der wohnräumlichen Versorgung von sozial Schwachen zu einer Verdrängungskonkurrenz kommen, bei der Sozialängste dann auch objektiv berechtigt sind. Die Kriminalität von Flüchtlingen wird völlig überschätzt.

Fehlentscheidungen, Panikreaktionen, mangelnde Sensibilität: Politik hat Ängste befördert

Wie könnten Politik und Zivilgesellschaft diesen Ängsten begegnen? Könnte sich Deutschland da etwas aus anderen Ländern abgucken?

Das deutsche Aufnahme- und Integrationssystem ist in vieler Hinsicht mustergültig. Es gibt sowieso keine kompletten Schnittmuster zum Lernen von anderen Ländern, sondern nur Lernchancen (auch von Deutschland) in einzelnen Bereichen. Zivilgesellschaftlich braucht Deutschland ohnehin nichts zu lernen: Die Willkommensbewegung von unten war (im Gegensatz zu der aufgesetzten ‚Willkommenskultur’ von oben) ein weltweites Aufsehen erregendes bürgergesellschaftliches Engagement, eine pragmatische Bewegung für Hilfe und Schutz der Flüchtlinge im Alltag sowie zum Abbau der Angst vor ihnen. Aber Politik, besonders im BMI, hat diese Ängste sogar befördert durch Fehlentscheidungen (z.B. Personalabbau bei den Asylentscheidern), falsche Dramaturgie (z.B. Verschweigen oder verspätete Meldung der Zuwanderungszahlen, Überforderungssignale, Panikreaktionen) und absolut mangelnde Sensibilität in Fragen der Gesellschaftspolitik.

Zum Schluss noch so ein Wort, Herr Bade. Wirtschaftsflüchtlinge vs. Kriegsflüchtlinge. Macht es für Sie überhaupt Sinn, die Menschen, die kommen in diese Kategorie einzuteilen? Was würden Sie vorschlagen?

Asylsuchende sind nicht nur als Kriegs- und Bürgerkriegsflüchtlinge, sondern auch aus anderen Gründen schutzwürdig. ‚Wirtschaftsflüchtling’ könnte eine positive Bewertung sein, denn Flucht aus existenzbedrohenden wirtschaftlichen und sozialen Gründen ist genauso legitim wie Flucht aus politischen Gründen, auch wenn das nicht ins deutsche Asylrecht passt. Der negative Begriff ‚Wirtschaftsflüchtling’ hatte seinen Grund in zu wenig legalen Zuwanderungsmöglichkeiten aus wirtschaftlichen und sozialen Gründen. Viele wählten ersatzweise das Nadelöhr des Asylsystems. Wenn sie dabei als wesentlich wirtschaftlich oder sozial motiviert erschienen, galten sie als ‚Wirtschaftsflüchtlinge’ im Sinne von ‚Asylbetrügern’. Wir haben diese negative Konnotation also selber produziert.

Herr Bade, wir danken Ihnen herzlich für Ihre Zeit.

Wir finden: Der Migrationsexperte hat Recht.

Wir brauchen eine Reform des EU-Asylrechts und eine Politik, die sich Vorurteilen und Rechtspopulisten klar entgegenstellt anstatt sich wegzuducken. Auch deshalb bildeten am 18./19. Juni 40.000 Menschenketten in ganz Deutschland. Hand in Hand stehen wir ein gegen Rassismus, für Menschenrechte und Vielfalt.


Zur Person

Porträt von Prof. Dr. Klaus J. Bade, Migrationsexperte.

Prof. Dr. Klaus J. Bade ist einer der renommiertesten deutschen Migrationsforscher. Er ist Mitbegründer des Institutes für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) in Osnabrück, das er bis zu seiner Eremitierung 2007 leitete. Von 2008 bis 2012 war er Vorsitzender des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR).  Heute ist Bade hauptsächlich in der Politikberatung und als Migrationsexperte tätig. Er veröffentlichte zahlreiche kritische Publikationen zur zeitgenössischen Migrationsdebatte – u.a. äußerte er sich kritisch  in der sogenannten „Sarrazin-Debatte“.

Geld-Adel gerecht besteuern!

Für Superreiche gibt es ein gigantisches Steuer-Schlupfloch: Reiche Firmen-Erben zahlen kaum Erbschaftssteuer. Statt dieses Schlupfloch zu schließen, ist die Regierung am Wochenende vor der Lobby der Multimillionäre eingeknickt. Jetzt müssen wir die Pläne im Bundesrat stoppen.

In zwei Wochen könnten Deutschlands Milliardär/innen feiern: Dann soll das neue Gesetz zur Erbschaftssteuer durch den Bundesrat gehen, auf das sich die Koalition letztes Wochenende geeinigt hat. Wenn Sie nicht zu den Superreichen gehören, werden sie dann aber nichts zu lachen haben.

Der Grund: ein riesiges Schlupfloch bei der Erbschaftssteuer. Superreiche Firmen-Erben wie die Porsches, Quandts und Oetkers dieser Republik sollen so gut wie keine Erbschaftssteuer zahlen. Nicht einmal ein Prozent der Firmen-Erben soll überhaupt besteuert werden[1]. Die Lobby der Superreichen hat sich vorerst durchgesetzt.

Mit dem neuen Steuergesetz würde die Ungleichheit zwischen Arm und Reich in Deutschland weiter wachsen. Dringend benötigtes Geld für Investitionen in Kindergärten und Schulen, intakte Straßen und gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr würde weiter fehlen.

Aber noch haben wir Chancen, das Steuer-Schlupfloch für Superreiche zu verhindern: im Bundesrat. Dort wird am 8. Juli entschieden. In den Ländern sitzen die Grünen bei zehn von 16 Landesregierungen mit am Tisch. Gemeinsam können sie die neue Erbschaftssteuer kippen. Die grünen Parteivorsitzenden Simone Peter und Cem Özdemir haben den ungerechten Steuer-Plänen der Regierung bereits eine Absage erteilt[2]. Doch in mehreren Ländern wie Hamburg und Baden-Württemberg ducken sich die Grünen weg.

Wir haben noch gut zwei Wochen, um dafür zu sorgen, dass Kretschmann und Co. im Bundesrat die ungerechte Erbschaftssteuer stoppen. Sobald 100.000 Menschen unseren Appell unterzeichnet haben, legen wir los – im Bündnis mit ver.di, dem Netzwerk Steuergerechtigkeit und der Attac-AG Finanzmärkte und Steuern. In den Hauptstädten der Bundesländer, in denen die Grünen noch unentschieden sind, überreichen wir ihren Spitzenpolitiker/innen unseren Appell – und schaffen es mit bildstarken Aktionen in die Medien.

Zu Recht gibt es Schutzklauseln für mittelständische Unternehmen, damit Arbeitsplätze erhalten bleiben und Firmen in ihrer Existenz nicht gefährdet werden. Zu Recht gibt es auch Freibeträge für kleine Erbschaften wie “Omas Häuschen”. Aber der Lobby der Familienunternehmer/innen geht es nicht um den Mittelstand, sondern sie vertritt knallhart die Interessen des Geld-Adels. Sie will, dass Erben milliardenschwerer Firmen keine Erbschaftssteuer zahlen müssen.

Dass die Reichen-Lobby aber nicht immer Erfolg hat, zeigt das 2012 geplatzte Steuerabkommen mit der Schweiz. Es hätte Steuerbetrüger/innen Anonymität und Straffreiheit garantiert. Auch damals haben die oberen Zehntausend heftigen Einfluss auf die Regierung genommen, um einen schmutzigen Deal durchzudrücken.

Dagegen protestierten wir mit zehntausenden Bürger/innen – und brachten schließlich alle von den Grünen mitregierten Bundesländer auf unsere Seite. Am Ende stand die Mehrheit gegen das Steuerabkommen im Bundesrat. Und nicht nur das: Es gelang uns auch, in der EU eine Alternative durchzusetzen – den automatischen Informationsaustausch zwischen den Finanzbehörden Europas. Diese Transparenz macht es den Superreichen schwer, weiter Steuern zu hinterziehen.

An diesen Erfolg wollen wir jetzt anknüpfen: Auch die neue Erbschaftssteuer für den Geld-Adel können wir im Bundesrat stoppen – wenn Sie uns dabei unterstützen.

Mit herzlichen Grüßen

Lynn Gogolin-Grünberg, Campaignerin
Christoph Bautz, Campact-Vorstand

PS: Deutschland ist eines der Industrieländer mit der krassesten sozialen Ungleichheit, sagt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung[3]. Diese würde mit der neuen Erbschaftssteuer zunehmen. Genau deshalb nennt der Verfassungsrichter Reinhard Gaier die Erbschaftssteuer eine “Subventionierung des Großkapitals”.

[1] Nach bestimmten Kriterien zum Erhalt von Arbeitsplätzen und dem Fortführen der Firma soll dann ermittelt werden, ob Erbschaftssteuer fällig ist, oder nicht: “Schäuble-Reform: 99 Prozent der Unternehmer können steuerfrei erben”, Spiegel Online, 1.6.2015
[2] “Koalition einigt sich auf Reform”, Tagesschau, 20.6.2016 und Twitter-Kanal von Simone Peter, Tweet vom 20.6.2016
[3] “DIW-Chef Fratzscher: Die soziale Marktwirtschaft existiert nicht mehr”, Spiegel Online, 11.3.2016

Bei E-Bike-Versicherungen auf Leistungen achten

Erstklassige Konditionen bei deutschem Traditionsversicherer

www.e-bikeschutz.de – Kaum ein anderer Markt expandiert in Deutschland so, wie der Markt für E-Bikes. So wurden nicht nur im vergangenen Jahr über eine halbe Million E-Bikes verkauft, sondern auch die Steigerungsrate ist ungebrochen. Dieses verwundert nicht, denn Elektrofahrräder erklimmen fast jede Steigung und so mancher Autofahrer im Stadtverkehr wundert sich, wenn er von einem E-Bike überholt wird – und dieses nicht nur im Stau. Dabei begeistern E-Bikes nicht nur die ältere Generation wenn es gilt, abnehmende körperliche Leistungsfähigkeit zu kompensieren, sondern sie werden auch bei jüngeren Menschen immer beliebter. Gerade diese Altersgruppe ist von der Kombination aus Technik und Sport begeistert, die E-Bikes verwirklichen. Allerdings haben E-Bikes auch ihren Preis. Im Fachhandel sind zweitausend und mehr Euro keine Seltenheit. Aber genau dieses führt dazu, dass E-Bikes auch bei „Langfingern“ äußerst beliebt sind – was übrigens auch für entsprechende Fahrräder gilt. Auch wenn das Bike beschädigt wird, kann dieses teuer werden, ganz zu schweigen von dem finanziellen Ungemacht der droht, wenn man mit dem E-Bike einen Unfall verursacht. Umso wichtiger ist es also, durch eine Versicherung vorzusorgen. Dabei ist auch wichtig zu wissen, dass für E-Bikes und S-Pedelecs eine Mofa-Pflichtversicherung erforderlich ist. Aber genau so wie bei E-Bikes, Pedelecs und Fahrräder gibt es auch bei Versicherungen qualitative Unterschiede. So gilt es also, nach einer wirklich guten Versicherung Ausschau zu halten. Ein solche zeichnet sich nicht nur durch günstige Beiträge aus, sondern auch durch eine Reihe von Zusatzleistungen, die über das übliche Maß hinausgehen und im Schadensfall oder bei Diebstahl schnell und unbürokratische abwickelt. Aber wie eine solche finden? Gut beraten ist man sicherlich, wenn man bei bzw. über E-Bikeschutz.de eine PREMIUM E-Bike-Versicherung oder Fahrradversicherung bei einem deutschen Traditionsversicherer abschließt.

Günstige Beiträge und attraktive Leistungen

www.e-bikeschutz.deBei dem Team von E-Bikeschutz.de handelt es sich um absolute Experten für die Versicherung von E-Bikes und Fahrrädern. Dabei wird dort ein Versicherungsschutz geboten, der weit über den Diebstahlschutz des E-Bikes oder des Fahrrads hinausgeht. So ist man zum Beispiel auch gegen Schäden durch einen Akkudiebstahl, einen Elektronikschaden oder einen Sturz versichert. Als weitere Sonderleistungen, die sicherlich auch als Highlights bezeichnet werden können, sind zu nennen, dass keine Selbstbeteiligung anfällt, Verschleißschäden bis zum Alter von 36 Monaten des E-Bikes reguliert werden, Bagatellschäden mitversichert sind, Material-, Produktions- und Konstruktionsfehler auch noch nach der gesetzlichen Gewährleistung versichert sind und auch bei einem Auslandsaufenthalt ein Versicherungsschutz bis zu zwölf Wochen besteht. Selbstverständlich ist auch der Akku mitversichert. Aber nicht nur die Zusatzleistungen lassen aufhorchen, sondern auch die günstigen Versicherungsbeiträge. Von diesen kann man sich schnell überzeugen, denn auf der Website e-bikeschutz.de findet man Berechnungskalkulatoren für E-Bikes und Fahrräder.

Weitere Leistungsdetails zum downloaden

Über die Berechnungskalkulatoren hinaus kann man sich auch noch zusätzlich Leistungsdetails etc. downloaden. Auch stehen die freundlichen und kompetenten Berater von e-bikeschutz.de jederzeit zwischen 8 und 22 Uhr telefonisch zur Verfügung.

Wasserverschmutzung: Flüsse werden braun und Brandenburg hilft mit

In Brandenburg verwandeln sich saubere Flüsse zu braunen Suppen. Die Ursache ist kein Geheimnis, die Umweltverschmutzer – allen voran der Energiekonzern Vattenfall –  sind bekannt. Doch die zuständige Behörde in Brandenburg zieht sie nicht zur Rechenschaft. Was sie stattdessen tun, macht wütend.

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Alles im braunen Bereich: Wasser aus einem verockerten Bach in der Lausitz

Von Klar zu Braun

Der kleine Bach Kocha in der Lausitz war nicht immer so bräunlich: Es gab Zeiten, da war er klar und sauber. Mittlerweile aber sieht man durch das Wasser auf einen braunen Grund: Pflanzen und Steine sind von einer Schlammschicht überzogen. Kocha ist “verockert”: Zu viel Eisen im Wasser verursacht braune Ablagerungen, der Sauerstoffgehalt sinkt und die Lebewesen sterben.

Warum sich Kocha und andere Gewässer in der Lausitz braun färben, ist kein Geheimnis. Der Umweltverschmutzer ist der selbsternannte “Partner der Region”: Vattenfall. Sein eisenverseuchtes Wasser lässt Vattenfall direkt in die Wälder und Gewässer der Region sprudeln.

Brandenburg macht’s möglich

Recherchen des BUND zeigen: Brandenburgs Landesbergbauamt wusste nicht nur davon, sondern hat diese Wasserverseuchung erst möglich gemacht. Die Behörde testet das Wasser an bestimmen Stellen regelmäßig. So kann festgestellt werden, ob der Eisenwert überschritten ist. Und tatsächlich: Schon vor Jahren sprengte der Wert den erlaubten Rahmen. Das wusste auch Vattenfall, darum haben sie beim Amt unverblümt darum gebeten, die Teststellen zu verschieben: testet man woanders, stimmen die Werte wieder, denn dann ist das Eisen schon zu verockertem Schlamm geworden. Doch schon bevor die Behörde der Vattenfalls Bitte nachkam, verlegte Vattenfall eigenmächtig die Teststellen.

“Das ist ungefähr so,  als würde man die Abgaswerte eines VW Golfs in fünf Meter Entfernung messen. Dann bekommen Sie auch die richtigen Ergebnisse.”  –Axel Kruschat, BUND Brandenburg

Anstatt spätestens jetzt Vattenfall für die zu hohen Eisenwerte und die selbstständige Verlegung der Teststellen zur Rechenschaft zu ziehen, passiert etwas völlig anderes: Das Landesbergbauamt legalisiert im Nachhinein Vattenfalls Aktionen. Die Behörde war also nicht nur die ganze Zeit über die Umweltsünden informiert,  sondern machten diese sogar weiter möglich.

Die Lösung: Ursachenbekämpfung!

Geht es nach Vattenfall, sind sie das Wasserproblem allerdings bald los: Noch diese Woche wollen sie ihr Braunkohlerevier in der Lausitz verkaufen. Ein Investorengeflecht aus mehr als 30 Firmen rund um den Energiekonzern EPH will die Kohle haben – und scheinbar so weitermachen wie bisher.

Die Braunkohleförderung ist die Ursache des Problems: Beim Abbau von Braunkohle werden riesige Gruben – sogenannte Tagebaue – gebaggert. Mit über 100 Metern Tiefe liegen diese weit unter dem Grundwasserspiegel.  Damit Tagebaue nicht “absaufen”, muss ständig Grundwasser abgepumpt werden. So wird das gesamte Öko- und Wassersystem rund um einen Tagebau zerstört. Das heißt: Wo ein Tagebau ist, ist auch Wasserverschmutzung nicht weit. Vor allem dort, wo Landesbehörden mit-mauscheln.

Teile diesen Beitrag, wenn du für sauberes Wasser bist!

 

Zeit den Welthunger zu stillen: Landwirtschaftsminister Schmidt gehen die Argumente für Glyphosat aus

Landwirtschaftsminister Christian Schmidt hält das Pflanzengift Glyphosat für perfekt. Denn die Antwort auf den Hunger in der Welt sei eine intensivere Landwirtschaft – mit Hilfe von Glyphosat. Doch Journalisten klären auf: Genau das Gegenteil ist der Fall.

Video ansehen und mit Deinen Freundinnen und Freunden teilen:

https://www.youtube.com/watch?v=iJYYLgMcCD8

Glyphosat ist die Antwort auf den Welthunger? Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) lehnt sich mit diesem absurden Argument weit aus dem Fenster. Denn schon heute werden genug Kalorien für 10 Milliarden Menschen produziert. Allerdings wird ein viel zu großer Teil davon an Tiere verfüttert – eine ungeheure Verschwendung von Lebensmittel. Die Massentierhaltung führt zu einer gewaltigen Überproduktion. Und große Mengen billigen Fleisches werden schließlich auf den Weltmärkten verramscht – wo sie lokale Märkte kaputt machen. 

Die Antwort auf den Hunger ist nicht die Ausweitung industrieller Massenproduktion inklusive Glyphosat, sondern eine Begrenzung von Fleischproduktion und Lebensmittelverschwendung.

Die EU-Kommission will die Glyphosat-Zulassung verlängern

Eigentlich läuft die Zulassung für das Pestizid Glyphosat schon am 30. Juni 2016 aus, sodass es nach einer Übergangsfrist nur noch bis Ende des Jahres verwendet werden dürfte. Das wahrscheinlich krebserregende Glyphosat wäre damit endlich vom Tisch. Schon dreimal hat die EU versucht über die Neuzulassung des Pflanzengifts abzustimmen – und dafür bisher keine qualifizierte Mehrheit zustande bekommen. Doch jetzt will die EU-Kommission alleine über die Verlängerung entscheiden.

Doch wir haben noch Chancen, die EU-Kommission zu stoppen

Ohne die Mehrheit der EU-Länder im Rücken alleine zu entscheiden, ist für die Kommission ziemlich heikel. Wenn jetzt hunderttausende Bürger/innen zeigen, dass sie große Sorge vor den Glyphosat-Folgen haben, können wir die Kommission noch von ihrem Solo-Lauf abbringen.

Hilf mit Glyphosat zu stoppen:

40.000 bei Menschenketten: Das ist die Gesellschaft, die wir wollen!

Sie kamen aus ganz Deutschland, viele hatten einen langen Weg hinter sich, aber das war es Ihnen wert:  Mit Menschenketten in München, Berlin, Bochum, Hamburg und Leipzig und anderen Orten setzen an diesem Wochenende 40.000 Bürgerinnen und Bürger ein klares Zeichen gegen Rassismus und für Menschenrechte und Vielfalt.

Clip der Demo ansehen und teilen, per…

Fünf große Städte – fünf mal bunter und friedlicher Protest – mit klaren Botschaften:

Tief im Westen in Bochum:

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Zittern in Bochum bei der Auftaktkundgebung am Samstag: eine halbe Stunde bevor die Kette losgehen sollte, goss es noch in Strömen. Doch tatsächlich, pünktlich um 12 Uhr kamen die ersten Sonnenstrahlen raus, die Regenschirme wurden unter die Arme geklemmt und mehr als 8500 Menschen strömten in die drei Kilometer lange Kette. Einmal quer durch Bochum am Bahnhof vorbei standen die Menschen dicht an dicht. An vielen Stellen sogar in Dreier- und Viererreihen. Was für ein Erfolg! Und der wurde danach natürlich ordentlich gefeiert: bei einem bunten Fest in der Innenstadt mit tollen Bands und Reden u.a. von Tareq Aussi von Refugee Strike Bochum, ver.di-Chef Frank Bsirske und Präses von Nordreihn-Westfaken Annette Kurschus.

Ganz im Süden in München:

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Dem Regen zum Trotz: drei Tage vor der Menschenkette hatte es noch „Sturmwarnungen“ für den Raum München gegeben, die Veranstalter schon über Ausweichmöglichkeiten für die Menschenkette nachgedacht. Dann drehte der Wind glücklicherweise – aber der Regen blieb. Den Münchenern war das allerdings ziemlich egal. Sie spannten ihre bunten Regenschirme auf und kaum auf dem Stachus. Dort sorgte die Band Young Chinese Dogs dann auch gleich für die richtige Stimmung. Reden gab es u.a. von Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth, Campact Geschäftsführer Günter Metzges und Resty, der Aktivistin für Refugees & LGBT. Und es kamen immer mehr: Am Ende waren es 6000 Menschen, die sich enthusiastisch in die vier Kilometer lange Kette einreihten und in München damit klare Kante gegen Rassismus zeigten.

Für Sachsen in Leipzig:

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  • Hand in Hand gegen Rassismus
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Es war ein großartiges Gefühl: mehr als 2500 Menschen quer durch Leipzig. Um 12:30 Uhr ging es am Rabetpark los und dann folgten die Menschen langsam der 2,5 Kilometer langen Kette bis schließlich um 14 Uhr die Meldung kam: die Kette ist geschlossen! Aber damit war Leipzig noch lange nicht fertig. Viele Menschen machten sich auf zum Brückenfest, wo sie u.a. die Band Strom und Wasser erwartete. Für die Kleinen gab es Kinderschminken und Spiele. Und viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichten von berührenden Begegnungen untereinander. Kein Wunder, dass hier noch bis zum Abend gefeiert wurde.

Und in der Hauptstadt in Berlin:

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Die Hauptstadt hatte sich viel vorgenommen: mit 6,5 Kilometern wollten sie hier die längste von allen bundesweiten Menschenketten bilden. Immer mehr Menschen strömten auf den Oranienplatz, wo es mit Gleis 8, der neuen Band von Anna R. von Rosenstolz, schon richtig gut losging. DGB Präsident Reiner Hoffmann machte klar, dass Geflüchtete auf dem Arbeitsmarkt gleiche Chancen haben sollten wie Alteingesessene und Bischof Markus Dröge sprach aus, warum wir alle gekommen waren: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Total schön: Unter den Zuschauern waren viele Bewohner aus Flüchtlingsunterkünften, gemeinsam mit Helfern, Politikern und vielen Familien bildeten sie eine sensationell lange und großartig bunte Kette.

An der Waterkant in Hamburg:

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Es war die letzte Kette an diesem Sonntag. Erst um 16:30 Uhr ging die Auftaktkundgebung los. Dafür war die Stimmung aber unglaublich. Der Höhepunkt der Kundgebung: das Hamburger Urgestein Peggy Parnass. Ihre Eltern waren in Treblinka von den Nazis ermordet worden, sie selbst mit ihrem Bruder nach England und Schweden geflohen. In Hamburg hielt die Ikone der Schwulenbewegung mit ihren 81 Jahren die vielleicht bewegendste Rede dieses Tages.

Und was für ein Bild, als die Kette sich dann endlich schloss. Mehr als 7000 Menschen auf vier Kilometern – Geflüchtete neben Alteingesessenen, Familien nicht nur mit kleinen Kindern, sondern auch gleich den Großeltern im Gepäck, Pfarrer und Imame. Sie alle verkörperten förmlich unser Motto: Gegen Rassismus – für Menschenrechte und Vielfalt.

Unsere Forderungen

Die Missstände sind offensichtlich: Seit 15 Jahren hat es laut Bundesinnenministerium in Deutschland nicht mehr so viele rechtsextreme Straftaten gegeben wie im letzten Jahr. Die Dunkelziffer könnte aber noch viel höher sein, denn laut einer Erhebung von Amnesty International sind Polizei und Justiz in Deutschland oft „auf dem rechten Auge blind“. Das bedeutet, viele Straftaten mit rechtsextremem Hintergrund werden nicht als solche erfasst, so wie es ja auch beim sogenannten NSU zunächst der Fall war.

Gleichzeitig sehen wir wie sich die Tragödie der Menschen, die auf dem Mittelmeer die Flucht vor Krieg und Terror antreten, wieder zuspitzt. Wir können die vielen Toten dort nicht ignorieren. Deswegen fordern wir:

  • Entwickelt wirksame Maßnahmen um strukturellen Rassismus in Polizei und Justiz zu bekämpfen. Dazu gehören spezielle Schutzkonzepte für Flüchtlingsunterkünfte.
  • Bekämpft die Fluchtursachen und findet endlich eine solidarische europäische Lösung für die Tragödie der Menschen, die vor Krieg und Terror fliehen.
  • Schützt unser Grundgesetz: Das Recht auf Asyl, die Religionsfreiheit und die Unantastbarkeit der Würde des Menschen.

Diese Forderungen wurden breit gehört: Medienberichte in NDR, Tagesschau, Heute, Süddeutsche:

Das zeigt: Gerade weil uns so viel Hass und Hetze begegnet, ist es wichtig und richtig, nicht zu schweigen, sich nicht übertönen zu lassen und sich zu Wort zu melden. Und das haben wir an diesem Wochenende eindrucksvoll getan.

Daran hatte Campact einen maßgeblichen Anteil: gemeinsam mit Amnesty International, den Naturfreunden, München ist bunt und Pro Asyl gründeten wir das Bündnis “Hand in Hand gegen Rassismus – für Menschenrechte und Vielfalt”, das die Ketten organisierte und dem mittlerweile 37 Organisationen angehören. Etwa 1000 Campact-Aktive mobilisierten eine Woche vor den Ketten mit einer Flyerverteilaktion direkt vor Ort in ihren Städten. Und die vielen Campact-Aktiven bei den Ketten schlossen überall die Lücken.

Ausblick

Wir bleiben weiter dran und kämpfen für Vielfalt und Integration. Und wir halten Dich auf dem Laufenden: Abonniere jetzt den Campact-Newsletter und klicke auf den grünen Button – oder werde Facebook-Fan, dafür auf den blauen Button klicken:

Bei Fahrschulen ist eine gute Ausbildung das A und O

www.fahrschule-rettig.de – Endlich 18! Es gibt viele Gründe dafür, dass von Jugendlichen der achtzehnte Geburtstag als ein äußerst wichtiges Datum in ihrem Leben gilt. Endlich auch dem Papier nach erwachsen zu sein und endlich die Vorteile des Erwachsenenlebens zu genießen. Und endlich auch eigenständig Autofahren zu dürfen. So ist der Führerschein bei jungen Menschen ein wichtiges Thema und die meisten können es nicht erwarten, endlich eine Fahrschule besuchen zu können – auch die Jugendlichen, die bereits mit 17 Jahren in Begleitung einer Begleitperson fahren wollen. Allerdings sollte man sich bereits vor Besuch einer Fahrschule darüber im Klaren sein, dass es ungemein wichtig ist, eine gute, wenn nicht sogar eine sehr gute Fahrschule zu besuchen. Schließlich sind Jugendliche zwischen 18 und 24 Jahren für etwa die Hälfte aller Verkehrsunfälle verantwortlich. Aber auch Führerscheinneulinge über 24 Jahre sind überproportional hoch an Verkehrsunfällen beteiligt. Um solche nicht zu verursachen, kann eine gute Fahrschule einen sehr wichtigen Beitrag leisten. Aber was macht eine gute Fahrschule aus? Eine gute Fahrschule zeichnet sich durch pädagogisch fundierten theoretischen und praktischen Unterricht aus! Im Mittelpunkt stehen dabei sicherlich die Fahrlehrer. Ein guter Fahrlehrer sollte nicht nur über eine entsprechende fachliche und menschliche Kompetenz verfügen, sondern auch geduldig im Umgang mit seinen Fahrschülern sein und ihnen das Gefühl geben, dass sie sich verstanden fühlen. Allerdings kann man bei der Suche nach einer geeignete Fahrschule nicht erkennen, ob eine solche über gute Fahrlehrer verfügt. Auch gibt es leider für Fahrschulen keine Qualitätssiegel. Vielmehr spielt eine Mund-zu-Mund-Propaganda genauso eine Rolle wie auch die Tatsache, dass eine Fahrschule an mehreren Orten vertreten sein sollte. Dieses ist fast ein sicheres Zeichen dafür, dass eine Fahrschule über einen ausgezeichneten Ruf verfügt, weil sich ihre Qualität durchgesetzt hat. Ein sehr gutes Beispiel hierfür ist die Fahrschule „Rettig Gruppe“ – zu finden unter der Website fahrschule-rettig.de -, einer der größten Fahrschulgruppen Deutschlands.

Lange Erfahrung und spezielle Angebote

www.fahrschule-rettig.deDie Fahrschule Rettig blickt auf eine Erfahrung von nahezu zwei Jahrzehnten an den Standorten zehn unterschiedlichen Orten (Köln, Porz, Niederkassel, Bonn, Siegburg, Troisdorf, Solingen, Wuppertal, Koblenz und Neuwied) zurück. Wohl fast einzigartig ist, dass nicht nur fünfzig erfahrene Fahrlehrer und fünfzig modernste Fahrzeuge aller Klassen  bereitstehen, sondern man sich seinen Fahrlehrer selbst auswählen kann. Darüber hinaus kann man beim Erwerb des Führerscheins auch seine persönlichen Wünsche mit einbringen. Dazu zählt u. a. auch eine flexible Termingestaltung (tagsüber, abends und am Wochenende). So wird zum Beispiel auch nur der erste Termin von der Fahrschule vorgebeben, die Folgetermine werden unter Einbezug der Wünsche der Kursteilnehmer festgelegt. Angeboten werden Schulungen zum Erwerb der Führerscheine für Mofa, Roller, Motorrad, PKW, Bus und LKW. Aber auch Aufbauseminare, Auffrischungsstunden und MPU-Prüfungsfahrten gehören zum regelmäßigen Angebot der  Fahrschule. Beliebt sind auch Intensivausbildungen, mit denen es in vierzehn Tagen möglich ist, das theoretische und fahrpraktische Wissen zu erwerben, das zum Ablegen der Fahrprüfung erforderlich ist. Nicht nur in diesen Kursen erreicht das erfahrene Team von speziell geschulten Fahrlehrer/innen überdurchschnittliche Prüfergebnisse. Bei Frauen sind die speziellen Frauenkurse sehr begehrt. Hier wird für die komplette Führerscheinausbildung ein auf Frauen zugeschnittenes Umfeld angeboten. So ist der Unterricht zum Beispiel an Kindergarten und Schulzeiten angepasst, eine Spiel-Ecke und Betreuung für mitgebrachte Kinder ist ebenfalls vorhanden. Auch wird eine Fahrausbildung für Menschen mit Handicap angeboten.

Auch Bildungsgutscheine werden akzeptiert

Für so manchen interessant sind sicherlich auch die Ausbildungsmaßnahmen und Bildungsangebote, die im Rahmen eines Bildungsgutscheins angeboten werden. So ist die Fahrschule Rettig nicht nur Privatpersonen und zahlreiche Firmen und Behörden erfolgreich tätig, sondern als zertifizierter Bildungsträger auch für viele Kunden der Agentur für Arbeit, Jobcenter und Arge.

Trendige Möbel günstig kaufen

Riesige Möbelauswahl zu günstigen Preisen

www.trendmoebel24.de  – Was haben Damenbekleidung und Möbel gemeinsam? Sicherlich eine etwas seltsame Frage, handelt es sich doch um zwei vollkommen unterschiedliche Bereiche. Und doch findet sich im Folgenden eine große Gemeinsamkeit. Worin liegt diese? Wohl jede Frau geht gerne mit der Mode. Auch wenn ihre Bekleidung ohne weiteres noch getragen werden könnte, so ist es doch nur eine Frage der Zeit, bis diese aus der Mode kommt. Und selbst wenn es sich um bei den Blusen, Kleidern, Hosen, Shirts, Jacken etc.  um hochwertige und zeitlose Stoffe und Materialien handelt die von Modetrends weitgehend unabhängig sind, so möchte „frau“ doch gerne hin und wieder ihr Outfit ändern. Und genauso ist es auch mit Möbeln. Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, dann möchte man sich gerne neu einrichten. Vielleicht hat man sich an den alten Möbeln „satt“ gesehen, vielleicht ist man von einem neuen Möbeltrend begeistert oder vielleicht auch von den neuen Möbeln inspiriert, die man bei Freunden oder Bekannten gesehen. Vielleicht hat sich aber auch die Familie vergrößert oder verkleinert oder man hat ein neues Heim bezogen. Welche Gründe es auch immer gibt, so zeigt sich schnell eine weitere Gemeinsamkeit: sowohl für Damenbekleidung wie auch für  Möbel gilt, dass hochwertige Qualität seinen Preis hat. Und so muss so mancher auf eine Neuanschaffung verzichten. Auch bei Möbeln? Nein, denn dem Möbelanbieter MS Wohnstudio ist der schwierige Spagat gelungen, in seinem Onlineshop trendmoebel24.de erstklassige trendige Möbel zu solch günstigen Preisen anzubieten, dass kaum einer auf eine neue Einrichtung verzichten muss.

Gelungene Preis- / Qualitätskombination

www.trendmoebel24.deAber nicht nur durch die außerordentlich gut gelungen Preis- / Qualitätskombination punktet das MS Wohnstudio, sondern auch dadurch, dass es gelungen ist, die hohe Beratungskompetenz, die man in dem Vorortgeschäft in Winhöring bei Altötting vorfindet, auch auf den Onlineshop zu übertragen. Ob über eine Beratungshotline oder via E-Mail, man wird stets freundlich und kompetent beraten. Ein weiterer Pluspunkt des Shops ist die große Auswahl. In den Rubriken Wohnzimmer, Schlafzimmer (Betten, Matratzen, Schränke), Küche und Esszimmer, Kinderzimmer, Arbeitszimmer und Büro, Badezimmer und Diele, dürfte wohl jeder das finden, was er sucht. Ergänzt wird das große Möbelsortiment durch Lampen und Leuchten sowie Dekorationen und Wohnaccessoires. Das große Qualitätsbewusstsein wird auch dadurch unterstrichen, dass es sich bei vielen Möbeln und Stücke renommierter Markenhersteller handelt. Umso mehr erstaunen die günstigen Preise.

Viele Kunden profitieren

Nicht nur deutsche Kunden profitieren von den günstigen Konditionen und dem hohen Qualitätsbewusstsein, das man bei trendmoebel24.de vorfindet, sondern auch Kunden in Österreich und den BeNeLux-Ländern.

Die Autobahn im Reißwolf

Drei Minister schreddern eine Autobahn – mit diesem Bild protestieren Aktive von Campact und Gemeingut in Bürgerhand gegen die Privatisierung unserer Fernstraßen – und kommen den Politikern dabei richtig nahe.

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Es ist 10:45. Vor der Bremer Landesvertretung in Berlin reiht sich Kamera an Kamera. Die Journalist/innen warten gespannt darauf, dass endlich die Ministerpräsident/innen der Länder eintreffen. Zum Glück für sie stehen auf der anderen Straßenseite 70 Aktive von Campact und Gemeingut in Bürger/innenhand, die ihnen die Zeit vertreiben. In einem großen Schredder lassen als Minister Dobrindt (CSU), Schäuble (CDU) und Gabriel (SPD) verkleidete Aktivist/innen eine Autobahn verschwinden – begleitet von lauten Protestrufen.

Protest vor der Nase der Ministerpräsident/innen

Mit der Aktion protestieren wir gegen die Privatisierung der Autobahnen, für das die drei Minister an diesem Tag gern die Zustimmung der Bundesländer gewinnen wollen. Denn der dafür notwendigen Grundgesetzänderung muss auch der Bundesrat zustimmen. Die Verkehrsminister der Länder haben sich bereits gegen dagegen ausgesprochen. Und heute wollen sich auch die Ministerpräsidenten auf eine gemeinsame Position verständigen.

Immer wieder rufen die Campact-Aktiven. „Geld für Brücken, nicht für Banken!“ und „Dobrindts Pläne werden teuer! Woher kommt’s? Aus unserer Steuer!“. Sie machen damit darauf aufmerksam, dass eine Privatisierung viel Steuergeld an Banken und Versicherungen verteilen würde.

Laute Sprechchöre für Seehofer

11:40 Uhr, der Protestchor schwillt an. Als erster entsteigt Horst Seehofer seiner Limousine. Während er Interviews gibt, rufen die Aktiven im Hintergrund „Die Bundesländer müssen’s wagen: Nein zur Privatisierung sagen!“ Ob es ihn beeindruckt hat? Wissen wir nicht. In unserem Sinne positioniert hat sich aber schon vor Beginn der Sitzung der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier, der sich gegen die geplante Grundgesetzänderung ausgesprochen hatte. Er wurde auf seinem Weg in den Sitzungssaal von „Standhaft bleiben!“-Rufen begleitet.

12:00 Uhr, die Ministerpräsidenten sind drin. Wir bauen ab und gönnen uns eine kleine Mittagspause – denn der Protesttag hat gerade erst angefangen. Am Nachmittag: Gleiche Szene, andere Ort. Die drei Minister Schreddern vor dem Bundeskanzleramt die Autobahn, 50 Aktive rufen „Konzernprofite wollen wir nicht – Autobahn bleibt öffentlich!“ und „Autobahn privat? Verlustgeschäft für’n Staat!“.

Showdown im Kanzleramt?

Kurze Zeit später kommen die ersten Ministerpräsidenten herangefahren. Sie sind auf dem Weg, sich mit der Kanzlerin und weiteren Regierungsmitgliedern zu treffen, um unter anderem über die Autobahn-AG zu verhandeln. Wagen für Wagen passiert unsere Protestaktion, die Campact-Aktiven rufen immer lauter. Viele Passant/innen nicken zustimmend. Es wird ziemlich klar: Mit der Autobahn-Privatisierung werden sich Dobrindt, Gabriel und Schäuble wenig Freunde machen.

Was bei der Sitzung herausgekommen ist? Morgen gibt es ein Update hier im Blog.

Warum Michaela May, Urban Priol und 4 weitere Promis zur Menschenkette kommen

Rechte Gewalt und Hetze – jeden Tag. Das ist nicht die Gesellschaft, die wir wollen, sagen diese 6 Prominenten. Im Video zeigen sie, was wir jetzt dagegen tun können.

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Rassismus und Gewalt sind durch nichts zu rechtfertigen – egal woher man kommt, wen man liebt, woran man glaubt. Das finden auch Benno Fürmann, Michaela May, Gerald Asamoah, Urban Priol, Breiti von den Toten Hosen und Gümüsay Kübra. Gemeinsam rufen sie zur Teilnahme an den Menschenketten gegen Rassismus und für Menschenrechte und Vielfalt am 18. und 19. Juni auf

5 Städte, eine Botschaft

In Bochum, Hamburg, Berlin, München und Leipzig bilden wir Menschenketten. Wir verbinden Synagogen, Moscheen und christliche Kirchen mit Flüchtlingsunterkünften, Kulturstätten, sozialen Einrichtungen und Rathäusern. Wir zeigen: Wir stehen für eine offene Gesellschaft – gegen Rassismus und Terror!

Und weil es entscheidend ist, dass so viele Bürgerinnen und Bürger wie möglich kommen, bitten wir Dich herzlich:

Teile dieses Video und leite es an Deine Freundinnen und Freunde weiter!

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Berlin, Bochum, Hamburg, Leipzig und München – alle Info zu den Menschenketten:

Chaos im Bienenstock: Durch dieses Gift verlieren Bienen ihr Gedächtnis

Forscher warnen: Neonikotionide bringen die hochsensiblen Bienen in Gefahr. Durch diese Pestizide bricht Chaos im Bienenstock aus: Bienen kommunizieren nicht mehr, die Brutpflege bleibt aus und im Stock wird es zu kalt. Ganze Bienenvölker sterben aus. Doch Agrarminister Christian Schmidt will das Neonikotinoid-Verbot lockern. Dieser 6-minütige ARD-Report klärt auf, warum diese Bienenkiller keine Lizenz erhalten dürfen.

Video ansehen und mit Deinen Freundinnen und Freunden teilen:

Noch im letzten Jahr verhängte Agrarminister Christian Schmidt (CSU) ein Verbot für Saatgut, das mit Neonikotinoiden gebeizt wurde. Denn diese gefährlichen Pestizide sind als Bienenkiller bekannt. Doch kaum ein Jahr später droht Schmidt dem Druck der Pestizid-Hersteller nachzugeben. Er plant, das Verbot zu lockern.

Sein zentrales Argument dabei: Bei hoher Qualität des Saatgutes bestehe keine Gefahr mehr für die Bienen. Warum er das glaubt? Das Pestizid wird mit einem Kleber auf die Saatkörner aufgetragen. Ist die Qualität des Klebers hoch, dann haftet das Gift gut – nur noch wenig Staub kann in die Umwelt gelangen.

„W wie Wissen“ – auch für Minister Schmidt geeignet

Doch diese ARD-Doku zeigt: Von Entwarnung für die Bienen kann keine Rede sein. Denn Staub und Abrieb sind nur ein Weg, wie das Gift zu den Bienen gelangen kann. Auch in der Pflanze wirkt das Gift weiter: In den Blüten und Pollen reichert sich das Gift an – und gelangt so direkt zu den Insekten. 

Deswegen bleibt nur eines: Neonikotinoide müssen vollständig verboten werden. Das finden inzwischen auch mehr als 450.000 Menschen, die unseren Appell gegen die Bienenkiller unterzeichnet haben. Du auch?

Hilf mit – und rette die Bienen!

Behörden lassen Opfer rassistischer Gewalt oft im Stich

Rassistische Übergriffe und Straftaten werden von der Polizei nicht angemessen und effektiv untersucht. Viele rassistische Straftaten nicht als solche eingestuft – das geht aus einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International hervor, der heute in Berlin vorgestellt wurde. Im Interview erklärt der Polizei- und Rassismusexperte Alexander Bosch von Amnesty was das mit strukturellem Rassismus in den Strafverfolgungsbehörden zu tun hat und was wir jetzt dagegen tun können.

Zitat: Alexander Bosch

Herr Bosch, Amnesty International hat heute einen Bericht zum Thema „Hate Crimes“ – also zu Hasskriminalität veröffentlicht. Was haben Sie da genau untersucht?

Alexander Bosch: Für unseren neuen Bericht „Leben in Unsicherheit: Wie Deutschland die Opfer rassistischer Gewalt im Stich lässt“ haben wir von April 2014 bis Mai 2016 rassistisch motivierte Verbrechen in Deutschland untersucht. In dieser Zeit erreichten Amnesty International auch Informationen zu homo- und transfeindlichen Straftaten. Obwohl einige der Erkenntnisse zum Umgang der Behörden mit rassistisch motivierten Straftaten auch für andere Formen von vorurteilsmotivierten Straftaten also Hate Crimes gelten, etwa homo- und transfeindliche Straftaten, konzentriert sich dieser Bericht hauptsächlich auf rassistisch motivierte Straftaten.

Hat es dazu einen konkreten Anlass gegeben?

Ausschlaggebend für diesen Bericht war das Versagen der deutschen Strafverfolgungsbehörden bei der Untersuchung rassistischer Verbrechen, die zwischen 2000 und 2007 von dem rechtsextremen sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrund“, dem „NSU“, begangen worden sind, sowie die drastische Zunahme an rassistischen Verbrechen, die in den beiden letzten Jahren sowohl von den Behörden als auch von zivilgesellschaftlichen Organisationen verzeichnet wurden.

Was sind die wichtigsten Ergebnisse?

Die wichtigsten Ergebnisse sind, dass die Bundesrepublik Deutschland ihren menschenrechtlichen Verpflichtungen zum Schutz von Menschen vor rassistischer Gewalt nicht ausreichend nachkommt. Noch immer gibt es fast täglich rassistisch motivierte Angriffe auf Geflüchtete oder deren Unterkünfte.
Hier könnte ein bundesweites Rahmenkonzept zum Schutz von Flüchtlingsunterkünften Abhilfe leisten. Aber rassistisch motivierte Gewalt trifft nicht nur Geflüchtete, sondern auch viele andere People of Color, Schwarze Menschen oder auch türkeistämmige Menschen. Hier haben unsere Recherchen gezeigt, dass die Ermittlungsarbeit der Strafverfolgungsbehörden, insbesondere der Polizei, diese Fälle nicht umgehend, effektiv, angemessen und gründlich untersucht. Es werden immer noch ähnliche Fehler gemacht wie beim staatlichen Versagen im Zusammenhang mit den Ermittlungen bei den NSU-Morden. Zahlreiche Menschenrechtsgremien werteten das wiederholte Versagen der Behörden während der NSU-Ermittlungen als Indiz für die Existenz eines umfassenderen Problems von institutionellem Rassismus innerhalb der deutschen Polizeibehörden. Auch Amnesty International sieht darin und in den heutigen, ähnlichen Fehlern ein deutliches Anzeichen für die Existenz von institutionellem Rassismus innerhalb der deutschen Strafverfolgungsbehörden.

Sie sprechen von „institutionellem Rassismus“. Könnten Sie mal an konkreten Beispielen erklären, was das überhaupt bedeutet und wie sich das ausdrückt?

Mit institutionellem Rassismus ist nicht gemeint, dass in den deutschen Strafverfolgungsbehörden nur Rassistinnen und Rassisten arbeiten. Ganz im Gegenteil, Amnesty International ist nicht der Auffassung, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der deutschen Strafverfolgungsbehörden alle rassistisch sind. Unter institutionellem Rassismus verstehen wir sowohl das bewusst rassistische Handeln von Behörden als auch unbewusste Denkmuster oder Verfahrensabläufe, die sich im Ergebnis diskriminierend auswirken. Beispielsweise sehen wir Anzeichen für dessen Existenz darin, dass das baden-württembergische Landeskriminalamt während der Ermittlungen im „NSU“-Komplex in einer Studie ein rassistisches Tatmotiv ausschloss. Der Grund der Behörde, ich zitiere: „Vor dem Hintergrund, dass die Tötung von Menschen in unserem Kulturraum mit einem hohen Tabu belegt ist, ist abzuleiten, dass der Täter hinsichtlich seines Verhaltenssystems weit außerhalb des hiesigen Normen- und Wertesystems verortet ist“. Hier haben Stereotype, ob unbewusst oder bewusst, eine Rolle gespielt.
Auch zeigt sich institutioneller Rassismus darin, dass beispielsweise Straftaten nicht als rassistisch motiviert eingeordnet wurden, obwohl die Täter sich während oder vor den Taten rassistisch geäußert haben. Auch auf solche Fälle sind wir während der Arbeit zu dem neuen Bericht leider gestoßen.

Das heißt also, dass ein Teil der Delikte die aus rassistischen Motiven begangen wurden, gar nicht als solche erfasst werden?

Ja, das heißt es leider. Dies liegt zum größten Teil leider daran, dass die Polizeikräfte vor Ort leider Hinweisen auf rassistische Tatmotive nicht die Aufmerksamkeit schenken, die hier durchgängig erforderlich wäre. Dies kann daran liegen, dass sie diese rassistischen Tatmotive leider einfach nicht erkennen, unbewusst ignorieren oder im schlimmsten Fall bewusst ignorieren.

Woher kommt denn dieser „institutionelle Rassismus“? Ist das eine plötzliche Entwicklung oder haben wir da über Jahre nicht richtig hingeguckt?

Der Begriff des institutionellen Rassismus stammt aus dem 1999 veröffentlichen Macpherson-Bericht im Zusammenhang mit der Untersuchung der Ermittlungspannen bei den Ermittlungen des Mordes an Stephen Lawrence. Und nein, es ist keine plötzliche Entwicklung. Wir haben eher leider über Jahre nicht richtig hingeguckt beziehungsweise man war der Auffassung, rassistische Gewalt übten nur einschlägig bekannte Rechtsextremistinnen und Rechtsextremisten aus, die nicht in Behörden arbeiten.

Gibt es denn dafür ein Bewusstsein bei den Behörden? Was muss aus Ihrer Sicht jetzt passieren?

Nein, leider gibt es hierfür kein ausreichendes Bewusstsein. Schon die Vereinten Nationen oder der Menschenrechtskommissar des Europarats haben darauf hingewiesen, dass institutioneller Rassismus in Deutschland eine Rolle spielen könnte. Die Bundesregierung vertritt aber die Meinung, es gäbe keinen institutionellen Rassismus in Deutschland und auch die bisherigen NSU-Untersuchungsausschüsse wollten dieser Frage bisher nicht nachgehen. Daher fordern wir, dass es eine unabhängige Untersuchung geben muss, inwieweit institutioneller Rassismus die Arbeit der deutschen Strafverfolgungsbehörden und insbesondere die Arbeit der Polizei beeinflusst.

Warum ist es gerade jetzt so dringlich, gegen institutionellen Rassismus im Zusammenhang mit Hasskriminalität vorzugehen?

Eigentlich hätte man dies schon Anfang der 90er-Jahre tun können und sollen! Aber auch die aktuelle Situation macht deutlich, dass man vorurteilsmotivierte Kriminalität und insbesondere rassistisch motivierte Gewalt in den Fokus nehmen muss. Dazu gehört auch, inwieweit innerhalb der Strafverfolgungsbehörden und insbesondere innerhalb der Polizei Rassismus und institutioneller Rassismus eine Rolle spielen. Denn der Staat hat die menschenrechtliche Verpflichtung Menschen vor Diskriminierungen zu schützen!

Was können wir BürgerInnen und Bürger jetzt tun?

Es ist wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger allen von rassistischer Diskriminierung und Gewalt Betroffenen signalisieren, dass sie nicht alleine sind. Das können sie unter anderem am 18.und 19. Juni tun, indem sie an den Menschenketten der Aktion „Hand in Hand gegen Rassismus“ teilnehmen und anschließend unsere Kampagne unterstützen und unsere Petitionsliste unterschreiben.

Herr Bosch, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Berlin, Bochum, Hamburg, Leipzig und München – alle Infos zu den Menschenketten:


Zur Person

Alexander Bosch (Amnesty International)Alexander Bosch, Jahrgang 1983, Sozialwissenschaftler und seit 1. Januar Referent für Rassismus, Polizei und Menschenrechte bei Amnesty Deutschland. Davor war er seit 2009 ehrenamtlicher Sprecher der Gruppe Polizei & Menschenrechte bei Amnesty International Deutschland.

Faszination Angeln

Fachhändler bietet seine Kompetenz auch online an

www.nordfishing77.at – Faszination Angeln! Es gibt wohl kaum ein andere Freizeitbeschäftigung die eine solche Wirkung auf denjenigen ausübt, der sie das erste Mal betreibt, wie das Angeln. Wer einmal damit begonnen hat, kommt kaum noch davon los. Diese Erfahrung haben die sicherlich auch die nahezu sieben Millionen Menschen gemacht, die alleine in Deutschland und Österreich Angeln regelmäßig als Freizeitbeschäftigung oder Angelsport betreiben. Aber was macht diese Faszination aus? Ist es die beruhigende Wirkung, die einen Gegenpol zu dem Stress und der Hektik der heutigen Zeit bildet? Der Erholungswert? Der Einklang mit der Natur? Oder vielleicht die Spannung, die mit dem Angeln verbunden ist? Welcher Grund auch immer vorliegen mag, so steht eines auf jeden Fall fest: Angeln ist ein Trendsport! Ein Trendsport, der mittlerweile viele Bereiche und Arten des Angelns umfasst. Dabei reicht die Bandbreite vom Angeln im Süßwasser bis hin zum Hochseeangeln. Aber welcher Bereich es auch sein mag, es ist immer wieder auf das Neue ein Erfolgserlebnis besonderer Art, wenn das Angeln mit einem guten Fang verbunden ist. Durch ein solches fühlt man sich bestätigt, etwas leisten zu können. Und dieses ohne Ängste und ohne Druck, zu versagen! Allerdings trägt hierzu auch die jeweilige Angelausrüstung ihren Teil bei. Welche wird für welchen Zielfisch benötigt? Besonders Newcomer tun sich hier schwer. Gut beraten ist derjenige, der sich hier einem professionellen Tackle Store anvertraut, der als eine der besten Adressen im Bereich Angelausrüstung gilt, wie es der nordfishing77 Flagship-Store Hagenbrunn ist.

Ein Eldorado für Anfänger und Profis

www.nordfishing77.atDer sich in Hagenbrunn bei Wien befindliche Angelshop der nordfishing77 GmbH bietet auf einer Fläche von rund 1000 qm tausende Artikeln, die zum Angeln benötigt werden. Dabei handelt es sich um die hervorragendsten Marken in der Angelszene. Stationärrollen mit Frontbremse oder Weitwurfrollen mit Baitrunner von Shimano, Profi Karpfen-Angelzubehör von Anaconda und Rod Hutchinson, Karpfen-Specimen-Tackle von Sonik, Spinnruten der  Lesath Serie von Shimano, Delkim Bissanzeiger und Köder von renommierten Marken wie Rapala & Dynamite Baits sind nur einige Beispiele von vielen. Dabei hat der Store seinen erstklassigen Ruf nicht nur durch seine hochwertigen Produkte – die zu erstaunlich günstigen Preisen angeboten werden – begründet, sondern auch durch seine außerordentlich hohe Beratungskompetenz. Diese wird von Anfängern im Angelsport genauso geschätzt wie von gestandenen Angelprofis, die gleichfalls zum Kundenstamm des Shops gehören. In den Genuss der kompetenten Beratung kommen aber nicht nur die Angelfreunde, die die Gelegenheit haben, in dem Shop in Hagenbrunn einzukaufen, sondern auch alle Angelfreunde in ganz Deutschland und Österreich sowie über deren Grenzen hinaus. Die Gelegenheit hierzu bietet der Onlineshop nordfishing77.at, mit dem die nordfishing77 GmbH gleichfalls Maßstäbe setzt.

Im Zeichen der Zeit

Dass man die gleichermaßen hochwertige wie auch vielfältige Angelausrüstung, die der Onlineshop nordfishing77 anbietet nicht nur über Computer auswählen und bestellen kann sondern auch zeitgemäß über Tablet und  Smartphone, ist für die Kenner des Unternehmens nicht erstaunlich. Diese wissen, dass für nordfishing77 Kundenzufriedenheit allerhöchste Priorität besitzt.

Ein Energiekonzern drischt wütend auf zwei Bürger ein – und haut voll daneben

Zwei Kölner streiten mit einer WeAct-Petition gegen Braunkohle-Verfeuerung in ihrer Heimatstadt. Der Kraftwerksbetreiber RheinEnergie schlägt knallhart zurück: mit einer teuren einstweiligen Verfügung. Doch der Fall nimmt für den Konzern kein gutes Ende. Ein Gerichtsreport.

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Bürger engagieren sich…

Über dem noch qualmenden Grill mal tief einatmen – kaum einer würde vermuten, das wäre gesund. Auch der Rauch von Kohlekraftwerken dürfte den meisten Menschen intuitiv nicht als besonders gesundheitsfördernd erscheinen. So mag es kaum überraschen: Die EU geht von massiven Gesundheitsschäden durch Kohlekraft aus. Das Umweltbundesamt auch. So wie zahlreiche wissenschaftliche Studien. Als die beiden Kölner Alfons Kloeck und Peter Weissenfeld von der kleinen Bürger-Initiative „Tschö Rheinenergie“ diese Behauptung übernahmen, ahnten sie vermutlich nicht, welchen Ärger sie sich dennoch damit einhandeln würden. Ende 2015 starteten sie eine Petition gegen den Braunkohle-Block des Kraftwerks Köln-Merkenich, auf WeAct, der Bürgerplattform von Campact. Und dort schrieben sie:

Die Braunkohlegewinnung in den Tagebauen und die Braunkohleverbrennung in Merkenich führen zu erheblichen Gesundheitsschäden der Atemwege und des Kreislaufs durch Feinstaub, Stickoxide, Quecksilber und andere Schwermetalle. Allein Köln-Merkenich verursacht ca. 20 vorzeitige Todesfälle pro Jahr.

Und sie belegten das ganze auch noch mit einer Quelle, einer Studie des Gesundheitsnetzwerkes Heal, in dem 70 Organisationen zusammen zum Thema Umweltgesundheit arbeiten. Aus dieser Studie haben sie, für Laien ziemlich clever, die statistischen Todesfälle für Köln-Merkenich heruntergerechnet. Die Aussage ist also durchaus wissenschaftlich unterfüttert. Doch für die RheinEnergie, die Betreiberin des Kraftwerks, kam diese Aussage einer Kriegserklärung gleich.

… und ein Konzern schlägt zurück.

Wie sehr das den Konzern geärgert haben muss, zeigt sein rabiates Vorgehen: Kein Gespräch, keine Abmahnung – die RheinEnergie griff gleich zu einer einstweiligen Verfügung. Mit Erfolg, denn das Kölner Landgericht verfügte sogleich: Wenn die beiden Kölner die Aussage nicht sofort aus dem Netz nehmen oder sie anderweitig wiederholen, würde ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro fällig. In jedem Fall aber bereits jetzt die Verfahrenskosten von ca. 2.000 Euro. Und zur Sicherheit wurde die Aussage auch gleich Campact, als Betreiber der Petitionsplattform, mitverboten.

Wie absurd und interessengetrieben das Ganze war, wurde schon in dem Antrag der RheinEnergie an das Gericht deutlich. Dort heißt es auf Seite 7:

Es gibt keinen – erst recht keinen nachweisbaren – Zusammenhang zwischen Kohlekraftwerken und daraus resultierenden Gesundheits- und Todesfolgen.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Keine. Gesundheitsfolgen. durch. Kohlekraft.

RheinEnergie schweigt sich aus – und beklagt dann schlechte Informationen

Die RheinEnergie ist zu 80 Prozent im Besitz der Stadt Köln (weitere 20 Prozent gehören RWE). Das heißt: Das Kraftwerk Merkenich gehört zum Großteil den Kölner/innen selbst. Als nun zwei von denen genaue Emissionsdaten für ihr Kraftwerk haben wollten, mauerte die RheinEnergie. Bevor die Kölner ihre Petition verfassten, hatten sie genaue Daten erbeten, um die statistische Zahl der vorzeitigen Todesfälle möglichst genau berechnen zu können. Doch die RheinEnergie verweigerte diese Daten, verwies lediglich auf den allgemein gehaltenen Umweltbericht. Auf Basis dieser Daten landeten die beiden Petitenten mit ihrer Rechnung bei „ca. 20“ vorzeitigen Todesfällen.

Die RheinEnergie beklagt nun im Antrag auf einstweilige Verfügung (S. 9):

Es findet keine Berücksichtigung der konkreten Situation einzelner Kohlekraftwerke, insbesondere der spezifischen Rahmenbedingungen des Kraftwerks Köln-Merkenich statt.

Erst die Zahlen den eigenen Eigentümern gegenüber nicht rausrücken, dann gerichtlich dagegen vorgehen, dass diese Zahlen nicht genutzt wurden. Noch bauernschlau oder schon dreist?

Vor Gericht

Zusammen mit der Hamburger Anwältin Roda Verheyen und den Kölnern entschieden wir uns, gegen die einstweilige Verfügung vorzugehen. Zu dünn erschien uns die Argumentation der RheinEnergie: Kohlekraft solle keine Gesundheitsschäden verursachen? Das soll ein Gericht unterstützen? Nach dem Austausch mehrerer Schriftsätze kam es schließlich am 11. Mai zur Gerichtsverhandlung. Den letzten Schriftsatz der RheinEnergie schickte ihr Anwalt weniger als eine Stunde vor Verhandlungsbeginn ans Gericht. Dort schlägt er schon ganz andere Töne an: Es ginge ja im Wesentlichen um die Berechnung der Zahlen, nicht um die Frage an sich, ob Kohlekraft Gesundheitsschäde verursacht. Wird da jemand hektisch?

Vor Gericht kam die RheinEnergie dann mit ihrer Argumentation kaum durch. Gleich zu Beginn machte der Vorsitzende Richter klar: Die Berechnung der beiden Petitenten hält er für plausibel. Und schlug kurze Zeit später einen Vergleich vor: Vor den „ca. 20 Todesfällen“ solle zur Klarstellung ein „statistisch gesehen“ eingefügt werden. So kann wirklich niemand glauben, an den „Händen der Antragsstelle klebe das Blut von jährlich rund 20 Personen“ (Anwalt der RheinEnergie), so als könne man dem Kraftwerk 20 Menschen zuordnen, die allein wegen dessen Abgase tot umgefallen wären.

Dem Vorschlag konnten wir uns sofort anschließen, schließlich änderte das an der Aussage nichts. Doch die RheinEnergie tat sich schwer, dem zuzustimmen. Sie erbat zwei Wochen Bedenkzeit – und gab uns schließlich doch recht.

Die Lösung: Der Text bleibt fast wie er ist

Der neue Text lautet fast wie der Alte, in der Substanz hat sich nichts geändert (Änderungen fett):

Die Braunkohlegewinnung in den Tagebauen und die Braunkohleverbrennung in Merkenich führen zu erheblichen Gesundheitsschäden der Atemwege und des Kreislaufs durch Feinstaub, Stickoxide, Quecksilber und andere Schwermetalle. Legt man Studien zugrunde, verursacht allein Köln-Merkenich statistisch gesehen ca. 20 vorzeitige Todesfälle pro Jahr.

Hinterlegt sind nun drei Quellen. Und die RheinEnergie übernimmt 80 Prozent der Verfahrenskosten. Wer will, kann darin ein ziemlich klares Eingeständnis erkennen: Diese einstweilige Verfügung war ein Fehlschlag – mit hohen Kosten für die RheinEnergie, sprich: Die Stadt Köln selbst.

Ein ziemlich dreister Versuch eines Kohlekonzerns, engagierte Bürger zum Schweigen zu bringen – der zum Glück gescheitert ist.

Das ist die Petition, von der die RheinEnergie wollte, dass man sich nicht unterzeichnen darf: Klick hier, um sie jetzt wieder ganz legal zu unterstützen!


WeAct Logo

Diese Petition wurde auf WeAct, der neuen Petitionsplattform von Campact, gestartet. Es ist also keine Kampagne von Campact. Da Campact aber die Ziele der Petition unterstützt, möchten wir Dich auf die Kampagne hinweisen.

Innovative Lösungen im Bereich der Zuführtechnik

Kompetenter Partner in Sachen Zuführtechnik und Sortiertechnik

www.feldpausch.de – Die Anforderungen an die Automatisierung werden immer größer. Kürzere Produktionszeiten infolge eines hohen Automatisierungsgrades führen zwar zu einer Steigerung der Produktivität, bedingen aber eine ausgereifte Technologie. Eine solche wiederum erfordert innovative Lösungen. Nach wie vor gilt die alte Faustregel: „je höher der Automatisierungsgrad, umso höher die Störanfälligkeit“. Es bedarf also eines hohen technischen Standards, in dem sukzessive alle technologischen Errungenschaften einfließen, sobald sich diese in der Praxis bewährt haben. Dieses gilt natürlich auch für die Zuführungstechnik, von der in der Regel ein effizienter Automatisierungsgrad abhängig ist. Auch hier bedarf es moderner und innovativer Lösungen. Selbstverständlich müssen diese Lösungen aber an die individuellen Anforderungen des jeweiligen Einsatzgebietes und der Produktionsausrichtung angepasst sein. Umso wichtiger ist es also, einen kompetenten und leistungsfähigen Anbieter zu finden, der alle erwähnten Kriterien in einem Höchstmaß erfüllt. Bei der Suche nach einem solchen dürfte wohl sofort die Feldpausch GmbH & Co. KG, ein Unternehmen der Feldpausch Zuführ- und Montagetechnik GmbH, in den Fokus der Betrachtung kommen.

Zuführtechnik mit System

www.feldpausch.de_firmaDer Slogan des Unternehmens „ – Zuführtechnik mit System – „ steht im Einklang mit der Firmenphilosophie, denn entsprechend dieser wird nicht nur systematisch auf eine höchst mögliche Kundenzufriedenheit hingearbeitet, sondern auch systematisch alle Automatisierungsbereiche optimiert, die sich im Angebotsportfolio des Unternehmens befinden. Hierzu gehören u. a. Sortiergeräte, Zuführgeräte, Handhabungssysteme, Montageautomaten, Förderbände, Sondermaschinen, Vibrationsgeräte, Automatisierungsgeräte, Bunkerförderer, Flachschalengeräte, Verkettungsanlagen und Ordnungsautomaten. Ihren erstklassigen Ruf  hat das Unternehmen aber nicht nur durch seine qualitativ hochwertigen Produkte begründet, sondern auch durch eine hohe Beratungsqualität. Dieses gilt umso mehr, als dass am Anfang jeder optimalen Realisation eine kompetente Beratung stehen sollte. So findet man also bereits in dieser Phase der Zusammenarbeit in der Feldpausch GmbH & Co. KG einen professionellen Partner, wenn es um die  Bereiche Zuführtechnik und Sortiertechnik geht.

Informative Internetpräsenz

Zur Zufriedenheit der Kunden trägt sicherlich auch die Internet-Präsenz des Unternehmens bei. So findet man auf der Website feldpausch.de detaillierte Artikelangaben und -beschreibungen sowie Angaben zu Betriebsdaten und Optionen.

Hurra: Hartz-IV-Kürzungen für Alleinerziehende erstmal vom Tisch

Das hätte Anna Petri-Satter vor vier Wochen wirklich nicht gedacht: Mit ihrer Petition auf WeAct hat sie die Regierung zum Umdenken gebracht. Die geplanten Kürzungen für alleinerziehende Hartz-IV-Empfänger/innen wurden aus dem aktuellen Gesetzesentwurf gestrichen!

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Was für ein Erfolg: Erst am 30. Mai hat Anna Petri-Satter knapp 40.000 Unterschriften an Kerstin Griese (SPD), Vorsitzende des Ausschuss für Arbeit und Soziales, und weitere Abgeordnete übergeben. Schon vier Tage darauf überbrachte Kerstin Griese ihr die gute Nachricht persönlich in einer E-Mail: Aufgrund der Proteste von Betroffenen und der massiven Kritik von Sozialverbänden haben sich Andrea Nahles und die SPD-Faktion darauf geeinigt, die Neuregelung für Alleinerziehende aus dem aktuellen Gesetzesentwurf zu streichen. Die geplanten Kürzung für die Umgangstage sind damit also erst einmal vom Tisch.

„Das hätte ich ehrlich nicht gedacht“, sagt Anna Petri-Satter.

„Wir haben tatsächlich großen, großen Eindruck hinterlassen. So großen, dass die Regierenden ein Gesetz, das praktisch schon so gut wie eingetütet war, in letzter Minute zurück gepfiffen haben. Das ist auch der Erfolg der vielen Unterstützer/innen, die meine Petition unterschrieben und sich an den Facebook- und E-Mail-Aktionen beteiligt haben. Ohne ihre persönlichen Geschichten und ihr Engagement hätte ich das nicht geschafft. Deshalb möchte ich mich bei allen, die mit gemacht haben von ganzem Herzen bedanken!“

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WeAct Logo

Diese Petition wurde auf WeAct, der neuen Petitionsplattform von Campact, gestartet. Es ist also keine Kampagne von Campact. Da Campact aber die Ziele der Petition unterstützt, möchten wir Dich auf die Kampagne hinweisen.

Wetter extrem: Die Sturzflut in Braunsbach – und dessen Ursache

Braunsbach. Simbach. Neun Tote. Szenen wie in einem “Horrorfilm” – findet Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Durch die jüngsten Unwetter wurden Dorfstraßen im Süden Deutschlands zu reißenden Flüssen, auf denen Autos vorbei schwimmen als wären es Badeentchen. Taucher suchen in versunkenen Fahrzeugen nach Leichen. Die letzten Tage zeigten uns das hässliche Gesicht des Wetters in diesem neuen Erdzeitalter, das wir Menschen geschaffen haben.

Braunsbach und Braunkohle

Braunsbach ist überall

Nicht nur im baden-württembergischen Braunsbach und im niederbayrischen Simbach spielte das Wetter verrückt – auch in anderen Teilen Deutschlands gab es schwere Schäden. In Xanten stand die Altstadt unter Wasser. Beim Musik-Festival Rock am Ring verletzt ein Unwetter 81 Teilnehmer. In Frankreich tritt die Seine über die Ufer und bedroht Paris. Unwetter forderten dort neun Todesopfer.

Auch an der Küste drohen Überschwemmungen, müssen die Deiche erhöht werden. Bis zum Ende des Jahrhunderts könnte, wenn wir nicht rasch aus Kohle, Öl und Gas aussteigen, der Meeresspiegel um über einen Meter steigen. So der aktuelle Stand der Forschung.

Katastrophe auch durch Braunkohle

Braunsbach hat mehr als eine Silbe gemeinsam mit Braunkohle. Denn Braunkohle ist der fossile Energieträger, der das Klima am meisten schädigt. Und Deutschland das Land, das mehr Braunkohle verstromt als jedes andere auf der Welt. Allein RWE ist für etwa ein halbes Prozent der globalen Treibhausgase seit Beginn der Industralisierung verantwortlich. Die Katastrophe von Braunsbach wurde auch durch die deutsche Braunkohle mitverursacht.

Die Grundlogik ist einfach: mittlerweile hat die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas die Atmosphäre um ein Grad aufgewärmt. Eine wärmere Atmosphäre kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen, und schwül-feuchte Luft ist der Treibstoff für Gewitter. Für Deutschland kommt eine Studie in der renommierte Zeitschrift nature über Gewitterregen zu dem Schluss, dass diese sogar noch rascher zunehmen, als es aufgrund der höheren Wasserspeicherfähigkeit von wärmerer Luft zu erwarten wäre.

Braunsbach und die Kosten der Braunkohle

Braunsbach ist zerstört – der Wiederaufbau wird Millionen kosten. Die Klimafolgekosten, die in Braunsbach, Simbach, an der deutschen Küste und vielerorts im Lande bereits jetzt anfallen, werden von RWE, Vattenfall und Mibrag nicht getragen. Immer klarer wird nun: Braunkohleverstromung kommt uns sehr teuer zu stehen.

Aber auch die unmittelbaren Folgekosten für die Rekultivierung der zerstörten Landschaften werden auf die Allgemeinheit abgewälzt. Nach einer neuen Studie könnte in NRW der Steuerzahler auf den Folgekosten der Braunkohle sitzen bleiben. Und das tschechische Unternehmen EPH, die das Braunkohlegeschäft in der Lausitz von Vattenfall kaufen will, spekuliert ganz offensichtlich darauf, dass die Folgekosten der Rekultivierung am Ende von Steuerzahler getragen werden. Sozialschmarotzertum als Geschäftsmodell.

Braunsbach und Berliner Politik

Finde den Fehler: Während in Braunsbach noch Rettungskräfte aktiv waren, und in Simbach die Flut anstieg, saßen in Berlin die Ministerpräsidenten der Bundesländer mit Kanzlerin Merkel zusammen. Ihr Thema: Die Erneuerbaren Energien. Ihr Ergebnis: Ausgerechnet der Ausbau der besonders kostengünstigen Windenergie an Land soll zukünftig stark abgebremst werden. Gegenüber den vergangenen zwei Jahren soll der Windkraft-Ausbau zukünftig halbiert werden. Der Grund: Die unflexiblen Braunkohlekraftwerke laufen auch bei starkem Wind weiter und verstopfen die Netze für die Windenergie. Doch statt die Braunkohleverstromung zu drosseln, will Berlin den Ausbau der Windenergie abwürgen. Verkehrte Welt.

Von Braunsbach nach Paris und zurück

Wir werden eine Wahl zu treffen haben. Entweder wir beschleunigen Energiewende und Kohleausstieg, und halten damit den Klimawandel in Grenzen. Oder wir werden Katastrophen wie in Braunsbach und Simbach öfter und schlimmer erleben.

Deutschland ist wichtig: Auf Deutschland wird als Vorreiter und Schrittmacher der Energiewende weltweit geschaut. In China, in Indien, in den USA berufen sich Gegner des Klimaschutzes auf das Ausbremsen der Energiewende hierzulande.

Denn überall machen sich in der Folge des Pariser Klimaabkommens Staaten daran, ihre Energieversorgung umzubauen. Vor einem halben Jahr haben sich in Paris alle Staaten, auch Deutschland, verpflichtet, ihre Anstrengungen zu verstärken. Doch statt durchzustarten bremst Deutschland. Hierzulande will Sigmar Gabriel das Wort „Paris Abkommen“ nicht mehr hören. Und die einstige Klimakanzlerin Merkel? Sie lässt den Energiewende-Gegnern in ihrer Fraktion freien Lauf, obwohl sie beim G7-Gipfel vor einem Jahr die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft verkündete. Welch ein Doppelspiel!

Von Grönland nach Braunsbach

Merkel und Gabriel: Waren sie 2007 noch in Grönland, um die Folgen des Klimawandels zu sehen, müssten sie heute nur ins einst so beschauliche Braunsbach fahren. Doch anscheinend stecken beide viel lieber den Kopf in den Sand. Bis zur nächsten Flut.

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Geldwäsche am Justizministerium – und ein Treffen mit Heiko Maas

Eine riesige Waschmaschine, Geldscheine auf der Leine und rund 150.000 Unterschriften: Bürger/innen protestieren am Justizministerium. Wir treffen Justizminister Heiko Maas, um unseren Appell gegen Geldwäsche zu übergeben – und fordern von ihm endlich zu handeln.

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„Geldwäsche zerstört Demokratie“ hallt es durch die Mohrenstraße in Berlin. Die Straße ist nicht besonders breit, die Fassaden auf beiden Seiten verstärken die Sprechchöre. Drüben im Justizministerium dürfte es jetzt also ziemlich laut sein. Und unsere Botschaft ankommen.

Wir tragen unsere Forderungen auf die Straße…

Rund 40 Aktive sind an diesem Freitagnachmittag zusammengekommen, um endlich ein entschiedenes Handeln gegen Geldwäsche zu fordern. Im April hatte die Enthüllung der Panama Papers gezeigt, dass Kriminelle aus aller Welt ihre schmutzigen Vermögen bevorzugt bei uns waschen – nach einer aktuellen Studie bis zu 100 Milliarden Euro im Jahr. Wir sind aber auch hier, weil endlich Bewegung in die politische Debatte kommt: denn Justizminister Maas fordert jetzt ein Transparenzregister, in dem die Begünstigten aller in Deutschland tätigen Unternehmen aufgelistet sind – und das für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

Maas macht sich damit eine der Forderungen von Campact zu eigen, die von zahlreichen zivilgesellschaftlichen Organisationen geteilt wird – und stellt sich gegen Finanzminister Schäuble, der den Zugriff auf das Register stark einschränken will. Ein guter Moment also, um den Justizminister in seinem Kurs für mehr öffentliche Transparenz zu bestärken.

Dazu haben wir eine große Geldwaschmaschine vor das Justizministerium gestellt und hängen jetzt Meter um Meter frisch gewaschene Scheine zum Trocknen auf. Wir machen klar: so allgegenwärtig ist Geldwäsche in Deutschland. Zeit für die Politik, endlich zu handeln! Es ist mittlerweile drückend heiß, die Sonne brennt, aber wir singen und rufen vor den versammelten Kameraleuten und Fotografen noch einmal: „Es ist Zeit für Öffentlichkeit!“ Heiko Maas soll mitbekommen, dass wir unser Anliegen entschieden vertreten – und genau beobachten werden, ob seinen Worten auch Taten folgen.

…und ins Justizministerium

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Und es scheint, als wäre unsere Forderung angekommen: der Justizminister erklärte sich bereit, im Anschluss an die Aktion unseren Appell gegen Geldwäsche im Justizministerium entgegen zu nehmen und das Thema in einem Fachgespräch zu erörtern. Gemeinsam mit Experten des Netzwerks Steuergerechtigkeit und des Bundes Deutscher Kriminalbeamter konnten wir Heiko Maas so fast 150.000 Unterschriften überreichen und über konkrete Maßnahmen gegen Geldwäsche diskutieren. Ein öffentliches Transparenzregister muss Teil eines umfassenden Kampfes gegen Geldwäsche sein – und ist zugleich wichtige Voraussetzung dafür, dass dieser Kampf nachvollziehbar bleibt und die Öffentlichkeit einbindet.

Der Kampf gegen Geldwäsche braucht vor allem eines: öffentliche Aufmerksamkeit.

Bitte teile diesen Beitrag, um das Thema auch unter deinen Freunden bekannt zu machen:

Video gegen Rassismus: Diese 5 Menschen haben einen Plan

In Deutschland brennen Häuser. Rassisten attackieren Flüchtlinge, Helfer/innen und Politiker/innen. Rechtspopulisten schüren Vorurteile gegen Minderheiten. Ist das die Gesellschaft, die wir wollen? Nein – sagen diese 5 Menschen in unserem Video. Und sie finden, es ist an der Zeit, etwas zu tun. Gemeinsam mit Dir und vielen tausend Menschen in ganz Deutschland. Sieh selbst, was das ist – und wie Du mitmachen kannst.

Video ansehen und mit Deinen Freundinnen und Freunden teilen:

Seit 15 Jahren hat es in Deutschland nicht so viel rechte Gewalttaten gegeben wie im letzten Jahr – das sagt der Innenminister Thomas de Maizière. Am härtesten trifft es die Wehrlosen: Geflüchtete Menschen, die hier Schutz suchen. Aber auch hochrangige Politiker werden bedroht: Justizminister Heiko Maas steht jetzt unter Personenschutz. Er hatte eine 9 Milimeter Patrone in seinem privaten Briefkasten gefunden.

Noch nie sind so viele Menschen auf der Flucht im Mittelmeer ertrunken wie in den ersten fünf Monaten dieses Jahres. Ein „besonders tödliches Jahr“ heißt es vom UN-Flüchtlingswerk UNHCR. Und seit der Gründung der Bundesrepublik hat eine rechtspopulistische Partei in Deutschland noch nie so viele Stimmen bekommen wie die AfD bei den letzten drei Landtagswahlen. Dagegen stehen wir am 19. Juni mit einer einzigartigen Aktion auf.

In ihrem Video rufen die 5 Dich auf: Mach mit bei den Menschenketten gegen Rassismus und für Menschenrechte und Vielfalt am 18. und 19. JuniIn Bochum, Hamburg, Berlin, München und Leipzig bilden wir Menschenketten. Wir verbinden Synagogen, Moscheen und christliche Kirchen mit Flüchtlingsunterkünften, Kulturstätten, sozialen Einrichtungen und Rathäusern. Wir zeigen: Wir stehen für eine offene Gesellschaft – gegen Rassismus und Terror!

Und weil es entscheidend ist, dass so viele Bürgerinnen und Bürger wie möglich kommen, bitten wir Dich herzlich:

Teile dieses Video und leite es an Deine Freundinnen und Freunde weiter!

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Berlin, Bochum, Hamburg, Leipzig und München – alle Info zu den Menschenketten:

Glyphosat: Jetzt droht eine Alleinentscheidung der EU-Kommission

Am Tag der Glyphosat-Entscheidung zeigten wir gemeinsam mit Ärztinnen und Ärzten vor dem Agrarministerium, was wir von dem Monsanto-Gift halten. Und unsere vielen Aktionen im Vorfeld der Entscheidung haben gewirkt: Heute verfehlte die EU zum dritten Mal die nötige Mehrheit für die weitere Glyphosat-Zulassung. Doch jetzt will die EU-Kommission alleine entscheiden.

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Protest im weißen Arztkittel

Die Glyphosat-Entscheidung steht kurz bevor, da melden sich in letzter Sekunde zahlreiche Ärztinnen und Ärzte zu Wort: der Deutsche Ärztetag fordert die Bundesregierung und die EU-Kommission dazu auf, keiner weiteren Zulassung für Glyphosat zuzustimmen. Das nehmen wir zum Anlass, ein Bündnis namhafter Ärzteverbände zusammenzutrommeln und ihren Widerstand auf die Straße zu bringen. So stehen Ärztinnen und Ärzte bei strahlendem Sonnenschein am Montagmorgen in ihrem weißen Arztkittel vor dem Bundeslandwirtschaftsministerium und machen deutlich, dass Glyphosat nichts in unseren Körpern und in der Umwelt zu suchen hat:

 

Lutz Brügmann

„Ich habe Kinder und Enkelkinder und ich möchte versuchen, ihnen eine gesunde Umwelt zurück zu geben. Ich bin fachlich davon überzeugt, dass es unsere Pflicht ist, nach dem Vorsorgeprinzip zu handeln – deshalb gehört Glyphosat verboten.“ Dr. Ludwig Brügmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Karin Ritter-Pichl„Wir haben eine soziale Verantwortung. Meines Erachtens sollte es einen Gegenbeweis geben, dass Glyphosat nicht schädlich ist. So lange dieser nicht erbracht wird, darf Glyphosat nicht weiter eingesetzt werden.“

Dr. Karin Ritter-Pichl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieter Lehmkuhl„Glyphosat hat starke negative Auswirkungen auf Menschen, Tiere und die Umwelt. Für Menschen ist es laut WHO wahrscheinlich krebserregend, für Tiere mit großer Sicherheit. Da wo viel Geld involviert ist, da bleibt die Wissenschaft oft auf der Strecke. Glyphosat sollte nicht weiter zugelassen werden.“ Dr. Dieter Lehmkuhl

 

 

 

 

 

 

 

Bereits letztes Jahr demonstrierten zahlreiche Ärztinnen und Ärzte im Berliner Regierungsviertel für ein Glyphosat-Verbot und überreichten ihren Ärzte-Appell mit über 6.700 Unterschriften.

 Jetzt droht die EU-Kommission mit einem Alleingang

Bereits zum dritten Mal stand das Pestizid auf der Tagesordnung der EU – bisher konnten sich die EU-Staaten nicht einigen. Und auch bei der heutigen Abstimmung wurde deutlich, dass sich die EU-Staaten uneins sind. Die qualifizierte Mehrheit für Glyphosat kommt wieder nicht zustande! Immer wieder wurde die erforderliche Mehrheit für eine Wiederzulassung von Glyphosat verfehlt. Daher schlug die EU-Kommission jetzt vor, die Zulassung für 12-18 Monate vorläufig zu verlängern. Diese Zeitspanne ist erforderlich bis die Europäische Chemikalien-Agentur (ECHA) ein neues Gutachten erstellt, das zeigen soll, ob Glyphosat tatsächlich krebserregend ist. Aber auch dieser Kompromiss-Vorschlag scheiterte.

Eigentlich läuft die Zulassung für das Pestizid schon am 30. Juni 2016 aus, sodass es nach einer Übergangsfrist nur noch bis Ende des Jahres verwendet werden dürfte. Glyphosat wäre damit endlich vom Tisch. Doch jetzt will die EU-Kommission alleine über die Verlängerung entscheiden. Vermutlich am 20. Juni wird ein Vermittlungsausschuss zusammenkommen. Und wenn dort wieder keine Mehrheit zustande kommt – was sehr wahrscheinlich ist – kann die Kommission unmittelbar danach allein entscheiden.

Doch wir haben noch Chancen, den Durchmarsch der EU-Kommission zu stoppen. Alleine zu entscheiden – ohne die Mehrheit der Länder im Rücken – ist für die Kommission ziemlich heikel. Ein solches Verhalten würde die EU-Müdigkeit vieler Bürger/innen weiter fördern. Wenn jetzt hunderttausende Bürger/innen zeigen, dass sie große Sorge vor den Glyphosat-Folgen haben und das Gift nicht mehr auf den Äckern wollen, können wir die Kommission noch von ihrem Solo-Lauf abbringen.

Auf jeden Fall bleiben wir weiter beim Thema dran – schon in den nächsten Wochen stehen wieder Aktionen an

CETA stoppen!– Diese Protestaktion hat ein handfestes Ergebnis geliefert

Sonntagmorgen, 9 Uhr, in Berlin: Sprechchöre vor dem Willy-Brandt-Haus, Sigmar Gabriel schwingt den CETA Hammer und die SPD-Delegierten bekommen Energieriegel geschenkt. Wir protestieren vor dem SPD Parteikonvent gegen CETA, da überrascht uns der stellvertretende Parteivorsitzende Schäfer-Gümbel mit einer Ankündigung die Mut macht.

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„CETA STOPPEN“ hallen unsere Rufe vom Willy-Brandt-Haus zurück. Wir sind mitten in der Protestaktion, da kommt der stellvertretende Parteivorsitzende Thorsten Schäfer Gümbel aus dem Konvent heraus. Umrahmt von Fernsehteams beginnt eine kurzes Gespräch mit Maritta Strasser von Campact.  Mitten in der Diskussion platzt dann die Bombe: „Unsere Position ist ganz klar,“ sagt Thorsten Schäfer-Gümbel. „Die SPD ist gegen die vorläufige Anwendung von CETA.“ „Dann müsst ihr das nur noch durchsetzen,“ antwortet Maritta Strasser erfreut und stellt dafür ein Lob in Aussicht – falls es denn gelingt. „Ich verstehe Eure Aktion also Richtig als eine Unterstützung der SPD dafür?“ fragt Schäfer-Gümbel noch. „Ganz genau“ ist die Antwort, denn zumindest in einem wichtigen Punkt sind die SPD und wir jetzt offenbar einer Meinung.

Unterschiedliche Meinungen bestehen noch über das Thema Investorenklagen. Wir sagen dass man sie überhaupt nicht braucht, egal ob in der alten Version, ISDS genannt, oder in der leicht veränderten CETA-Variante. Es bleibt eine Paralleljustiz mit weitgehenden Sonderrechten für eine Elite, die mehr als genug Privilegien genießt. Und sowohl Kanada als auch die EU haben Rechtsstaaten mit Gerichten, die gut genug sind für uns Bürger/innen. Dann sollten sie auch für ausländische Investoren zumutbar sein!

Das tolle ist aber: Wird CETA nicht vorläufig in Kraft gesetzt, haben wir mehr Zeit, die Sozialdemokraten davon zu überzeugen dass die Sonderjustiz für Investoren insgesamt ein Irrweg ist.

Energie Nein zu sagen!

Sonntagmorgen in Berlin: Die wichtigsten Entscheidungsträger/innen der SPD treffen sich zum Parteikonvent. Im Herbst werden sie über CETA abstimmen. Die Diskussion in der Partei ist bereits jetzt in vollem Gange. Mit rund 150 Bürger/innen sind wir deshalb vor Ort, um die SPD an ihre roten Linien zu erinnern, die sie für CETA und TTIP beschlossen hat. Für die Delegierten haben wir uns etwas besonderes ausgedacht. Ein STOP-CETA-Energieriegel der 100 % sozialdemokratische Grundwerte enthält. Dazu gibt es natürlich auch noch unsere Argumente mit auf den Weg, einen offenen Brief vom Bündnis ttip-unfairhandelbar und unsere aktuelle Studie zum Investitionsschutz in CETA.

Stop-CETA-Riegel

Viele in der SPD haben sich bereits deutlich gegen CETA und TTIP ausgesprochen. „Die SPD wird wieder hip, stoppt ihr CETA und TTIP“ rufen wir den Delegierten zu. Rücken stärken ist die Devise, denn der große Parteivorsitzende Sigmar Gabriel hält nach wie vor an dem undemokratischen Abkommen fest. Gabriels Pro-CETA-Kurs wird in unserem Aktionsbild deutlich und unterhaltsam in Szene gesetzt. Mit einem riesigen CETA-Hammer bedroht „unser Sigi“ die Demokratie, Umwelt- und Verbraucherschutz.

Die Ankündigung von Schäfer-Gümbel, dass sich die SPD gegen die vorläufige Anwendung von CETA ausspricht, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wichtiger ist, dass die SPD auf ihrem Sonderparteikonvent zu CETA, am 19. September, klar NEIN zu CETA sagt. Wir werden die SPD weiter an ihre roten Linien erinnern.

So stoppen wir CETA!

CETA ist TTIP durch die Hintertür! Deshalb werden wir die Gefahren von CETA in den kommenden Monaten noch stärker in die Öffentlichkeit tragen und den Protest intensivieren. Dabei kannst Du uns unterstützen. Beteilige Dich an der erfolgreichen Bürgerbewegung gegen CETA und TTIP:

Jetzt vormerken!

Am 17. September 2016 sind in sieben Städten Großdemonstrationen geplant, in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt a. M., Stuttgart, München und Leipzig. Das Motto lautet: TTIP & CETA STOPPEN! – Für einen gerechten Welthandel.

Diese 8 Fakten über Glyphosat zeigen, warum Deutschland für ein Verbot stimmen muss

Am kommenden Montag stimmen die EU-Staaten darüber ab, ob die Zulassung von Glyphosat für ca. 1,5 Jahre verlängert wird. Diese 8 Fakten über das Pflanzengift zeigen, warum Deutschland mit Nein stimmen muss.

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Immer wieder wird in der Öffentlichkeit angezweifelt, dass Glyphosat unserer Gesundheit und unserer Umwelt schweren Schaden zufügt. Und auch die für die Risikobewertung zuständigen Behörden halten Glyphosat für ungefährlich – ignorieren dabei aber wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse. Deshalb haben wir hier 8 Fakten über Glyphosat zusammengestellt – inklusive wissenschaftlicher Quellenangaben.

#1 Glyphosat erhöht beim Menschen das Risiko an Lymphdrüsenkrebs zu erkranken

Epidemiologische Studien aus Kanada, USA und Schweden zeigen bei Anwendern von Glyphosat ein erhöhtes Risiko an Lymphdrüsenkrebs (Non-Hodgkin-Lymphom) zu erkranken. Ein Beispiel ist die Studie von Erikson und Koautoren (2009) für die 910 Patienten mit Non-Hodgkin-Lymphomen und 1016 Vergleichspatienten befragt wurden. Die Untersuchung zeigte eine Verdoppelung des Erkrankungsrisikos nach Glyphosat-Aussetzung. Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation WHO (S. 16-28, 75-76) hat sämtliche öffentlich zugänglichen Studien systematisch ausgewertet. Die Krebsforscher kommen zu dem Schluss, dass die Erhöhung von Non-Hodgkin-Lymphomen mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den Glyphosat-Gebrauch zurückzuführen ist. 

#2 Glyphosat im Futter führt bei Mäusen und Ratten zu steigenden Krebsraten

Die Krebsforschungsagentur der WHO (S. 30-41, S. 76) listet mehrere Studien an Mäusen und Ratten auf, die einen Anstieg von Tumoren nach Glyphosat-Gabe belegen. Auch fünf Langzeitstudien an Mäusen (Monsanto 1983, Cheminova 1993, Arysta 1997, Adama 2001, Nufarm 2009), die die in der Glyphosate Task Force zusammengeschlossenen Hersteller im Jahr 2012 bei den deutschen Zulassungsbehörden einreichten, zeigen einen Anstieg bösartiger Tumore an Nieren, Lymphdrüsen und Blutgefäßen bei steigender Glyphosat-Gabe zeigen. Dieses Ergebnis wurde aber von den Zulassungsbehörden systematisch falsch interpretiert.

#3 Glyphosat ist genotoxisch – es schädigt das Erbgut

Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation listet zahlreiche Studien (S. 45-74, S. 76-78) auf, die einen erbgutschädigenden (genotoxischen) Effekt von Glyphosat belegen. Dabei handelt es sich um Studien mit Glyphosat-exponierten Personen, Laborstudien mit menschlichen Zellen und Studien mit Tieren sowie Tierzellen. Bei genotoxischen Stoffen kann die Wissenschaft keinen Grenzwert angeben, unterhalb dessen Rückstände ohne Gefahr sind. Aus diesen Grund fordert auch der Deutsche Ärztetag ein Glyphosat-Verbot.

#4 Glyphosat bewirkt Missbildungen bei Embryonen von Fröschen und Hühnern

Der Wissenschaftler Andrés Carrasco und sein Team verabreichten Frosch- und Hühnerembryonen stark verdünntes Roundup (ein glyphosathaltiges Pestizid von Monsanto) und Glyphosat. Selbst in sehr niedriger Dosierung stellte die Studie starke Missbildungen an den Embryonen fest. Die Wissenschaftler befürchten, dass Glyphosat auch menschliche Embryonen schädigen könnte, insbesondere in Anbaugebieten mit hoher Exposition der Bevölkerung. In Argentinien wird Glyphosat in großen Mengen beim Anbau von Gensoja gespritzt wird – aus den betroffenen Dörfern wird über einen Anstieg von Fehlgeburten und Missbildungen bei Neugeborenen berichtet.

#5 Glyphosat zerstört die Artenvielfalt

Glyphosat ist ein Totalherbizid – und wird vor der Aussaat oder kurz vor der Ernte verwendet, um diese zu erleichtern. Sprich: Glyphosat tötet alle Pflanzen auf einem Acker – und führt daher zu einem starken Rückgang von Ackerwildkräuter, die für zahlreiche Insekten und Vögel als Nahrungsgrundlage dienen. Einer Studie des Umweltbundesamtes zufolge ist Glyphosat – gemeinsam mit anderen Pestiziden – eine wesentliche Gefährdungsursache für Feldvögel wie Rebhuhn, Goldammer und Feldlerche. Gravierend sind auch die Auswirkungen von Glyphosat auf den Bestand von Amphibien wie zum Beispiel Fröschen oder Kröten. So zeigt zum Beispiel die Studie von Rick A. Relyea (2009) die tödliche Auswirkung von Roundup auf Kaulquappen.

#6 Glyphosat fördert die Entstehung von resistenten Superunkräutern

Die großflächige und häufige Anwendung von glyphosathaltigen Pestiziden führt zu Entstehung von Resistenzen, sogenannten Superunkräutern. Am größten ist dieses Problem in den USA, wo im großen Stil gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden, die gegen Glyphosat resistent sind. Weil resistente Unkräuter immer weiter ausbreiten steigt der Pestizideinsatz stark an.

#7 Glyphosat ist ein endokriner Disruptor – es greift in unser Hormonsystem ein

Endokrine Disruptoren sind hormonaktive Substanzen, die durch Veränderung des Hormonsystem unsere Gesundheit schädigen können. Mehrere Studien zeigen, dass auch Glyphosat in unser Hormonsystem eingreift (Gasnier et al. 2009, Richard et al. 2005Thongprakaisang et al. 2013). Frankreich hat wegen der Wirkungen auf das Hormonsystem beschlossen, glyphosathaltige Pestizide zu verbieten, selbst wenn Glyphosat in der EU zugelassen bleiben sollte.

#8 Die Risikobewertung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit beruht auf geheimen Herstellerstudien

Trotz all dieser wissenschaftlichen Belege zur Gefährlichkeit von Glyphosat, haben die zuständigen Behörden (das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung BfR und die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA) Glyphosat als ungefährlich eingestuft. Doch ihre Einschätzung beruht zu wesentlichen Teilen auf geheimen Studien von Pestizidherstellern wie Monsanto oder Bayer. Weder die Wissenschaft noch die interessierte Öffentlichkeit kann den Freibrief der Behörden daher nachvollziehen. Außerdem haben BfR und EFSA wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse ignoriert oder sogar falsch interpretiert. 96 internationale Wissenschaftler halten die Risikobewertung der EFSA deshalb für mangelhaft.

Deshalb darf Glyphosat nicht wieder zugelassen werden!

Brandenburg: Dubiosen Deal auf unsere Kosten stoppen

Vattenfall will seine Braunkohle-Sparte in der Lausitz an den dubiosen Finanzinvestor EPH verkaufen – ein Deal mit Milliardenrisiken für die Brandenburger/innen. Warum die Brandenburgerin Hannelore Wodtke jetzt von ihrer Landesregierung fordert, den kompletten Konzern zu durchleuchten, erfährst Du hier.

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Vattenfall will sein Braunkohle-Geschäft in der Lausitz loswerden – eine Investorengruppe um den Energiekonzern EPH will es kaufen. Doch EPH ist ein undurchschaubares luxemburgisch-tschechisch-zypriotisches Firmengeflecht – bestehend aus mehr als 40 Tochterfirmen, einige davon Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen. Nach einem Beispiel für EPHs zweifelhafte Geschäftspraktiken muss man nicht lange suchen: Letztes Jahr kaufte der Konzern die Mitteldeutsche Braunkohle AG (Mibrag), kurz danach zog er ihr Milliardenbeträge ab: Geld, eigentlich gedacht für die Rekultivierung der Region.

So könnte es auch in der Lausitz kommen

EPH macht Gewinne und verschiebt diese dann über zahlreiche Tochterfirmen an Schattenfinanzplätze – am Ende müssten dann die Brandenburger/innen, Sachsen und Sächsinnen die Milliardenkosten für die Aufräumtarbeiten tragen.

Blogbeitrag EPH Twitter

Für Brandenburg geht’s jetzt ums Ganze…

… denn noch vor der Sommerpause soll der Kauf abgewickelt werden. Die Brandenburgerin Hannelore Wodtke sieht das Risiko für ihre Region und hat eine Petition auf unserer Petitionsplattform WeAct gestartet. Sie fordert: Finanzminister Christian Görke (Die Linke) muss prüfen, ob EPH ein seriöser Käufer ist. EPH muss einem “Stresstest” unterzogen werden: die komplette Durchleuchtung des Konzerns von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer. Wenn wir Bürger/innen Hannelore Wodtke unterstützen und fordern, die Zuverlässigkeit eines Konzerns zu prüfen, kann sich ein linker Finanzminister dem kaum entziehen.

Schon einmal haben wir es geschafft, die Verkaufspläne von Vattenfall zu druchkreuzen: Die Steag, ein Energiekonsortium im Ruhrgebiet, wollte die Braunkohlesparte kaufen. Auch hier drohte ein finanzielles Desaster für die Steuerzahler. Doch dass sich die Steag als Großinvestor in der Lausitz auf ein riskantes Abenteuer einlässt, konnten wir zusammen mit den Menschen im Ruhrgebiet verhindern.

„Partner der Region“?

Vattenfall stellt sich in der Lausitz als “Partner der Region” dar – aber würde ein guter Partner die Region einem Spekulanten ausliefern? Zusammen mit Dir machen wir deutlich: EPH muss durchleuchtet werden, sonst fällt die Lausitz womöglich einem Finanzspekulanten zum Opfer. Ein Stresstest muss Klarheit und Transparenz bringen!

PS: Der Name von Daniel Kretinsky, Chef von EPH, taucht in Zusammenhang mit Steuerbetrug und Offshorefirmen in den berüchtigten Panama Papers auf: Er betreibt mehrere Briefkastenfirmen auf den Britischen Jungferninseln. Wir finden: Wenn der Rückbau der Tagebaue ansteht, dürfen sich die Verantwortlichen nicht hinter Briefkästen in der Karibik verstecken.

EPH ist ein Käufer mit zwielichtigem Hintergrund. Gerade darum muss er durchleuchtet werden! Wenn Du das auch so siehst, unterzeichne hier:

WeAct LogoDiese Petition wurde auf WeAct, der neuen Petitionsplattform von Campact, gestartet. Es ist also keine Kampagne von Campact. Da Campact aber die Ziele der Petition unterstützt, möchten wir Dich auf die Kampagne hinweisen.

40.000 wehren sich gegen absurde Hartz-IV-Kürzungen für Alleinerziehende


Die Bundesregierung will Alleinerziehenden das Geld kürzen. Für die alleinerziehende Mutter Anna Petri-Satter sind die geplanten Hartz-IV-Kürzungen nicht vertretbar. Deshalb hat sie auf WeAct eine Petition gestartet – und mehr als 39.000 Unterschriften an die Abgeordneten des Ausschuss für Arbeit und Soziales übergeben. Darauf ist sie stolz und viele Betroffene sind ihr dankbar für ihren Mut. Doch noch ist das Gesetzt nicht gekippt – deshalb will sie weiter kämpfen.

Anna Petri-Satter übergibt 39.000 Unterschriften gegen Hartz-IV-Kürzungen an Kerstin Griese (SPD) und Matthias Birkwald (Die Linke)

Campact/Simone Katter

Haltestelle “Bundestag”: Anna Petri-Satter lächelt, als sie aus der U-Bahn steigt. Jetzt ist sie wirklich hier. “Das hätte ich vor vier Wochen echt nicht gedacht”, sagt sie. Mehr als 39.000 Unterschriften gegen die geplanten Kürzungen für alleinerziehende Hartz-IV-Empfänger/innen wird sie gleich an die Abgeordneten des Ausschusses für Arbeit und Soziales übergeben. “Ich kann das noch nicht richtig glauben, dass ich das gleich machen werden. Ich bin echt aufgeregt.” Die Neuerung des Gesetzes würde bedeuten, dass getrennt lebenden Eltern, die Hartz IV beziehen, eine Kürzung für die Tage droht, an denen ihre Kinder mit dem anderen Elternteil zusammen sind.

Ein Mädchen, dass mit ihrem Papa zur Aktion gekommen ist fragt ihn: “Kriegen wir dann auch bald weniger Geld?”

Vor dem Paul-Löbe-Haus in Berlin wartet schon ein Kamera-Team von RTL. Auch N24 und das WDR-Magazin “Monitor” haben sich angekündigt. Das Medieninteresse an der Geschichte einer Betroffenen, die sich gegen eine verfehlte Politik zur Wehr setzt, ist groß. Entschlossen und ohne Scheu stellt Anna Petri-Satter sich vor die Kamera und erklärt, warum sie heute hier ist und was sie von den Politiker/innen erwartet.

13.15 Uhr, gleich ist es soweit. Es ist heiß, ein starke Wind kommt auf, entferntes Donnergrollen ist zu hören – die Anspannung steigt. Eine Frau kommt völlig verschwitzt mit dem Fahrrad angerast. “Ich hab mir extra frei genommen, weil es mir so wichtig ist, diese Aktion zu unterstützen.” Ein Mädchen, dass mit ihrem Papa zur Aktion gekommen ist fragt ihn: “Bist Du auch alleinerziehend?” “Ja”, antwortet er. “Kriegen wir dann auch bald weniger Geld?” Anna Petri-Satter ist heute jedenfalls hier, um das mit all ihrer Kraft und den 39.000 Unterstützer/innen ihrer Petition zu verhindern.

Fehlende Argumente: Warum soll am Existenzminimum gespart werden?

Der Abgeordnete Matthias Birkwald (Die Linke) ist schon da, genau so wie zwei weitere Kamera-Teams. Doch die Ausschuss-Vorsitzende Kerstin Griese (SPD) lässt auf sich warten. Bis kurz vor Schluss hat sie offen gelassen, ob sie überhaupt kommt. Dann endlich rauscht sie heran. Man merkt ihr an, dass sie am liebsten gleich wieder weg will. Doch Anna Petri-Satter lässt sie nicht so leicht davon kommen: “Schön, dass sie doch noch gekommen sind Frau Griese. Sie wollen mit dem Gesetzesentwurf zur Reform das SGB-II alleinerziehenden Hartz-IV-Empfäger/innen Geld für die Umgangstage ihre Kinder kürzen. Und ich würde wirklich gern von Ihnen wissen, wie man am Existenzminimum noch sparen sollte?” Die umstehenden Menschen applaudieren.

“Nein es geht überhaupt nicht ums Sparen. Wir wollen nichts verschlechtern, sondern wir wollen, wenn beide Eltern sich um das Kind kümmern, dass der Regelsatz auf beide Eltern aufgeteilt wird, so wie es jetzt auch schon sein müsste.” “Das ist aber bisher nicht so”, unterbricht Anna Petri-Satter entschieden. “Ich kann ihnen gerne meinen alten Hartz-IV-Bescheid zuschicken, damit sie sich selbst davon überzeugen können.” “Sie sagen das ist nicht so, und das gucken wir uns genau an”, antwortet Kerstin Griese. Anna Petri-Satter insistiert: “Das sage nicht nur ich, das sagen zum Beispiel auch der Deutsche Juristinnen Bund und der Verband alleinerziehender Mütter und Väter.” Kerstin Griese gehen die Argumente aus, sie kann immer nur wiederholen, was sie schon gesagt hat. Sie nimmt schnell den schweren Packen Unterschriften und verlässt fluchtartig den Ort des Geschehens.

Jetzt ist es also vollbracht – die Anspannung der letzten vier Wochen lässt langsam nach. Und auch der Himmel entspannt sich: Plötzlich fängt es an wie aus Eimern zu schütten. “Ich bin erleichtert und stolz”, sagt Anna Petri-Satter. “Aber mir ist auch klar: Wir müssen weiterkämpfen! Denn das Gesetz ist noch nicht gekippt – und darum geht es ja.”

Petition: Wir haben die 40.000 Unterschriften geknackt – hilf mit, damit es noch mehr werden:


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Diese Petition wurde auf WeAct, der neuen Petitionsplattform von Campact, gestartet. Es ist also keine Kampagne von Campact. Da Campact aber die Ziele der Petition unterstützt, möchten wir Dich auf die Kampagne hinweisen.

Die CDU erlegt die Energiewende

Gestern Abend der Showdown: Nach großem Krach im Kanzleramt beugt sich Kanzlerin Merkel mit rauchendem Colt über die Energiewende, die schwer getroffen am Boden liegt. Dass es sie nicht voll erwischt hat, verdanken wir einigen Bundesländern – und dem Engagement zahlreicher Campact-Aktiver.

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Machen wir es kurz: Der gestrige Abend war ein harter Schlag gegen die Energiewende. Kanzlerin Merkel, Vizekanzler Gabriel und die Regierungschef/innen der Länder haben ihren Streit um die Energiewende beigelegt – und starke Einschränkungen für den Ausbau sauberer Stromquellen vereinbart.

Drastische Kürzungen bei der Windkraft

  • Die Erneuerbaren Energien dürfen ihren Anteil an der Stromversorgung bis 2025 auf maximal 40-45 Prozent steigern – um die Klimaziele einzuhalten, bräuchte es mindestens 60 Prozent.
  • Für die Windenergie an Land gibt es nur eine kleine Garantie: Maximal 2800 MW Brutto-Leistung dürfen pro Jahr zugebaut werden. Eingerechnet wird da auch der Ersatz alter Anlagen. Wenn also in einem Jahr viel alte Anlagen ausgetauscht werden, dürfen nur noch wenig zusätzliche Windanlagen gebaut werden.
  • Teile von Norddeutschland und Hessen werden zu „Netzengpass-Gebieten“ erklärt. Weil dort der überflüssige Kohle- und Atomstrom die Leitungen verstopft, wird die Bundesnetzagentur den Windausbau noch weiter beschränken.

Ein Drama – mit eindeutigen Verantwortlichen

Kein Wunder, dass die „Zeit“ schreibt: „Merkel gibt ihre klimapolitischen Ambitionen auf.“ In der Tat, die Rollen im Energiewende-Drama sind klar verteilt.

  • In der Hauptrolle: Angela Merkel. Sie hat dem Druck der Kohle- und Atomfreunde in der CDU-Fraktion nachgegeben und sich endgültig von ihrem Image als „Klimakanzlerin“ verabschiedet.
    • Zweite Hauptrolle: Sigmar Gabriel. Auch er ist kein Freund der Energiewende. Die Idee, den Ausbau der erneuerbaren Energien so stark zu begrenzen, stammt von ihm – die CDU hat sie nur weiter radikalisiert.
    • Tapfer gekämpft haben: Die Nordländer. Vor allem Schleswig-Holstein, Niedersachen, Bremen, aber auch Baden-Württemberg haben sich für den Ausbau der Windkraft stark gemacht – konnten sich aber die geballte Macht der großen Koalition nicht durchsetzen.
    • Es lachen im Hintergrund: Die Kohle und Atomkonzerne RWE, Vattenfall und Eon/Uniper. Sie haben die Energiewende verschlafen. Und jedes bisschen weniger Windstrom heißt mehr Strom aus Kohle und Atom, der sich noch rentiert. Der Beschluss der Koalition ist ein Geschenk an die Konzerne.

Die Held/innen: Zahlreiche Bürger/innnen

Die Heldenrolle spielten aber eindeutig die vielen Aktiven von Campact, BUND, Greenpeace und vielen anderen Verbänden, die auch gestern Abend wieder vor dem Kanzleramt protestierten. Mit über 200.000 Unterschriften und Protestaktionen Anfang Mai hatten sie den Konflikt in die Medien gebracht und die Länder zum Widerstand gegen die Pläne von Merkel und Gabriel angestachelt. Auch unserem Einsatz ist es zu verdanken, dass die CDU sich mit ihrer Totaldemontage der Energiewende nicht durchsetzen konnte. Die hatten nämlich ursprünglich gefordert, es dürfe gar keine Garantie für die Windkraft an Land geben. Die nun vereinbarten 2800 MW brutto sind zwar viel zu wenig, aber immerhin ein kleiner Teilerfolg.

Und dieser kleine Erfolg zeigt: Wir Bürger/innen können die Lobbyisten der Kohle und Atomenergie stoppen. Und wir haben gezeigt: Die Demontage von Klimaschutz und Energiewende stößt auf Widerstand. Sie kratzt an Merkels Popularität. Mit anderen Worten: Auch wenn wir uns dieses Mal nur ein bisschen durchsetzen konnten – wir kommen wieder! Und für die Kohle- und Atomlobbyisten wird es dann noch viel schwerer!

Lass uns die „Klimakanzlerin“ bei ihrem Image packen – teile jetzt diesen Beitrag mit deinen Freund/innen!

Schlüsseldienste sind Helfer in der Not

Kompetenter Schlüsseldienst für alle Situationen

http://ihr-schluesselnotdienst.de – Laut Statistiken stand jeder dritte Deutsche bereits einmal vor seiner Haus- oder Wohnungstür und musste feststellen, dass er den Schlüssel vergessen, verloren oder verlegt hatte. Nicht statistisch erfasst ist aber, was in einer solchen Notlage von den Betroffenen getan wurde. Sicherlich ist man gut beraten zunächst einmal einen kühlen Kopf zu bewahren und zu überlegen, wo der Schlüssel sein könnte. Vielleicht hat man auch einen Ersatzschlüssel bei einem Verwandten, Bekannten oder Nachbarn hinterlegt. Wenn dies alles nicht zutrifft sollte man auf keinen Fall selbst versuchen, die verschlossene Tür mit Gewalt zu öffnen. Zu groß ist die Gefahr, dass das Türblatt oder die Zarge beschädigt wird. Man sollte vielmehr in jedem Fall, einen Schlüsseldienst zur Hilfe rufen. Ein solcher vermag es in der Regel, die verschlossene Türe schnell und ohne Beschädigungen zu öffnen. Allerdings gilt es hier den „Streu vom Weizen“ zu trennen, denn leider ist es so, dass es gerade in dieser Branche einige unseriöse Firmen gibt, die die Notlage ausnutzen und überhöhte Kosten in Rechnung stellen. Auch sind die Fälle nicht selten, dass seitens des Schlüsseldienstes unnötiger Weise das komplette Schloss ausgetauscht wird. Es gilt also eine sorgfältige Auswahl des Anbieters zu tätigen. Dieses sollte allerdings bereits geschehen, bevor der Fall eintritt, dass man vor verschlossener Türe steht, denn wenn ein solches erst einmal eingetreten ist, fehlt in der Regel die Zeit, eine entsprechende Auswahl zu treffen. Ohne Handlungsdruck hat man hingegen im Vorfeld die Möglichkeit, mit Ruhe nach einem seriösen, kompetenten und  preislich fairen Schlüsseldienst Ausschau zu halten. Zu einem solchen zählt der Dienstleister „Ihr Schlüsselnotdienst“.

Erstklassiger Ruf

http://ihr-schluesselnotdienst.de „Ihr Schlüsselnotdienst“ zeichnet sich durch eine Reihe von Attributen aus, die man nicht bei jedem Dienstleister in dieser Branche vorfindet. So gehört eine faire und korrekte Preisgestaltung genauso zu der Firmenphilosophie wie ein sauberes und schnelles Arbeiten. Die erfahrenen Monteure des Unternehmens sorgen dafür, dass die Türe in kürzestes Zeit wieder geöffnet ist und dieses nach Möglichkeit ohne Beschädigung des Türzylinders. Darüber hinaus sind die Mitarbeiter des Schlüsseldienstes so versiert, dass sie auf die unterschiedlichste Beschaffenheit von Schlössern und Türen reagieren können. Erreichbar ist der Schlüsseldienst Tag und Nacht über 24 Stunden hinweg, auch an Wochenenden und an Feiertagen. Und dieses innerhalb von ganz Deutschland! Unabhängig davon wo man sich in Deutschland befindet, bekommt man von „ihr-schluesselnotdienst.de“ in kürzester Zeit – in der Regel innerhalb von 15 – 30 Minuten – geholfen. Ein solches gilt gleichermaßen auch für das Öffnen von Autotüren. Selbst verschlossene Tresore sind für die erfahrenen Monteure kein Hindernis.

Sicherheit zuerst

Auch im Bereich der Sicherheit im eigenen Heim gilt „Ihr Schlüsselnotdienst“ als erstklassige Adresse. So gehört auch die Installation von Fenstersicherungen und Sicherheitsanlagen zum Leistungsportfolio des Unternehmens.

Bei Schlüsseldiensten gibt es so manche „schwarze Schafe“

Bundesweiter  Schlüsseldienst mit erstklassigem Ruf

http://schluesseldienst-service24h.de – Wer kennt nicht die Situation? Man kommt spät in der Nacht aus dem Urlaub nach Hause, die Kinder sind todmüde und alles freut sich darauf, endlich wieder zuhause zu sein. Und dann stellt man zum Entsetzen fest, dass man unterwegs den Haus-oder Wohnungsschlüssel verloren hat und man steht vor verschlossener Tür. Auch daran, einen Ersatzschlüssel mitzunehmen, hat niemand gedacht. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass „Murphys Gesetz“ zugeschlagen hat und dieses wieder einmal zum ungünstigsten Augenblick. Dabei ist es sicherlich auch kein Trost, dass diese oder ähnliche Situationen in Deutschland tagtäglich passieren. Hilfe bringt in den meisten Fällen nur ein professioneller Schlüsseldienst. Allerdings scheuen sich viele davor einen solchen Dienst in Anspruch zu nehmen, denn so mancher befürchtet, dass er an ein „schwarzes Schaf“ gerät. Diese Befürchtung ist nicht ganz unbegründet, denn es gibt eine Reihe von unseriösen Schlüsseldiensten, die die Notlage der Kunden ausnutzen und durch überzogene Preise die ganze Branche in einen schlechten Ruf bringen oder schon gebracht haben. Wenn dann noch hinzu kommt, dass diesen „schwarzen Schafen“ auch nicht ausgewichen werden kann weil sie nicht örtlich die einzigen Anbieter sind, ist dieses noch ärgerlicher. Allerdings darf man nicht die ganze Branche verurteilen, denn es gibt durchaus auch seriöse Schlüsseldienste. Zu diesen dürfte zweifelsohne der „Schlüsseldienst Service 24h“ gehören.

Know-how und langjährige Erfahrung

http://schluesseldienst-service24hBei dem Unternehmen handelt es sich um einen Schlüsseldienst mit großem Know-how und langjähriger Erfahrung. Dabei beschränkt sich der Service nicht nur auf Türöffnungen von Häusern und Wohnungen (die bei Bedarf schnell und korrekt zu jeder Tages- und Nachtzeit vorgenommen werden) sondern auch auf das Öffnen von Autos gehört zum Leistungsportfolio. Darüber gilt der „Schlüsseldienst Service 24h“ auch als Spezialist, wenn es um die Sicherheit im eigenen Haus geht. So werden nicht nur Schlösser und Schließanlageneingebaut und ausgetauscht, sondern auch Fenstersicherungen und Sicherheitsanlagen installiert, mit denen man Haus oder Wohnung absolut einbruchssicher gestalten kann. Dass der Schlüsseldienst Tag und Nacht sofort erreichbar ist und dieses sogar bundesweit an jedem Ort in Deutschland, trägt sicherlich auch zu dem großen Renommee des Unternehmens bei. Es gibt keinen Tag, keine Uhrzeit und kein Ort, an dem man die versierten Mitarbeiter nicht erreichen und mit einer Dienstleistung zur Türöffnung beauftragen kann.

Zuverlässigkeit, Kompetenz und Schnelligkeit

Bei der Erbringung seiner Dienstleistungen agiert der „Schlüsseldienst Service 24h“ in allen Fällen der Inanspruchnahme mit Zuverlässigkeit, Kompetenz und Schnelligkeit. Dass dabei die Leistungen auch kostengünstig erbracht werden, trägt sowohl zur Zufriedenheit der Kunden als auch zu einem guten Branchenimage bei.

Wir stoppen CETA vor dem Verfassungsgericht

CETA ist TTIP durch die Hintertür: Von der Paralleljustiz für Investoren bis zur Gentechnik – vieles, was bei TTIP droht, würde mit CETA Realität. Doch selbst wenn Regierungen und Parlamente CETA zustimmen – Sie können das undemokratische Handelsabkommen noch stoppen: mit einer Verfassungsklage. Machen Sie jetzt mit bei der Sammel-Klage gegen CETA!

Prof. Kempen, Universität Köln

Unglaublich, aber wahr: CETA könnte sogar ohne Zustimmung des Bundestags in Kraft gesetzt werden. Genannt wird es “vorläufige Anwendung”, aber diese kann mehrere Jahre dauern und endgültige Folgen haben. Dagegen werden wir alle Register ziehen.

Zusammen mit unseren Bündnispartnern Mehr Demokratie und Foodwatch haben wir einen Plan geschmiedet: Wir klagen gegen CETA und die vorläufige Anwendung vor dem Bundesverfassungsgericht. Das ist unsere Chance, das Abkommen noch zu verhindern – selbst wenn Regierungen und Parlamente CETA zustimmen sollten. Als Prozess-Bevollmächtigten konnten wir den renommierten Völkerrechtler Prof. Dr. jur. Bernhard Kempen gewinnen.

Beteiligen auch Sie sich gemeinsam mit zehntausenden Bürger/innen an der Verfassungsbeschwerde! Dazu müssen Sie Prof. Kempen mit einer Vollmacht beauftragen, Sie vor dem Bundesverfassungsgericht zu vertreten. Es entstehen Ihnen dabei weder Kosten noch andere Verpflichtungen. Bis zum kleinen SPD-Parteitag am 5. Juni brauchen wir die ersten 100.000 Vollmachten, um den Genossen deutlich zu zeigen: Wir wollen CETA nicht!

Jetzt mit einer Vollmacht Mitkläger/in gegen CETA werden!

Trotz Verfassungsklage streiten wir weiterhin dafür, das undemokratische Handelsabkommen politisch aufzuhalten. Denn noch ist der Polit-Poker um CETA nicht verloren: Die SPD hat ihre CETA-kritischen “roten Linien” bislang nicht aufgegeben. Und solange kann Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel CETA in der EU nicht zustimmen. Zudem hat CETA im Bundestag ohne die Stimmen der SPD-Abgeordneten keine Chance.

Auch im Bundesrat ist eine Zustimmung zu CETA unter den derzeitigen Mehrheiten sehr unwahrscheinlich. Denn an 11 der 16 Landesregierungen sind entweder die Grünen oder die Linken beteiligt. Sie können dafür sorgen, dass ihre Bundesländer im Bundesrat CETA nicht zustimmen. Mit Ausnahme von Hessen, Hamburg und Baden-Württemberg haben Grüne und Linke dies unmissverständlich angekündigt.

Trotzdem sorgen wir jetzt vor: Die CETA-Klage ist unsere Versicherung, falls die SPD sowie Grüne und Linke ihre Ablehnung von CETA aufgeben sollten. Denn CETA ist ein Demokratie-Skandal, den wir nicht hinnehmen dürfen. Es höhlt unsere demokratischen Rechte aus, die uns Bürger/innen das Grundgesetz in Artikel 38 garantiert.

Mit CETA soll Macht von Parlamenten weg verlagert werden – hin zu Expertengremien und einem ständigen Schiedsgericht, die alle nicht ausreichend demokratisch legitimiert sind. So wird auch uns Bürger/innen Macht entzogen und unser Recht auf demokratische Teilhabe beschnitten. Das verstößt gegen die Verfassung, deshalb klagen wir. Auch die “vorläufige Anwendung” von CETA am Bundestag vorbei ist unserer Ansicht nach klar verfassungswidrig.

Um die öffentliche Debatte über CETA zu intensivieren, haben wir uns für eine Sammel-Klage vor dem Bundesverfassungsgericht entschieden. Je mehr Menschen sich der Klage anschließen, desto kraftvoller wird unser Protest. Bei TTIP hat der Bürger/innen-Protest es geschafft, das Abkommen in seiner jetzigen Form politisch unmöglich zu machen. Das schaffen wir auch bei CETA. Klagen Sie jetzt mit uns gegen CETA!

PS: Haben Sie schon von der Schadensersatz-Klage des schwedischen Konzerns Vattenfall gegen Deutschland gehört? 4,7 Milliarden Euro Schadenersatz wegen des Atomausstiegs will Vattenfall vor einem privaten Schiedsgericht erstreiten. Mit CETA drohen noch mehr solcher Investor-Staat-Klagen.

Diese Grafik geht um die Welt

Schön, nicht, diese bunte Spirale? Sie verbreitet sich gerade im Internet wie ein Lauffeuer. Doch es geht hier nicht nur um eine interessante Animation. Was diese Grafik mit der Braunkohle in der Lausitz, dem Kampf gegen Fracking – und der Zukunft unserer Kinder zu tun hat, erfährst Du hier.

Weltweiter Temperaturanstieg 1850-2016

Der weltweite Temperaturanstieg 1850-2016 in einem Bild. Quelle: Ed Hawkins, ClimateLab

Ein Internet-Hit

Diese Grafik hat es in sich. Über 14.000 mal wurde sie auf Twitter geteilt. Was sie zeigt? Im Uhrzeigersinn durchläuft eine Spirale die Monate des Jahres – vom Januar 1850 bis zum März 2016. Sie zeigt den Anstieg der weltweiten Mitteltemperatur. Der rote Null-Kreis ist die Basislinie aus der Zeit der frühen Industrialisierung: die globale Temperatur im Mittel der Jahre 1850-1900.

Nach außen wird es dann immer wärmer mit zwei weiteren roten Kreisen: 1,5°C und 2,0°C Erwärmung gegenüber dieser Basis. Der Klimagipfel in Paris hat im Dezember diese kritischen Zielmarken beschlossen: 2°C Erwärmung als die Haltelinie, die wir auf keinen Fall überschreiten dürfen. Und 1,5°C als das Ziel, um die am meisten gefährdeten Menschen des globalen Südens vor den schlimmsten Folgen des Klimawandels zu schützen.

Das Klima läuft aus dem Ruder

Monat für Monat werden neue Rekorde gebrochen: Das Klima läuft aus dem Ruder – es nähert sich rasch der 1,5°C Schwelle. Die weltweiten Schreckensmeldungen passen dazu: Waldbrände in Kanada, Korallensterben im Südpazifik, Dürren in Afrika.

Doch immer mehr Menschen stecken angesichts dieser schlechten Nachrichten nicht den Kopf in den Sand, sondern Handeln. Sie wissen: Wenn wir nur die bereits bekannten Vorkommen an Kohle, Öl, und Gas verbrennen, dann wird diese Kurve die kritischen Schwellen von 1,5°C und 2,0 rasch durchbrechen. Unsere Erde wird dann kein gastfreundlicher Planet für unsere Kinder bleiben.

100% Erneuerbare – schneller möglich als man denkt

Doch das muss nicht so kommen. Die vollständige Umstellung auf Erneuerbare Energien ist möglich – und sie kann schneller gehen als gedacht. Der bekannte Futurist Ray Kurzweil hat vor kurzem folgendes Gedankenspiel vorgestellt: bei Fortschreibung der aktuellen Verdoppelung der Solarenergie alle zwei Jahre, wären schon in 12 Jahren 100 Prozent Erneuerbare möglich. Die technischen Probleme sind lösbar, und die Kosten sind inzwischen gering. Das wichtigste Hindernis ist die Macht der fossilen Energiekonzerne, deren Geschäftsmodell auf der Förderung und Verbrennung von Kohle, Öl und Gas besteht. Sie setzen alles daran, um die Erneuerbaren auszubremsen, den Umstieg hinauszuzögern.

Ein weltweiter Aufstand beginnt

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Doch im Mai 2016 haben sich weltweit an zahlreichen Orten Menschen zur Wehr gesetzt: mit 20 Aktionen des zivilen Ungehorsams auf 6 Kontinenten mit mehr als 30.000 Teilnehmern. Die größte Welle zivilen Ungehorsams, die es bisher weltweit gab. Ein paar Beispiele:

  • In Australien wurde mit Kayaks der weltgrößte Kohlehafen blockiert.
  • In Cirebon, Indonesien, legten Aktivist/innen einen Kohleumschlagplatz für Stunden lahm.
  • In Albany, USA, blockierten hunderte Menschen die Gleise, um „Bombenzüge” mit Rohöl aufzuhalten.
  • In Vancouver (Kanada) nahmen Aktionen zu Lande und auf dem Wasser die Ölverladestation einer Pipeline aufs Korn.
  • Doch die größte Aktion war Ende Gelände gegen die Braunkohle bei uns in der Lausitz. Sie hat weltweit Menschen begeistert und inspiriert.

Gemeinsam können wir die fossilen Konzerne stoppen

Noch bohren, fracken, baggern die Konzerne was die Erde hergibt. Und was aus dem Boden geholt wird, wird verbrannt. Landet als CO2 in der Atmosphäre. Heizt den Planeten auf. Jede Tonne Braunkohle schmilzt 2,5 Tonnen Gletschereis, das wiederum die Meere ansteigen lässt. Schon sind die ersten Inseln im Pazifik versunken.

Doch muss das nicht so weitergehen: Gemeinsam können wir den Erneuerbaren Energien den Durchbruch verhelfen. Drei Schritte sind dafür jetzt in Deutschland nötig:

#1 – Kohleausstieg beschließen und umsetzen

Deutschland ist der größte Braunkohle-Produzent der Erde. Braunkohle ist der Klimakiller Nummer 1. Braunkohlestrom verstopft die Stromnetze, Braunkohleabgase vergiften unsere Luft mit Quecksilber. Daher muss der Kohleausstieg gesetzlich beschlossen werden. Der Strukturwandel in den Revieren kann sozial abgefedert werden.

#2 – Fracking stoppen

Die CDU will mit einem Gesetz dem umstrittenen Fracking den Weg bahnen, um auch noch das letzte Quentchen Erdgas aus der Erdkruste zu holen. Doch die SPD stellt sich bisher quer. Jetzt müssen wir sie überzeugen, hier nicht nachzugeben.

#3 – EEG retten, Erneuerbare durchstarten

Den großen Stromkonzernen in Deutschland geht der Ausbau der Erneuerbaren zu schnell. Sie können immer weniger Strom aus Kohle und Gas verkaufen. Daher wollen ihre Freunde in der großen Koalition den Ausbau der Windenergie ausbremsen – und für Bürgerwindparks hohe Hürden aufrichten. Doch wenn wir den Bundesländern den Rücken stärken, kommt die Bundesregierung mit ihren Plänen zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nicht durch.

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Satellitenbilder sind eindeutig: So groß ist unsere Umweltzerstörung

Das man aus dem All die Chinesische Mauer sehen kann, stimmt nur sehr eingeschränkt. Was man allerdings von ganz weit oben in Deutschland noch erkennen kann, ist unglaublich. Geophysiker haben nachgeforscht…

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Nach neusten Messungen ist die Chinesische Mauer erstaunliche 21.196,18 km lang, aber nur 6 bis 9 Meter breit. Mit ihrer bräunlichen Farbe ist die Mauer schwer von der Umwelt abzugrenzen – zumindest in der Ansicht von oben. Aus 480 Kilometer Höhe konnte ein amerikanischer Astronaut die Mauer nicht erspähen, dafür aber Flughäfen. Das Gerücht, die Mauer sei das einzige menschliche Bauwerk, welches aus dieser Höhe erkennbar wäre, ist also wirklich nur das: ein Gerücht.

Was man allerdings aus dem All so alles von der Erde sieht, wissen wir spätestens seit der deutsche Astronaut Alexander Gerst das letzte mal im All war. Über Twitter und Facebook zeigte er ganz Deutschland, wie wunderlich der Blick auf die Erde ist. Über ihn erreichten uns Bilder von wunderschönen und faszinierenden Landschaften – aber auch Bilder, die nachdenklich machten: Die trockene Sahara Wüste in der das letzte Wasser versickert oder ein Staubsturm über der Persischen Grenze.

Das Kohlerevier im Rheinland: Von unten groß, von oben gigantisch

Quarks&Co wollte wissen: Was ist in Deutschland eigentlich das größte Menschengemachte, was wir über Satellitenbilder sehen können? Drei Geophysiker sind der Frage nachgegangen. Einfach war die Aufgabe nicht, denn die Landschaft Deutschlands ist seit Jahrhunderten von Menschen verformt, man sieht von oben also sehr viele sogenannte „Human Footprints“, menschliche Fußabdrücke. Nach dem Durchforsten von Archiven und der Verwertung neuerer Bilder kommen die drei zu einem erstaunlichen Ergebnis: Der eindeutig größte Human Footprint in Deutschland ist das Kohlerevier im Rheinland! Tatsächlich sind die Tagebaue im Rheinland so riesig, dass man je höher man über Deutschland fliegen würde, irgendwann nichts mehr erkennen würde außer den Kohlegruben.

Sceenshot Twitter Alexander Gerst

Wüstenlandschaft ohne Wüste

Schon seit den 1980er Jahren fressen Bagger riesige Erdlöcher in die Landschaft. Der Tagebau Garzweiler ist mittlerweile 48 km² groß – eine Fläche ungefähr fünf mal so groß wie der Berliner Bezirk Kreuzberg. Für diese gigantische Wüstenlandschaft wurden bereits dutzende Dörfer entweder umgesiedelt oder gar abgebaggert.

Dieses Video zeigt einmal mehr: Die Dimensionen des Kohleabbaus in Deutschland sind wahnwitzig. Nicht nur umweltpolitisch ist diese dreckige Form der Energiegewinnung schon längst nicht mehr zu rechtfertigen, sondern auch menschlich: Viele Dörfer mussten weichen, viele Menschen haben ihre Heimat verloren. Es ist höchste Zeit für den Kohleausstieg – und für einen sozial verträglichen Strukturwandel.

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Versautes Wasser – so kommt schädliches Nitrat in unsere Quellen

Immer mehr Großmastanlagen, immer mehr Tiere, immer mehr Gülle. Überschüssiges Nitrat gefährdet Gesundheit, Artenvielfalt – und auch den eigenen Geldbeutel. Wie überdüngte Felder zum Problem werden, erklärt dieses Video.

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Im Landkreis Viersen in Nordrhein-Westfalen ist die Situation besonders drastisch: Gewässerschützer stellen besorgniserregend hohe Nitratwerte in Quellwasser fest. Eine Umwelttoxikologin warnt vor gesundheitlichen Gefahren. Und in Privathaushalten taugt das Brunnenwasser nur noch zum Blumen gießen – die Fische im Teich sind verendet. Wasserwerker müssen neue Aufbereitungsanlagen einbauen – und fürchten um die Trinkwasserpreise. Selbst die EU führt bereits ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen der EU-weit höchsten Nitrat-Konzentrationen, dem niedrigsten Messstellen-Aufgebot und mangelnder Datenübermittlung.

Der Grund: Die Megaställe

Der Grund: Immer mehr Megaställe und Agrarfabriken kippen ihren Abfall auf die Felder. Viel mehr als die Pflanzen aufnehmen können. Bundesagrarminister Christian Schmidt will “konkrete Maßnahmen zur Stickstoff-Effizienz“ verabschieden. Konkret bedeutet dies jedoch nicht viel, da zahlreiche Ausnahmeregelung bereits vorab vorgesehen sind. Dazu wird die Stickstoff-Belastung sehr großzügig für die Megaställe schöngerechnet. Das alles zeigt dieser umfassende Beitrag von Reportern des ZDF-Magazins Frontal 21.

Minister Schmidt muss jetzt eine schärfere Düngeverordnung erlassen – doch noch hört er auf die Agrarlobby. Wenn wir den öffentlichen Druck erhöhen, dann können wir den Agrarfabriken den Hahn abdrehen.

Monsanto soll bleiben, wo der Gen-Mais wächst

Bayer will Monsanto kaufen, um noch mehr Profit mit Glyphosat, Gentechnik und patentiertem Saatgut zu machen. Doch der Deal wankt. Jetzt müssen wir Bürger/innen zeigen: Wir wollen keinen Megakonzern, der unser Essen kontrolliert. Bringen wir den Deal zum Platzen!

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Glyphosat, Gentechnik und Bienenkiller –­ alles aus einer Hand?

Wenn dieser Deal kommt, entsteht ein Megakonzern, der fast alles kontrolliert, was wir essen: Bayer will den Agrochemie-Konzern Monsanto für 62 Milliarden US-Dollar kaufen. Das Kaufangebot ist eine Milliarden-Wette darauf, dass scheitert, wofür wir alle kämpfen: die Agrarwende hin zu einer bäuerlichen und ökologischeren Landwirtschaft. Denn nur, wenn Monsanto und Bayer noch mehr Profit mit Glyphosat, Gentechnik und patentiertem Saatgut machen, lohnt sich die Fusion überhaupt.

“Wir sind seit langem von Monsanto beeindruckt”[1], begründet Bayer-Boss Werner Baumann sein Interesse am Kauf des Ackergift-Herstellers. Doch damit scheint die Manager-Riege ziemlich allein zu sein: Viele Bayer-Aktionäre sind entsetzt – und der Aktienkurs ist in den vergangenen Tagen drastisch gefallen. Rating-Agenturen und Wirtschaftszeitungen warnen vor den Schulden, die der Kauf mit sich bringen würde. Und wie jetzt bekannt wurde, will Monsanto noch mehr Geld rausschlagen.[2]. Der Deal wankt.

Bringen wir den Deal zum Platzen

Das ist unsere Chance: Jetzt müssen wir dem Management zeigen, dass auch die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher keinen Megakonzern für Gentechnik, Pestizide und Patente auf Saatgut will. Bisher setzte das Management auf das vermeintlich gute Image des Konzerns, der auch für Medikamente wie Aspirin steht. Wenn wir Bürger/innen uns jetzt laut und deutlich zu Wort melden, werden die Zweifel wachsen. 

Unterzeichnen bis Samstag 200.000 Bürger/innen, veröffentlichen wir unseren Appell als große Anzeige im “Handelsblatt” – der Pflichtlektüre für Manager.

Immer größere Konzern-Monopole

Seit einigen Monaten ist unter den Agrochemie-Konzernen weltweit eine Fusionswelle in Gang. DuPont hat Dow geschluckt. Chem-China kauft gerade den bisherigen Pestizid-Marktführer Syngenta. Jetzt will Bayer beim Konzern-Monopoly nachziehen.

Bereits jetzt kontrollieren lediglich fünf Konzerne etwa 95 Prozent des europäischen Marktes beim Saatgut für Gemüse. Bei Mais-Saatgut sind es 75 Prozent. Gelingt Bayer der Monsanto-Deal, würde die Kontrolle über unsere Lebensmittel weiter monopolisiert.

Doch Bayer hat die Rechnung ohne uns gemacht. Eines der größten Geschäftsfelder von Monsanto könnte bald wegbrechen – es ist der Verkauf von Glyphosat. Allein mit diesem Pestizid erzielt Monsanto einen Milliarden-Umsatz.[3] Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir dafür gesorgt, dass die Wiederzulassung des Ackergifts in der EU auf der Kippe steht. Die EU-Kommission musste am vergangenen Donnerstag die Abstimmung über die Neuzulassung von Glyphosat erneut verschieben, weil es keine qualifizierte Mehrheit gab.

Dieser Erfolg zeigt: Wenn wir Bürger/innen zusammenstehen, können wir unglaublich viel erreichen – und auch den Bayer-Monsanto-Megakonzern verhindern. Bitte mach mit!

Bayer und Monsanto – eine düstere Vergangenheit

Schon einmal arbeiteten Bayer und Monsanto zusammen. Von 1954 bis 1967 führten sie gemeinsam das US-amerikanische Joint Venture Mobay. Es produzierte Komponenten für das hochgiftige Entlaubungspestizid Agent Orange, eingesetzt im Vietnamkrieg. Noch heute leiden tausende Vietnames/innen unter Fehlbildungen und anderen gesundheitlichen Schäden. Jetzt müssen wir verhindern, dass die beiden Konzerne erneut zusammenkommen.[4]

 

[1] “Bayer will durch Übernahme von Monsanto ein weltweit führendes Unternehmen der Agrarwirtschaft werden”, Bayer-Vorstandsvorsitzender Werner Baumann in http://ift.tt/20FQpMd

[2] “Monsanto lehnt Übernahmeofferte ab”, Handelsblatt, 24.5.2016, http://ift.tt/1sci78m

[3] “Wahrscheinlich krebserregend”, Handelsblatt, 15.4.2016, http://ift.tt/1SfL8se

[4] “Monsanto-Übernahme von Bayer birgt Risiken”, Badische Zeitung, 24.5.2016, http://ift.tt/1sci3W3

 

NRW-Umweltminister sichert Campact-Appell Unterstützung zu

Wir lassen nicht zu, dass die Energiewende abgesägt wird! Schon vor zwei Wochen konnten wir mit lautstarkem Protest in Berlin die Pläne der Bundesregierung durchkreuzen. Und wir machen weiter. In Düsseldorf hat uns nun Umweltminister Johannes Remmel (Die Grünen) zugesichert: NRW steht hinter der Energiewende!

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Düsseldorf, halb zwei mittags, vor dem Umweltministerium. Die schwarze Limousine des Umweltministers fährt vor. Eine Kettensäge heult auf. Und als der Minister aus dem Auto steigt, bietet sich ihm ein überraschendes Bild: Auf dem kleinen Platz vor dem Ministerium steht ein Windrad, das von Kanzlerin Angela Merkel mit einer Kettensäge attackiert wird. Campact-Aktive protestieren dagegen mit Sprechchören, Plakaten und einem großen Transparent. Und was macht der Minister? Er zögert nicht und stellt sich zwischen die Aktiven hinter unsere Forderung: Energiewende nicht absägen!

Ein Dutzend Aktive sind kurzfristig unserem Aufruf zur Aktion gefolgt. Sie haben ihre Mittagspause geopfert oder ihren Tag im Garten unterbrochen, einige sind sogar extra angereist um unseren Appell für die Energiewende an den Minister zu übergeben. Über 200.000 Menschen fordern darin Nachbesserungen am EEG-Entwurf der Bundesregierung – wir wollen nun von Johannes Remmel wissen, wie NRW dazu steht. Mit den Grünen in der Regierung sollte sich das Land eigentlich für eine starke Energiewende einsetzen – doch bisher hat sich NRW im Streit um die Energiewende auffällig still verhalten. Vor den versammelten Aktiven aber versichert der Minister schließlich, dass die Landesregierung unsere Forderungen teilt.

Die Position der Landesregierung ist: Die Bundesregierung soll ihr Versprechen von 2.500 MW Ausbau netto [Windkraft an Land] einhalten. Zweite Forderung: Wir brauchen dringend die Unterstützung der Bürgerenergieprojekte. Dritte Forderung aus Nordrhein-Westfalen: keine Solar-Steuer auf Photovoltaik-Anlagen und Mieterstrommodelle. Das muss ins Gesetz rein!“

Johannes Remmel, NRW-Umweltminister

Damit stellt sich auch das Energieland NRW hinter die Forderung nach einer Mindestausbaumenge für Windkraft an Land – Bedingung für den kontinuierlichen Ausbau dieser günstigen Energiequelle. Dass NRW sich trotz seiner traditionellen Verbindung zur Kohle nun für die Erneuerbaren stark machen will, lässt hoffen. Wenn die Länder ihre Reihen im Kampf für die Energiewende schließen, können sie sich gegen die Bundesregierung durchsetzen. Das entscheidende Treffen im Kanzleramt steht schon fest: am 31. Mai soll dort eine Entscheidung über das EEG fallen. Und eins ist sicher: Wir bleiben dran!

Aktionen wie diese zeigen: Wenn wir zusammen Druck ausüben, können wir Politik bewegen! Teile diesen Beitrag, damit auch Deine Freunde sehen, dass wir gemeinsam etwas erreichen können.

Musik ungestört erleben

Musik ungestört erleben

Online-Musikfachgeschäft sorgt für Musikerlebnis pur

www.musikus-hifi.de/shop – Wenn es um Musikgeschichte geht, haben weltberühmte Komponisten wie zum Beispiel Mozart, Beethoven, Verdi, Bach und andere große Meister Werke geschaffen, die bis heute die Welt berühren. Aber leider blieb es damals den meisten Menschen verwehrt, die musikalischen Auftritte dieser Berühmtheiten in live mitzuerleben, denn nur wenige hatten die Möglichkeit, die jeweiligen Konzertsäle etc. zu besuchen. Glücklich sind so also die Menschen in unserer Zeit, denn die Audio- und Streaming-Technologie  bietet heute oft ortsunabhängig Möglichkeiten eines perfekten Musikgenusses,  wie diese selbst vor einigen Jahren noch undenkbar waren. Aber auch im eigenen Heim kann man sich heute die Raumakustik so optimieren, dass der Musikgenuss dem von Liveauftritten oft nicht nachsteht. Voraussetzung hierfür ist aber in der Regel, dass man sich an ein Hifi-Fachgeschäft wendet, das nicht nur bei Insidern als Musikprofi gilt, sondern auch über diesen Kreis hinaus über einen ausgezeichneten  Ruf verfügt. So vermeidet man eine Enttäuschung die dem bekannten Spruch von Wilhelm Busch nahe kommt, der einmal sinngemäß sagte, das Musik dann nicht als schön empfunden wird, wenn sie mit Geräusch verbunden ist. So ist man gut beraten, wenn man sich von vorn herein an das  Hifi-Fachgeschäft Musikus wendet.

Große und preisgünstige Auswahl

www.musikus-hifi.deDas Hifi-Fachgeschäft Musikus betreut seit mehr als zwei Jahrzehnten Einsteiger, Klangpuristen und Musikliebhaber in ganz Deutschland. Das Ziel des Geschäfts  ist es, für jeden Kunden die auf seine persönlichen Bedürfnisse und Vorlieben angepasste optimale Konfiguration zu finden. Hierzu gehört u. a. auch eine Planung vor Ort. Aber auch das Vorort-Geschäft kommt nicht zu kurz. So haben Kunden in Hannover die Möglichkeit, auf 400 qm, verteilt auf fünf Studios, Lautsprecher, Hifi Geräte, Heimkinosysteme und vieles andere auszuproben. Selbstverständlich werden aber auch die Kunden außerhalb Hannovers nicht vergessen. Speziell für diese Kunden hat das Fachgeschäft einen Onlineshop eingerichtet. In diesem findet man eine große  – und natürlich auch preisgünstige – Auswahl an Hifi Geräten und Komponenten, an Heimkinosystemen und an Lautsprechern, aber natürlich auch an Kabel und Kabelzubehör. Aber auch diejenigen, die sich selbst eine Anlage bauen wollen, kommen in dem Onlineshop zu ihrem Recht. Es spricht für das qualitative Selbstverständnis des Shops, dass man in den Bereichen Hifi, Heimkino, High End und Zubehör alle namhaften Marken vorfindet.

Erstklassiger Service

Gerade wenn es sich um Hifi, Heimkino etc. handelt, ist oft eine Beratung wertvoll. Auch diese bietet der Shop über eine Service Hotline. Ein Kundenservice, der bei vielen anderen Onlineshops nicht unbedingt selbstverständlich ist.

Update: Gute Aussichten für Glyphosat-Verbot

Zuerst machte sich große Unruhe breit, als wir von den Plänen der EU-Kommission erfuhren: Die Zulassung für Glyphosat sollte für 1 – 2 Jahre verlängert werden. Daraufhin meldet sich die SPD zu Wort – mit einer Nachricht, die uns erleichtert aufatmen lässt. Denn jetzt stehen die Chancen für ein Verbot des Ackergifts denkbar gut.

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Die SPD bleibt bei ihrem NEIN zu Glyphosat

Gestern berichteten wir hier im Blog über die Pläne der EU-Kommission für eine 1-2-jährige Verlängerung der Glyphosat-Zulassung – und die Frage, ob die SPD auch diese ablehnen würde. Am gleichen Tag reagierte die SPD – ihre Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) verkündete auf Twitter, dass sie und alle SPD-geführten Ressorts weiter gegen die Genehmigung von Glyphosat stimmen werden: In ihrem Statement schreibt sie:

twitterHendricksGlyphosat

Auf Nachfrage erklärt Hendricks‘ Pressesprecher Stephan Gabriel Haufe, dass sich dieses Nein auch auf eine Verlängerung der derzeitigen Zulassung (und nicht nur auf eine verkürzte Neu-Zulassung) bezieht. Es sieht also alles danach aus als könnte sich die Bundesregierung weiterhin nicht einigen. Denn das Agrarministerium von Christian Schmidt hat seine befürwortende Haltung zu Glyphosat bislang nicht zurückgezogen. Die Folge: Deutschland würde sich bei einer Abstimmung in der EU enthalten. Auch wenn uns ein klares Nein lieber wäre – das ist dennoch eine sehr gute Nachricht!

In einem Monat läuft Glyphosat-Zulassung ab

Mit dem Nein der SPD wird es immer wahrscheinlicher, dass die EU-Kommission keine Mehrheit für die Zulassung des Ackergifts zusammenbekommt. Dabei läuft der Kommission die Zeit davon: Die Genehmigung für Glyphosat läuft am 30. Juni 2016 aus – wenn bis dahin keine qualifizierte Mehrheit unter den EU-Staaten für eine Verlängerung der alten Zulassung oder eine Neuzulassung gefunden wird, ist Glyphosat bald verboten. Nach einer Übergangsfrist von sechs Monaten dürfte das Totalherbizid ab Januar 2017 nicht mehr eingesetzt werden – und zwar EU-weit. Unser Ziel wäre erreicht: Endlich ist Glyphosat vom Tisch!

Studie: CETA öffnet internationalen Großkonzernen die Tür – Anstieg von Konzern-Klagen droht

Nein, CETA ist nicht die kleine Schwester von TTIP. Wegen der engen wirtschaftlichen Verflechtung in Nordamerika könnten auch viele US-Konzerne die in CETA festgeschriebenen Sonderklagerechte nutzen. Wird der Investitionsschutz nun in CETA durchgesetzt, wäre er daher in TTIP für US-Konzerne beinahe überflüssig.

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Das Abkommen zwischen Kanada und der EU ist bereits ausverhandelt. Campact, Powershift und das Bündnis TTIP-unfairhandelbar haben nun den Investitionsschutz im CETA-Vertragstext kritisch analysiert. Das Abkommen soll als Blaupause für TTIP und für zukünftige Investitionsschutzregeln dienen. Das Ziel der Befürworter: Mit CETA sollen die umstrittenen Sonderklagerechte für Konzerne neue Legitimation erhalten. Die aktuelle Studie zeigt nun, dass die angepriesenen Verbesserungen vor allem kosmetischer Natur sind. Trotz aller Beteuerungen aus der Politik – insbesondere auch von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel – soll mit CETA eine undemokratische Paralleljustiz eingeführt werden:

“Die Klagerechte des CETA-Abkommens erlauben es Investoren, vor internationalen Spruchkörpern mitunter enorme Entschädigungen für staatliche Maßnahmen einzuklagen, die etwa dem Schutz der Gesundheit, der Umwelt, der Verbraucher oder der Beendigung von Finanz- und Wirtschaftskrisen dienen.”

Auch in der aktuellen Auseinandersetzung mit TTIP kommt CETA eine besondere Bedeutung zu. Viele US-Konzerne mit Tochterfirmen in Kanada könnten die Sonderklagerechte von CETA nutzen:

“Nach einer aktuellen Studie gilt das für 81%  (rund 42.000) der bereits in der EU tätigen US-Unternehmen.”

Die Studie kommt daher zu dem Schluss:

“Wird der Investitionsschutz nun in CETA durchgesetzt, wäre er daher in TTIP, dem transatlantischen Freihandelsabkommen mit den USA für US-Investoren beinahe überflüssig.”

Die Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden:

So stoppen wir CETA!

CETA ist TTIP durch die Hintertür! Deshalb werden wir die Gefahren von CETA in den kommenden Monaten noch stärker in die Öffentlichkeit tragen und den Protest intensivieren. Dabei kannst Du uns unterstützen. Beteilige Dich an der erfolgreichen Bürgerbewegung gegen CETA und TTIP:

Jetzt vormerken!

Am 17. September 2016 sind in sieben Städten Großdemonstrationen geplant, in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt a. M., Stuttgart, München und Leipzig. Das Motto lautet: TTIP & CETA STOPPEN! – Für einen gerechten Welthandel.

Glyphosat: Verlängerung für das Monsanto-Gift?

Es ist nicht mal eine Woche her: Vergangenen Donnerstag konnten sich die EU-Staaten nicht auf eine Zulassung des Ackergifts Glyphosat einigen. Jetzt will die EU-Kommission Glyphosat im Hau-Ruck-Verfahren für 1-2 Jahre zulassen. Und das auch noch ohne Beschränkungen. Damit Glyphosat endlich vom Tisch kommt, muss die SPD bei ihrem „Nein“ bleiben. 

Foto: Sascha Collet, http://ift.tt/1RLCyOS [CC BY-ND 2.0]

Der neueste Trick der EU-Kommission

Nach Informationen des Magazins Politico möchte die EU-Kommission die Mitgliedstaaten vor folgende Wahl stellen: Entweder sollen die Staaten einer Verlängerung der alten Glyphosat-Zulassung für ein bis zwei Jahre zustimmen. Oder die Kommission unternimmt gar nichts – dann läuft die Zulassung zum 30. Juni aus. In diesem Fall müssten alle glyphosathaltigen Produkte innerhalb einer Übergangszeit von sechs Monaten vom Markt genommen werden.

Erst 15, dann 9, dann 1-2 Jahre

Dieser neue Vorschlag ist bereits der dritte Versuch der EU-Kommission, die Zulassung durchzudrücken. Im März noch wollte sie eine Zulassung für 15 Jahre durchsetzen – und fand bei einer Probeabstimmung keine Mehrheit unter den EU-Staaten. Vergangene Woche dann schlug sie eine Zulassung für 9 Jahre vor – und verfehlte Dank der deutschen Enthaltung wieder die nötige Mehrheit. Jetzt kommt der dritte Versuch mit ein bis zwei Jahren Verlängerung – und die Chancen stehen gut, dass sie auch damit scheitert.

Theoretisch könnte die EU-Kommission Glyphosat dann auch im Alleingang genehmigen – und sich damit über die fehlende Mehrheit im zuständigen EU-Fachausschuss hinwegsetzen. Doch die Kommission hat bereits klar gemacht, dass ihr das Thema zu heikel ist, um alleine darüber zu entscheiden. Wegen der umstrittenen Krebsgefahr möchte sie die politische Verantwortung für eine Zulassung keinesfalls alleine übernehmen. Deshalb setzt sie darauf, dass die Staaten einer verkürzten Zulassung doch noch zustimmen – auch aus Angst vor einer späteren Klage von Monsanto und Co.

Wie verhält sich die SPD?

Die spannende Frage ist nun: Wie verhält sich die SPD zu diesem Vorschlag? Vergangene Woche hatten sich die Sozialdemokraten geschlossen gegen eine Glyphosat-Zulassung für weitere neun Jahre gestellt – und damit eine deutsche Zustimmung verhindert. Wenn Sigmar Gabriel seine Äußerung „Safety first – Gesundheit first“ ernst gemeint hat, muss die SPD jetzt auch eine Zulassung für ein oder zwei Jahre verhindern. Die SPD hat es in der Hand: Wenn sie weiter standhaft bleibt, kommt wahrscheinlich wieder keine Mehrheit für die Zulassung zustande – und Glyphosat ist in wenigen Monaten vom Acker. Es wäre einer der größten agrarpolitischen Erfolge seit vielen Jahren.

Durch NLP zum beruflichen Erfolg

Bekanntes NLP Zentrum vermittelt erstklassige Ausbildung

 https://nlp-zentrum-berlin.de – Als die beiden US-Amerikaner John Grinder und Richard Bandler in den 1970er Jahren herausfinden wollten, warum manche Psychotherapeuten höhere Heilungsquoten erzielten als andere, haben sie sicherlich nicht geahnt, welches Erfolgsmodell sie damit für Millionen Menschen weltweit initiierten. Mit ihren Erkenntnissen modellierten sie seinerzeit die Behandlungsmethoden erfolgreicher Psychotherapeuten und legten damit den Grundstein zu der Lehre des NLPs. Bei NPL handelt es sich um das sogenannte Neuro Linguistisches Programmieren. Einfach erklärt ist das NLP eine Verbindung mehrerer Techniken, Methoden und Einstellungen die dazu genutzt werden können, um wirkungsvoller mit anderen Menschen (und auch mit sich selbst) zu kommunizieren. Menschen, so sagt die Lehre des NLPs, sind umso erfolgreicher, wenn sie es lernen, andere Menschen präziser wahrzunehmen und zu erkennen, wie sie selbst urteilen, bewerten und reagieren. Hierdurch können sie völlig neue kreative Lösungsmöglichkeiten entdecken und lernen, wie sie ihre Verhaltensmuster steuern und optimieren können. Resultierend aus dem Erfolg der Methode wird das neurolinguistische Programmierung in mittlerweile vielen Unternehmen eingesetzt, um Mitarbeitern (besonders Führungskräften) zu helfen, sich an Veränderungen anzupassen. Darüber hinaus lernen Mitarbeiter in Unternehmen, besser zu kommunizieren und neue Verkaufsstrategien für den Vertrieb zu entwickeln. Auch viele Lehrkräfte setzen die NLP -Technik ein, um ihre Methodik zu erweitern und den wechselseitigen Austausch mit Schülern zu verbessern. Nicht zuletzt richtet sich das NLP in Form von Beziehungstherapien auch an Familien und Paaren. Erlernen kann man die Methoden des NPL´s bei spezifischen Institutionen, Verbänden und Bildungseinrichtungen etc. Als einer der namhaftesten gilt dabei das NLP-Zentrum Berlin.

Breites Angebotsspektrum

Das Angebotsspektrum das man bei dem NLP-Zentrum Berlin vorfindet, reicht von zweistündigen Abendvorträgen bis hin zu einer 75 tägigen Coaching-Komplettausbildung in Berlin, Dresden, München, Mallorca und  Abano Terme (Italien). Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl Seminare als auch Ausbildungen. Bei den Seminaren ist sicherlich vordergründig das NLP-Intensivseminar zu nennen, aber auch eine Reihe anderer Seminare wie zum Beispiel die Lefkoe Methode, Gewaltfreie Kommunikation (GfK) oder Glückstraining und Positive Psychologie. Im Ausbildungsbereich befinden sich NLP-Practitioner Ausbildung (DVNLP), NLP-Master Ausbildung (DVNLP), NLP-Trainer Ausbildung (DVNLP) Systemisches NLP, Hypnose Ausbildung und  Coaching Ausbildung im Leistungsangebot. Abgerundet wird dieses Spektrum durch die NLP-Übungsgruppen, die sich einmal im Monat treffen. Das Ausbildungsteam besteht aus erfahrenen Coachs, Trainern, Heilpraktikern, Hypnosetrainern und weiteren erstklassigen Lehrkräften.

Auch kostenlose NLP-Übungstreffen

Für manchen dürfte es sicherlich auch interessant sein, dass im NLP-Zentrum Berlin jeden Monat ein kostenloses NLP-Übungstreffen (NLP-Peergrouptreffen) stattfindet. Zu diesem Treffen ist jeder eingeladen, der NLP üben und intensivieren möchte.

Revolutionäre Reinigungseffekte durch Nanoversiegelung

Onlineshop für Nanoversiegelung setzt Maßstäbe

http://nanoprotected.com – Wenn es Erfindungen gibt die das Leben in vielen Dingen des Alltags erleichtern, so gehört die Nanoversiegelung absolut dazu. Allerdings muss gesagt werden, dass es sich um keine Erfindung im klassischen Sinne handelt, sondern vielmehr um die technische Umsetzung des sogenannten Lotuseffektes, der aus der Bionik bekannt ist. Dieser Effekt erweckte in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts das Interesse der Botaniker. Obwohl die Lotuspflanze in schlammigen Gewässern wächst, sind ihre Blätter trotzdem stets sauber. Nachdem man dieses „Phänomen“ untersuchte, stellte man fest, dass sich auf der Blattoberfläche in Abständen von tausendstel Millimetern Papillen (warzenartige Erhebungen) befinden, also die Oberfläche nicht glatt ist sondern vielmehr rau. Über diese raue Oberfläche rollt jeder Wassertropfen ab. Dabei nimmt der Tropfen beim Abrollen Schmutzpartikel, Pilzsporen, Bakterien und Algen auf, die dann in Folge mitgerissen werden. Der Lotus-Effekt folgt also – mikroskopisch gesehen – dem Prinzip „je rauer, desto sauberer“. Diese „Entdeckung“ machte man sich im weiteren Sinne bei Oberflächenbehandlungen und -versiegelungen zu Nutzen. Bei dieser Methode werden auf den Oberflächen Partikel im Nanobereich (ein Nanometer ist der milliardste Teil eines Meters) aufgetragen, sodass eine dünne, unsichtbare Schutzschicht entsteht. Damit werden etwaige mikroskopische Unebenheiten, die sich auf fast  jeder unbehandelten Oberfläche befinden und den Schmutz festhalten, ausgeglichen. Produkte zur Oberflächenbehandlung die nach dem Nanoversiegelung arbeiten, gibt es mittlerweile viele. Allerdings gibt es hier fast so viele qualitative Unterschiede wie es Anbieter gibt. Man sollte dies also bei einem Anbieter kaufen, die sich ausschließlich mit der Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Produkten der chemischen Nanotechnologie befasst. Zu diesen gehört das Unternehmen Nanoprotect. Entsprechende Nanoprotec-Produkte werden u.a. von dem Onlineshop nanoprotected.com angeboten, ein Shop der sich nicht nur durch die Nanoprotec-Produkte, sondern auch durch seine ausgezeichneten Service einen guten Ruf erworben hat.

Unzählige Anwendungsbereiche

http://nanoprotected.comIn der Nanoprotec-Produktpalette des Shops befinden sich Nanoversiegelungen für die Anwendungsbereiche Auto und Motorrad, Glas, Keramik, Metall, Edelstahl, Kunststoff, Holz, Stein, Textil und Leder sowie bereits lackierte oder beschichtete Oberflächen. In der Summe werden also durch diesen außerordentlichen und dauerhaften Langzeitschutz nahezu alle Oberflächen durch die geschützt. Darüber hinaus kann die Nanoversiegelung anwendungsübergreifend eingesetzt werden. Die Bereiche Kfz (z. B. Autolack, Autofelgen, Autoscheibe), Haushalt (z. B. Küche, Bad, Sanitär, Fliesen, Fußböden) oder Freizeit (z.B. Segelboot, Motorboot, Wohnwagen) sind nur einige Beispiel von vielen. Angeboten werden von dem Shop sowohl Einzelprodukte als auch Komplettsets. Auch Nanolacke (zum Beispiel für Auto und Schiffe) befinden sich genauso  im Sortiment des Shops wie auch Fassadenfarben. Für die Kunden wichtig ist es zu wissen, dass man sich bei nanoprotected.com auf individuelle Kundenbedürfnisse eingestellt hat und damit Hightech- Beschichtungen für nahezu grenzenlose Anwendungsmöglichkeiten anbietet.

Beitrag zum Umweltschutz

Für viele Anwender ist es auch wichtig, dass man durch die Nanoprotec Oberflächenversiegelung nicht nur erhebliche Kosten für Reinigungsmittel einspart, sondern darüber hinaus durch die deutlich geringeren Reinigungszyklen auch einen Beitrag zum Umweltschutz leistet.

Glyphosat: Warum Monsanto diesen Tag hasst

Was für ein fantastischer Etappensieg! Schon zum 2. Mal verfehlte die EU-Kommission heute eine Mehrheit für die Wiederzulassung von Glyphosat. Dieser große Erfolg zeigt, was Bürgerprotest bewirken kann. Noch vor einem halben Jahr sah es so, als würde die EU das Monsanto-Gift ohne viel Widerstand wiederzulassen. Doch Frankreich und Italien stimmten bei einer Probeabstimmung mit Nein. Deutschland enthielt sich gemeinsam mit 6 weiteren Ländern – und wurde somit zum Zünglein an der Waage.

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SPD reagiert auf unseren politischen Druck

Vorausgegangen war eine Vollbremsung durch Umweltministerin Barbara Hendricks und Vize-Kanzler Sigmar Gabriel (beide SPD). Beeindruckt vom breiten Protest, hatte die SPD-Fraktion ihren Ministern klargemacht, dass sie sich gegen die Zulassung stellen müssen. Agrarminister Christian Schmidt (CSU) konnte seinen Pro-Glyphosat-Kurs nicht durchsetzen.

Unser politischer Druck hat also gewirkt. Per Aktionstour hefteten wir uns Agrarminister Schmidt an die Fersen – und überreichten ihm unseren Appell mit inzwischen über 530.000 Unterschriften. Millionen Menschen sahen unser Video “Die Glyphosat-Lüge”, das wir europaweit in sechs Sprachen mit unseren Partnern verbreiteten. Dass laut unserer europaweiten Umfrage 64 Prozent der Bürger/innen Glyphosat ablehnen, griffen sogar Guardian und LeMonde auf. Unsere Arbeit wird immer internationaler – das einzig Richtige bei europaweiten Entscheidungen.

Noch ist nichts gewonnen

Der EU-Kommission rennt jetzt die Zeit davon – denn zum 30. Juni läuft die Glyphosat-Zulassung aus. Doch noch haben wir nicht gewonnen. Nach der gescheiterten Sitzung wird die EU-Kommission jetzt versuchen, doch noch einen Kompromiss auszuhandeln. Um das zu verhindern müssen wir uns jetzt mächtig ins Zeug legen.

Wir bleiben dran

Jetzt wollen wir dafür sorgen, dass Deutschland bei einer nächsten Abstimmung in der EU über Glyphosat klar mit Nein stimmt. Hier unsere ersten Ideen, wie wir dranbleiben:

  • Im Fokus steht weiter Agrarminister Schmidt. Wenn er öffentlich auftritt, sind wir schon da. Dann konfrontieren wir ihn mit der Vielzahl wissenschaftlicher Studien, die die Krebsgefahr von Glyphosat belegen. Unsere Chance, ihn umzustimmen: Auch an der CSU-Basis sehen viele Wähler/innen Glyphosat äußerst kritisch.
  • Gleichzeitig wollen wir uns auf die Abgeordneten des Bundestags konzentrieren. Denn auch der Schwenk der SPD ging auf den Unmut in ihrer Bundestagsfraktion zurück. Wenn Campact-Aktive von den Abgeordneten der CDU/CSU in ihren Wahlkreisen ein Glyphosat-Verbot einfordern, könnte sich auch in der Unionsfraktion die Stimmung drehen.
  • Gemeinsam mit unseren Partnern in Europa wollen wir daran arbeiten, dass neben Frankreich und Italien noch mehr europäische Regierungen Nein zu Glyphosat sagen. Bei unserer europaweiten Glyphosat-Umfrage und dem Video in sechs Sprachen hat das hervorragend geklappt – ein echtes Erfolgsrezept.

Hilf mit und mach unseren Protest noch größer:

Wie man sieht, wir haben wieder viel vor. Sei auch Du dabei und unterzeichne unseren Appell an Agraminister Schmidt und Umweltministerin Hendricks:

Vital bis ins hohe Alter

Nahrungsergänzungsprodukte können zu Vitalität beitragen

http://onevitalis-shop.de – Der Wunsch nach einem Jungbrunnen ist sicher so alt wie die Menschheit. Aber leider wird ein solcher Brunnen für immer ein Traum bleiben, denn die Natur hat dem Leben natürliche Grenzen gesetzt. Ist es aber vermessen, wenn man davon träumt, bis ins hohe Alter vital und voller Lebensfreude zu sein? Und auch bis ins Alter sexuell leistungsfähig zu sein? Nein, ein solches ist sicherlich nicht vermessen, denn der Schlüssel hierfür liegt neben einer gesunden Lebensweise und ausreichender Bewegung in einer ausgewogenen und richtigen Ernährung. So weisen Alterforscher und Ernährungswissenschaftler schon lange darauf hin, dass durch eine gesunde Ernährung Alterungsprozesse zwar nicht aufgehalten aber dennoch aufgeschoben werden können. Selbst die sexuelle Leistungsfähigkeit kann man sich bei einer gesunden Lebensweise und ausgewogenen Ernährung bis ins hohe Alter bewahren. Allerdings ist es so, dass in unserer Leistungsgesellschaft, die vielfach von Stress und Hektik geprägt ist, eine gesunde Ernährung für viele „auf der Strecke“ bleibt. Dabei werden besonders leistungsfördernde Vitamine und Mineralien vielfach nicht in der benötigten Menge aufgenommen. Hilfreich können dabei spezielle Nahrungsergänzungsmittel sein. Solche zu finden ist im Zeitalter des Internets nicht allzu schwer, denn zahlreiche Onlineshops bieten diese an. Aber hier sollte man vorsichtig sein und mit Bedacht handeln. Leider werden allzu oft fragwürdige Nahrungsergänzungen angeboten, die in Ländern hergestellt werden, die es mit Gesundheits- und Qualitätskontrollen nicht allzu genau nehmen. So ist man gut beraten, wenn man sich an einen Onlineshop wendet, dem nicht nur ein großes Verantwortungsbewusstsein und Seriosität zu eigen ist, sondern der auch nur Nahrungsergänzungen anbietet, die in Deutschland hergestellt werden. Genau einen solchen findet man in onevitalis-shop.de, ein Onlineshop der ONEVITALIS GmbH.

Rezeptfrei erhältlich

http://onevitalis-shop.deDie ONEVITALIS GmbH hat sich über den Onlineshop auf Nahrungsergänzungsprodukte  spezialisiert, die aufgrund ihrer Produkteigenschaften eine gute Unterstützung für die körperliche und geistige Vitalität sein können. Dabei sind alle Produkte handverlesen und von hoher Qualität. Durch die schonende Verarbeitung der natürlichen Rohstoffe und die ständige Kontrolle bis hin zum Endprodukt kann ein gleichbleibend hoher Qualitätsstandard der Präparate – die in Deutschland hergestellt werden – gewährleistet werden. Dabei spricht für die Produkte, dass sie rezeptfrei erhältlich sind. Ein Beispiel findet sich in dem Nahrungsergänzungsmittel x-notion, dass von Kunden des Shops besonders oft geordert wird. Das Mittel optimiert auf natürliche Weise die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und dabei insbesondere auch die sexuelle Leistungsfähigkeit. Sowohl bei einzelner wie auch regelmäßiger Einnahme der x-notion Kapseln ist schon nach kurzer Zeit eine spürbare Verbesserung der Vitalität festzustellen, etwas was so mancher Mann mit zunehmendem Alter vermisst. Aber auch bei Frauen optimiert x-notion die sexuelle Erregung auf natürliche Weise. Dieser Effekt bringt langanhaltenden Genuss, mehr Zufriedenheit und damit letztlich auch eine Vitalisierung und vielleicht auch Auffrischung der Beziehung und des Miteinanders. Ein weiteres Beispiel findet sich in dem Nahrungsergänzungsmittel x-italin, das die geistige Leistungsfähigkeit und das Konzentrationsvermögen fördert. In der Summe aller Produkte führen die Angebote des Shops zu mehr Lebensfreude und zu einer Vitalität für alle Generationen.

Neutrale Verpackung

Dass alle Produkte in einer neutralen Verpackung zugesendet werden ist für den Shop genauso selbstverständlich wie der Kunden- und Beratungsservice. Dass einige der sich im Sortiment befindlichen Produkte ohne Versandkosten erhältlich sind, dürfte wohl auch von den Kunden geschätzt werden.

Skandal: Monsanto spendet 500.000 Dollar an Institut, das Glyphosat für nicht krebserregend hält

Schon heute oder morgen entscheidet die EU über die weitere Zulassung des wahrscheinlich krebserregenden Pestizids Glyphosat. Erst am Montag vermeldete eine neue Studie, dass Glyphosat angeblich doch nicht krebserregend sei. Doch an dieser Bewertung haben Industrie-Vertreter kräftig mitgewirkt – und wie der Guardian jetzt aufdeckt, erhielt das Institut der Studie großzügige Spenden von Monsanto. Ein Skandal!

Grafik: Zitrsublau/Campact [CC BY-ND 2.0]

Der Vorsitzende und Ko-Vorsitzende einer Arbeitsgruppe der Food and Agriculture Organization (FAO) und Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu Pestiziden, die am Montag Glyphosat für unbedenklich erklärt hatte, sind nach Recherchen des britischen Guardian massiv in Interessenskonflikte verstrickt. Professor Alan Boobis, der Vorsitzende des Joint FAO/WHO Meeting on Pesticide Residues (JMPR), ist gleichzeitig Vize-Präsident des International Life Science Institute (ILSI) Europa. Nach Informationen des Guardian erhielt ILSI im Jahr 2012 eine Spende über 500.000 US Dollar von Monsanto sowie eine weitere Spende über 528.500 US Dollar von der Pestizidlobby Croplife International, in der unter anderem Monsanto, Dow und Syngenta vertreten sind. Auch ein weiteres Mitglied des JMPR, Angelo Moretto, ist Vorstandsmitglied eines Instituts das zu ILSI gehört. Moretto war Ko-Vorsitzender der entscheidenden Sitzung über Glyphosat.

Gerald Neubauer von Campact zeigt sich empört:

“Der Glyphosat-Freispruch von FAO/WHO war anscheinend von Monsanto mitfinanziert. Das grenzt an Korruption.”

Die EU müsse jetzt Konsequenzen aus dem Skandal ziehen und Glyphosat die Zulassung versagen. Außerdem fordert Neubauer Konsequenzen bei den betroffenen UN-Organisationen:

“FAO und WHO dürfen nicht zulassen, dass Experten mit Interessenskonflikten über die Risiken von Glyphosat urteilen. Boobis und Moretto dürfen nicht weiter für das JMPR arbeiten. Nur so können die UN-Institutionen ihre Glaubwürdigkeit wieder herstellen.”

Verbreite diese Nachricht, damit noch mehr von diesem Skandal erfahren:

Wir halten Euch über die Glyphosat-Entscheidung auf dem Laufenden!

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5 Gründe, warum wir mehr Transparenz gegen Geldwäsche brauchen

Auf dem Anti-Korruptionsgipfel in London ließ Justizminister Heiko Maas vergangenen Donnerstag die Bombe platzen: effektive Maßnahmen im Kampf gegen Geldwäsche scheitern in Deutschland derzeit am Widerstand des Finanzministeriums. Dabei wäre es leicht, auch hierzulande für mehr Transparenz zu sorgen. In fünf Punkten erklären wir, warum Finanzminister Wolfgang Schäuble seine Blockadehaltung aufgeben sollte.

Geldwäsche stoppen - Transparenzregister jetzt! Grafik: Zitrsublau/Campact [CC BY-ND 2.0]

Staaten wie Frankreich, Großbritannien und die Niederlande machen es vor: in diesen Ländern sollen öffentliche Unternehmensregister für mehr Transparenz sorgen. Bisher verstecken sich Kriminelle, korrupte Politiker und sogar Terroristen hinter anonymen Firmen, mit denen sie schmutziges Geld waschen und neu investieren. Transparenzregister sollen nun offen legen, welche Eigentümer wirklich hinter diesen Firmen stecken und von ihren Geschäften profitieren.

Schäuble blockiert ein öffentliches Register

Doch während Justizminister Maas (SPD) auch in Deutschland ein öffentliches Register der Firmenbesitzer einführen will, stemmt sich Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) dagegen, das Transparenzregister öffentlich zugänglich zu machen. Stattdessen sollen nur Ermittler im Bedarfsfall auf das Register zugreifen können. Wirklich effektiv für Transparenz sorgen können Unternehmensregister aber nur dann, wenn sie für jedermann zugänglich sind.

5 Gründe, warum auch in Deutschland die wirklichen Eigentümern von Unternehmen öffentlich gemacht werden sollten:

#1 – Um Angaben im Register besser zu kontrollieren


Je mehr Menschen Zugriff auf die Informationen im Register haben, umso eher können die Eintragungen zu den wirklichen Eigentümern kontrolliert und fragwürdige Angaben überprüft werden. Denn die Angaben werden zunächst durch die Unternehmen selbst gemacht – für eine systematische Überprüfung fehlt schlicht das Personal. Die Öffentlichkeit kann hier zur Kontrolle beitragen. Aus diesem Grund sprechen sich u. a. auch Vertreter der deutschen Kriminalbehörden für ein öffentliches Register aus.

#2 – Damit auch Unternehmen wissen, mit wem sie Geschäfte machen

So lange Informationen zu den wirklichen Eigentümern nicht öffentlich zugänglich sind, können Unternehmer, Immobilienmakler oder Investoren nicht unbedingt wissen, wer sich hinter den Firmen versteckt, die ihre Kunden sind. Ohne ihr Wissen können sie so etwa zu Komplizen der Mafia oder international geächteter Regime werden und sogar Terroristen unterstützen. Ein öffentliches Transparenzregister schafft für Unternehmen Klarheit und Sicherheit darüber, mit welchen Kunden sie Geschäfte machen.

#3 – Um Verbrechen schneller zu entdecken

Ein öffentliches Register ermöglicht es auch allen Behörden, im Verdachtsfall schnell auf die Informationen zugreifen zu können. Grundbuchämter, kommunale Verwaltungen und Aufsichtsbehörden könnten unproblematisch prüfen, welche Besitzer hinter auffällig agierenden Firmen stecken – und zwar nicht erst im Rahmen laufender Ermittlungen, sondern schon wenn ein Verdacht auf Geldwäsche oder Steuerflucht vorliegt.

#4 – Damit auch Journalisten und Zivilgesellschaft handeln können

Journalisten und Zivilgesellschaft leisten einen immer wichtigeren Beitrag dazu, kriminelle und unmoralische Aktivitäten von Unternehmen und Politikern zu verfolgen und aufzudecken. Dies ist ganz besonders in Ländern der Fall, in denen autokratische Regime oder korrupte Behörden diese Aufgabe nicht erfüllen. Ein öffentliches Transparenzregister würde auch deutsche Unternehmen auflisten, die im Ausland operieren oder deren wirtschaftlich Berechtigte im Ausland sitzen – und würde es der dortigen Zivilgesellschaft ermöglichen, Korruption und Steuerflucht aufzudecken.

#5 – Um Geld zu sparen

Geht es nach Finanzminister Schäuble, sollen außer den Ermittlungsbehörden nur Personen „mit berechtigtem Interesse“ auf das Register zugreifen können. So entstünde aber ein erheblicher bürokratischer Aufwand durch die Bearbeitung und Beantwortung einzelner Anfragen – Zeit und Geld, die bereits jetzt in der Ausstattung effektiver Aufsichtsbehörden fehlen. Ein unbürokratischer öffentlicher Zugang hingegen spart Kosten und mobilisiert darüber hinaus die Öffentlichkeit zur Unterstützung im Kampf gegen Geldwäsche und Steuerbetrug.

Geldwäsche stoppen – Transparenzregister jetzt!

Wir meinen also: es ist höchste Zeit, dass sich auch Finanzminister Wolfgang Schäuble hinter die Forderung nach einem öffentlichen Transparenzregister stellt. Gemeinsam können wir ihn überzeugen – mit Argumenten und mit öffentlichem Druck.

Tee ist das beliebteste Getränk der Welt

Gesamte Teevielfalt bei Online-Fachhändler

www.tee-versandhandel.com – Wenn man der Frage nachgeht, in welchem Land oder in welcher Gegend der Erde der meiste Tee getrunken wird, so dürfte die Antwort nicht nur Teetrinker erstaunen. Dies ist weder England noch die sind es die englischsprachigen Länder, es ist nicht der Orient und es ist nicht der Ferne Osten wie zum Beispiel Japan und China, sondern es ist vielmehr Ostfriesland. Mit 300 Litern Tee pro Kopf und Jahr stehen die Ostfriesen im internationalen Ranking nicht nur an erster Stelle, sondern sie übertreffen sogar die Briten um fast 100 Liter. Allerdings steht Deutschland insgesamt im weltweiten Ranking der Teenationen zurzeit nur an vierzigster Stelle. Dieses dürfte sich allerdings bald ändern, denn die Statistiker bemerken einen steigenden Konsum. Diese zunehmende Beliebtheit liegt zum Teil auch an den Teeanbietern im Internet, die die mit ihrer Sortenvielfalt mittlerweile fast jeden Haushalt erreichen. Allerdings ist es so, dass es bei diesen Anbietern nicht nur qualitative Sortiments- und Preisunterschiede gibt, sondern auch bei den Serviceleistungen, zu denen auch eine gute Beratung gehören sollte. Eine rühmliche Ausnahme findet man aber in dem Onlineanbieter tee-versandhandel.com. Der Shop bietet nicht nur eine unglaubliche Vielfalt an feinen und aromatischen Teesorten zu günstigen Preisen an, sondern besticht auch durch eine individuelle und tief greifende Beratung, die sowohl für Erstgenießer als auch für passionierte Teegenießer interessant ist. Darüber hinaus erfährt man allerlei Wissenswertes rund um den Tee wie zum Beispiel über die Geschichte des Tees, Teeanbaugebiete, Teekulturen, Teepflanzen, Teesorten, Teezubereitung etc.

Bekannte und seltene Teesorten

www.tee-versandhandel.comDer Shop führt in seinem großen und tiefen Teesortiment die gesamt Teevielfalt. Dazu gehören nicht nur alle gängigen und bekannten Sorten, sondern auch seltene und außerordentlich hochwertige Sorten. Hinzu kommt natürlich auch jegliches Zubehör, wie zum Beispiel Tee-Eier, Tee-Filter, Tee-Service, Tee-Dosen, Tee-Gläser und Tee-Uhren. Aber auch eine Gewürzvielfalt ist gegeben. So findet wohl jeder Teegenießer sein Lieblingsgewürz zum Verfeinern wie zum Beispiel Anis und Vanille. Auch sind sämtliche gängige Verpackungseinheiten erhältlich. So findet man Tee in Dosen und Beutel genauso wie Tee als Pads, Konzentrate oder Extrakte. Unter dem Anspruch, dass sich der Shop als Ziel gesetzt hat, für jeden Teefreund auf eine angenehme Art unentbehrlich zu werden, wird auch der Service „Groß“ geschrieben, zu dem auch eine ausführliche Beratung gehört. So findet man in dem Shop alles, was man zum Thema Tee wissen muss. Hierzu gehören interessante Anekdoten zur Geschichte des Tees genauso dazu, wie Informationen zur Teepflanze und Teesorten sowie Informationen zu den diversen Anbaugebieten und deren Unterschieden und Gemeinsamkeiten. Und wer sich noch nicht zu dem Kreis der ausgesprochenen Tee-Experte zählt: durch die informative Ratschläge zur perfekten Teezubereitung, die man gleichfalls in dem Shop findet, dürfte wohl jeder zu einem Tee-Experten werden.

Auch ausgewählte Kaffeesorten

Der Onlineshop tee-versandhandel.com trägt aber auch dem Rechnung, dass auch Kaffee hierzulande viele Freund hat und dieser nach Tee dem zweitbeliebtesten Getränk der Deutschen gehört. So findet man in dem Shop auch ausgewählte und exzellente Kaffeesorten sowie Kaffeezubehör – und auch dieses zu fairen und günstigen Preisen.

Verwirrung um Glyphosat: Diese 5 Punkte erklären, was die neue Studie wirklich bedeutet

Drei Tage vor der entscheidenden EU-Abstimmung zu Glyphosat vermeldet eine neue Studie, dass Glyphosat angeblich doch nicht krebserregend sei. Doch an dieser Bewertung haben Industrie-Vertreter kräftig mitgewirkt – und sie stellt auch nicht die Position der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dar, wie manche Medien voreilig schreiben. Diese 5 Punkte erklären, was wirklich hinter dieser Studie steckt.

Glyphosat bleibt krebserregend. Grafik: Sascha Collet/Campact [CC BY-ND 2.0]

Kurz vor der EU-Abstimmung zur Glyphosat-Wiederzulassung gelingt den Befürwortern des Pestizids ein PR-Coup: Angeblich habe eine neue Studie der Weltgesundheitsorganisation gezeigt, dass Glyphosat doch nicht krebserregend sei. Doch mehrere Punkte daran sind fragwürdig:

#1 Es handelt sich nicht um die offizielle Position der Weltgesundheitsorganisation

Vielmehr geht es um eine Bewertung des Joint Meeting on Pesticide Residues (JMPR) – ein gemeinsamer Ausschuss der Welternährungsorganisation FAO und der Weltgesundheitsorganisation. Dieses Gremium hatte schon zuvor eine andere Einschätzung als die Krebsforschungsagentur der WHO (IARC) – und dies nun bekräftigt. Der Streit um die Glyphosat-Bewertung ist damit keineswegs beigelegt.

#2 Die untersuchende Einrichtung ist von Industrievertretern durchsetzt

Die Studie stammt von dem „Joint FAO/WHO Meeting on Pesticide Residues“ (JMPR), in dem Industrielobbyisten mitarbeiten. Der Ko-Vorsitzende des JMPR, Alan Boobis, ist gleichzeitig Vize-Präsident des International Life Sciences Institute Europe – einer von Unternehmen der Lebensmittel- und Agrarbranche finanzierten Einrichtung. Ein weiterer Experte, Angelo Moretti, arbeitet ebenfalls für dieses Institut.

#3 Das JMPR bezieht sich nur auf die Krebsgefahr durch Glyphosat in Lebensmitteln – nicht auf die Gefahren für berufliche Anwender/innen

Das JMPR kommt zu dem Schluss, das „glyphosate is unlikely to pose a carcinogenic risk to humans from exposure through the diet“ (Hervorhebung: GN). Das bedeutet: andere Risikowege als die Aufnahme über Lebensmittel – wie zum Beispiel das Risiko für Landwirte, die Glyphosat beruflich verwenden – hat das JMPR gar nicht untersucht. Und damit auch nicht die Frage, ob Glyphosat insgesamt als krebserregend einzustufen ist.

#4 Mehrere epidemiologische Studien wurden vom JMPR nicht berücksichtigt

So führt das Gremium zwar an, dass mehrere Studien auf eine Krebsgefahr durch Glyphosat hindeuten: „Overall, there is some evidence of a positive association between glyphosate exposure and risk of NHL (Non-Hodgkin Lyphome, GN) from the case–control studies and the overall metaanalysis.“ Doch in den Schlussfolgerungen sind diese Studien nicht berücksichtigt – eine klare Verletzung des Vorsorgeprinzips.

#5 Im Gegensatz zum JMPR arbeitet die Krebsforschungsagentur der WHO frei von Industrieeinflüssen

Das Urteil der WHO-Krebsforscher, dass Glyphosat wahrscheinlich Krebs beim Menschen verursacht, ist weiterhin gültig.

Es bleibt daher dabei: Wir fordern, dass die Bundesregierung bei der EU-Abstimmung zu Glyphosat mit Nein stimmt.

Damit das Ackergift endlich von unseren Äckern verschwindet!

Natürliche Hilfe durch Effektive Mikroorganismen (EM)

Spezielle EM-Produkte durch namhaften Onlineshop

www.em-sanierung.de – Ob in der Landwirtschaft und bei der Garten-und Teichpflege, ob bei der Tierhaltung, ob bei der Reinigung und Abfallbehandlung oder ob im Bereich der menschlichen Gesundheit (zum Beispiel Verbesserung der Darmflora) und der Körperpflege, seit der japanische Agrarwissenschaftler Teruo Higa von der Universität von Ryukyu die Wirkung der sogenannten „Effektiven Mikroorganismen“ (kurz als EM bezeichnet), erkannt hat, sind diese aus vielen Anwendungsbereichen nicht mehr wegzudenken. So bieten Effektive Mikroorganismen eine Möglichkeit, die Lebensqualität in vielen Lebensbereichen auf natürliche Weise für Mensch, Tier, Pflanzen und Umwelt zu verbessern.
Grundsätzlich ist es so, dass EM die mikrobielle Umwelt in der Art beeinflusst, dass die regenerativen Mikroorganismen dominieren. Infolge dessen wird eine Umwelt geschaffen, in der Mikroorganismen mittels Fermentation eine positive Rolle in Bezug auf Pflanzenwachstum, Pflanzenqualität und Wasserqualität sowie  Bodenfruchtbarkeit spielen. Aber auch in anderen Bereichen entfaltet EM seine Wirkung. So können zum Beispiel Mikroorganismen in der Lage sein, durch ihren Gehalt an lebensfähigen speziellen Milchsäurebakterien die Darmflora eines Menschen wieder ins Gleichgewicht zu bringen und auf natürliche Weise Fäulnisbakterien, Pilze, Gärungsbakterien und Krankheitserreger zu verdrängen. Dass EM, richtig dosiert, auch einen Reinigungseffekt hat, tritt dabei schon fast in den Hintergrund. So verwundert es nicht, dass es eine Reihe von Anbietern gibt, die auf EM-basierende Produkte anbieten. Allerdings gibt es auch im Bereich dieser Produkte qualitative Unterschiede und man ist sicherlich gut beraten, auf einen Anbieter zurück zu greifen, der EM-Produkte von EMIKO vertreibt (Lizenznehmer der von Prof. Teruo Higa gegründeten EM Research Organisation EMRO). Als ein solcher Anbieter hat sich der Online-Anbieter EM-Sanierung profiliert, der über seinen Shop Original EM-Produkte von EMIKO Deutschland vertreibt.

Breites Angebotsportfolio

www.em-sanierung.de

Das bereits im Jahr 2008 gegründete Unternehmen vertreibt nicht nur EM-Produkte, sondern befasst sich auch mit der EM-Beratung und der Realisierung von Projekten, bei denen Effektive Mikroorganismen eingesetzt werden. Auch entwickelt das Unternehmen innovative und alternative Produkte im Bereich Haushalt, Garten, Tierhaltung und Gewässerreinigung. Dabei handelt es sich in erster Linie um Produkte auf der Basis von Effektiven Mikroorganismen (EM), welche eine natürliche Alternative zu vielen herkömmlichen Methoden in vielen Lebensbereichen darstellen. In Bereich des Vertriebes (der über den Onlineshop em-sanierung.de erfolgt) werden ein so gut wie alle typischen EM-Produkte angeboten. Äußerst hilfreich ist für eine Kunden dabei die Produkteinteilung in die Bereiche „Basisprodukte und Haushalt“, „Pflanzen und Garten“, „Tiere und Tierpflege“ sowie „Teiche und Gewässer“. Natürlich darf auch der Bereich Gesundheit und Wohlbefinden nicht fehlen, den man in der Rubrik „Körper und Seele“ wiederfindet. Hier wird zum Beispiel EM-Nahrungsergänzung, EM-Kulinarisches sowie EM-Kosmetik angeboten.

Wahre Wissensfundgrube

Für Anhänger und Freunde der EM-Philosophie und EM-Produkte ist der Shop eine wahre Wissensfundgrube. So findet man nicht nur alles über EM-Anwendungen sondern auch viele aktuelle Informationen (zum Beispiel auch über EM-Veranstaltungen). Auch die Rubrik „Nachhaltig Leben“ genießt eine besondere Wertschätzung. Darüber hinaus kann man mit dem Shop-Anbieter über Fragen aus dem Bereich der EM-Sanierung kommunizieren. Hier wird eine Vielzahl von Lösungsmöglichkeiten geboten.

Ende Gelände: Aktivist/innen schalten Kraftwerk ab

Ein gigantischer Erfolg für die Anti-Kohle-Bewegung: Mit einer friedlichen Blockade von Tagebauen und Kohlebahnen in der Lausitz haben zu Pfingsten tausende Aktivist/innen die Kohlezufuhr des Kraftwerks Schwarze Pumpe unterbrochen und die Meiler in den Notbetrieb gezwungen. Campact-Aktive zeigten mit einer Demo ihre Solidarität für die Aktion. Die Bilder vom Wochenende:

„Nicht schon wieder“, haben sich wohl Kohlelobby und Politiker gedacht, als sich kurz vor Pfingsten mehr als 3000 Menschen aus ganz Europa auf dem Klimacamp in Proschim in der Nähe von Cottbus versammelten. Aber doch, schon wieder! Schon letztes Jahr im Rheinland blockierten Aktivist/innen des Bündnisses Ende Gelände Kohlebagger, dieses Wochenende ging es in die Lausitz.

Schon während der  letzten Wochen kamen Menschen auf der ganzen Welt zusammen, um gegen die schmutzige Kohle zu protestieren. Unter dem Motto “BreakFree from fossil fuels” gingen in den Philippinen 8000 Menschen auf die Straße, in Wales besetzen Aktivisten eine Kohlegrube. Die schönsten Bilder aber  kamen aus Australien: mit hunderten bunter Kanus ruderten Menschen zum größten Kohlehafen der Welt, und legten diesen einen ganzen Tag lang lahm.

Tag 1: Die Bagger und Züge stehen still

Endlich war es dann auch hier soweit: Tag 1 der Aktion in der Lausitz. Am Freitag gegen Mittag machen sich mehr als 2000 Menschen auf in Richtung Tagebau. Und sind nicht aufzuhalten: Innerhalb kurzer Zeit sind mehrere Bagger besetzt, die Ausfahrt der zentralen Kohle-Lagerstätte für das Braunkohle-Kraftwerk Schwarze Pumpe blockiert. Kurze Zeit später sperrten Kleingruppen mit Ankett- und Betonvorrichtungen auch die beiden anderen Gleiszufahrten zu den Kraftwerken. Damit begann ein Wochenende, von dem die Kohlelobby sich wahrscheinlich wünscht, es hätte nie stattgefunden.

Einen schönen Eintrag vom ersten Tag der Aktion bietet dieser Clip von Leftvision:

Tag 2: Kraftwerke blockiert, Campact und viele andere demonstrieren Solidarität

Denn die Aktivist/innen bewiesen unglaubliche Ausdauer: Sie hielten die Bagger und Gleise über Nacht besetzt. Und am Samstag kam dann der nächste Anlauf: Noch einmal weit mehr als 2000 Menschen starteten vom Camp zu Fuß, mit Fahrrädern und Bussen in Richtung Kraftwerk Schwarze Pumpe. Sie setzten sich auf die Gleiszufahrten zum Kraftwerk. Einige drangen für kurze Zeit auch auf das Kraftwerksgelände vor. Das Kraftwerk war damit vom Kohle-Nachschub abgeschnitten. Bereits am Freitagabend drosselte Vattenfall die Stromproduktion. Am Samstag Nachmittag lief das Kraftwerk dann nur noch im Notbetrieb mit 20 Prozent Leistung. Und zeigte damit unfreiwillig: Dieses Kraftwerk ist mehr als verzichtbar. Denn Kohlestrom hat Deutschland sowieso viel zu viel. Gefahr für die Versorgungssicherheit bestand zu keiner Zeit.

An den Blockaden war Campact selbst nicht beteiligt. Während Tausende in die Grube gingen, waren Campact-Aktive aber an der Grube: Zusammen mit OXFAM, Attac, BUND, Naturfreunden, lokalen Initiativen und vielen weiteren Organisationen demonstrierten wir von Proschim nach Welzow, mit Zwischenstopp an der Grubenkante, von wo aus die blockierten Bagger zu sehen waren.Viele Menschen aus der Umgebung hatten sich unserer Demo angeschlossen. 1500 Menschen zeigten so ihre Solidarität mit den Aktivist/innen. Wir waren bunt, wir waren fröhlich, wir waren solidarisch, wir waren viele! 

Tag 3: Kohleausstieg eingeleitet

Die Aktivist/innen hielten die Blockaden noch für eine weitere Nacht.

Und das schöne war: Die Aktion blieb entschlossen aber friedlich – auch weil die Polizei entspannt und besonnen die Proteste begleitete. Den friedlichen Verlauf haben mehrere parlamentarische Beobachter und Journalisten bestätigen können.

Am Sonntag lief das Kraftwerk Schwarze Pumpe nur noch im Notbetrieb. Nach 48 Stunden erfolgreicher Blockade beendeten die Aktivist/innen dann ihre Aktion und kehrten und lautem Jubel ins Klimacamp nach Proschim zurück.

Das Aktionswochenende mit Besetzungen, Demo und Klimacamp zeigt: Die Kohle ist zu stoppen. Die Anti-Kohle-Bewegung aber nicht. Das sollte jedem, der in der Lausitz an der Kohle festhalten will, nun deutlich geworden sein. Und besonders in Schweden wurden die Proteste aufmerksam verfolgt, waren Aufmacher in Abendnachrichten und bestimmten die Schlagzeilen. Denn der schwedische Staatskonzern Vattenfall, dem das Lausitzer Revier noch gehört, will seine Kohle an einen tschechischen Investor. Ob es dazu jetzt nach den massiven Protesten noch kommt, ist ungewiss. In jedem Fall aber ist klar: Dieses Wochenende ist ein gigantischer Erfolg für die europäische Anti-Kohle-Bewegung!

Teile unser Video, damit alle Welt die Bewegung in Aktion sieht!

CETA im Bundesrat verhindern: Gute Nachricht aus Rheinland-Pfalz

Vor der Landtagswahl lehnten die GRÜNEN in Rheinland-Pfalz die Handelsabkommen TTIP und CETA klar ab. Doch im Koalitionsvertrag der rot-gelb-grünen Landesregierung findet sich dazu kein Wort. Deswegen stellen wir jetzt die Grünen vor ihrem Landesparteitag und fordern eine eindeutige Positionierung CETA im Bundesrat nicht zuzustimmen. Welche Botschaft die beiden Landesvorsitzenden und die grüne Umweltministerin für uns dabei haben, liest Du hier.

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Auf Bundes- und Europaebene lehnen die Grünen die undemokratischen Handelsabkommen TTIP und CETA eindeutig ab. Aufgrund der Mehrheitsverhältnisse spielt das Abstimmungsverhalten der Grünen dort aber nur eine geringe Rolle. Doch im Bundesrat sieht das ganz anders aus. Hier stellen Länder mit grüner Regierungsbeteiligung die Mehrheit. Erst vor wenigen Tagen erinnerten deshalb die kanadischen Grünen an die große Bedeutung der deutschen Grünen in den Landesregierung und forderten sie auf, CETA abzulehnen.

Wir hatten deshalb vor den Landtagswahlen die Parteien befragt, ob sie im Bundesrat TTIP und CETA mit Sonderklagerechten für ausländische Konzerne ablehnen würden. Die GRÜNEN in Rheinland Pfalz hatten beide Fragen bejaht. Die Türhänger mit diesen Antworten verteilten Campact-Aktive zu Hunderttausenden.

Wir GRÜNE lehnen TTIP und CETA ausdrücklich ab und werden ihnen unsere Zustimmung

verweigern. Zwischenstaatliche Freihandelsabkommen mit ihren weitreichenden

gesellschaftlichen Auswirkungen müssen demokratischer Beteiligung und Kontrolle

unterliegen.

Doch im neuen Koalitionsvertrag ist davon nichts mehr zu lesen. Deswegen kommen wir mit unseren Aktiven zum grünen Landesparteitag nach Lahnstein um die Delegierten und die Parteiführung auf ihre Wahlversprechen hinzuweisen. Mit Flyern, Tansparenten und Bannern verleihen wir unseren Forderungen Ausdruck. „CETA im Bundesrat ablehnen“ und „Keine Sonderklagerechte für Konzerne“ stehen für unsere Erwartungen an die Rheinland-Pfälzischen Grünen.

Keine Zustimmung der Rheinland-pfälzischen Grünen zu CETA

Den beiden Landesvorsitzenden Katharina Bind und Thomas Petry übergeben wir unserer übergroßen Türanhänger mit der Aufforderung „Wort halten“. Noch vor einer Woche hatte sich der Baden-Württembergische Ministerpräsident Kretschmann bei unserer Aktion sehr ausweichend geäußert. Jetzt aber bedanken sich die beiden Landesvorsitzenden bei den anwesenden Aktiven für deren Engagement, das die Position der CETA-Kritiker in der neuen Landesregierung stärke. Sie bekräftigen auf meine Nachfrage, dass für den Landesverband eine Zustimmung zu CETA auch nach der Wahl nicht in Frage komme.

Die alte und neue Umweltministerin Ulrike Höfken lässt es sich ebenso nicht nehmen zu uns zu sprechen. Sie versichert, alles zu tun um zumindest eine Enthaltung im Bundesrat zu erreichen. Hoch erfreut nehmen die Aktiven die klaren Aussagen der grünen Landespolitiker zur Kenntnis.

Als dann noch der Bundesvorsitzende Cem Özdemir auftaucht, hole ich auch ihn ans Mikro. Özdemir verweist den Aktiven gegenüber auf die ablehnende Position der Bundespartei. Ich fordere ihn als Baden-Württemberger auf, dies auch Winfried Kretschmann gegenüber klar zu machen. Unterstützung erhalten wir noch durch einen Antrag der Grünen Jugend, CETA im Bundesrat nicht zuzustimmen und eine  landesweite Kampagne der GRÜNEN gegen TTIP, CETA und TiSA zu starten. Der Parteitag stimmt später diesen Forderungen mit großer Mehrheit zu.

Mit der eindeutigen Festlegung der rheinland-pfälzischen Grünen steigen die Chancen, dass CETA in Bundesrat keine Mehrheit bekommt. 2013 wäre beinahe das umstrittene Handelsabkommen mit Kolumbien und Peru gescheitert, als sich alle Landesregierungen mit grüner Beteiligung bei der Abstimmung im Bundesrat enthielten. Im Gegensatz zu 2013 sind die Grünen jetzt in der Mehrzahl der Bundesländer an der Regierung beteiligt. Wir werden unser Engagement aufrecht erhalten, damit eine Mehrheit im Bundesrat CETA nicht zustimmt.

Holzkamine und Holzöfen erleben eine Renaissance

Online-Fachhändler gilt als Spezialist für Kaminöfen

www.ofenalm.de – Heizen mit Holz ist mehr als nur Nostalgie, Heizen mit Holz vermag es besonders in unserer oft hektischen Zeit das Zuhause in einen Ort Gemütlichkeit und des Wohlbehagens zu verwandeln. Was kann es wohl Schöneres geben, als nach einem stressigen Tag vor einem Kaminofen zu sitzen und bei einer Tasse Tee oder einem guten Glas Wein oder Cognac dem Alltagsstress zu vergessen? Und dabei alle diejenigen Lügen strafen die der Meinung sind, dass Heizen mit Holz ökologisch und klimatisch fragwürdig ist. Richtig verwendet ist Holz vielmehr ein umweltgerechter Brennstoff. Mit gut aufbereitetem Holz, einer sachgerechten Handhabung und vor allen mit einem modernen Kaminofen lässt sich sauber heizen. So haben zum Beispiel viele moderne Kaminöfen eine Glastür, um das Feinstaubrisiko zu minimieren. Auch nutzen diese Öfen nicht nur die  Strahlungswärme sondern auch die Warmluft, die mitunter sogar in Nachbarräume geleitet wird. Aber auch bei Küchenöfen – sogenannte Holzheizherde oder Holzherde – hat die moderne Technik, die auch Umweltaspekte berücksichtigt, nicht halt gemacht. Ob kleine Holzherde als Einbauofen, größere, retro-elegante Gußeisenöfen, High-Tech-Geräte mit Temperaturregelung oder ob wassergeführte Küchenöfen zur Unterstützung der Heizungsanlage, alle diese Öfen vermögen es, die Küche in einen gemütlichen Raum  zu verwandeln, in dem man sich gerne aufhält – dieses besonders in der kalten Jahreszeit. Voraussetzung für den ökonomischen Nutzen unter Berücksichtigung der ökologischen Unbedenklichkeit aller Holzöfen – zum Beispiel Kaminöfen und Küchenöfen – ist es aber oft, dass man sich bei der Anschaffung an einen Fachbetrieb bzw. Fachhändler wendet, der als Spezialist in Sachen Holzöfen gilt. Genau als solcher empfiehlt sich in einem außerordentlich hohen Maße der Onlineshop Ofenalm.de.

Große Auswahl

www.ofenalm.deDer Onlineshop Ofenalm.de macht seinem Namen alle Ehre, denn hier findet man eine umfangreiche Auswahl an Kaminöfen, Küchenöfen, Kamineinsätzen, Gartengrillkaminen und Feuerstellen. Namhafte Hersteller beeinflussen das Sortiment. Caminos, TermaTech, La Nordica, Jacobus, Davidssons, Davidssons Küchenöfen, Chief und HS Flamingo sind nur einige Beispiele von vielen. Angereichert wird das Sortiment mit wassergeführte Küchenöfen und wassergeführte Kaminöfen, Ersatzteilen sowie Kaminzubehör – zum Beispiel Kaminbesteck, Kaminanzünder, Kaminholzkörbe aus Leder, Filzkörbe oder Kunstlederkörbe in Top-Design –  und weitere Accessoires. Dass alle Artikel eine erstklassige Qualität aufweisen ist für den Shop genauso selbstverständlich wie die günstigen Preise. Aber auch wer nach Backfachthermometer, Dichtschnur, Ofenkit, Senotherm Lacke für Ofenrohre, Rauchrohre, Doppelwandfutter, Funkenschutzplatten oder ähnlichem sucht, wird in dem Shop fündig. Selbst Gartengrille sowie Kamingrille und Gartenfeuerstellen findet man in dem Shop. Das gleiche gilt für Außenkamine und Schornsteine.

Spezielles Wissen

Wer den Onlineshop Ofenalm.de erstmalig besucht wird schnell feststellen, dass die Shopinhaber über eine reichhaltige Erfahrung auf dem Gebiet der erneuerbare Energien – und hier insbesondere im Bereich der Biomasse/Holzverfeuerung – verfügen. Dieses Wissen wird gerne an die Kunden weiter gegeben.

Zwei Frauen aus Kanada appellieren: Vertraut auf unsere Erfahrung mit NAFTA – und stoppt CETA

Kanada hat mit Freihandelsabkommen schon schlechte Erfahrungen gemacht. Zwei prominente Kanadierinnen haben daher einen Offenen Brief an die deutschen Grünen geschrieben. Elizabeth May, die Vorsitzende der kanadischen Grünen, und Maude Barlow, Trägerin des alternativen Nobelpreises. Ihr Anliegen: Die Grünen in Deutschland müssen das EU-Kanada-Abkommen CETA stoppen. Warum dieser Brief reichlich politischen Sprengstoff enthält.

Elizabeth May und Maude Barlow appellieren an die Grünen

Der Adressat: Die Grünen in den Regierungen der Bundesländer

Der Offene Brief richtet sich an die Grünen, die als Minister an Regierungen der deutschen Bundesländer beteiligt sind. Also an Winfried Kretschmann und neun weitere Ministerkolleginnen und -kollegen in Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

„Ihr habt eine große Macht über die Zukunft von CETA. Wir bitten Euch dringend, diese Macht nun zu nutzen.“ Die zwei Kanadierinnen wenden sich mit deutlichen Worten an die grünen Minister/innen und Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Denn die Grünen in den Landesregierungen haben es gemeinsam in der Hand, CETA zu stoppen. Das Handelsabkommen wird wahrscheinlich als gemischtes Abkommen gewertet. Demnach muss auch der deutsche Bundesrat CETA zustimmen, damit es dauerhaft in Kraft treten kann. In allen Koalitionsverträgen steht, dass sich das Bundesland bei einer Abstimmung enthält, wenn sich die Koalitionspartner nicht einigen. Da im Bundesrat aber eine absolute Stimmenmehrheit für das abschließende Inkrafttreten von CETA notwendig ist, wirken Enthaltungen wie Nein-Stimmen.

Die Umwelt kommt unter die Räder

TTIP hat bisher die meiste Aufmerksamkeit bekommen. Doch warnen die beiden Frauen:

„Die Sorgen, die Ihr Euch um TTIP macht, sollten die Gefahren von CETA nicht in den Schatten stellen. Durch CETA käme TTIP durch die Hintertür.“

Elizabeth May und Maude Barlow sind überzeugte Umweltschützerinnen. May war lange Vorsitzende des Sierra Club (ein großer Umweltverband), und Barlow bekam den Alternativen Nobelpreis für ihren Kampf für das Recht auf Wasser. Sie warnen, dass durch CETA der Schutz der Umwelt unter die Räder kommt.

„Die Umweltschutzbestimmungen unseres Landes wurden durch die Investitionsschutzbestimmungen in nordamerikanischen Freihandelsabkommen NAFTA in Frage gestellt. Diese ändern sich nicht substantiell unter dem vorgeschlagenen Investitionsgericht (ICS). Wir hatten 37 Schiedsgerichtsklagen, davon betrafen zwei Drittel Umweltgesetze und -politik. Im Jahr 2014 waren wir dank NAFTA das am häufigste verklagte Industrieland der Welt.“

Mit CETA droht eine Verschiebung der Macht

Der Brief warnt: CETA, das wäre eine große Verschiebung von Macht – weg von den Staaten, hin zu Konzernen:

„Ihr als Grüne wärt immer noch an der Regierung, aber ihr hättet immer weniger Macht, uns weg von einem zerstörerischen Kurs – und in eine wirklich nachhaltige Zukunft zu leiten.“

Ein dringender Appell: CETA ist der falsche Schritt

Am Schluss des Briefes appellieren die beiden Frauen eindringlich an die Grünen in Regierungsverantwortung:

„Ihr seid Treuhänder der Erde und habt eine riesige Verantwortung hinsichtlich CETA. Bitte lasst nicht zu, dass Europa den gleichen Fehler macht, den Kanada mit NAFTA gemacht hat. Wir bitten Euch dringend, Eurer Stimme Gehör zu verschaffen und dieses Abkommen zu stoppen, denn es ist ein Schritt in die falsche Richtung, wenn wir die Erde schützen wollen.“

Grüne gegen CETA – oder doch nicht?

Über 90 Prozent der grünen Wähler/innen lehnen TTIP und CETA ab. Die grüne Bundestagsfraktion hat vor kurzem einen klaren Beschluss gegen die Ratifikation von CETA gefasst. Vor den Landtagswahlen haben die Grünen in Baden-Württemberg, Hamburg, Bremen, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz eine Ratifikation von CETA mit Sonderklagerechten für Konzerne ausgeschlossen. Auf hunderttausenden Türhängern haben Campact-Aktive diese Position – und die der anderen Parteien – vor Landtagswahlen an die Türknöpfe gehängt.

Doch nach der Wahl wollen manche Grüne ihre Versprechen nun nicht mehr wiederholen. Als wir Winfried Kretschmann auf seinem Weg in den grünen Parteitag dazu befragten, wollte er sich nicht festlegen. Damit droht der grüne Ministerpräsident sein wichtigstes Kapital zu verspielen: Das Vertrauen der Bürger. 

Erinnere die Grünen an ihre Wahlversprechen – teile diesen Beitrag:


Etappensieg: Länder blockieren CDU-Angriff auf die Windkraft

Gestern war der Tag der Entscheidung in Sachen Energiewende – und gleich zweimal mussten die Ministerpräsident/innen der Länder an unserem Protest vorbei. Mit Erfolg: Sie stoppten den CDU-Angriff auf die Energiewende – zunächst. Wie es jetzt weitergeht, erfährst Du hier:

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Erst Montag hatten wir den Eil-Appell zur Rettung der Bürger-Windkraft gestartet. Doch bis Donnerstagmittag hatten schon mehr als 200.000 Menschen unterschrieben. Wahnsinn, wie schnell die Campact-Aktiven dabei sind, wenn es drauf ankommt.

Protest vor der Bremer Landesvertretung in Berlin

Um 14:00 Uhr lagen nun also 10 dicke Ordner mit Unterschriften vor der Bremer Landesvertretung in Berlin und warteten darauf, von den Ministerpräsident/innen in Empfang genommen zu werden – unter den lauten Rufen von 70 Campact-Aktiven. Mit bunten Bannern, riesigen Buchstaben und einem Windrad machten wir draußen fröhlich Lärm, um die Ministerpräsident/innen schon während ihrer Vorbesprechungen zu einer mutigen Energiepolitik aufzufordern.

Als dann die Minister zur gemeinsamen Sitzung am Haupteingang zusammenkamen, empfingen wir sie mit einem Spektakel: unter wütenden Sprechchören brachte eine Darstellerin im Kostüm der Kanzlerin das Windrad mit einer Kettensäge zu Fall. Aber schon im nächsten Moment wurde es mit lautem Jubel von Bürgern wieder aufgerichtet. Unsere Botschaft war eindeutig: Energiewende nicht absägen! 

Und unsere Beharrlichkeit wurde belohnt. Stellvertretend für die Riege der Ministerpräsident/innen nahmen der Bremer Bürgermeister und Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, Dr. Carsten Sieling (SPD), sowie der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow (DIE LINKE), unsere Appell entgegen und sprachen unseren Forderungen nach einer starken Energiewende ihre Unterstützung aus. Danach verschwanden sie wieder in der Landesvertretung, um sich weiter auf ihr Treffen mit der Kanzlerin vorzubereiten.

…und vor dem Kanzleramt

Um 18:00 Uhr dann der nächste Termin. Noch bevor die Ministerpräsident/innen im Kanzleramt ankamen, waren wir schon wieder da. Mit 50 Bürger/innen, dem Windrad, der Merkel-Maske, und lauten Sprechchören. Während Limousine um Limousine ins Kanzleramt einfuhr, trugen wir unseren Protest erneut lautstark vor.

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Erfolg: Die Länder halten den Angriff der CDU zunächst auf

Ob es an den Sprechchören, dem Windrad oder den Unterschriften lag, wissen wir nicht. Doch um ca. 22:00 Uhr dann die Nachricht: Bund und Länder können sich nicht auf ein neues Erneuerbare–Energien–Gesetz einigen. Und das ist ein großer Erfolg! **Sah es noch vor kurzer Zeit so aus, als würde sich die CDU mit ihrer Rasur der Windkraft an Land durchsetzen, haben die Ministerpräsident/innen dem jetzt einen Riegel vorgeschoben.

Eine Einigung soll jetzt am 31. Mai erzielt werden. Damit haben wir Zeit gewonnen! Und wir werden die Länder weiter zum Widerstand antreiben. Sie müssen jetzt hart bleiben und durchsetzen, dass jedes Jahr mindestens 2500 MW Netto-Leistung an neuen Windanlagen an Land zugebaut werden. Das wir das schaffen, ist ein heute ein Stück wahrscheinlicher geworden – der Schnelligkeit und Ausdauer der Campact-Aktiven sei dank!

Dieser Erfolg macht Mut – teile diesen Beitrag mit deinen Freunden, damit auch sie davon erfahren!

Wie Du Bienen vor dem sicheren Tod retten kannst

Es ist nicht nur traurig, sondern eine Katastrophe für das gesamte Ökosystem: Immer mehr Bienen sterben – und zwar weltweit. Wie Du helfen kannst, den Bienen ein neues und sicheres Zuhause zu geben, erklärt dieses Video.

Video ansehen, Bienen helfen und mit Deinen Freundinnen und Freunden teilen:

Für jede dritte Frucht im Supermarkt, waren Bienen zur Bestäubung nötig. Bienensterben betrifft also nicht nur ein abstraktes Ökosystem, sondern jeden, der prall gefüllte Obst- und Gemüseauslagen schätzt. Um dem Bienensterben entgegenzuwirken, kann jeder von uns was tun: zu Holz und Hammer greifen und einem kleinen Bienenvolk ein neues Zuhause bieten. Das geht ganz einfach: Eine selbstgemachte Bienenbox, wie im Video von Galileo vorgemacht.

Durch Pestizide verlieren Bienen ihr Erinnerungsvermögen

Warum die Bienen sterben, ist kein Geheimnis: Ursachen sind der Klimawandel und die dadurch veränderten Lebensbedingungen, Schädlinge wie die Varroamilbe, und: Pestizide namens Neonikotinoide. Landwirte setzen diese Pflanzengifte ein, um bestimmte Schädlinge fernzuhalten. Bienen verlieren durch den Kontakt mit den Pestiziden sowohl Orientierung als auch Erinnerungsvermögen, so dass sie zum Beispiel ihren Stock nicht wiederfinden.

So können wir das Bienensterben aufhalten

Auch wenn wir alle Hobby-Imker werden: Das Bienensterben können wir nur verhindern, indem wir die Ursache bekämpfen. Den tödlichen Einsatz von Pflanzengiften. Das hat damals auch Agrarminister Christian Schmidt (CSU) verstanden und die Gifte in Deutschland verboten. Super, haben wir gedacht. Doch Schmidt ist unter dem Druck der Herstellerkonzerne eingeknickt. Jetzt will der Agrarminister das Pestizid-Verbot zwar weiter verlängern, allerdings mit einer entscheidenden Ausnahme: Genau die tödlichen Neonikotinoide will er erlauben.

Wir lieben Bienen! Du auch? Dann mach mit:

Für alle zukünftigen Hobby-Imker und alle, denen Bienen und unser Ökosystem am Herzen liegen:

LeFloid zu TTIP: „Es ist noch Zeit die Notbremse zu ziehen“

Der YouTube-Star LeFloid rechnet mit dem Handelsabkommen TTIP ab: „TTIP ist so scheiße wie wir immer befürchtet haben“. 

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Dieses Video spiegelt die Meinung von LeFloid wieder. Er bringt mit seinem lockeren Sprachgebrauch seinen Unmut zum TTIP-Abkommen mit den USA zum Ausdruck. LeFloid erreicht mit seiner YouTube-Show massenhaft junge Menschen mit politischen Themen.

Enthüllt: Geheime TTIP-Papiere

Vergangene Woche veröffentlichte Greenpeace Teile der geheimen TTIP Verhandlungs-Papiere. 240 Seiten, die zeigen: Der Druck der US-Regierung auf die EU ist stärker und weitreichender als bislang bekannt. Demokratieabbau, Gentechnik und private Schiedsgerichte – die TTIP-Leaks bringen die Wahrheit ans Licht und unsere Befürchtungen werden bestätigt.

Noch können wir den Konzerndeal stoppen – mach mit:

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„Mir wurde regelrecht schlecht“ – Warum diese Frau die Hartz-IV-Reform stoppen will

Sie leben getrennt und doch wollen sie zusammen ihr Kind erziehen. Alleinerziehenden Hartz-IV-Empfänger/innen soll dafür jetzt Geld gestrichen werden. Eine Kürzung für die Tage, an denen ihre Kinder mit dem anderen Elternteil zusammen sind, ist geplant. Die alleinerziehende Mutter Anna-Maria Petri-Satter hat das richtig wütend gemacht – und dazu bewegt eine Petition auf WeAct zu starten. Im Interview erzählt Sie, wie sie diese absurde Reform für Alleinerziehende stoppen will.

WeAct Petition keine Hartz-IV Kürzungen für Alleinerziehende

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Sie haben vor einigen Tagen eine Petition auf WeAct gegen die geplanten Kürzungen für alleinerziehende Hartz-IV-Empfänger/innen gestartet. Was hat Sie dazu bewegt?

Anna-Maria Petri-Satter: Ich habe auf Facebook den Zeitungsartikel vom Tagesspiegel zu dem Thema entdeckt. Erst dachte ich, das wäre ein schlechter Scherz. Dann habe ich mir überlegt, wie das für mich gewesen wäre, da ich ja noch nicht lange aus Hartz-IV raus bin, und mir wurde regelrecht schlecht. Vor Wut auf dieses menschenfeindliche System, und der Demütigung die darin steckt. Und mir wurde klar: Die einzige Möglichkeit, daran etwas zu ändern, und nicht an dieser Wut und Ohnmacht krank zu werden, ist, selbst aktiv zu werden und meine Stimme zu erheben.

Was genau sind denn die Pläne des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und was fordern Sie von Andrea Nahles?

Das geplante Gesetz zur “Rechtsvereinfachung SGB II” soll, wie der Name schon sagt, angeblich viele Abläufe in den Jobcentern vereinfachen. Der Teufel steckt jedoch im Detail: Bisher liegt es im Ermessen der Jobcenter, ob sie Alleinerziehenden Geld für die Tage streichen, an denen sie ihren Kindern Umgang mit dem anderen Elternteil ermöglichen. Diese äußerst fragwürdige Praxis soll nun im SGB II fest verankert werden – dann wäre es keine Ermessensfrage mehr. Aus meiner Sicht geht dieser Gesetzesvorschlag allerdings an der Lebensrealität alleinerziehender Eltern völlig vorbei: Die Kosten wie etwa Miete, Einrichtung, Kleidung, Schulsachen, werden ja nicht weniger, nur weil das Kind mal nicht da ist. Die Scheibe Frühstücksbrot und die Tasse Milch weniger am Tag machen schließlich das Kraut nicht fett, sondern die ganz normalen laufenden Kosten. Deswegen ist meine Forderung: Keine Kürzungen des Hartz-IV bei Alleinerziehenden – die Kapazitäten sind dafür in den Familien einfach nicht da. Es geht mir also darum, die gängige Praxis abzuschaffen, statt sie festzuschreiben, wie Frau Nahles es will.

Sie sind selbst alleinerziehende Mutter. Was glauben Sie, wie diese Pläne Ihre Situation verändern würde?

Momentan würden sie meine persönliche Situation zwar nicht unmittelbar betreffen, da ich aktuell kein Hartz-IV beziehe. Aber Hartz-IV ist ein Damoklesschwert, das in Deutschland über jeder alleinerziehenden Mutter und jedem alleinerziehenden Vater hängt. Also mal angenommen, ich würde meinen Job verlieren – und als Alleinerziehende habe ich da wesentlich mehr Risikofaktoren als andere – dann wäre Hartz-IV sofort wieder ein Thema, und das macht mir Angst. Aus meiner Erfahrung ist schon ohne Kürzungen ständig das Geld zu knapp. Mit noch weniger auskommen zu müssen, halte ich für absolut unmöglich, ohne sich immer mehr zu verschulden und irgendwann in tiefe Verzweiflung zu stürzen.

Die Petition hat sich innerhalb kürzester Zeit in den Sozialen Medien verbreitet und mehr als 3.000 Unterschriften aus eigener Kraft gesammelt. Wie haben Sie das geschafft?

Ein paar Unterstützer/innen und ich haben die Petition vor allem auf Facebook geteilt und an die einschlägigen Bloggerinnen und Verbände geschickt: mutterseelenalleinerziehend, Mama arbeitet, und den Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) e.V., um nur einige zu nennen. Das Entsetzen über die geplanten Gesetzesänderungen waren schon vorher so groß, dass viele froh reagiert haben, dass es nun endlich die Möglichkeit gibt, sich dagegen stark zu machen.

Hat es von Seite der Politik schon Reaktionen auf Ihre Petition gegeben?

Ich habe auf der Facebook-Seite von Frau Nahles gelesen, dass wir ja alles nicht richtig verstanden hätten, weil das ja alles schon vorher so gehandhabt worden wäre. Dies wurde nun auch auf Reaktion unserer Kommentare auf der Facebook-Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales so wiedergegeben. Was dort suggeriert wird, stimmt aber nicht – bisher lag es im Ermessensspielraum der Kommunen. Ich persönlich wurde zum Beispiel nie danach gefragt, wie oft mein Kind bei seinem Vater wäre, und das ist die Erfahrung, die in den Foren einhellig alle Alleinerziehenden bestätigen. Hier wird also versucht abzuwiegeln, ohne dass man sich wirklich mit den Argumenten, geschweige denn der Lebenswirklichkeit Alleinerziehender und ihrer Kinder auseinandersetzen würde. Ich hoffe, dass sich das durch unsere Petition ändert!

Haben Sie schon Ideen, wie es jetzt weitergehen soll?

Ja, wir versuchen online wie offline, bis zum 30. Mai weiterhin Druck aufzubauen. Dann sollen die Unterschriften in Berlin übergeben werden. Bis dahin wollen wir natürlich noch mehr Unterschriften sammeln, und möglichst viele Menschen zu dem Thema sensibilisieren und sie dazu bewegen, Frau Nahles und den anderen Zuständigen ihre Meinung und ihre Bedenken mitzuteilen. Wir wollen uns bemerkbar machen und denen zeigen: Ihr könnt die Würde von Alleinerziehenden und ihren Kindern nicht einfach so verkaufen, ohne dass es irgendwen juckt.

Wenn Sie auf die Ereignisse der letzten Tage blicken: Was hat sich für Sie verändert, seit Sie die Petition gestartet haben?

Ich bin froh, endlich etwas gegen diese Ungerechtigkeiten zu tun. So viele Leute verstehen überhaupt nicht, mit welchen immensen Schwierigkeiten wir Alleinerziehenden jeden einzelnen Tag des Jahres zu kämpfen haben. Dieses Gefühl des „Nicht gesehen werden“ und der Ohnmacht nicht mehr länger runterzuschlucken, sondern mich nun stellvertretend für eineinhalb Millionen Menschen zur Wehr zu setzen, bedeutet mir sehr viel. Jede weitere Unterschrift motiviert mich weiterzumachen.


Alleinerziehende in Deutschland

In Deutschland leben 1,6 Millionen Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern in einem Haushalt. Das heißt jede fünfte Familie ist alleinerziehend, in 90 Prozent der Fälle sind es alleinerziehende Mütter. 70 Prozent der Alleinerziehenden sind erwerbstätig, darunter 45 Prozent in Vollzeit. Dennoch beziehen 39 Prozent aller Alleinerziehenden Hartz-IV, ein Drittel davon sind so genannte „Aufstocker“. Das heißt: Trotz Erwerbstätigkeit reicht das Geld nicht aus, um die Familie zu ernähren, so dass Transferleistungen vom Staat zur Sicherung des Existenzminimus beantragt werden müssen.

Insgesamt leben 2,2 Millionen Kinder in Ein-Eltern-Haushalten – Tendenz steigend. Ein-Eltern-Familien sind die einzige Familienform, die Zuwachsraten verzeichnet. Diese Kinder sind überdurchschnittlich häufig von Armut betroffen: Die Hälfte aller Minderjährigen, die Hartz-IV beziehen, lebt in Alleinerziehenden-Haushalten.

Quellen:

  • „Alleinerziehende unter Druck. Rechtliche Rahmenbedingungen, finanzielle Lage und Reformbedarf“, Bertelsmann Stiftung, 2014
  • „Alleinerziehende in Deutschland – Lebenssituationen und Lebenswirklich­keiten von Müttern und Kindern“, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend“, Juli 2012

Alleinerziehende startet Petition gegen absurde Hartz-IV-Reform

Anna Petri-Satter ist 33 Jahre alte Musikpädagogin und unterrichtet an einer Schule sowie einer Musikschule. Sie ist selbst alleinerziehende Mutter und lebt mit ihrem achtjährigen Kind in Aachen. Alleinerziehend zu sein und ergänzend zur Arbeit auf Hartz-IV angewiesen zu sein, kennt sie aus eigener Erfahrung.

 

 

WeAct Logo

Diese Petition wurde auf WeAct, der neuen Petitionsplattform von Campact, gestartet. Es ist also keine Kampagne von Campact. Da Campact aber die Ziele der Petition unterstützt, möchten wir Dich auf die Kampagne hinweisen.

Glyphosat-Minister verweigert Annahme von Studien

Bei einer Glyphosat-Aktion am Berliner Westhafen wollte ich zusammen mit über 30 Campact-Aktiven Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) zur Rede stellen – und ihm wissenschaftliche Studien zu Glyphosat überreichen. Doch es kam alles anders als gedacht. Lest selbst, was an der Hintertür passiert ist.

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Glyphosat verbieten, Herr Schmidt!

Die Sonnen scheint, ein leichter Wind weht, ich blicke in fröhliche und ebenso entschlossene Gesichter. Mit über 30 Campact-Aktiven, unserer riesigen Monsanto-Sprühflasche und bunten Plakaten stehe ich etwas abseits vom Convention Center am Berliner Westhafen. Trotzdem statten uns Teilnehmer des Kongresses der Familienbetriebe Land und Forst einen Besuch ab und diskutieren mit uns noch vor Beginn der Aktion über den Einsatz von Glyphosat. Der Kongressleiter kommt zu uns heraus und bietet uns Gebäck und Obst an. Es wirkt alles recht harmonisch.

Doch wir haben einen anderen Plan: Agrarminister Christian Schmidt hält auf dem Kongress eine Rede – und wir wollen ihn vorher abfangen. Es ist schließlich eine der letzten Möglichkeiten, Schmidt von seinem Pro-Glyphosat-Kurs abzubringen. Denn bereits in der kommenden Woche entscheidet die EU-Kommission über die Erneuerung der Glyphosat-Zulassung.

„Nicht die Zahl der Unterschriften zählt, sondern die Qualität der Wissenschaft“

Auf der letzten Aktion in Hamburg hat Schmidt mit dieser Äußerung deutlich gezeigt, dass er die Argumente einfach nicht verstanden hat. Denn gerade Wissenschaftler/innen halten Glyphosat für krebserregend. Aus diesem Grund wollen wir Schmidt ein dickes Buch mit Glyphosat-Studien überreichen, die zeigen, wie gefährlich das Pflanzengift tatsächlich ist. Eigentlich hatte ich eine Zusage der Pressestelle des Agrarministeriums, dass Christian Schmidt auf der Aktion zumindest ein kurzes Statement abgeben würde. Einen Abend vor der Aktion kam dann der ernüchternde Anruf: Schmidt hat nun doch keine Zeit für uns. Enttäuschend, aber das hält uns längst nicht von unserem Vorhaben ab.

Wir warten an der Hintertür

An jedem Eingang des Convention Centers positionieren wir Aktive, die die Zufahrten im Auge behalten. Wir fangen gerade an unsere Sprechchöre zu üben, da kommt plötzlich Hektik auf. Ein Posten vermeldet: Christian Schmidt versucht sich klammheimlich durch die Hintertür reinzuschleichen. Laut rufend laufen wir schnell zum Hintereingang. In diesem Moment steigt der Minister mit seinem Gefolge aus der Limousine aus und verschwindet einfach im Gebäude. Gesehen und gehört hat er uns auf jeden Fall. Ich versuche noch unser Studienbuch durch die Tür rein zu schieben – keine Chance.

Der Glyphosat-Minister will nichts von den Studien wissen

Das ist ein unmissverständliches Signal: Christian Schmidt verweigert die Annahme der Studien und ist nicht offen für Argumente. Bürgernähe und Dialogbereitschaft sehen anders aus. Wir lassen uns von dieser Blockade-Haltung nicht beirren und protestieren munter weiter. Auch, wenn es dieses Mal nicht mit der Studienübergabe geklappt hat, bleiben wir an Christian Schmidt dran. Die nächste Aktion steht schon in den Startlöchern. So leicht lassen wir uns nicht abwimmeln…

Eil-Appell! CDU würgt Energiewende ab

Die CDU will die günstige Windenergie lahmlegen – und so wieder Kohle und Atomstrom fördern. Am Donnerstag könnten die Bundesländer Kanzlerin Merkel diesen Angriff auf Klima und Arbeitsplätze ausreden. Doch dafür braucht es jetzt Deine Unterstützung!

Bürgerinnen und Bürger ersetzen die Atomkraft durch Wind- und Solarenergie: eine weltweit bestaunte Erfolgsgeschichte. Jetzt könnte sie ein jähes Ende finden. Zurzeit überarbeitet die Regierung das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Und die CDU will das nutzen, um den Ausbau der Windkraft an Land praktisch zu beenden. Sie riskiert zehntausende Arbeitsplätze und den Klimaschutz.

Ein Geschenk an die Energiekonzerne

Die Union will damit die großen Energiekonzerne päppeln. Denn je weniger Windkraft es gibt, desto mehr Kohle- oder Atomstrom fließt durch unsere Leitungen – RWE, Eon und Co. lassen dann ihre schmutzigen Meiler noch länger laufen. Und wenn der Ausbau der Erneuerbaren erstmal stockt, stehen die Ersten bald parat und fordern: Die Atomkraftwerke müssen länger laufen.

Nur noch drei Tage, dann treffen sich die Ministerpräsidenten der Länder mit Kanzlerin Angela Merkel zu einer Sonderkonferenz. Am Donnerstag wollen sie sich auf das Gesetz einigen – das ist die letzte Chance, den CDU-Angriff auf die Energiewende abzuwehren. Einige Länderchefs sind klar auf unserer Seite. Aber etliche schwanken noch, ob sie die Pläne der CDU stoppen.

Jetzt schnell sein

Zwar haben wir nur noch wenig Zeit – doch so kann es dennoch gelingen: Wenn die Ministerpräsident/innen am Donnerstag in Berlin zum Treffen vorfahren, empfangen wir sie mit einem großen Windrad, vielen Bürger/innen und mindestens 100.000 Unterschriften. Das erinnert die Länderchefs vor den Augen der Medien daran: Sie müssen Merkel das Ende der Windkraft ausreden. 

Der Donnerstag ist so nah – deswegen haben wir uns für einen Eil-Appell entschieden. Bitte verleihe ihm gleich jetzt mit Deiner Unterschrift die nötige Überzeugungskraft.

Forder die Ministerpräsident/innen auf, die Windkraft zu retten!

Die Energiewende: Ein Erfolgsprojekt…

Bürgerinitiativen wie in der baden-württembergischen Gemeinde Freiamt machen es vor: Schon 1997 begann hier die Energiewende mit ersten Messungen der Windlage. Mittlerweile erzeugen vier Windmühlen im Jahr 13 Megawatt günstigen, grünen Strom. Viele Bürger/innen sind beteiligt. Und das erwirtschaftete Geld bleibt im Ort, statt in die Kasse großer Konzerne zu fließen. 

Mit dem neuen Erneuerbare-Energien-Gesetz hätten solche Projekte es in Zukunft schwer. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel arbeitet schon länger daran, die Förderung der Erneuerbaren Energien zu deckeln. Den Bau von Windrädern und Solaranlagen will er strikt begrenzen: Gut laufende Bürgerprojekte wie in Freiamt wären in Zukunft kaum noch möglich. Denn der Konkurrenz durch Konzerne und große Projektentwickler könnten sie nicht standhalten. Das wäre besonders bitter, weil die erfolgreiche Energiewende bislang vor allem von uns Bürger/innen getragen wurde.

… das die CDU gern zurückdrehen würde.

Das an sich wäre schon ein harter Schlag für die Erneuerbaren. Doch die CDU setzt glatt noch eins drauf: 2014 versprach Gabriel den Ländern noch, dass in Zukunft pro Jahr mindestens so viele neue Windrädern gebaut werden dürfen, dass 2500 Megawatt an Windkraft hinzukommen. Das Ziel war, Arbeitsplätze zu sichern. Genau diese Mindestgarantie will die CDU jetzt streichen. Der Ausbau der Windenergie an Land käme zum Erliegen. Und wenn altersschwache Windanlagen vom Netz gehen müssen, könnten in manchen Jahren nicht einmal mehr genug neue Windanlagen gebaut werden, um sie zu ersetzen. Die Windkraft würde dann sogar schrumpfen.

Jetzt hilft nur noch: Aufstehen, um die Energiewende zu retten! Genau wie 2014. Als da schon einmal über das Erneuerbare-Energien-Gesetz verhandelt wurde, wehrten wir uns zu Zehntausenden und konnten so die Windkraft vor dem Angriff der Energieriesen retten. Mit Deiner Hilfe schaffen wir das wieder!

Die Glyphosat-Lüge: Wie bei der Zulassung des Monsanto-Gifts getrickst wird

Schon kommende Woche entscheidet die EU, ob das Pflanzengift Glyphosat für weitere 9 Jahre zugelassen wird. Die Bundesregierung will für eine Zulassung des Pestizids stimmen. Denn durch miese Tricksereien der Behörden wird das wahrscheinlich krebserregenden Glyphosat als „unbedenklich“ eingestuft. Welche Lüge sich dahinter verbirgt, deckt dieses Video auf.

Video ansehen und mit Deinen Freundinnen und Freunden teilen:

Glyphosat macht krank

Die Schwindelei um die Zulassung von Glyphosat muss dringend aufgedeckt werden. Denn Glyphosat schadet den Menschen und der Umwelt. Diese Studien belegen, wie gefährlich Glyphosat tatsächlich ist: 

  • Dieses Gutachten zeigt, dass bestimmte Studien bewusst falsch ausgelegt wurden und der Einsatz von Glyphosat ein erhöhtes Krebsrisiko für Menschen aufweist.
  • Versuche an Mäusen haben ergeben, dass Glyphosat als krebserregend eingestuft werden muss.
  • In einem offenen Brief werfen 96 Wissenschaftler/innen den Behörden Fehler bei der Bewertung von Glyphosat vor und fordern, das Pestizid zu verbieten.

Aber genau diese Studien sind vom Bundesamt für Risikobewertung (BfR) nicht berücksichtigt. Verschiedene Umweltorganisationen klagen daher jetzt gegen den Glyphosat-Hersteller Monsanto und die Zulassungsbehörden. Die Bundesregierung zeigt sich unbeirrt, beruft sich einfach weiter auf die Untersuchung des BfR und scheint sich für weitere wissenschaftliche Erkenntnisse nicht zu interessieren. 

Teile dieses Video – damit noch mehr Menschen von der Glyphosat-Lüge erfahren:

Autoersatzteile müssen nicht teuer sein

Renommierter Onlineshop bietet erstklassige Konditionen

www.wagner-autoteile.de – Dass das Auto des Deutschen liebstes Kind ist, dürfte sicherlich keine Neuigkeit sein. Aber dass in Deutschland die Anschaffung eines Autos nach dem Kauf einer Immobilie zu den größten privaten Investitionen gehört, überrascht sicherlich doch etwas. Allerdings ist es mit dem Kauf eines Autos nicht getan, denn auch der Unterhalt fordert seinen Tribut. Hinzu kommt, dass auch das gepflegteste Auto irgendwann einmal Verschleißerscheinungen aufweist und Ersatzteile benötigt werden. Wenn aber das letztere eintrifft, so erlebt man leider allzu oft eine negative Überraschung, denn Autoersatzteile sind teuer – besonders dann, wenn man sie bei einer Vertragswerkstatt kauft. Auch ist nicht immer selbstverständlich, dass man sofort das entsprechende Ersatzteil oder Zubehörteil findet. Nicht jede Werkstatt hat das benötigte Teil vorrätig und so muss man nicht selten lange Lieferzeiten seitens des Herstellers in Kauf nehmen. So verwundert es nicht, dass so mancher versucht, sein „Heil“ in einem Onlineshop zu finden. Aber auch hier ist man vor Überraschungen nicht geschützt, denn so mancher Onlineshop hat sich als unseriös oder unzuverlässig erwiesen. Dieses muss jedoch nicht heißen, dass man auf diesen Einkaufsweg verzichten muss, denn oft bieten Onlineshops Autoersatz- und Autozubehörteile zu günstigen Preisen an und es gibt natürlich auch seriöse Shops. Allerdings sollte man versuchen, den „Spreu vom Weizen“ zu trennen. Merkmale für einen guten Onlinehändler für Autoersatzteile etc. finden sich in einer großen Auswahl, einer erstklassigen Produktqualität zu fairen und günstigen Preisen, in einer langen Erfahrung und Präsenz im Onlinehandel und vor allen Dingen in einer guten Beratung. Genau diese  Merkmale findet man bei dem Onlineshop wagner-autoteile.de vor.

Über 300.000 Artikel

www.wagner-autoteile.deBei dem Onlineshop wagner-autoteile.de handelt es sich um den Online-Vertriebskanal des Familienunternehmens Wagner Autoteile GmbH, der bereits im Jahr 2005 gegründet wurde. Seit dieser Zeit besticht der Shop nicht nur durch absolut faire und günstige Preise, sondern auch durch ein breit gefächertes Sortiment von über 300.000 Artikeln. Beginnend von Abgasanlage, Achsantrieb und Achsaufhängung sowie Bremsanlage, über Kupplung und Lenkung hinweg bis hin zu Zündkerzen und Zündanlage wird mit dem Sortiment nahezu das gesamte Alphabet von Autoersatzteilen und Autozubehörteilen abgedeckt. Vertreten sind dabei so gut wie alle namhaften Hersteller und Kfz-Modelle. Dabei ist die Suche nach dem passenden Teil denkbar einfach. So muss man nur den Hersteller und das jeweilige Modell oder alternativ die Schlüsselnummer (KBA-Nummer) eingeben. Infolge dessen werden  alle für diesen Typ verfügbaren Fahrzeugteile angezeigt. Neben den Ersatzteilen findet man in dem Shop auch eine große Auswahl an Autozubehör. Armlehnen, Fußmatten und Warndreiecke sind nur einige Beispiel von vielen.

Auch telefonische Beratung

Seinen guten Ruf hat sich der Onlineshop wagner-autoteile.de auch durch seine erstklassige telefonische Beratung erworben – etwas, was für einen Onlineshop nicht unbedingt selbstverständlich ist. Gleichermaßen kompetente wie auch freundliche Mitarbeiter stehen gerne mit ihrem Fachwissen zur Seite. Auch wenn man einmal wider Erwarten unzufrieden ist oder ein Problem bei seiner  Bestellung hat, sollte man nicht zögern, den Kundenservice in Anspruch zu nehmen. Einer der freundlichen Mitarbeiter wird sich sofort bemühen, Abhilfe zu schaffen.

Panama Papers: Der Whistleblower meldet sich zu Wort

Heute gehen die enthüllten Panama Papers ins Netz. Jeder kann dann die Informationen zu über 200.000 Briefkastenfirmen und ihren Besitzern durchsuchen, neue Enthüllungen werden folgen. Jetzt meldet sich die Quelle der Panama Papers zu Wort – und fordert uns zum Handeln auf.

Die Quelle der Panama Papers meldet sich zu Wort. Grafik: Sascha Collet/Campact [CC BY-ND 2.0]

Viele Monate hat das Internationale Konsortium Investigativer Journalisten (ICIJ) die internen Dokumente der panamaischen Kanzlei Mossack Fonseca durchforstet. Brisante Informationen über Briefkastenfirmen – durch einen anonymen Informanten geleakt. Doch noch immer ist nur ein kleiner Teil der Informationen bearbeitet – zu groß ist die Menge an Daten des bisher größten Leaks der Geschichte. Das kann sich jetzt ändern: In einem beispiellosen Vorstoß stellt das ICIJ die Daten der Öffentlichkeit zur Verfügung. So wird konsequent Licht in das Dunkel aus Steuerhinterziehung, Geldwäsche und Verschleierung gebracht, über das Billiarden um den Globus bewegt werden.

Der Informant, der diese Veröffentlichung möglich gemacht hat, nennt sich John Doe (die englische Entsprechung des deutschen „N.N.“) und bleibt anonym – doch nicht stumm. Mit einem Manifest wandte sich John Doe am Samstag an die Öffentlichkeit und bekundete seine Unterstützung zur Entscheidung des ICIJ, die Panama Papers allgemein zugänglich zu machen. Es sei höchste Zeit, die Öffentlichkeit aufzuklären – denn Behörden, Banken und Politik hätten im Kampf gegen die weltweite Schattenwirtschaft bisher versagt.

Es geht nicht um legale Tricks, sondern um ein kriminelles System

Doch John Doe geht noch weiter und kritisiert auch die Medien, die sich dem Thema zu lange verweigert haben. Zahlreiche Zeitungen hätten seine Informationen abgelehnt, erst die Süddeutsche Zeitung war bereit, die Dokumente zu untersuchen und zu veröffentlichen. Auch jetzt sei noch nicht das ganze Maß des Skandals enthüllt worden, kündigt John Doe an.

„Die aktuelle Medienberichterstattung hat sich bis jetzt darauf konzentriert, was skandalöserweise innerhalb des Systems legal und erlaubt ist. Was alles legal und erlaubt ist, ist in der Tat ein Skandal und muss geändert werden. Aber wir dürfen einen anderen wichtigen Punkt nicht aus dem Blick verlieren: Die Kanzlei, ihre Gründer und Angestellten, haben wissentlich unzählige Gesetze gebrochen, und das weltweit und wiederholt.“
John Doe, Whistleblower der Panama Papers

Es gehe beim Geschäft mit Briefkastenfirmen nicht einfach um unmoralische, aber legale Steuergestaltung. Es gehe um den systematischen Mißbrauch eines globalisierten Finanzsektors, in dem Steuern hinterzogen werden, in dem Korruption grassiert, Volkswirtschaften zerstört und Terror und Kriege finanziert werden. Undurchsichtige Geflechte von Briefkastenfirmen machten dies möglich, weil sich die wahren Besitzer dahinter verstecken können. Konsequentes Vorgehen gegen dieses System, so John Doe, ermögliche nur eine Politik der Transparenz, welche Daten zu Firmen und ihren Besitzern öffentlich macht. Die Politik habe hier bisher versagt: „Auf politischen Gipfeltreffen das Hohelied staatlicher Transparenz zu singen ist eine Sache, aber es ist eine andere, den Worten Taten folgen zu lassen.“

Die Panama Papers zeigen, dass unsere Gesellschaft durch einen schleichenden Prozess bedroht ist, der im Geheimen stattfindet, und dem Politik und Aufsichtsbehörden bisher wenig entgegensetzen.

Es gilt, Licht ins Dunkel zu bringen

Wenn wir uns nicht mit dieser Rolle abfinden wollen, müssen wir die Politik in die Pflicht nehmen. Die Datenbank des ICIJ, die Auskunft über hunderttausende Briefkastenfirmen und ihre tatsächlichen Besitzer geben soll, schafft jetzt Tatsachen. Sie bietet ein Transparenzregister, das jedem zugänglich ist – genau ein solches öffentliches Transparenzregister muss auch die Bundesregierung einführen. Unternehmen könnten dann ersehen, ob sie mit Kriminellen Geschäfte machen; Behörden könnten Verbindungen zu Steueroasen nachvollziehen; Bürgerinnen und Bürger könnten erfahren, ob Politiker, Geistliche oder Unternehmer ihr Geld außer Landes bringen. Statt hinzunehmen, dass Superreiche und Kriminelle Bürger/innen ausplündern, könnten eine wache Öffentlichkeit ihr Handeln kontrollieren. „Das weltweite Schadensausmaß sollte uns alle wachrütteln,“ sagt John Doe. Recht hat er.

Campact setzt sich für ein öffentliches Transparenzregister in Deutschland ein. Bitte unterstütze unseren Appell mit Deiner Unterschrift.

Quellen:

Das vollständige Manifest des Whistleblowers John Doe findest Du hier.
Das ICIJ veröffentlicht die Daten aus den Panama Papers am 9. Mai hier.

CETA stoppen: Wir erinnern Kretschmann an sein Wahlversprechen

Obwohl das fertig verhandelte CETA-Abkommen mit Sonderklagerechten und Parallejustiz klare Ablehnungsgründe des grünen Landtagswahlprogramm enthält, verweigert Ministerpräsident Kretschmann eine klare Positionierung. Wir stellen Ministerpräsident Winfried Kretschmann beim Parteitag der Grünen zur Rede. Wie Kretschmann reagierte, erfährst Du hier.

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Nach dem Leak der TTIP-Papiere verlieren TTIP-Befürworter ihren Rückhalt. Doch sollte TTIP scheitern, haben sie noch einen Plan B in der Hinterhand: CETA, das bereits ausverhandelte Handelsabkommen mit Kanada. Mit diesem undemokratischen Abkommen, erhielten mehrere 10.000 US-amerikanische Firmen über ihre kanadischen Tochterunternehmen Klagemöglichkeiten gegen europäische Staaten. Doch über den Bundesrat kann CETA noch verhindert werden. Die Chancen dafür stehen gut – wenn die Landesregierungen mit grüner Beteiligung gegen CETA stimmen oder sich enthalten. Denn nach Ansicht zahlreicher Experten und selbst der Bundesregierung ist CETA ein gemischtes Abkommen. In diesem Fall müssen auch die nationalen Parlamente zustimmen. In Deutschland ist dies neben dem Bundestag auch der Bundesrat.

Grüne lehnten vor der Landtagswahl das aktuelle CETA-Abkommen ab

In ihrem Wahlprogramm bezogen die Grünen in Baden-Württemberg auch aufgrund der heftigen Kritik vieler Campact-Aktiver klar Position gegen die Handelsabkommen TTIP und CETA:

Deshalb fordern wir, dass ordentliche staatliche Gerichte für die Streitbeilegung zwischen Investoren und Staaten zuständig sind und ausländischen Investoren keine Sonderrechte gegenüber inländischen Betrieben eingeräumt werden. Ein
internationaler Handels- und Investitionsgerichtshof ist für uns nur dann ein geeignetes Gremium, wenn dieser den Klageweg für Investoren und für natürliche Personen eröffnet.

Auch zu einer möglichen Abstimmung im Bundesrat legten sich die Grünen eindeutig fest:

Nach heutigem Kenntnisstand lehnen wir GRÜNE CETA ab. Insbesondere das Thema Schiedsgerichte sehen wir sehr kritisch. Darum muss die Bundesregierung CETA zwingend nachverhandeln, weil Privilegien für internationale Investoren in diesem Abkommen nach wie vor vorgesehen sind und damit US-Unternehmen die Möglichkeit erhalten würden, mittels kanadischer Tochterfirmen Schiedsgerichtsverfahren gegen EU-Staaten durchzuführen.

Ebenso antworteten die Grüne auf die Fragen zu den Türhängern, die von Tausenden von Campact-Aktiven vor der Wahl verteilt wurden.

Nach den Wahlaussagen der Grünen kann es deswegen nur eine Reaktion der neuen Landesregierung im Bundesrat geben: CETA nicht zustimmen. Doch im grün-schwarzen Koalitionsvertrag fehlt eine klare Positionierung. Kretschmann und die Grünen betonen gerne die verlässliche Regierungsarbeit. Dazu gehört aber auch, sich nach der Wahl an die eigenen Wahlversprechen zu erinnern.

„Wort Halten“ sieht anders aus

Bereits zur Vorstellung des grün-schwarzen Koalitionsvertrages waren wir deshalb mit 60 Aktiven vor Ort um Kretschmann an seine Wahlaussagen zu erinnern.

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Beim Grünen-Parteitag, der wenige Tage später in Leinfelden-Echterdingen den grün-schwarzen Koalitionsvertrag absegnen soll, sind wir schon wieder mit zahlreichen Aktiven vor Ort. Mit einem bunten Schilderwald und unseren STOP CETA Großbuchstaben im Gepäck. Zur Übergabe unseres symbolischen Türhängers mit der Aufforderung „Wort halten“ ließ sich Kretschmann entschuldigen. So einfach entlassen wir den Ministerpräsidenten jedoch nicht aus seiner Pflicht klar Position zu beziehen. Und darum empfangen wir ihn zusammen mit zahlreichen Aktiven vor dem Halleneingang.

Keine Festlegung – mit fadenscheinigen Argumenten

Im Gespräch mit uns will sich Kretschmann aber nicht an die klaren Aussagen im grünen Wahlprogramm gebunden sehen. Auch eine eindeutige Antwort zum Abstimmungsverhalten im Bundesrat verweigert er – trotz mehrmaligen Nachfragens. Er wisse noch nicht, so Kretschmann, ob er CETA im  Bundesrat zustimmen oder ablehnen werde. In der Politik könne sich ja immer etwas ändern. Ein merkwürdiges Statement. Denn CETA ist fertig verhandelt und die Inhalte wie Sonderklagerechte für ausländische Konzerne, sind auch der Landesregierung bekannt.

Im Bundesrat kann CETA gestoppt werden

Für eine Enthaltung im Bundesrat bräuchte Kretschmann und seine grün-schwarze Landesregierung noch nicht mal besonderen politischen Mut. Nach den TTIP-Leaks ist die Zustimmung im ARD-Deutschlandtrend auf einen neuen Tiefpunkt gefallen. Die grüne Bundestagsfraktion hat gerade in einem Beschluss gefordert, „das CETA-Verhandlungsergebnis abzulehnen und die Verhandlungen zu TTIP und TISA zu stoppen“.

Wir werden Ministerpräsident Kretschmann auch weiterhin daran erinnern „Wort zu halten“!

Gemeinsam befreien wir die Syngenta-Tomate

Wow, was für ein Engagement! Mehr als 65.000 Campact-Aktive haben Einspruch gegen das Tomaten-Patent des Großkonzerns Syngenta eingereicht. Das ist der größte Masseneinspruch, den es je gegen ein Patent auf Leben gab – und eine kraftvolle Absage an die Patent-Gier von Monsanto, Bayer und Co.

65.000 legen Einspruch gegen Tomatenpatent ein. Grafik: Zitrusblau/Sascha Collet/Campact [CC BY-ND 2.0]

Schon diese Woche müssen wir den Masseneinspruch am Europäischen Patentamt einreichen – dann endet die offizielle Frist. Nun beginnt das juristische Verfahren und es wird viel Geld kosten: Einspruchsgebühr und Anwaltskosten müssen finanziert werden. Außerdem wollen wir mit bunten und lautstarken Aktionen pünktlich zu den Sitzungen des Europäischen Patentamts auf unsere Sache aufmerksam machen. Mit Deiner Hilfe schaffen wir das! Bitte unterstütze auch Du den Masseneinspruch:

Tausend Bürger/-innen wehren sich gegen Patente auf Leben

Der Einspruch tausender Bürger/-innen kommt genau zur rechten Zeit: Als ich in vor zwei Wochen in Brüssel bei einer Veranstaltung zur Zukunft von Patenten auf Leben teilnahm, wurde das Ausmaß der Absurdität deutlich. Während das Europäische Parlament, der deutsche Bundestag und die Mehrheit der Bürger/-innen Biopatente ablehnen, werden die Stimmen von Konzernanwälten und aus der Agrarindustrie lauter. Sie fordern auch für nicht-technische Erfindungen wie Pflanzen, Tiere und Saatgut einen immer stärkeren Patentschutz – unfassbar, da die Folgen solcher Patente Konzern-Monopole, steigende Preise und einen Verlust der Sortenvielfalt mit sich bringen.

Doch der Masseneinspruch von Campact-Aktiven und einem starken europäischen Bündnis, wird den Konzernen und ihrer Patentlust einen Strich durch die Rechnung machen: Er setzt ein deutliches Zeichen, dass Europas Bürger/-innen diesen Eingriff der Konzerne über unsere Ernährung nicht weiter hinnehmen. Auch die deutsche Bundesregierung darf 65.000 Menschen hinter dem Verfahren nicht länger ignorieren. Sie muss endlich das im Koalitionsvertrag versprochene Verbot von Patenten auf Leben umsetzen.

Damit dies gelingt und Syngenta die Tomate wieder hergeben muss, bitte ich Dich: Hilf mit, die Kosten für den Einspruch gegen das Tomaten-Patent zu stemmen:

Verbreite den Protest und teile diesen Beitrag mit Deinen Freundinnen und Freunden:

150 Sekunden, die erklären, warum wir ein Lobbyregister brauchen

Transparenz ist Voraussetzung für eine lebendige Demokratie. Deshalb haben wir Bürger/innen das Recht zu wissen, wer bei politischen Entscheidungen mitmischt. Doch die Fraktion von CDU und CSU blockiert klare Regeln für Lobbyisten. Dieser Film erklärt in nur 150 Sekunden, was ein Lobbyregister ist – und warum wir es brauchen.

Video ansehen und mit Deinen Freundinnen und Freunden teilen, per…

Am kommenden Mittwoch ist ein entscheidender Termin: Der Bundestags-Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung diskutiert die Einführung eines verpflichtenden Lobbyregisters. Linke und Grüne haben Anträge dafür eingebracht, die SPD bewegt sich in die richtige Richtung. CDU und CSU blockiert bisher jeden Versuch für mehr Transparenz im Bundestag. In Berlin sind ca. 6.000 Lobbyisten aktiv. Keiner weiss genau, wie viele es sind, an welchen Plänen sie arbeiten und wie viel Geld sie dabei einsetzen. Oft ist geheim, wer sie beauftragt hat. Doch die Arbeit der Lobbyisten betrifft uns alle.

Diesen Film wollen wir so weit wie möglich verbreiten – Millionen sollen ihn sehen

Auch unsere Kampagnenpartner von Lobbycontrol sind bei der Ausschusssitzung dabei: mit Expertenwissen und unseren 230.000 Unterschriften für ein transparentes Lobbyregister, sind sie als Sachverständige geladen. Gemeinsam können wir ihnen den Rücken stärken: teile jetzt das Video für ein verbindliches Lobbyregister in Deinen sozialen Netzwerken oder schicke es via E-Mail an Deine Familie, Bekannte und Kollegen. Denn unseren Erfahrungen mit den Erklärfilmen zu TTIP und CETA zeigen, umso mehr Menschen das Video es sehen, desto größer ist unsere gemeinsame Chance auf Erfolg.

Hier kannst du das Video auf Facebook teilen – klick auf den blauen Button:

Glyphosat: Alles hängt an Umweltministerin Hendricks

Schon in zwei Wochen entscheidet die EU über Glyphosat – und Umweltministerin Barbara Hendricks kann die Zulassung noch stoppen. Deshalb haben wir heute mehr als 381.000 Unterschriften für ein Glyphosat-Verbot an ihren Staatssekretär Jochen Flasbarth übergeben.

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Frankreichs Umweltministerin stimmt gegen Glyphosat – und Barbara Hendricks?

Gestern gab die französische Umweltministerin Ségolène Royal per Twitter bekannt: Frankreich wird bei der entscheidenden Sitzung am 18./19. Mai gegen die Glyphosat-Zulassung stimmen. Ein solches klares Nein erwarten wir auch von der deutschen Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD). Wenn das Umweltministerium Nein sagt, muss sich Deutschland enthalten – obwohl Agrarminister Christian Schmidt (CSU) die Zulassung des Ackergifts befürwortet.

Und die deutschen Stimmen sind entscheidend: Frankreich und Italien wollen gegen die Zulassung stimmen. Wenn sich Deutschland enthält, kommt die notwendige qualifizierte Mehrheit nicht zustande. Die EU-Kommission könnte Glyphosat nicht wie geplant für weitere 10 Jahre zulassen.

Hendricks hat es in der Hand – das sind unsere Argumente

Deshalb haben wir heute Hendricks‘ Staatssekretär Jochen Flasbarth im Berliner Umweltministerium unseren Glyphosat-Appell überreicht. Anschließend konnten wir in einem längeren Gespräch gemeinsam mit dem BUND unsere Argumente vortragen:

#1 Studien dürfen nicht ignoriert werden

Die behördliche Glyphosat-Risikobewertung hat zahlreiche Studien ignoriert, die eine Krebsgefahr durch Glyphosat belegen. So wurden die Ergebnisse mehrerer epidemiologischer Studien am Menschen und mehrerer Studien an Ratten und Mäusen nicht berücksichtigt.

#2 Die Mehrheit in Deutschland will ein Glyphosat-Verbot

Eine breite Mehrheit in der EU und in Deutschland spricht sich für ein Glyphosat-Verbot aus (YouGov-Umfrage, April 2016). Für Hendricks besonders relevant: 76 Prozent der SPD-Anhänger sind für ein Glyphosat-Verbot – und nur 16 Prozent für eine Zulassung (Emnid-Umfrage, November 2015).

#3 Krebsgefahr ernst nehmen

Das Umweltministerium sollte sich nicht nur um die Auswirkungen von Glyphosat auf die Biodiversität kümmern, sondern auch um die Krebsgefahr für den Menschen. Die Aufgabe von Hendricks und Flasbarth ist es, die Bevölkerung vor gefährlichen Umweltgiften zu beschützen.

Deshalb fordern wir ein klares Nein zu Glyphosat

Mit dem Gespräch und der Appell-Übergabe haben wir klargemacht, dass wir vom Umweltministerium ein klares Nein zu Glyphosat verlangen, so dass sich Deutschland bei der Abstimmung enthält. Die französische Umweltministerin hat vorgemacht wie es geht – nun muss auch Hendricks folgen.

TTIP-Leaks: 2 Enthüllungen, die zeigen, was die US-Agrarlobby vorhat

Welche Handelshemmnisse beim Zugang zum europäischen Markt wichtige US-Lobbies gerne beseitigt sehen wollen, haben die von Greenpeace vorgestellten TTIP-Papiere enthüllt. Was sich die US-Agrarlobby von TTIP erwünscht, zeigen wir mit einem geleakten Lobbybrief von 22 US-Senatoren.

TTIP-Leaks: Hormonfleisch, Gentechnik, Pestizide. Grafik: Zitrusblau/Campact [CC BY-ND 2.0]

Auch wenn uns Sigmar Gabriel und Kanzlerin Angela Merkel gerne dieses Märchen erzählen: Handelsabkommen wie TTIP und CETA kommen nicht dadurch zustande, dass sich die Verhandlungspartner gemeinsam auf höchste soziale und ökologische Standards einigen. Das ist nicht Gegenstand des Verhandlungsmandats. Die globalen Standards, um die es geht, sind Deregulierungsstandards. Es geht im Kern darum, ökosoziale Standards als „nichttarifäre Handelshemmnisse“ abzubauen.

Brief von 22 US Senatoren zu Landwirtschaft in TTIP

Die Wunschliste der Agrarlobby – und eine unverhohlene Drohung

Welche „Handelshemmnisse“ beim Zugang zum europäischen Markt die mächtige US-Agrarlobby gerne beseitigt sehen wollen, macht dieser aktuelle Brief von 22 US-Senatoren an den US-Chefunterhändler Michael Froman deutlich. Da geht es um folgende Fragen:

  • Beseitigung aller Zölle auf Rind-, Schweine- und Hähnchenfleisch, Früchte und Gemüse. Angesichts der sehr viel niedrigeren Tierhaltungsstandards eine Existenzgefährdung für die europäischen Landwirte.
  • Beseitigung der „Handelsbarrieren“ für Hormonfleisch, pestizidbelastete Früchte und Gemüse (in den USA ist ein mehrfaches an Pestiziden erlaubt), und Molkereiprodukte (in den USA wird BST-Hormon verwendet, um die Milchproduktion zu steigern).
  • Weiterhin müsse der Schutz von geographischen Herkunftsbezeichnungen („Thüringer Bratwurst“, „Schwarzwälder Schinken“) als Handelshemmnis beseitigt werden.
  • Schließlich stünden immer noch zahlreiche Genpflanzen zur Zulassung auf der Warteliste – und es sei unabdingbar, „nicht-wissenschaftliche“ Handelsbarrieren (d.h. die Anwendung des Vorsorgeprinzips) zu beseitigen.

Die Senatoren drohen ganz unverhohlen damit, dass ein TTIP-Abkommen ohne eine in ihrem Sinne zufriedenstellende Marktöffnung von Seiten der EU keine Zustimmung im US Senat finden würde.

Tauschhandel im „end game“

Natürlich versprechen uns Sigmar Gabriel und die EU-Kommission nun hoch und heilig, dass niemals irgendeiner der EU-Standards im Bereich der Lebensmittel aufgegeben würde. Aber solch ein Verhandlungsprozess ist wie ein Basar: Da kommt es in der Schlussphase der Verhandlungen, im „end game“, zum großen Tauschhandel. Es wäre fatal anzunehmen, dass sich die US-Agrarlobby und ihre Senatoren nicht doch irgendwo durchsetzen werden. Denn der Druck, den sie ausüben ist massiv.

Ein erster solcher Tauschhandel zeichnet sich schon ab: Die EU schlug bei der letzten Verhandlungsrunde in New York vor, dass die EU bereit wäre, mehr US-Fleisch in den EU-Markt zu lassen, wenn die USA dafür den Schutz von bestimmten geographischen Herkunftsbezeichnungen zugestehen würde.

Geheime TTIP-Papiere enthüllen das Verhandlungskalkül für US-Agrarprodukte

Doch wie die TTIP-Leaks deutlich machen, haben die USA einen anderen Tauschhandel im Sinn: Besseren US-Marktzugang für Autoteile, die in Europa hergestellt wurden, gegen EU-Importerleichterungen für US-Agrarprodukte. Hormonfleisch, Gentechnik & Co. inklusive. Da insbesondere in Deutschland die Automobil-Lobby sehr einflussreich ist, setzen die USA auf diesen mächtigen Hebel, um eine Bresche in die europäischen Schutzbestimmungen für Gesundheit, Tier- und Umweltschutz zu schlagen.

Was bedeutet das für unsere Landwirtschaft?

Wie Schweineproduktion im US-Bundesstaat North Carolina aussieht, zeigt dieses schockierende Video:

Umwelt- und Tierschutz: Fehlanzeige. Bei freiem Import von Schweinefleisch, das unter solchen Bedingungen produziert wurde, wird die Agrarwende in Deutschland untergraben. Denn die Landwirte in Deutschland werden dann aus dem Markt gedrängt. Sie müssen aufgeben, zerrieben zwischen steigenden Umwelt- und Tierschutzauflagen hierzulande und wachsenden Billigimporten aus den USA. Die Antwort darauf kann nicht ein Verzicht auf die Agrarwende und eine bessere Landwirtschaft sein. Sondern eine regionale Produktion, und freier Handel nur für solche Produkte, die ohne Tierquälerei und Umweltzerstörung produziert werden. Doch mit TTIP und CETA würde dies unmöglich.

Vattenfalls schmutzigen Deal kippen

Noch zwei Wochen, dann steht das wichtigste Wochenende für die Klimabewegung in diesem Jahr an: Tausende Aktivist/innen aus ganz Deutschland und Europa reisen in die Lausitz nahe Cottbus, um Europas größten Kohle-Deal zu verhindern. Ihr Ziel: Kohlebagger friedlich stilllegen. Warum sie Deine Solidarität gegen den Energie-Konzern Vattenfall brauchen, erfährst Du hier.

Video ansehen, zur Soli-Demo kommen – und Deine Freunde einladen:

Europas größten Kohle-Deal zu Fall bringen

Aktivist/innen, die friedlich einen Braunkohle-Tagebau blockieren. Dazu viele Bürger/innen, die am Rand für den Erhalt von Klima und Dörfern demonstrieren. Mit solchen Bildern können wir in zwei Wochen Europas größten Kohle-Deal zu Fall bringen. Der schwedische Energiekonzern Vattenfall will das gesamte Lausitzer Braunkohle-Revier an den dubiosen tschechischen Finanzinvestor EPH loswerden – und sich so seiner Klima-Verantwortung entledigen. Viele Schwed/innen lehnen diesen Deal des staatlichen Unternehmens ab. Aber noch heißt es: Wir können nicht anders – die Deutschen wollen, dass die Kohle weiterläuft.

Zu Pfingsten beweisen wir das Gegenteil. Die Aktivist/innen der Kampagne „Ende Gelände“ rufen zu einer groß angelegten, friedlichen Blockade von Baggern, Kohlebahnen und Kraftwerken auf. Tausende Aktivist/innen aus ganz Europa wollen kommen. Wenn wir uns parallel am Tagebaurand zu einer angemeldeten Demonstration versammeln, dann sehen die Schwed/innen: Der Klimakiller Kohle trifft hier auf massiven Widerstand. Dann könnte die schwedische Regierung den Deal untersagen – und Vattenfall müsste Tagebau und Kraftwerke schrittweise stilllegen. Mit dabei sind Partner wie der BUND, Oxfam, Attac, die Naturfreunde und viele weitere Organisationen.

Diese riesige Chance für den Klimaschutz dürfen wir uns nicht entgehen lassen. Aus Berlin und anderen Städten fahren Busse zur Demonstration. Wenn du zur Demo kommen möchtest, klick bitte auf diesen Link um mehr zu erfahren:

Unser Aller Verdienst

Dass der schwedische Staatskonzern Vattenfall das Lausitzer Revier überhaupt verkaufen will, haben wir gemeinsam erkämpft. Vor zwei Jahren brachten Campact-Aktive den Widerstand mit einer internationalen Menschenkette gegen Kohle in die schwedischen Schlagzeilen. Weil gerade Wahlkampf war, versprachen alle Parteien daraufhin, Vattenfalls Umweltverschmutzung zu beenden. Doch statt die Kohlekraft selbst stillzulegen, suchte Vattenfall verzweifelt nach einem Käufer für seine Klimakiller. Campact-Aktive verhinderten, dass der deutsche Energieversorger Steag ein Angebot abgab. Andere Interessenten sprangen ab. Übrig blieb nur der dubiose tschechische Investor EPH, der darauf spekuliert, dass der Klimaschutz in Deutschland scheitert. Um zu verhindern, dass auch EPH absprang, verschenkt Vattenfall die Kohle nun sogar – und legt noch 1,7 Mrd. Euro für den Weiterbetrieb der Kraftwerke und Tagebaue obendrauf. Subventionen für Klimazerstörung – bei den schwedischen Steuerzahler/innen kommt das nicht gut an.

Kohlekraft: Nein, danke!

Mit einem starken Aktionswochenende zu Pfingsten können wir den Deal nun komplett zum Scheitern bringen. Dann müsste Vattenfall die Kohlekraft selbst schrittweise abwickeln. Campact selbst ruft nicht zu zivilem Ungehorsam auf. Aber wenn die Aktivist/innen von „Ende Gelände“ in die Grube steigen, demonstrieren wir parallel mit einer angemeldeten Aktion am Tagebaurand unsere Solidarität. Zusammen können wir zeigen: Kohlekraft – da sagen wir Bürger/innen in Deutschland deutlich “Nein, danke!” Und machen Pfingsten so zum diesjährigen Höhepunkt der Klimabewegung.

Bereits in den Tagen vor der Aktion kommen hunderte Aktivist/innen aus Schweden und Belgien, aus Tschechien und den Niederlanden in das Klimacamp in Proschim nahe Cottbus. Zusammen mit den Lausitzer/innen und vielen  Bürger/innen aus ganz Deutschland bereiten sie sich dort auf das Aktionswochenende vor, diskutieren über Klimaschutz und Kohleausstieg, tauschen Erfahrungen und vernetzen sich für zukünftige Protestaktionen. Wenn Du ein paar Tage mehr Zeit hast, komm doch schon vorher zum Camp. Von dort ist die Demonstration zu Fuß erreichbar.

Ganz wichtig: Verpasse nicht die Demonstration am Pfingstsamstag – wenn wir Europas größten Kohle-Deal zum Platzen bringen. Bitte komm auch Du! 

PS: Wir suchen dringend noch Helfer/innen, die unsere Demonstration als Ordner/innen begleiten. Wenn du uns helfen kannst, dann schreibe bitte an aktion@campact.de.

 

TTIP-Leaks: Jetzt haben wir es schwarz auf weiß

Demokratieabbau, Gentechnik und private Schiedsgerichte. Die TTIP-Leaks bringen die Wahrheit ans Licht und unsere Befürchtungen werden bestätigt. Am Montag veröffentlichte Greenpeace Niederlande geheime Dokumente aus den TTIP-Verhandlungen. Damit wird zum ersten Mal auch die Verhandlungsposition der USA bekannt. Trotz Transparenz-Versprechen hat die EU-Kommission den Bürger/innen wichtige Informationen vorenthalten. Es droht ein fataler Handel: Umwelt- und Verbraucherschutz könnten den Profiten der Autoindustrie zum Opfer fallen.

Projektion der TTiP-Papiere an der Fassade des Deutschen Bundestags, Berlin. Foto: Daniel Müller/Greenpeace

Projektion der TTIP-Papiere an der Fassade des Deutschen Bundestags, Berlin. Foto: Daniel Müller/Greenpeace

Mit diesem Leak hatte keiner gerechnet: Kurz nach dem Besuch von US-Präsident Barack Obama bei der Hannover-Messe und der TTIP-Verhandlungsrunde in New York, veröffentlicht Greenpeace Teile der geheimen Verhandlungs-Papiere(1). 240 Seiten, die zeigen: Der Druck der US-Regierung auf die EU ist stärker und weitreichender als bislang bekannt. Außerdem platzierte Greenpeace einen TTIP-Leseraum auf dem Platz des 18. März in Berlin. Der gläserne Container aus Plexiglas ist für alle Bürger/innen zugänglich.

Verbraucherschutz oder mehr Profite für die Autoindustrie

Die TTIP-Papiere verdeutlichen, dass der Abbau von wirtschaftlichen „Handelshemmnissen“ und der Schutz der Verbraucher/innen als gleichwertige Verhandlungsmasse in einen Topf geworfen werden. Die EU wünscht sich von den USA einen besseren Marktzugang für die Autoindustrie. Die USA wollen im Gegenzug das europäische Vorsorgeprinzip bei der Zulassung von Pflanzen und Lebensmitteln abschaffen(2). So kämen Gentechnik und Hormonfleisch auch bei uns in die Supermärkte. Bundesregierung und EU-Politiker haben immer wieder betont, dass die europäischen Standards nicht zur Verhandlung stehen – die TTIP-Leaks zeigen aber, dass genau darum gefeilscht wird.

Handelsgerichtshof – war da was?

Mit einem wohlklingendem Namen wollten Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und EU-Kommissarin Cecilia Malmström die Paralleljustiz zu Gunsten von Großkonzernen demokratiefähig machen. Immer wieder haben Sie betont: Statt privater Schiedsgerichte soll es in TTIP einen öffentlichen Handelsgerichtshof geben. Medial ist so der Eindruck entstanden, der Handelsgerichtshof sei beschlossene Sache. Doch die TTIP-Leaks zeigen: Die USA lehnen selbst diese eher kosmetischen Verbesserungen konsequent ab und wollen private Schiedsgerichte durchsetzen. Hier hat die EU-Kommission ihr Transparenz-Versprechen gebrochen und den Bürger/innen wichtige Informationen vorenthalten.

In 200 Sekunden erklärt: Wie ein Pseudo-Gericht TTIP retten soll:

Der Demokratieabbau wird institutionalisiert

Warum im Nachhinein gegen unliebsame Regeln und Gesetze klagen? Eine Expertenkommission soll mit TTIP umfassende Kompetenzen bei zukünftigen Gesetzesvorhaben bekommen. So wollen Konzernvertreter schon bei der Entstehung neuer Gesetze Einfluss nehmen.

Zudem sieht TTIP hohe Hürden für neue Umwelt- und Verbraucherschutzstandards oder Arbeitnehmerrechte vor. Bei jeder neuen Regelung müsste der Nachweis erbracht werden, dass die Interessen der Industrie so wenig wie möglich tangiert werden. Angesichts der Lobbymacht von Konzernriesen wie Monsanto, Bayer, Volkswagen und Co. ein schwieriges Unterfangen.

Die Große Koalition zeigt Risse

Als erste Redaktion hat die Bundesregierung bekannt gegeben, dass sie unbeirrt an dem Ziel festhält, die TTIP-Verhandlungen schnell zum Ende zu bringen. Aber in der SPD rumort es. Die Hälfte der SPD-Fraktion im Bundestag ist ausgeschert und fordert den Abbruch der TTIP-Verhandlungen(3). Jetzt müssen wir noch den Rest überzeugen! Dazu brauchen wir Deine Hilfe! Über 700.000 Bürger/innen haben unseren Appell gegen TTIP bereits unterzeichnet – jetzt sollen es 1 Million werden!

Sei dabei, sag Nein zu TTIP:

Unser Protest geht weiter – das ist unser Plan:

  • In den kommenden Wochen werden wir gemeinsam mit unseren Kampagnenpartnern des Bündnisses TTIP Unfairhandelbar die Leaks analysieren und die darin versteckten Skandale öffentlich machen. So halten wir das Thema in den Medien und machen es den TTIP-Kritikern in der Regierungskoalition schwer, umzufallen.
  • Am 24. September werden wir mit mindestens sechs großen Demonstrationen in Hamburg, Köln, Frankfurt, München oder Nürnberg, Stuttgart und Berlin deutlich machen, dass der Widerstand gegen TTIP immer stärker wird.
  • Mit einem Volksbegehren in Bayern wollen wir das Abkommen CETA mit Kanada zu Fall bringen. Dieses Abkommen wäre TTIP durch die Hintertür – und sein Scheitern würde das Ende von TTIP beschleunigen.

Wer unseren Appell unterzeichnet kann über diese Aktivitäten informiert bleiben, daran teilhaben, und selbst andere darüber informieren. Lade deshalb Deine Freunde ein, unseren Appell gegen TTIP zu unterzeichnen und Teil der größten sozialen Bewegung seit vielen Jahren zu werden:


Quellen:

(1) TTIP-Leaks, die original Dokumente bei Greenpeace Niederlande
(2) Gefährliches Menü, Süddeutsche Zeitung, vom 02.05.2016
(3) Druck für Gabriel: SPD-Linke fordert Abbruch der TTIP-Verhandlungen, Deutsche Presseagentur, vom 02.05.2016

Als ein australischer Politiker ein Feuerzeug an die Wasseroberfläche hält, passiert etwas Unvorstellbares

Dass Fracking uns Menschen und unsere Umwelt gefährdet, ist kaum noch abzustreiten. Dieses Video zeigt einmal mehr, welche unglaublichen Auswirkungen Fracking haben kann

Schau dir das Video an und teile es mit Deinen Freundinnen und Freunden: 

Flammender Protest gegen Fracking

Der australische Grünen-Abgeordnete Jeremy Buckingham hat wohl selbst nicht mit so einer Reaktion gerechnet. Geschockt reißt er seine Hand zurück, die das Feuerzeug hält. Das Wasser geht in Flammen auf. Beinahe fängt sogar das Boot Feuer.

„Schauen Sie sich das an! Der Condamine River in Queensland steht in Flammen. Das Fracking ist nur 1km weit weg. Methan steigt auf, der Fluss brennt. Das Unglaublichste, das ich je gesehen habe.“

Mit dieser Aktion wollte Jeremy Buckingham auf die Umweltverschmutzung, die durch Fracking entsteht, aufmerksam machen. In der Nähe des Condamine Rivers befinden sich viele Fracking-Gebiete – der Grünen-Abgeordnete macht diese für die Methan-Verseuchung des Flusses verantwortlich. Er befürchtet jetzt, dass das Grundwasser in ganz Australien verunreinigt werden könnte. Nach Angaben des Politikers habe der Fluss nach der Aktion noch eine ganze Stunde lang weiter gebrannt.

Wie ist das möglich?

Methan ist ein brennbares Gas, das in der Natur vorkommt und der Hauptbestandteil von Erdgas ist. Tritt es, wie am Condamine River an die Wasseroberfläche, ist es weder zu sehen noch zu riechen- außer man hält eine offene Flamme daran. Bisher ist die Ursache des hohen Methangas-Aufkommens an der Stelle des Condamine River ungeklärt. Es gibt einerseits die Möglichkeit, dass in dem australischen Fluss Methangas natürlich vorkommt. Andererseits ist es gerade wegen der unmittelbaren Nähe der Frackingstationen nicht unwahrscheinlich, dass das Methangas durch Fracking freigesetzt wird.

Methangas- ein Klimakiller

Methangas birgt noch weitere Risiken. Denn es ist nicht nur hochgradig entzündbar, sondern es heizt vor allem die globale Erwärmung viel stärker an als das bekannte Klimagas Kohlendioxid (CO²). Es hat sich gezeigt, dass durch den Klimawandel mehr Methangas in die Atmosphäre gelangen kann. Methan trägt wiederum langfristig gesehen etwa 25-mal so stark zum Treibhauseffekt bei wie CO².

Bei der Förderung von Fracking-Gas wird vermehrt Methangas freigesetzt. Dadurch kommt es zu erheblichen Methan-Emissionen, verursacht durch Leckagen an Bohrstellen und Rohrleitungen. Die Konzentration von Methan in der Atmosphäre steigt wieder seit 2007 stark an. Der Grund dafür ist, dass weltweit wieder vermehrt auf die Erdöl- und Erdgasproduktion gesetzt wird. Eine aktuelle Studie zeigt, dass etwa 40 Prozent des Methan-Anstiegs auf die Erdöl- und Erdgasförderung zurückzuführen sind.

Durch Fracking steigen die Methan-Emissionen weltweit stark an – die Klimaerwärmung schreitet weiter voran. Es ist also ganz klar: mit Fracking lassen sich unsere Klimaziele mit Sicherheit nicht erreichen. Es schadet unserer Umwelt und dem Klima.

Deswegen: teile diesen Beitrag auf Facebook, damit noch mehr davon erfahren! Klick hier:

Berufskleidung kann auch modisch sein

Spezialhandel für Berufskleidung setzt modische Akzente

www.modische-berufsbekleidung.de –  In Zeiten des immer stärkeren Wettbewerbs  ist ein „guter Ruf“ durch nichts zu ersetzen, denn dieser führt im Endeffekt zu einer Kundenbindung. So einfach wie dieses klingt, umso schwerer ist es jedoch, einen solchen zu erwerben. Wenn dieses allerdings erreicht ist ist es wichtig, diesen auch im eigenen Unternehmensleitbild zu manifestieren und über ein Corporate Identity nach innen wirken zu lassen und gleichzeitig auch nach außen zu tragen. Ein wichtiger Bestandteil  ist dabei das Corporate Design, das für einen Wiedererkennungswert eines Unternehmens am Markt sowie einer positiven Abhebung von der Konkurrenz sorgt. Innerhalb diesem kommt wiederum dem Corporate Fashion, das sich in einer repräsentativen Berufskleidung wiederfindet, ein hoher Stellenwert zu. Ein einheitlicher, glaubwürdiger Auftritt in Form der Berufskleidung zeigt Verlässlichkeit und fördert das Vertrauen in das Unternehmen. Aber Berufskleidung ist nicht gleich Berufskleidung. Gefragt ist eine individuelle Mode (vielleicht sogar mit unternehmensspezifischen Label und Farben), denn auch die Mitarbeiter sollen sich in dieser wohlfühlen – schließlich transportieren sie die Botschaft eines Unternehmens oder einer Einrichtung nach außen. Leider ist aber Berufskleidung nach wie vor vordergründig funktionell ausgerichtet und nicht unbedingt modisch. Außerdem ist die meiste Berufskleidung nicht der Lage, ein Firmenimage nach außen zu tragen. Nicht aber so bei dem Anbieter COMO Corporate Fashion.

Berufskleidung für viele Branchen

www.modische-berufsbekleidung.deCOMO Corporate Fashion bietet über seinen Onlineshop modische-berufsbekleidung.de für jede Branche modische Berufsbekleidung mit angenehmem Tragekomfort und hervorragenden Pflegeeigenschaften. Dabei handelt es sich ausschließlich um komfortable Schnitte in Trend- und Wunschfarben. Kennzeichnend für die Kleidung ist ein individuelle Corporate Fashion aus dem hauseigenen Atelier. Dabei deckt das umfangreiches Sortiment sowohl Berufsbekleidung für alle Branchen als auch Heimtextilien ab. Diesem tragen auch die Kategorien im Onlineshop Rechnung. So findet man in verschiedenen Kategorien Berufsbekleidung für die Branchen Gastronomie und Service, Arbeitskleidung für Medizin, Pflege, Handwerk, dem gesamten Businessbereich sowie Handel und Industrie, aber auch ein großes Angebot an Textilien. Auch können Unternehmen und Institutionen aus den verschiedensten Branchen die gesamte Teamkleidung ihrer Mitarbeiter  individuell und unverwechselbar gestalten lassen. Exklusiv werden auf Wunsch Sonderproduktionen passend zu der jeweiligen Corporate Identity gefertigt. Aber auch hier gilt: trendige Designs, moderne Schnitte und besonders pflegeleichte und langlebige Materialien, mit denen einem stilvollen Unternehmensauftritt nichts mehr im Wege steht.

Auch Anprobe-Muster möglich

Neben der hoch qualitativen und modischen Ware schätzen die Kunden an COMO Corporate Fashion auch, dass sie die Möglichkeit haben, Anprobe-Muster zu bestellen um sich so  persönlich von der Qualität der Berufskleidung zu überzeugen. Auch ist jedes Modell schnell verfügbar und über Jahre hinaus nachbestellbar.

Abstimmung im Bundestag: Streit um Fracking-Verbot

Heute gab es die Chance, Fracking in Deutschland zu verbieten. Im Bundestag wurden zwei Fracking-Verbotsanträge abgestimmt – und lautstark gestritten. Zahlreiche Aktive waren live dabei und haben vor der Abstimmung mit Bundestagsabgeordneten über Fracking diskutiert – und einen überraschenden Fracking-Gegner gefunden.

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Rund 40 Aktive versammelten sich heute vor dem Bundestag. Denn ein Antrag für ein Fracking-Verbotsgesetz von den Grünen sowie ein Beschlussantrag für ein Fracking-Verbot von der Fraktion DIE LINKE wurden im Bundestag zur Abstimmung gestellt. Gemeinsam mit vielen Bündnis-Partnern machen wir klar: „Heute Fracking-Verbot beschließen!“

So stimmen die Abgeordneten über die Fracking-Verbotsanträge ab

Vor der Abstimmung wollen wir von den Bundestagsabgeordneten wissen, wie sie sich bei der Abstimmung zum Fracking-Verbot verhalten werden und stellen Abgeordnete der vier Fraktionen zur Rede.

Erstaunlicherweise sind sie sich fast alle einig:

  • Julia Verlinden (Grüne) betont: „Für einen vernünftigen Klimaschutz ist ein Fracking-Verbot dringend notwendig!“.
  • Auch Hubertus Zdebel spricht sich für ein Fracking-Verbot ohne Ausnahmen aus und meint: „Besonders das Bohrschlammproblem und der Giftmüll-Tourismus muss angegangen werden.“
  • Überraschend äußert sich der CSU-Abgeordnete Josef Göppel. Unter Applaus aller umstehenden Menschen teilt er mit: „Ich werde heute gegen Fracking und für den Antrag der Grünen stimmen!“
  • Nur Frank Schwabe (SPD) tut sich schwer: „Ich werde heute zwar mit nein stimmen, auch, wenn ich Fracking ablehne. Die Koalitionsvereinbarungen lassen es derzeit nicht anders zu.“

Nach einer halben Stunde verabschieden sich die Politiker/innen. Die Debatte draußen klang vielversprechend – und drinnen im Bundestag wurde lautstark gestritten. Doch das Ergebnis der Abstimmung ist ernüchternd: 125 Abgeordnete stimmen für ein Fracking-Verbot, 423 dagegen und 43 Abgeordnete enthalten sich. Die Anträge für ein Fracking-Verbot wurden abgelehnt. Wir haben kein Verständnis für diese Entscheidung. Aber immerhin zwingt diese Abstimmung die Abgeordneten von CDU/CSU und SPD, sich zu bekennen. Denn dieses Mal wurde namentlich abgestimmt: hier kannst Du nachlesen, welche/r Abgeordnete/r für oder gegen die Anträge gestimmt haben. Doch wir lassen uns davon nicht entmutigen.

Warum diese Aktiven für ein Fracking-Verbot streiten:

Die Aktions-Teilnehmerinnen erzählen, was sie von Fracking halten und warum diese Technik deutschlandweit verboten werden muss:

 

Fracking_Protest_Berlin_500Nina: „Ich stimme gegen Fracking, weil Fracking der Umwelt schadet! Es ist erschreckend, wie viele Giftstoffe durch diese Technologie in den Boden und damit auch ins Grundwasser gelangen. Das zerstört doch unsere Lebensgrundlage!“

 

 

 

 

 

 

 

aktiver_ fracking_berlin_500Reinhard: „Ich stimme gegen Fracking, weil es eine hochriskante Technologie ist und Fracking viel zu viele Risikien birgt. Es ist jetzt besonders wichtig, sich für unsere Umwelt einzusetzen!

 

 

 

 

 

 

 

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Ursula und Dorothee: „Wir stimmen gegen Fracking, weil Fracking unsere Gesundheit gefährdet. Neulich haben wir von den vielen Krebserkrankungen rund um Rotenburg gehört. Dort wird besonders viel gefrackt. Das gibt uns sehr zu denken!“

 

 

 

PS: Was es mit dem Kronkorken auf sich hat

Nicht nur die Umweltverbände befürchten, dass durch Fracking das Grundwasser verunreinigt wird. Auch die Privaten Bierbrauer Deutschlands haben große Sorge, dass sie den Anforderungen des Reinheitsgebots ohne qualitativ einwandfreies Trinkwasser nicht mehr erfüllen können. Deswegen zeigen sie jetzt öffentlich ihren Protest, in dem sie Bierflaschen mit einem “Nein zu Fracking” Korken produzieren und diese in den Verkauf bringen. Jede/r Bundestagsabgeordnete bekommt heute eine Anti-Fracking-Bierflasche ins Postfach mit einem Brief der Privaten Brauer Deutschlands.


Eine tolle Aktion, die wir zusammen mit unseren Bündnispartnern auf die Beine gestellt haben. Danke an den Verband der Privaten Brauereien Deutschland, den Deutschen Naturschutzring (DNR), den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Deutsche Umwelthilfe (DUH), den Naturschutzbund Deutschland (NABU), PowerShift sowie die Bürgerinitiativen Lebenswertes Korbach und FrackingFreies Hamburg.

Aktueller Fliesentrend

Steinzeug-Fliesen in Betonoptik zu günstigen Preisen

www.fliesenaktuell.de – Was haben Fliesen mit Bekleidung zu tun? Sicherlich auf den ersten Blick wenig. Doch wenn man es näher betrachtet, dann gibt es eine Reihe von Gemeinsamkeiten. Hier ist als erstes zu nennen, dass sowohl Fliesen als auch Bekleidung gleichermaßen nützlichen wie auch eleganten und repräsentativen Charakter haben. Und beide sind der Mode und Trends unterworfen. Allerdings sind Fliesen so zeitlos elegant, dass sie nicht mit jedem Modetrend ausgewechselt werden müssen, wie es die Bekleidungsmode fordert. Aber wenn man Fliesen neu verlegt – zum Beispiel bei einem Hausbau oder bei einer Renovierung, so versucht man sicherlich, seine persönlichen Vorstellung und seinen individuellen Geschmack mit dem jeweils aktuellen Fliesentrend zu verbinden. Wie bereits in vergangen Jahr liegen auch in diesem Jahr Steinzeug-Fliesen in Betonoptik voll im Trend. Dieses gilt besonders für großformatige Bodenfliesen. Durch ihre Vielfalt fügen sich Fliesen in Beton-Optik harmonisch in jeden Raum ein. Einen besonderen Akzent kann man in großen Räumen und auf großen Flächen setzen. Hier vermitteln großformatige Bodenfliesen in Betonoptik ein perfektes Gefühl von Weite und Großzügigkeit. Darüber hinaus sind sie auch hervorragend für fließende Übergänge vom Innen- in den Außenbereich geeignet. Im Außenbereich selbst bestechen Fliesen aus Feinsteinzeug nicht nur durch ihr Design, sondern auch durch ihre Frostbeständigkeit. Allerdings sind auch Fliesen nicht gleich Fliesen. Demnach sollte auch die Frage, wo man erstklassige Qualität zu günstigen und fairen Preisen bekommt, im Vordergrund stehen. Schon so mancher, der bei einem Kauf auf einen verkehrten Händler gesetzt hat musste später Lehrgeld zahlen wenn sich zeigte, dass die Fliesen zerbrachen oder sprangen. Es ist also anzuraten das man seine Fliesen bei einem exzellenten Fachhändler bezieht, der gleichermaßen Wert auf Qualität, Service, Beratung und faire Preise legt. Genau einen solchen findet man in dem Onlineshop FLIESENAKTUELL.DE.

Italienische Fliesen

www.fliesenaktuell.deBei FLIESENAKTUELL.DE handelt es sich um einen Onlineshop der M & H Parkett GmbH. Dieses Unternehmen steht nicht nur für hochwertiges Parkett zu attraktiven Preisen, sondern auch für italienische Feinsteinzeug-Fliesen in Großformat. Damit stellt sich der Shop als zuverlässiger Partner, wenn es um den Kauf von modernen Fliesen in Betonoptik geht. Für jeden, der große moderne Bodenfliesen zum günstigen Preis sucht, bietet der Shop eine gute Auswahl. Die angebotenen Fliesen sind zumeist rektifiziert und können dadurch mit einer sehr schmalen Fuge verlegt werden, etwas was ein Fliesenleger – ob Profi oder ob Heimwerker – zu schätzen weiß. Bei seinem Sortiment lässt sich das Shop-Team von italienischen und spanischen Fliesen-Messen inspirieren. Diese beiden Länder stehen für das Non-Plus-Ultra in Sachen Fliesen. Dabei werden die Fliesen stets unter Berücksichtigung von Trends und der Nachfrage ausgewählt. Dabei sind sowohl die meist verkaufte Produkte als auch die Trendprodukte immer am Lager.

After Sales Service

Seinen guten Ruf hat FLIESENAKTUELL.DE unter anderem auch dadurch erworben, weil der für den Shop selbstverständliche Service (Beratung und Betreuung sowie ein kostenloser Musterservice) nicht nach dem Kauf aufhört. So erhalten die Kunden sowohl Tipps für die Verlegung und als auch für die anschließende Pflege.

Demo-Marathon: Warum Obama unseren Protest nicht übersehen konnte

Nach der grandiosen Demonstration mit 90.000 Teilnehmer/innen am Samstag in Hannover haben wir nachgelegt: Auch am Sonntag und Montag haben wir die TTIP-Werbeshow von Bundeskanzlerin Merkel und US-Präsident Obama gekontert – mit zwei unübersehbaren Protestaktionen.

  • TTIP-Demo-Hannover / Straßen-Bankett/ 2016-04-24
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Straßen-Bankett gegen TTIP am Sonntag

Angela Merkel und Barack Obama haben sich zum Staats-Bankett im Festsaal des Schlosses Herrenhausen getroffen. Im schicken Ambiente wollten sie mit Konzernlobbyisten um TTIP feilschen.(1) Wir finden: So sieht eine moderne Demokratie nicht aus. Deshalb haben wir Merkel und Obama zum Straßen-Bankett für alle eingeladen. Und das war ein voller Erfolg. Die beiden Stellvertreter von Merkel und Obama, verkleidet mit Pappmasken, mussten zustimmen: Die Bürger haben Recht!

Das hat viel Spaß gemacht und auch den Medien gefiel unser Alternativprogramm. In mehreren Fernsehsendern wurde die Botschaft unserer Aktion gesendet. So haben wir ein weiteres mal die TTIP-Werbeshow von Merkel und Obama durchkreuzt.

Obama fährt an unseren „STOP TTIP“-Großbuchstaben vorbei

Wir waren noch dabei das Straßen-Bankett aufzubauen, da rief jemand: „Obama kommt!“. Und tatsächlich verließ gerade die Staatskolonne das Schloss Herrenhausen. Wir hatten Ort und Zeit richtig gewählt, die Großbuchstaben standen bereit und als Obama in seiner sieben Tonnen schweren Limousine direkt an uns vorbei fuhr, haben wir ihm unsere Forderung mit auf den Weg gegeben: „STOP TTIP“ in zwei Meter großen Buchstaben. Diese Botschaft war nicht zu übersehen.

  • TTIP-Demo-Hannover / Messe Hannover/ 2016-04-25
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Der Messerundgang mit Freiheitsstatue und Europa

Am Montag absolvierten Merkel und Obama ihren Messerundgang. Zwei Staatschefs, die ihre Länder repräsentieren und für TTIP werben? Das kann nicht sein! Denn auf beiden Seiten des Atlantiks spricht sich eine Mehrheit der Bürger/innen gegen die undemokratischen Freihandelsabkommen aus. Deshalb haben wir die beiden bekannten Symbole, die Europa und die Freiheitsstatue eingeladen, die Gesellschaften der USA und Europas zu repräsentieren. So haben wir am Eröffnungstag die Gäste der weltgrößten Industriemesse mit einer „STOP TTIP“-Botschaft begrüßt.

Zielgruppengerecht haben wir zudem darauf hingewiesen, dass 60 Prozent aller mittelständischen Unternehmen in Deutschland negative Auswirkungen durch TTIP erwarten.(2)

Das war ein erfolgreiches Wochenende für die Anti-TTIP-Bewegung

Die Großdemo am Samstag hat alle Erwartungen übertroffen und auch unsere beiden Protestaktionen waren ein voller Erfolg. Die Bilder unserer Proteste, haben die Medienberichte vom TTIP-Gipfel geprägt.

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Quellen:

(1) Politico vom 25.04.2016: „Breaking bread with the president: Per the White House, the guest list for dinner with Obama included 15 German CEOs: Hans Beckhoff, Executive Partner, Beckhoff Automation; Dr. Kurt Bock, CEO, BASF; Dr. Wolfgang Büchele, CEO, Linde; Cathrina Claas-Mühlhäuser, Chairwoman, Claas; Dr. Marijn Dekkers, CEO, Bayer; Dr. Volkmar Denner, Chairman of the Board, Robert Bosch; Dr. Heinrich Hiesinger, CEO, ThyssenKrupp; Dr. Wolfram von Fritsch, CEO, Deutsche Messe; Ulrich Grillo, President of the Federation of German Industries / CEO, Grillo-Werke; Joe Kaeser, CEO, Siemens; Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Chairwoman of the Board, Trumpf; Matthias Müller, CEO, Volkswagen;  Dr. Till Reuter, CEO, KUKA; Marie-Elisabeth Schaeffler-Thumann, Partner, INA Holding Schaeffler; and Carsten Spohr, CEO, Lufthansa.

(2) Umfrage des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft und der Schöpflin Stiftung vom 10.03.2016

Sankt Peter-Ording ist mehr als „nur“ ein Urlaub

Zu einem gelungen Urlaub gehört auch ein perfektes Domizil

www.gegen-den-wind.de – Gerade in unserer stressigen Zeit sehnen sich Menschen nach einer Auszeit. Eine Zeit, in der nicht nur der Körper regenerieren kann, sondern auch der Kopf frei von Terminen und dringend zu erledigenden Arbeiten wird. Allerdings ist es nicht ganz einfach, einen Ferien- oder Erholungsort zu finden, der auf der einen Seite gut für die Gesundheit ist, auf der anderen Seite aber auch einen hohen Freizeitwert hat, egal ob allein, ob zu zweit oder ob für eine Familie mit Kindern. Eine nahezu ideale Lösung ist es, wenn man den Blick auf die Nordseeküste richtet und dabei in Sankt Peter-Ording in Nordfriesland verweilt. Das berühmte Nordseebad ist sowohl perfekt für einen Kuraufenthalt als auch als reiner Ferienort. Das Meer erleben, zu surfen, die Strandsegler dabei zu beobachten wenn sie gegen den Wind kämpfen, am weitläufigen Strand mit seinen vielen weißen Dünen entspannen oder wandern, oder auch im Ort selbst viel Gemütlichkeit erleben. Ob reine Erholung, ob Shopping, ob Kultur, ob Sport in allen Variationen, in Sankt Peter-Ording ist alles möglich. Wenn es aber um die Suche nach einem geeignete Domizil geht, sollte man damit nicht erst nach Ankunft beginnen, sondern bereits im Vorfeld aktiv werden. Und so wie für einen Urlaub an der Nordsee für viele Sankt Peter-Ording die Nummer 1 ist, ist auch für viele, die im Internet auf die Suche nach einem Urlaubsdomizil gehen, der Nordsee-Experte Janssen-Appartements  die Nummer 1. Zu finden ist dieser auf der Website gegen-den-wind.de.

Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Appartements

www.gegen-den-wind.deBei Janssen-Appartements findet man die schönsten Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Appartements in Sankt Peter-Ording, sei dies für einen Familienurlaub oder für einen Single-Urlaub, sei es für zwei oder drei Wochen oder sei es für ein langes Wochenende. Das Unternehmen ist bereits seit über 40 Jahren an der Nordseeküste aktiv und vermittelt als Spezialist für Sankt Peter-Ording perfekte Ferienwohnungen, Ferienappartement und  Ferienhäuser für einen Urlaub ganz besonderer Art, auch in Form von günstigen Pauschalangeboten. Selbst man seinen Hund mitnehmen möchte, stellt dieses kein Problem dar, denn auch solche Domizile werden angeboten. Bei allen Vermittlungsangeboten spiegelt sich die Handschrift des Unternehmens wider, denn man weiß bei Janssen-Appartements, welche Bedeutung ein gelungener Urlaub hat. Für die Familien ist es eine kostbare Zeit, die sie gemeinsam genießen wollen und für zahlreiche Urlauber sind diese Tage die Chance, den Trubel hinter sich zu lassen und abzuschalten. So bietet das Unternehmen nicht nur Urlaubsdomizile an, die auch individuellen Wünschen gerecht werden, sondern auch weitere Dienstleistungen. Hierzu gehört zum Beispiel nach Ankunft  auf Wunsch ein gemeinsamer Rundgang durch das Ferienquartier, um mit den Besonderheiten vertraut zu machen (bei Mängeln kümmert man sich schnellstmöglich um Behebung oder Ersatz).

Auch kompetenter Partner der Vermieter

Auch wenn es um die Vermietung eines Feriendomizils geht, so ist Janssen-Appartements ein kompetenter Partner. Im Verlauf von vier Jahrzehnten hat das Unternehmen zahlreiche Gäste betreut und sich den Ruf als verlässlicher und qualitätsbewusster Anbieter in St. Peter-Ording erworben.

Keine neuen Atomkraftwerke in der EU

Heute vor 30 Jahren explodierte Reaktor 4 in Tschernobyl – mit schlimmen Folgen für Mensch und Umwelt. In Deutschland hat seitdem eine starke Anti-Atom-Bewegung den Atomausstieg erkämpft. Doch in Europa ist die Atomkraft noch nicht vom Tisch: Zwölf neue AKW sollen in unser direkten Nachbarschaft entstehen. Sönke Tangermann will das verhindern und hat eine Petition auf WeAct gestartet. Unterstütze ihn dabei – unterzeichne seine Petition!

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Tausende Risse im Sicherheitsbehälter und Störfälle am laufenden Band – die uralten belgischen Pannen-Reaktoren Tihange 2 und Doel 3 sorgen für Aufregung – sogar bei unserer Bundesregierung. Wie gefährlich Atomkraft ist, haben wir bereits zwei Mal erlebt: Heute vor dreißig Jahren explodierte das Atomkraftwerk von Tschernobyl, vor fünf Jahren erlebten wir den Super-GAU von Fukushima – mit schrecklichen Folgen für Mensch und Umwelt. In Deutschland hat seitdem eine starke Anti-Atom-Bewegung den Atomausstieg erkämpft. Doch etliche EU-Länder setzen weiter auf Atomkraft: Zwölf neue Atomkraftwerke sollen unter anderem in Ungarn, Großbritannien, Polen, der Slowakei oder Tschechien entstehen.

In ihrer Regierungserklärung zum Atomausstieg verkündete Kanzlerin Angela Merkel: “Für dieses gemeinsame Projekt werbe ich mit aller Kraft und mit aller Überzeugung”.[1] Sönke Tangermann nimmt die Kanzlerin jetzt beim Wort. Mit einer Petition auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, fordert er:  Die Kanzlerin muss Automausstieg und Energiewende auch auf europäischer Ebene vorantreiben – und den Neubau von AKWs in Europa verhindern.

In der vergangenen Woche forderte Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) Belgien offiziell auf, die schrottreifen Atommeiler Tihange 2 und Doel 3 wegen der gravierenden Sicherheitsmängel abzuschalten.[2] Doch die belgische Regierung ließ sich davon nicht beeindrucken. Das zeigt: Merkel muss das Thema zur Chefsache erklären. Sorgen Sie jetzt dafür, dass die Kanzlerin alle EU-Staaten davon überzeugt: Atomkraft ist nicht sicher – weder in Deutschland noch anderswo. Zeig Angela Merkel, dass auch die Anti-Atom-Bewegung nicht an Ländergrenzen halt macht!

Die geplanten Atomkraftwerke in unserer direkten Nachbarschaft sind nicht nur ein Sicherheitsrisiko: Bau und Betrieb der Reaktoren rechnen sich nur, wenn sie mit milliardenschweren Subventionen unterstützt werden.[3] So wird die teure Atomenergie wettbewerbsfähig gemacht – und die Erneuerbaren werden in Europa ausgebremst.

Sönke Tangermann will sich damit nicht abfinden. Schon zu Schulzeiten engagierte er sich in einer Umweltgruppe und war begeistert von den Möglichkeiten der Windkraft. Heute setzt er sich beruflich als Geschäftsführer von Greenpeace Energy für die Energiewende ein. Die sieht er jetzt gefährdet: “Weil die Energiemärkte der EU-Mitgliedsländer immer stärker vernetzt sind, kann die Subventionierung der Atomindustrie am Ende auch die ökologische Energiewende in Deutschland beschädigen”, erklärt er. “Was die Anti-Atom-Bewegung in jahrzehntelangen Auseinandersetzungen erkämpft hat, steht jetzt auf dem Spiel. Dagegen müssen wir gemeinsam aktiv werden!”

PS: Studien des Instituts Energy Brainpool am Beispiel der geplanten AKW Hinkley Point in Großbritannien und Paks II in Ungarn zeigen: Wenn subventionierter billiger Atomstrom ins europäische Netz eingespeist wird, hat das direkte Folgen für den Strompreis in Deutschland. Die EEG-Umlage würde jährlich um einen dreistelligen Millionenbetrag steigen – Kosten, die am Ende die Verbraucher/innen zahlen müssten.[4] Damit wird das erfolgreiche Instrument zur Förderung Erneuerbarer Energien völlig untergraben.


WeAct Logo

Diese Petition wurde auf WeAct, der neuen Petitionsplattform von Campact, gestartet. Es ist also keine Kampagne von Campact. Da Campact aber die Ziele der Petition unterstützt, möchten wir Dich auf die Kampagne hinweisen.

 

Quellen:

[1] “Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Energiepolitik „Der Weg zur Energie der Zukunft“ (Mitschrift)”, Bundesregierung, 9. Juni 2011

[2] “Belgien soll zwei Atommeiler vom Netz nehmen”, Tagesschau.de, 20. April 2016

[3] Schwarzbuch Hinkley Point C”, Greenpeace Energy, Januar 2016

[4] “Auswirkungen von Hinkley Point C auf den deutschen Strommarkt”, Energy Brainpool, 5. Februar 2016; “Auswirkungen von Paks II auf den deutschen Strommarkt”, Energy Brainpool, 13. Februar 2016

Sich mit einer gepflegten Tischkultur unterscheiden

Fachgeschäft für Tischkultur und Wohnaccessoires setzt Akzente

www.jensrichard.de – In unserer stressigen und schnelllebigen Zeit in der viele Menschen Zeit mit Gold aufwiegen, ist es das wahre Edelmetall in Form von Silber, das es vermag, der Hektik Einhalt zu bieten. Gemeint ist aber nicht das Silber hinter verschlossenen Banktresoren oder in Münzsammlungen, sondern vielmehr Tafelsilber in Form von exquisiten Silberaccessoires und Silberbestecken. Accessoires und Bestecke, die ein Zeugnis der Silberschmiedekunst ablegen und die genauso dazu beitragen, eine Tischkultur zu bereichern, wie es auch Wohndesign in Silber, ausgesuchtes Edelstahl und exquisites Manufakturporzellan vermögen. Wer einmal am Ende eines besonderen Tages zur Krönung Champagner aus dem Silberkelch trank und dann am nächsten Morgen am Frühstückstisch die Konfitüre in der Silberschale kredenzte, weiß dass es oft die kleinen Dinge sind, die das Alltägliche aus dem Alltag vertreiben. Kleine Dinge? Wenn man zum Beispiel den Bund des Lebens mit dem Schluck aus einem edlen Hochzeitsbecher besiegelt oder einen  neuen Erdenbürger mit einem silbernen Taufbecher begrüßt, dann sind diese „kleinen Dinge“ zu wahrhaft großen Dingen geworden, die dazu beitragen, große Augenblicke noch größer werden zu lassen. So einfach es aber scheinbar ist, im eigenen Heim eine gediegene Tischkultur zu zelebrieren, so schwierig ist es oft, Tafelsilber, Bestecke, Trinkgläser, Porzellan, Glaskunst, Wohnaccessoires und Geschenke exklusiver Art zu finden. Nicht jeder hat es so einfach wie Menschen aus Berlin und Umgebung, die das exquisite Fachgeschäft für Tischkultur, Wohnaccessoires und exklusiver Präsente, JENS RICHARD BERLIN auf dem Kurfürstendamm, besuchen können. Aber um dieses dennoch möglich zu machen, bietet das Fachgeschäft sein exklusiv ausgewähltes Sortiment auch online an.

Exklusive Silberaccessoires und Silberbestecke

www.jensrichard.deSowohl in dem Standortgeschäft in Berlin als auch in dem Onlineshop jensrichard.de findet man exklusive Silberaccessoires und -bestecke, Wohndesign in Silber, Edelstahl, Porzellan und Glas, hochwertige venezianische Glaskunst, ausgewähltes Manufakturporzellan, Silberschmuck und Uhren von Georg Jensen und vieles andere mehr, das dazu beiträgt, den Alltag ein wenig schöner zu machen. Aber auch klassische Kinder-, Herren- und Businessgeschenke findet man genauso wie ein passendes Geschenk zur Hochzeit, zur Taufe, zum Geburtstag und andere schöne Anlässe. Oder einfach so, wenn man einem anderen eine Freude machen will. Für eine anspruchsvolle Tischkultur findet man die perfekte Tafel, beginnend beim Weinglas bis hin zum Hummerstift. Für den Wohnbereich findet man genau die Accessoires, die eine persönliche Umgebung zu etwas ganz Besonderem machen.  Und wer dabei ist, durch die vielen schöne Dinge die Zeit ein wenig zu verlieren, Jens Richard Berlin bietet auch ein großes Sortiment von Schmuck und Uhren aus der Kollektion von Georg Jensen an.

Ständige Sortimentsbereicherungen

Dass sowohl in dem Standortgeschäft in Berlin als auch in dem Onlineshop ausgesprochene Topmarken angeboten werden, dürfte sicherlich selbstverständlich sein. Aber auch Messe-, Atelier- und Werkstattbesuche, sowohl deutschlandweit als auch international (zum Beispiel in Paris, Venedig, Mailand, Kopenhagen, Sheffield und London), tragen ständig dazu bei, das Angebotssortiment immer wieder noch ein wenig mehr zu bereichern.

Hannover: 90.000 wollen TTIP und CETA stoppen!

Wahnsinn: 90.000 Menschen haben am Samstag gegen TTIP und CETA protestiert. Das war die größte Demonstration in Hannover seit dem Anti-Atom-Protest 1979. Mit einem Meer aus Fahnen, Transparenten und Pappschildern haben wir die Straßen und Plätze geflutet. Ein bunter, fröhlicher und ausdrucksstarker Protestzug. Vielen Dank an alle, die diesen Tag zu einem so großen Erfolg gemacht haben.

Video von der Demo ansehen und mit Deinen Freundinnen und Freunden teilen, per…

Um 12 Uhr sollte es losgehen, aber da platzte der Kundgebungsort schon aus allen Nähten. Von überall her strömten die Menschen auf den Opernplatz und mussten schließlich auf den benachbarten Georgsplatz ausweichen. Aus dem ganzen Bundesgebiet waren Busse und Fahrgemeinschaften angereist. Unter stürmischem Applaus kamen Landwirte mit ihren Traktoren in die Stadt, um sich dem Protest anzuschließen. Gänsehautmomente gab es reichlich – auch als sich Aktivisten mit einem riesigen Protestbanner von einem Hochhaus abseilten. Dieser Tag war einfach super! Vielen Dank an alle, die an der Demonstration teilgenommen haben.

An diesem eindrucksvollen Bürgerprotest kommen Merkel und Obama nicht vorbei

Die große Mehrheit der Bürger/innen lehnt TTIP und CETA ab. Die gewaltigen Proteste – letztes Jahr in Berlin und nun in Hannover – zeigen deutlich, wie stark der Widerstand in der Gesellschaft verankert ist. Wer mit den Menschen auf der Demonstration gesprochen hat, weiß, dass die Proteste nicht aufhören werden. Die Bürger/innen haben erkannt, dass diese Abkommen eine Gefahr für die Demokratie darstellen.

Merkel und Obama wollen TTIP retten – das ist ja der TTIP-Gipfel…!

Mit einem Großaufgebot wollen Bundeskanzlerin Merkel und US-Präsident Obama TTIP doch noch retten. Sie haben zu einem informellen Gipfeltreffen geladen. Jede Menge Konzernvertreter und die Staatschefs von England, Frankreich und Italien nehmen daran teil. Sie treffen sich in schickem Ambiente, im Schloss Herrenhausen.

Doch die große TTIP-Werbeshow haben wir durchkreuzt. Es sind die Bilder unseres Protests, die die Medienberichte vom TTIP-Gipfel prägen: Ein Meer aus bunten Fahnen, Ballons, Papp-Figuren und Transparenten. Bilder von Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft, die gegen TTIP und CETA auf die Straße gehen.

Der Protest hat Erfolg! Nun müssen wir dran bleiben – dann stoppen wir TTIP und CETA!

Die TTIP-Befürworter sind in der Defensive, die Verhandlungen ins Stocken geraten und der Widerstand wird immer größer. Wir sind auf einem guten Weg und wir machen kräftig weiter.

Mach mit! Beteilige Dich an dem erfolgreichen Bürgerprotest:

  • In Bayern machen wir eine ganz große Sache! Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort wollen wir CETA per Volksentscheid zur Abstimmung stellen – und gleichzeitig die TTIP- und CETA-kritische CSU-Basis gegen ihre Parteioberen mobilisieren. [LINK zum Blogbeitrag]
  • Diesen Termin sollten Sie sich jetzt schon groß in Ihrem Terminkalender ankreuzen: Am 24. September setzen wir die Serie von Großdemos fort: In Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München oder Nürnberg werden sich gleichzeitig Zehntausende gegen TTIP und CETA versammeln. Mit den dezentralen Demos können noch viel mehr Menschen teilnehmen. So werden wir die Landesregierung in die Pflicht nehmen, im Bundesrat CETA und TTIP zu stoppen.

Wir halten Dich natürlich hier im Blog, im Newsletter und auf facebook über die Aktionen auf dem Laufenden.

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Bayern macht Weltpolitik

Mit einem Volksbegehren in Bayern wollen wir das ungerechte EU-Kanada-Abkommen CETA kippen. Das ist ein hartes Stück Arbeit. Aber es ist nötig: Denn CETA hätte gerade für Bayern schlimme Folgen. Wir setzen darauf, dass Du uns hilfst!

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Wir kippen CETA in Bayern – mit einem Volksbegehren! Ja, bei dieser Idee blieb uns auch erstmal die Luft weg. Ein Volksbegehren zu stemmen, das ist eine riesige Aufgabe. Doch es gilt, die schlimmen Folgen des Handelsabkommens mit Kanada unbedingt zu verhindern. Und wenn CETA kippt, ist auch das umstrittene TTIP-Abkommen erledigt.

Gerade für uns in Bayern hätten CETA und TTIP immense Konsequenzen: Weltkonzerne könnten bis in die bayerischen Kommunen hinein Klagen führen. Der Druck, öffentliche Dienstleistungen wie die Trinkwasser-Versorgung in private Hände zu geben, nähme zu. Arbeitnehmerrechte und Verbraucherschutz wären in Gefahr. Und vielen bayerischen Landwirten würde das Aus drohen, weil sie dem gnadenlosen wirtschaftlichen Wettbewerb nicht mehr standhalten können.

Unser Volksbegehren stoppt CETA

Eine Mehrheit der Bürger/innen in Bayern lehnt Handelsabkommen wie CETA und TTIP ab. Sogar die Mehrheit der CSU-Wähler ist dagegen.[1] Weil der Widerstand gegen CETA in Bayern so groß ist, wagen wir gemeinsam mit unseren Bündnispartnern das Riesending: Wir Bayerinnen und Bayern können der Staatsregierung verbindlich vorschreiben, dass sie bei einer Abstimmung im Bundesrat CETA ablehnt. Gemeinsam mit Bayern haben die Länder unter grüner oder linker Regierungsbeteiligung eine satte Mehrheit im Bundesrat. So wird das Volksbegehren das Ende von CETA!
Aber es eilt: Wir müssen jetzt loslegen, bevor die EU-Kommission CETA einfach durchdrückt. Machen wir gemeinsam aus dem Volksbegehren eine ganz große Sache! Mit Deiner Hilfe haut das hin.

CETA ist ein “Abkommen der Lobbyisten”, sagt der bayerische SPD-Fraktionsvize Hans-Ulrich Pfaffmann entgegen der Linie seines Chefs Sigmar Gabriel. “Dieses Abkommen führt nicht zu Recht und Freiheit, sondern zu einem Markt der Mächtigen, auf Kosten der Menschen”.[2] Gewerkschaften, Daten- und Verbraucherschützer/innen, Mittelständler und Landwirte – alle lehnen CETA und TTIP ab. Nun wollen wir gemeinsam kämpfen!

Bayernweiter Aktionstag gegen CETA – Mach mit!

Und so sieht der Plan aus, den wir mit unseren Bündnispartnern vom Bund Naturschutz, der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung, Mehr Demokratie und dem Umweltinstitut München ausgetüftelt haben: Zunächst müssen mindestens 25.000 wahlberechtigte Bürger/innen den Antrag für das Volksbegehren unterschreiben. Das wollen wir im Rekordtempo schaffen – nämlich möglichst an einem Tag! Das Medien-Echo wäre riesig! Wenn das Innenministerium – und möglicherweise das Verfassungsgericht – den Antrag dann geprüft haben, kommt es zum eigentlichen Volksbegehren. Lehnt die Regierung trotzdem den Willen der Unterzeichner/innen ab, kommt es zum Volksentscheid.

Los geht es mit einem großen Aktionstag im Juli – ganz Bayern soll wissen, was Sache ist. Die Aufgabenliste ist lang: Wir wollen Flyer und Plakate entwerfen, drucken und versenden. Wir wollen eine eigene Webseite entwickeln und ins Internet stellen. In ganz Bayern soll es Info-Veranstaltungen geben. Stück für Stück wollen wir so die Bürger/innen überzeugen, beim Volksbegehren gegen CETA zu stimmen.

Du merkst schon: Für unsere Aktionen benötigen wir viel Geld, weil sie sehr aufwändig sind.

PS: Wir Bürgerinnen und Bürger in Bayern haben bereits mehrfach unseren Willen gegen die Staatsregierung durchgesetzt: Mit Volksbegehren und Volksentscheid schafften wir 1997 den Bayerischen Senat ab, erkämpften 2010 einen konsequenten Nichtraucherschutz und beseitigten 2013 die Studiengebühren.[3] Das schaffen wir auch bei CETA!


 

Quellen:

[1] Emnid-Umfrage 11/2015, Blog-Beitrag vom 21.11.2015

[2] Bayern-SPD-Landtagsfraktion, Pressemitteilung vom 17.2.2016

[3] http://ift.tt/1U8qdtw

400.000 stellen Bienenkiller bloß in 3 Zeitungen

Tausende Campact-Aktive machen es möglich. Mit einer großen Anzeige in 3 bayerischen Zeitungen erklären Sie den CSU-Wähler/innen, was ihr Minister in Berlin plant: Eine Erlaubnis für Bienenkiller!

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Unsere Anzeige in der Süddeutschen Zeitung

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Kaffeeduft in der Nase, das frische Brötchen in der Hand, die Süddeutsche Zeitung auf dem Tisch – so gut könnte der Morgen für Agrarminister Christian Schmidt (CSU) heute angefangen haben. Doch kaum ist die Zeitung aufgeschlagen, der große Schreck: Auf Seite 7 fordern 426.386 Bürger/innen: „Herr Minister Schmidt, keine Erlaubnis für Bienenkiller!“

Der Bayernkurier lehnte die Anzeige erst ab

Der Schock mag umso größer gewesen sein, als Herr Schmidt möglicherweise gehofft hatte, die Anzeige würde nicht erscheinen. Ursprünglich wollten wir die Anzeige im Bayernkurier, dem Hausblatt der CSU, veröffentlichen. Doch die Kritik an Minister Schmidt ging der Zeitung offenbar zu weit. Sie lehnte die Anzeige ab.

Tausende Campact-Aktive bringen unseren Appell doch noch in die Zeitung

Den Spenden von tausenden Campact-Aktiven ist es zu verdanken, dass unser Appell es doch noch in die Zeitung geschafft hat – in gleich drei Zeitungen sogar. In Süddeutsche Zeitung, Münchener Merkur und den Fürther Nachrichten, der Regionalzeitung in Schmidts Wahlkreis, ist heute zu lesen, dass Schmidt das Verbot bienenschädlicher Pestizide lockern will.

Schmidts Kehrtwende ist jetzt öffentlich

Für den Agrarminister ist der Vorgang besonders peinlich. Noch im letzten Jahr ließ er sich als Bienenfreund feiern. Damals verbot so genannte Neonikotinoide – Pestizide, die als „Nebenwirkung“ Bienen töten. Heute erfährt ganz Bayern von seiner geplanten Kehrtwende: Per Verordnung will er die Pestizide teilweise wieder erlauben. Und die Veröffentlichung wird für Schmidt Folgen haben: Viele werden den Minister jetzt zu einem strikten Verbot drängen.

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EU-Handelsverträge gelten auch ohne abgeschlossene Ratifizierung

Die vorläufige Anwendung europäischer Handelsabkommen – und die ermordeten Gewerkschafter Kolumbiens.

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Zitat von Thomas Fritz. Grafik: Zitrusblau/Campact (CC BY-NC 2.0)

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Demokraten können es meist kaum glauben, aber es ist wahr: EU-Handelsabkommen können vorläufig angewendet werden, auch wenn eine erforderliche Ratifizierung durch die EU-Mitgliedstaaten noch gar nicht abgeschlossen ist.

Sollte etwa das anstehende EU-Handelsabkommen mit Kanada (CETA) als gemischtes Abkommen eingestuft werden, was dann neben der Zustimmung des Europäischen Rats und des Europäischen Parlaments auch eine Ratifizierung in allen EU-Mitgliedstaaten erforderlich machen würde, kann es dennoch vor Abschluss der nationalen Ratifizierungen vorläufig angewendet werden.

Denn der EU-Rat hat die Möglichkeit, zusätzlich zur Unterzeichung des Abkommens auch einen Beschluss über dessen vorläufige Anwendung zu treffen. Übliche Praxis ist es dabei heute, zuvor noch die Zustimmung des Europäischen Parlaments abzuwarten, obwohl dies nach EU-Recht nicht nötig wäre. Stimmen schließlich auch die Vertragspartner der vorläufigen Anwendung zu, entstehen völkerrechtlich bindende Verpflichtungen bereits vor dem endgültigen Inkrafttreten des Abkommens.

Das kann weitreichende Folgen haben: Im Fall von CETA etwa könnten Investoren EU-Mitgliedstaaten vor die geplanten Schiedstribunale zerren, selbst wenn die Parlamente der betroffenen Staaten dem Abkommen mitsamt seinen Tribunalen noch gar nicht zugestimmt haben.

Vertrag mit Kolumbien: nicht ratifiziert, aber praktiziert

Ein aktuelles Beispiel für die vorläufige Anwendung bietet das Handelsabkommen, das die Europäische Union mit Kolumbien aushandelte. Nachdem der Rat, das Europäische Parlament und der kolumbianische Kongress zustimmten, wird der Vertrag seit August 2013 vorläufig angewendet. Doch drei EU-Staaten haben bisher noch gar nicht die nationale Ratifizierung abgeschlossen und ihre Entscheidung bei der EU notifiziert: Belgien, Österreich und Griechenland.

Für eine Verweigerung der Ratifizierung haben sie gute Gründe. In Kolumbien begehen nicht nur Paramilitärs und Guerillas, sondern auch Polizei- und Militäreinheiten schwerste Menschenrechtsverletzungen und genießen dabei weitgehende Straflosigkeit. Unternehmer wiederum beauftragen paramilitärische Truppen, um gegen Kleinbauern, Menschenrechtsverteidiger und Gewerkschafter vorzugehen.

Die Folgen sind verheerend. Nach Syrien ist Kolumbien das Land mit der weltweit größten Zahl intern Vertriebener: über sechs Millionen Menschen. Für Gewerkschafter ist es das gefährlichste Land der Erde: rund 3.000 von ihnen wurden seit den 80er Jahren ermordet.

Handelserleichterung für Menschenrechtsverletzer

Auch heute noch grassiert die Gewalt, wie die Dokumentationen von Menschenrechtsorganisationen und des Internationalen Gewerkschaftsbunds belegen. Allein im vergangenen Jahr wurden 54Menschenrechtsverteidiger in Kolumbien umgebracht.

Das Handelsabkommen aber ermöglicht es auch jenen Unternehmen, die in Menschenrechtsverletzungen verwickelt sind, ihre Produkte zu günstigeren Konditionen auf den europäischen Markt zu bringen, darunter Kaffee, Bananen, Palmöl oder Rohstoffe wie die Steinkohle, die Deutschland in großen Mengen importiert.

Zudem enthält der Vertrag, ähnlich wie alle anderen EU-Handelsabkommen, nur ein unverbindliches, nicht sanktionsbewehrtes Kapitel über Arbeits- und Umweltstandards. Aufgrund dieser Zahnlosigkeit bleibt die effektive Durchsetzung dieser Standards unmöglich.

Die internationalen Gewerkschaftsdachverbände erklärten sich solidarisch mit den kolumbianischen Gewerkschaften und sozialen Bewegungen und lehnten das EU-Kolumbien-Abkommen entschieden ab. Vor der Abstimmung im Europaparlament (EP) am 11. Dezember 2012 schickten der internationale, der amerikanische und der europäische Gewerkschaftsbund einen gemeinsamen Brief an die EP-Abgeordneten und forderten sie auf, gegen den Vertrag zu stimmen. Doch vergebens.

Abstimmungen: Sozialdemokratie im Test

Während Grüne und Linke des Abkommen ablehnten, stimmten die Konservativen und Liberalen mehrheitlich zu. Beschämend war das Abstimmungsverhalten der sozialdemokratischen S&D-Fraktion: Von 168 Anwesenden erteilten 117 ihre Zustimmung.

Noch enttäuschender verhielten sich die deutschen Sozialdemokraten: Von den 19 SPDlern, die an dem Votum teilnahmen, stimmten nur zwei gegen die Annahme. Seine Zustimmung gab auch Bernd Lange, der heutige Vorsitzende des EP-Handelsausschusses und einstige Abteilungsleiter des DGB Niedersachsen/Bremen/Sachsen-Anhalt.

Doch die Blamage der deutschen sozialdemokratischen EP-Abgeordneten wurde noch einmal gesteigert als der Bundestag am 23. März 2013 über das Kolumbien-Abkommen entschied. Hier nämlich stimmten nicht nur Grüne und Linke gegen die Annahme, sondern auch die SPD-Fraktion.

Mit dieser Entscheidung praktizierte die SPD-Bundestagsfraktion internationale Solidarität und düpierte zugleich ihre Kollegen im Europaparlament. Gleichwohl setzte die Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP mit ihren Stimmen die Annahme des Vertrags durch.

Am 3. Mai 2013 erteilte schließlich auch der Bundesrat mit einer knappen Mehrheit von nur 2 Stimmen (36 von 69) dem Abkommen seine Zustimmung. Damit wurde die nationale Ratifizierung in Deutschland abgeschlossen.

Vorläufige Anwendung als Dauerzustand

Nachdem die Ratifizierung auch in den meisten anderen EU-Mitgliedstaaten erfolgt ist, ruhen die Hoffnungen von Gewerkschaften und sozialen Bewegungen nunmehr auf Belgien, Österreich und Griechenland. Dort haben die Abgeordneten noch die Möglichkeit, Solidarität zu üben und den Menschenrechten zur Durchsetzung zu verhelfen, indem sie die Zustimmung verweigern.

Dennoch aber wird das EU-Kolumbien-Abkommen vorläufig angewendet und Unternehmen, die an Menschenrechtsverletzungen beteiligt waren, streichen Extraprofite dank der Handelserleichterungen ein.

Die vorläufige Anwendung ist ein aus demokratischer Perspektive schwer erträglicher Vorgang, denn die EU-Mitgliedstaaten genießen bei gemischten Handelsabkommen das Recht, ein nationales Ratifikationsverfahren über die Annahme des gesamten Vertragswerks durchzuführen. Dieses Recht aber bleibt weitgehend wirkungslos, wenn die Handelsverträge vorläufig angewendet werden.

Die „vorläufige“ Anwendung kann überaus lang andauern, denn selbst wenn ein EU-Mitgliedstaat die Ratifikation verweigert, wird dieser Zustand dadurch allein noch nicht beendet. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags schreibt dazu: „Eine fehlende Ratifizierung in einem Mitgliedstaat hat auf die vorläufige Anwendung (…) keine direkten Auswirkungen.“

Die vorläufige Anwendung könne nämlich erst durch eine Notifizierung der EU bei der kolumbianischen Regierung beendet werden, wozu es eines Ratsbeschlusses bedürfe. Dieser aber kann im Zweifel lang auf sich warten lassen. Die Freihändler mag das freuen, doch Demokratie und Menschenrechte bleiben dabei auf der Strecke.


Zur Person

Handelsexperte Thomas FritzThomas Fritz ist freier Autor in Berlin mit den Schwerpunkten Wirtschafts-, Entwicklungs- und Umweltpolitik. Zuletzt berichteten wir hier im Blog über eine Studie des Handelsexperten, zu den Folgen der Konzern-Deals TTIP und CETA in Hamburg. Das Vorurteil, dass gerade Hamburg als Handelsmetropole von den Abkommen profitieren könnte, wird dabei gründlich ausgeräumt. Mehr Informationen über Thomas Fritz auf: http://ift.tt/1VoWI7V

 

Wie Gift die Bienen ausrottet und was das für uns bedeutet

Bienen sterben überall auf der Welt. Doch 30 Prozent von dem was wir Menschen essen, verdanken wir den fleißigen Bestäubern. Warum das Bienensterben für uns alle eine Katastrophe ist, zeigt diese beeindruckende Doku.

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Bienen gehören für uns irgendwie dazu. Vor allem im Sommer schwirren sie in und um die Blüten herum und machen, was Bienen eben natürlicherweise so machen: sie bestäuben. Scheint doch alles gut zu klappen, denn im Supermarkt finden wir frisches Obst und Gemüse in Hülle und Fülle. Alles von Pflanzen, die mal von Bienen bestäubt wurden. Doch so romantisch ist es längst nicht mehr – das zeigt Markus Imhoof in seinem Film More then Honey. Wer heute eine Biene ist, hat mit Stress, Parasiten und vor allem aggressiven Pflanzengift zu kämpfen.

Darum hatte Agrarminister Christian Schmidt (CSU) genau diese Gifte in Deutschland auch verboten. Doch Hersteller wie Bayer, Syngenta und Co. machten Druck – und Schmidt änderte seinen Kurs. Er will das Gift wieder erlauben, und damit in Kauf nehmen, dass eines Tages auch in Deutschland Menschen wie Bienen durch die Bäume klettern müssen, um die Pflanzen zu bestäuben. In Teilen Chinas ist das bereits Realität.

Mach mit – und rette die Bienen!

Mit unserem Protest zeigen wir Agrarminister Schmidt, dass uns gesunde Bienen – und damit eine natürliche Bestäubung und Naturschutz wichtiger sind, als Profite der Konzerne. Verleihe unserem Appell mit Deiner Unterschrift noch ein bisschen mehr Gewicht:

Welt-Klimavertrag: Die Mehrheit in Deutschland hat einen Plan

Heute wird der Pariser Klimavertrag bei der UN in New York unterzeichnet. Tatsächlich verfolgt der Vertrag ambitionierte Ziele: Die Welt beschließt damit die Energiewende. Doch wie kann Deutschland diese Klimaziele erreichen? Eine aktuelle Umfrage zeigt: Die Mehrheit der Bürger/innen hat dazu eine klare Meinung.

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Deutliche Mehrheiten fordern Kohleausstieg und Frackingverbot

Die Zahlen sprechen für sich: bei einer repräsentativen Umfrage befürworten 93 Prozent der befragten Bürger/innen, dass Deutschland sich zum globalen Klimaschutz verpflichtet hat. Jetzt müssen Taten folgen. Nur durch große Anstrengungen lassen sich die Zielsetzungen des Pariser Klimavertrages umsetzen. Zwei zentrale Umweltaspekte spielen dabei eine entscheidende Rolle: der Kohleausstieg und das Fracking-Verbot. Die bundesdeutsche Bevölkerung hat dazu eine klare Meinung. Denn 72 Prozent fordern ein Gesetz zu einem schrittweisen Kohleausstieg. Sogar 80 Prozent der Befragten wollen, dass Fracking in Deutschland verboten wird, um das Paris-Abkommen umzusetzen. Ähnlich sieht dies auch unter den jeweiligen Parteianhängern/innen aus. Eine deutliche Mehrheit spricht sich für einen schrittweisen Kohleausstieg und ein Fracking-Verbot aus. 

So muss es mit dem Klimaschutz in Deutschland weitergehen

Das vorrangige Ziel des Klimavertrags ist, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen, wenn möglich sogar unter 1,5 Grad. Wenn die Bundesregierung den Klimavertrag ernst nimmt, muss sie jetzt die Erneuerbaren Energien ausbauen, den Kohleausstieg klarmachen und ein Fracking-Verbot anpacken. Doch anstatt diese Schritte offensiv anzugehen, verzögert die Bundesregierung ganz bewusst den Kohleausstieg, will Fracking erlauben und bremst die Erneuerbaren aus. Zwischen ihren Verpflichtungen aus dem Pariser Abkommen und den Taten der Bundesregierung in Deutschland, herrscht eine große Lücke. Die Bundesregierung sollte auf die Meinung der Bevölkerung hören: der Kohleausstieg und ein Fracking-Verbot sind längst überfällig!

So kannst Du helfen:

Medizinische Versorgung auf Mallorca

Bekannter deutscher Orthopäde praktiziert auf Mallorca

medisport-mallorca.com –  Die Brasilianer sagen von Rio de Janeiro, dass diese Perle Brasiliens von Gott an einem Sonntag geschaffen sei. Wenn dieses Kompliment an einer der unbestritten faszinierendsten Städte der Welt stimmen sollte, dann muss Mallorca an einem ganz besonderen Feiertag geschaffen worden sein. Mallorca ist nicht nur nach Ansicht der jährlich über vier Millionen Deutschen, die auf der größten Baleareninsel Urlaub machen, einer der schönsten Gegenden der Welt, sondern auch für die über 30.000 Deutschen, die auf Mallorca ihren ständigen Wohnsitz haben. Mallorca ist mehr als nur ein Urlaubsziel, Mallorca ist einfach alles. Traumstrände, verborgene Buchten und einsame Lagunen, Berge, Segelrevier, Wanderterrain, Rennradstrecke, Gourmettempel, Shoppingparadies, zauberhafte Orte und Städtchen und noch vieles mehr. Aber was ist, wenn man auf Mallorca krank wird? Zunächst einmal kann man beruhigt sein, denn wer nach Mallorca kommt und dort erkrankt oder einen Unfall erleidet, muss nicht befürchten, schlecht versorgt zu werden. Das spanische Gesundheitswesen arbeitet auf einem vergleichsweise hohen Niveau und es gibt zahlreiche deutsche Ärzte und Zahnärzte, die sich auf der Insel niedergelassen haben. Wer allerdings einer orthopädischen Behandlung bedarf – sei es ambulant oder sei es stationär – hat es schwieriger, denn die Suche nach erstklassigen orthopädischen Fachärzten gestaltet sich nicht immer ganz einfach. Allerdings dürfte bei einer solchen Suche wohl sofort der deutschen Facharzt für Orthopädie / Traumatologie und Sportmedizin Marco Seita in den Fokus der Betrachtung geraten, der mit seinem MediSport-Mallorca Team auf der Insel praktiziert.

Orthopädische Koryphäe

www.medisport-mallorca.comDr. Seita gilt als einer der Koryphäe seinem Gebiet. Er deckt mit seinen medizinischen Qualifikationen und seinen eng kooperierenden Spezialisten in seiner Praxis MediSport-Mallorca das gesamte Spektrum der Orthopädie auf Mallorca ab. Neben seiner hervorragenden Fachqualifikation schätzen seine Patienten auch an ihm, dass er als ehemaliger Leistungssportler (Ex-Basketball-Nationalmannschaft) und noch immer ambitionierter Freizeit-Sportler in vielen Bereichen bei Problemen der Gesundheit und bei allen Fragen rund um den Bewegungsapparat nicht nur aus der Theorie heraus agiert, sondern einen direkten praktischen und medizinischen umsetzbaren therapeutischen Bezug hat. Dieses heißt mit anderen Worten, dass medizinisch-therapeutische Ansätze stets praxisnah und individuell vermittelt und dann auch ggf. direkt behandelt werden. Sowohl Beratung als auch Behandlung im Bereich der sehr komplexen ganzheitlichen Better(Anti)-Aging Medizin (mit u.a. dem Themenbereichen Gewichtskontrolle / Nahrungsergänzung / Work-Life Balance / Bewegungs- und Trainingsplanung u.a.) zählen neben operativen und konservativen Interventionen im Bereich der Orthopädie ebenfalls zum großen Leistungsspektrum. Interessant ist sicherlich auch, dass Dr. Seita und sein Ärzteteam innerhalb MediSport-Mallorca nicht nur konventionelle medizinische Behandlungen und Therapien anbieten, sondern auch Naturheilverfahren. Die gesamten ärztlichen Leistungen werden sowohl Erwachsenen als auch Kindern angeboten.

Ambulante und stationäre Behandlung

Wenn es um operative Interventionen geht, dann können diese sowohl stationär als auch  ambulant in den medizinischen Kooperationsinstituten durchgeführt werden. Dieses ausschließlich in Kliniken und Instituten, die optimale medizinische Versorgung auf einem sehr hohen Standard gewährleisten.

Erfolg: Tierbarone in Bedrängnis

In Zukunft haben es die Fleischbarone in Brandenburg schwerer: 100.000 Brandenburger/innen drängen die Landesregierung mit einem Volksbegehren zu harten Maßnahmen gegen Megaställe. Ein toller Erfolg für die tierfreundliche Landwirtschaft!

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Es gibt eine gute Nachricht, nicht nur für Tiere: 100.000 Brandenburger/innen haben die Landesregierung zu harten Maßnahmen gegen Massentierhaltung gezwungen.

In der letzten Woche stimmten SPD und Linke dem zentralen Anliegen des Volksbegehrens gegen Massentierhaltung zu:
  • Ab 2019 ist das Kupieren von Schwänzen verboten.
  • Große Mastanlagen müssen Filtersysteme einbauen, die so kostspielig sind, dass sie viele neue Megaställe verhindern werden.
  • Außerdem soll ein Tierschutz-Beauftragter über das Tierwohl wachen. Fleischbarone bekommen nun deutlich weniger Fördergelder.

Starkes Volksbegehren bewegt die Politik

Das Volksbegehren hatte mit 100.000 Unterschriften mehr Unterstützer/innen als erwartet. Mit diesem guten Ergebnis im Rücken konnten die Initiatoren einen Großteil ihrer Forderungen durchsetzen, ohne dass es zu einem Volksentscheid kommen muss. Und das ist gut: Denn eine landesweite Abstimmung wäre mit dem Risiko verbunden gewesen, dass die Massentierhaltung ungeschoren davonkommt.

Die Einigung mit der brandenburgischen Landesregierung bringt nun harte Einschnitte für Megaställe. Und sie zeigt: Einmischen lohnt sich!

Klick auf den blauen Button und teile diesen Erfolg mit Deinen Freundinnen und Freunden auf facebook:

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Finca-Verwaltung auf Mallorca

Die CASA FELIZ GROUP ist ein vertrauenswürdiger Partner

www.casafelizgroup.com –  Dass sich schon so mancher seinen Traum von einer eigenen Finca auf Mallorca erfüllt hat, ist durchaus verständlich. Ob es sich um einsame Strände abseits von Ballermann und überfülltem Meer handelt, um versteckte Buchten, die zum Baden oder zum Segeln einladen, um Berge, von denen man einen wunderschöner Ausblick auf Täler mit Orangenbäume hat oder selbst auf dem eigenen Grundstück Orangenbäume hat, es gibt kaum ein vergleichbar schönes Domizil innerhalb Europas. Hinzu kommt, dass die Insel nur zwei Flugstunden von Deutschland entfernt ist und damit sehr schnell erreichbar ist. Aber gerade dieses führt dazu, dass sich viele Fincabesitzer nicht ganzjährig ununterbrochen auf Mallorca aufhalten. Auch muss eine Finca – nicht zuletzt aufgrund des Meeresklimas – baulich unterhalten werden und so mancher trägt sich auch mit den Plänen, seine Finca auszubauen. Auch möchte der eine oder andere Fincabesitzer seine Finca auch hin und wieder vermieten. Alles dieses führt dazu, dass man sich nach einem Gebäudemanager oder Objektverwalter umschauen sollte, um sich dessen Dienste zu sichern. Hier sollte man aber genauso verfahren, wie man es in Deutschland tun würde: ein Objektverwalter muss nicht nur ein Spezialist in seinem Fach sein, sondern über einen erstklassigen Ruf verfügen und absolut vertrauenswürdig sein. Genau über solche Attribute verfügt die CASA FELIZ GROUP.

Full-Service Gebäudemanagement und Objektverwaltung

www.casafelizgroupDas in Mallorca ansässige und unter deutscher Leitung stehende Unternehmen bietet seinen Kunden einen voll umfänglichen Service, der bei einer Objektverwaltung beginnt, sich über die Erledigung sämtlicher anfallender Arbeiten im Haus erstreckt und  selbst auf dem Grundstück bis hin zum technischen Gebäudemanagement einschließlich Elektroarbeiten und Reparaturen noch nicht endet. So bietet das Unternehmen Wäscherei, Poolservice und selbst Gästebetreuung und Ferienvermietung an. Auch ist die CASA FELIZ GROUP bekannt für das Anlegen repräsentative Außenanlagen und die Neugestaltung oder Überarbeitung bestehender Anlagen einschließlich Freizeitanlagen. Im Angebotsbereich „Bau“  beinhaltet das Leistungsspektrum unter anderem das Anlegen von Terrassen, Bodegas, Garagen, Lounge-Ecken, Pools, Sommerküchen und Pferdeställe. Auch im Bereich von Klimaanlagen setzt das Unternehmen durch eine CO2-Neutrale Klimatisierung Maßstäbe.

Verlässlicher Partner

Alle in allem hat man in CASA FELIZ GROUP einen Partner, auf den man sich in jeder Hinsicht verlassen kann. Dass die Gruppe natürlich auch mit den landeseigenen Gewohnheiten – insbesondere auch behördlicher und Baurechtlicher Art – bestens vertraut ist, dürfte sich von selbst verstehen. Einen ersten Eindruck über den gesamten Leistungskatalog bietet die Website casafelizgroup.com.

Wir holen uns die Tomate zurück

Wieder hat sich ein Konzern eines unserer Lebensmittel geschnappt – das Europäische Patentamt vergab das Patent auf eine Tomatensorte an das Unternehmen Syngenta. “Erfunden” hat der Konzern die Tomate natürlich nicht: Sie kommt seit Jahrtausenden in Lateinamerika vor. Doch nun darf nur noch Syngenta diese Sorte züchten, anbauen und verkaufen. Der Rechte-Verkauf an natürlichen Lebensmitteln ist ein Skandal, den wir gemeinsam angehen müssen!

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Mit einem Masseneinspruch kippen wir Syngentas Patent auf eine Tomate

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Wir haben nur noch wenige Tage Zeit, das Tomaten-Patent offiziell anzufechten – dann endet die Frist dafür. Ein Einspruch zwingt das Europäische Patentamt, die Entscheidung zu prüfen. Und dafür brauchen wir Dich jetzt: Wenn tausende Bürgerinnen und Bürger den Einspruch mit ihrer Stimme stärken, habe wir gute Chancen, das Patent zu kippen. Ein Einspruch ist normalerweise eine komplizierte Angelegenheit mit hohen Kosten und juristischem Hin und Her. Doch für Dich wäre alles ganz leicht – dafür haben wir gesorgt. In einem großen Bündnis mit mehreren Partnern stemmen wir Bürokratie und Kosten gemeinsam! Für Dich fallen keine Ausgaben an – und doch vertritt ein renommierter Patentanwalt den Einspruch auch in deinem Namen beim Europäischen Patentamt gegen die Konzernanwälte.

Bitte hilf dabei, die Tomate aus den Fängen von Syngenta zu befreien! Klicke auf den folgenden Link. Lade dann das PDF-Formular herunter und schicke es ausgefüllt und unterschrieben bis zum 21. April an die darauf genannte Adresse. Die sortierten Daten aller Mitstreiterinnen und Mitstreiter bekommt dann unser Patentanwalt.

Ein Masseneinspruch- unsere Waffe im Kampf gegen Patente auf Leben

Mit dem Masseneinspruch führt Campact die Kampagne “Patente auf Leben stoppen” fort: mehr als 542.243 Menschen haben den Appell bereits unterzeichnet. Das ist eine immense Zahl! Wenn wir es schaffen, nun auch noch 15.000 Menschen hinter einem offiziellen Einspruch zu versammeln wird deutlich: Wir nehmen die schrittweise Monopolisierung unserer Ernährung nicht hin. Und wir sind sogar bereit, dagegen zu klagen! Dass Einsprüche gegen Patente auf Leben funktionieren, zeigt ein toller Erfolg: Anfang des Jahres entschied das Patentamt über einen Einspruch von Umweltorganisationen gegen das Melonenpatent des Konzern-Giganten Monsanto. Das große Interesse der Öffentlichkeit für das Thema zeigte Wirkung: Das Patent wurde für ungültig erklärt und dem Konzern aberkannt. Lass uns nun gemeinsam diesen Erfolg bei der Tomate wiederholen! Schicke noch heute das Formular zum Einspruch ab, den schon in wenigen Tagen endet die offizielle Einspruchsfrist. Wir zählen auf Dich: Bitte sei bei diesem einmaligen Masseneinspruch gegen den Konzern Syngenta dabei. Jede und jede/r Einzelne/r zählt jetzt!

Trachtenmode erlebt ein Revival

Beliebter Onlineshop macht Trachtenmode bezahlbar

www.finest-trachten.de – Kaum eine andere Mode ist so sehr mit der bayerischen Lebensart verbunden wie es die Trachtenmode ist. Nicht nur auf der Wiesn gehören Dirndl und Lederhosen zu einem unersetzlichen Outfit, sondern auch außerhalb Münchens erleben sie ein unvergleichliches Revival. Dabei ist auffällig, dass selbst junge Menschen Dirndl und Lederhose emotional mit bayerischer Lebensart und Tradition verbinden und diese nicht nur bei Volksfesten tragen. Selbst bei großen gesellschaftlichen Anlässen sind bayrische Trachten längst zu einem festen Modebestandteil geworden. Dieses mag wohl nur den verwundern, der fälschlicher Weise der Meinung ist, dass der Ursprung von Trachten in einem Arbeitsgewand der Bauern und ländlichen Bevölkerung zu finden ist. Vielmehr spielte die Wittelsbacher Adelsfamilie bei der Gesellschaftsfähigkeit von Trachten eine entscheidende Rolle. Sie wollten mit ihrem neugeschaffenen Königsreicheine mit Trachten eine unverwechselbare Identität geben und den Trägerinnen und Trägern mit Trachten einen Status verleihen, auf den sie stolz sein konnten.  Dass dieses den Wittelsbachern voll gelungen ist, zeigt sich bis heute in den Labels berühmter Modedesigner. So haben auch haben viele Modegeschäfte Dirndl und Lederhosen einen Bestandteil in ihrem Sortiment gegeben. Wer sich allerdings von der ganzen Trachtenvielfalt und modischen Trachtentrends und Outfits inspirieren lassen will, sollte dieses bei einem Fachhändler machen, der sich ausschließlich auf Trachten konzentriert hat. Leider gibt es hiervon allzu wenige und selbst wenn man einen solchen gefunden hat dann zeigt sich oft, dass die Auswahl entweder beschränkt ist oder für manchen unbezahlbar ist.  So entscheiden sich viele für Online-Angebote diverser Onlineshops. Allerdings muss man bei diesen Anbietern den „Spreu vom Weizen“ trennen, denn nur wenige werden alle Anforderungen  an Warensortiment, Bedienerfreundlichkeit und Kaufabwicklung gerecht. Eine schon fast als exklusive zu betrachtende Ausnahme findet man jedoch in dem Onlineshop finest-trachten.de.

Fester Partner im Trachtensegment

www.finest-trachten.deAls fester Partner im Trachtensegment hat sich der Onlineshop bei seinen Angeboten für Damen auf die Bereiche Trachtenbekleidung (kurze Dirndl, midi Dirndl, lange Dirndl und Lederhosen) in allen Größen, auf Trachten-Schuhe (Haferlschuhe, Pumps, Ballerinas), Trachtentaschen und auf Trachten-Accessoires (Charivari´s und Schmuck) konzentriert. Herren finden neben kurzen Lederhosen, Kniebundlederhosen und Glattleder-Lederhosen auch alle weiteren Bestandteile der Tracht wie Trachtenjanker und Trachtenwesten, Lodenmode und Trachten-Accessoires. Natürlich wird auch exklusive Trachtenmode wie zum Beispiel das klassische Dirndl, Hochzeitsdirndl oder Festtagsdirndl, Lederhosen aus Hirschleder und mit besonderen Bestickungen geführt. Auch wer nach besonders günstigen Trachten Ausschau hält, ist bei finest-trachten.de gut aufgehoben. So findet man unter der Rubrik „Sale“ reduzierte Tracht, günstige Dirndl und verbilligte Lederhosen. Natürlich wird auch den „kleinen Trachtenträgern“ Rechnung getragen. Hierzu zählen Dirndl und Lederhosen für Kinder genauso dazu wie Trachtenschuhe. Ein absolutes Muss nicht nur für den Shop sondern natürlich in erster Linie für die Liebhaber der Trachtenmode sind die Trachtenschals, Dirndl-Schürzen, Trachten-Schmuck und nützliche Trachtenutensilien aus Hirschhorn für den Alltag. Bemerkenswert ist sicher auch, dass auf Wunsch individuelle auf Dirndl oder Lederhosen abgestimmt Unikate bei dem Shop angefragt werden können. Auch der Gastronomie wird mit Gastrodirndln und Trachten für Kellner und Kellnerinnen Rechnung getragen.

Lieferungen auch nach Übersee

Großen Wert legt der Shop auch auf einen schnellen Versand der georderten Trachtenartikel. Das gilt nicht nur für Lieferungen unterhalb Deutschlands sowie Lieferungen nach Österreich und der Schweiz, sondern auch für den Versand nach Übersee. Hier findet man besonders in den USA und in Japan viele Freunde von Trachten in Form von Dirndl, Lederhosen, Haferlschuhe, Trachtenhüte und Trachtenschmuck.

Günstige Metalle und Baustoffe online kaufen

Metall- und Baustoffonlineshop bietet attraktive Sonderleistungen

www.alex-metall.com – Kein anderer Angebotskanal expandiert in einem solch großen Maße wie Onlineshops. Nach aktuellen Studien gehört Deutschland zu wachstumsstärksten Märkten für E-Commerce weltweit. Dementsprechend ist auch  unter deutschen Onlinehändlern die Konkurrenz sehr groß. Bestehen kann auf Dauer hier nur der Anbieter, der nicht nur Standardleistungen anbietet, sondern auch individuelle Produktvariation und Serviceleistungen. Trotz dieser Erkenntnis (die Studenten der Betriebswirtschaft bereits im ersten Semester lernen) beschränken sich die meisten Anbieter dennoch nur auf Standardleistungen. Dieses geht aber nicht nur zu Lasten der Anbieter, sondern auch zu Lasten der Nachfrager. Das ist schade, denn ansonsten ist der Internethandel für Käufer von vielen Vorteilen gekennzeichnet wie zum Beispiel günstige Preise, 24-stündige Erreichbarkeit, Einkaufen in Ruhe von zu Hause aus und ein großer Anbietermarkt. Auch beschränken viele Onlineshops ihr Angebot nur auf private Kunden und nur selten findet man Shops, die sowohl private als gewerbliche Kunden beliefern. Eine erfreuliche Ausnahme stellt allerdings der Onlineshop des Unternehmens „ALEX METALL und BAUSTOFFHANDEL“ dar, der sowohl individuelle Kundenanforderungen erfüllt als auch private und gewerbliche Kunden zu gleichermaßen günstigen Preisen und Konditionen beliefert.

Zufriedene Kunden

www.alex-metall.comIm Onlineshop des Unternehmens „ALEX METALL und BAUSTOFFHANDEL“ findet man ein großes Sortiment an Blechen, Rohre, Profile etc. aus Aluminium, Edelstahl, Stahl, Kupfer sowie ein entsprechendes reichhaltiges Zubehör. Zu dem zufriedenen Kundenkreis gehören sowohl private Kunden als auch Kleinkunden und Großkunden aus dem gewerblichen Bereich. Diese Kunden schätzen besonders an dem Onlineshop, dass man über diesen nicht nur günstige Standardprodukte in erstklassiger Qualität beziehen kann, sondern auch  die Möglichkeit, sich auf Anfrage das georderte Material bearbeiten zu lassen (zum Beispiel  Schneiden, Bohren, Kanten, Lasern und Pulverbeschichten von Blechen, Lochblechen, Rohre, Winkel, Vollmaterialien u. a). Gleichfalls geschätzt wird das qualifizierte und motivierte Fachpersonal, das sich bemüht. die individuellen Wünsche der Kunden zu erfüllen. Diese steht im Einklang mit der Firmenphilosophie die nicht nur gute Qualität zu günstigen Preisen in den Vordergrund stellt, sondern auch absolute Kundenorientierung und Individualität. Die Zuschnittsleistungen beziehen sich auf die im Shop angebotene Produkte, zu denen unter anderem Lochbleche, Bauprofile, Rohrverbindungen und Geländer-Zubehör gehören.

Ständig wechselnde Sonderangebote

Der Onlineshop hat sich aber nicht nur durch seine Sonderleistungen und seine günstigen Preise (die noch zusätzlich durch ständige wechselnde Sonderangebote flankiert werden) profiliert, sondern auch dadurch, dass die privaten und gewerblichen Kunden sowohl größere als auch kleinere Mengen beziehen können.

CETA: Wir fordern die Grünen zum Handeln auf – mit dieser Anzeige

Das EU-Kanada-Abkommen CETA ist der erste EU-Handelsvertrag mit einem OECD-Mitgliedsland, der eine Paralleljustiz für ausländische Investoren einführen soll. Damit wird der Konzerndeal zu einem unkalkulierbaren Risiko. Mit einer ganzseitigen Anzeige in der taz fordern wir die Mitglieder von Bündnis 90/die Grünen auf, das Abkommen im Bundesrat zu stoppen.

Ceta verhindern - mit grüner Hilfe. Anzeige in der taz. Grafik: Zitrusblau/Campact

Hier die ganze Anzeige im PDF lesen.

Liebe Mitglieder von Bündnis 90 / Die Grünen,

am 29. Februar 2016 hat die EU-Kommission die endgültige Fassung des umfassenden Wirtschafts- und Handelsabkommens zwischen der Europäischen Union und Kanada (CETA) veröffentlicht. CETA ist der erste EU-Handelsvertrag mit einem OECD-Mitgliedsland, der eine Paralleljustiz für ausländische Investoren einführen soll. Diese Paralleljustiz kann sich gegen unliebsame demokratische Entscheidungen wenden und birgt ein unkalkulierbares Kostenrisiko für die öffentlichen Haushalte.

CETA garantiert das Recht auf eine – flexibel auslegbare – “faire und gerechte” Behandlung allein einer privilegierten Gruppe ausländischer Investoren – ohne korrespondierende Pflichten. Eine Sozialbindung des Eigentums, wie im Grundgesetz festgeschrieben, fehlt hingegen. Während Bürger/innen und einheimische Unternehmen auf ordentliche Gerichte verwiesen werden, bekommen kanadische Investoren Zugang zu einem exklusiven Sondertribunal. Auf die – ansonsten völkerrechtlich völlig normale – Anforderung einer Ausschöpfung des nationalen (bzw. europäischen) Rechtsweges wird in CETA verzichtet.

Im Abkommen werden öffentliche Dienstleistungen und das Allgemeinwohl nur unzureichend vor Wirtschaftsinteressen geschützt. CETA setzt auf ein Flickwerk aus Ausnahmen und Vorbehalten, die widersprüchlich, unklar oder nicht umfassend genug formuliert sind. Durch den Negativlisten-Ansatz wird der Schutz der Daseinsvorsorge zusätzlich komplizierter, weniger rechtssicher und weniger zukunftsfest. Einmal getätigte Liberalisierungen sind aufgrund einer Sperrklinkenklausel praktisch nicht mehr rückgängig zu machen. Der Kultur- und Bildungsbereich ist nicht zur Gänze aus dem Abkommen ausgenommen.

Bereits kurz nach Vorstellung des CETA-Textes haben viele Spitzenpolitiker/innen von Bündnis 90/Die Grünen im Europaparlament und auf Bundesebene ihre Kritik und Ablehnung von CETA bekräftigt. Wir begrüßen diese klare Positionierung. Aufgrund der Mehrheitsverhältnisse in Europaparlament und Bundestag hängt es in beiden Parlamenten weniger von den Grünen und Linken, sondern mehr von den Sozialdemokraten ab, ob die Abkommen dort eine Mehrheit finden.

Im Bundesrat hingegen haben Länder mit grüner Regierungsbeteiligung zusammen mit den Ländern mit linker Regierungsbeteiligung eine eigene Sperrminorität und damit die Gelegenheit, CETA wirklich zu Fall zu bringen. In Koalitionsregierungen können die Grünen eine Enthaltung ihrer Regierung erzwingen. Eine Enthaltung wirkt wie ein Nein, weil es zur Ratifizierung von CETA und TTIP eine Mehrheit für diese Abkommen im Bundesrat geben muss.

Diese Sperrminorität stellt ein Pfund dar, mit dem die Grünen bereits jetzt wuchern müssten. Denn nur, wenn die EU-Kommission jetzt wahrnimmt, dass es Grünen und Linken so ernst ist, dass sie CETA im Bundesrat die Zustimmung verweigern werden, wird sie umfassende Nachverhandlungen mit Kanada eröffnen.

Wir fordern deswegen eine unmissverständliche und verbindliche Stellungnahme aller grünen Landesverbände: Länder mit grüner Regierungsbeteiligung werden CETA in der derzeit vorliegenden Fassung im Bundesrat nicht zustimmen, da das Abkommen Sonderklagerechte für ausländische Investoren vorsieht und negative Auswirkungen auf den politischen Gestaltungsspielraum von Kommunen und Ländern hat.

Für unsere 1,7 Millionen Unterstützer/innen ist der Stopp von CETA und TTIP das mit Abstand wichtigste Ziel in diesem Jahr. Wir nehmen den Auftrag unserer Unterstützer/innen sehr ernst und werden gemeinsam mit ihnen alles tun, dieses Ziel zu erreichen. Für diese Auseinandersetzung wünschen wir uns Bündnis 90/Die Grünen weiterhin als Partner.

Mit herzlichen Grüßen

Dr. Felix Kolb, Geschäftsführender Vorstand Campact e.V.
Maritta Strasser, Campaignerin Campact e.V.

Hilf mit CETA zu stoppen!

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Sie wollten nur für CETA werben. Doch dann standen wir vor der Tür.

Ihre Werbetour für CETA hat sich die kanadische Handelsministerin Chrystia Freeland anders vorgestellt: Trotz extrem kurzfristiger Bekanntgabe ihres Pressetermins beim Amtskollegen Sigmar Gabriel, standen Campact-Aktive auf der Matte. Sie war baff – auch Protestierende aus Kanada waren am Start. Welche überraschende News aus Rumänien uns am Ende des Tages jubeln lässt, erfährst Du hier.

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Just als der Konvoi der Ministerin vor dem Gebäude des Wirtschaftsministeriums vorfuhr, entlud ein LKW Baumaterial auf der Straße. Sie musste aussteigen und an uns vorbei. Ich stellte mich vor und gab ihr die Hand, und dann erläuterte ich ihr kurz was uns an CETA stört: Die Paralleljustiz für Konzerne, die drohende Privatisierungsorgie (oder technisch formuliert: der Negativlisten-Ansatz bei der Dienstleistungsliberalisierung), dass verbindliche und durchsetzbare Standards zum Schutz von Umwelt, Verbrauchern und Arbeitnehmerrechten fehlen. Frau Freeland hörte sich das an und bat dann eindringlich, nicht mit TTIP in einen Topf geworfen zu werden. Aber warum eigentlich nicht, wo es doch dieselbe Suppe ist?

Protestierende aus Kanada vor dem Wirtschaftsministerium

Die Handelsministerin war allerdings nicht die einzige Kanadierin am Ort. Sujata Dey vom Council of Canadians gab zu Protokoll, was die einfachen Bürger/innen jenseits des Atlantiks von CETA halten:

“Viele Leute die für dieses Abkommen werben betonen, dass Europa und Kanada ähnliche Werte haben. Und das ist richtig. Wir haben dieselben Ideale, wenn es um mehr Gerechtigkeit, mehr Gleichheit, eine bessere Umwelt und mehr Demokratie geht. Aber CETA repräsentiert diese Werte nicht, CETA verkörpert nur die Werte der großen Konzerne, von Big Business. Und das Abkommen widerspricht tatsächlich unseren gemeinsamen Werten. Die Europäische Kommission und unsere Handelsministerin Chrystia Freeland behaupten CETA sei der „Goldstandard“ von einem Abkommen. Ein solcher Goldstandard ist es tatsächlich: für Konzerne und Plutokraten!”

Natürlich hängen TTIP und CETA zusammen, und viele andere Abkommen auch, wie TISA und TPP. Sie alle sind Teil einer Agenda, eines Projekts. Es geht darum, den global agierenden Konzernen völkerrechtlich garantierte Privilegien zu verschaffen. In Deutschland haben das die Menschen verstanden. Chrystia Freeland kommt zu spät.

Es wird nicht funktionieren, den Leuten hier CETA als etwas ganz, ganz anderes als TTIP zu verkaufen. Dafür sind sich die Abkommen dann doch zu ähnlich. Und wenn CETA so viel besser wäre, dann könnte man ja auch auf die geplanten Tricks verzichten, mit denen der Widerstand ausgehebelt werden soll.

Oder was soll man davon halten, dass offenbar das Abkommen in Kraft gesetzt werden soll ohne dass der Bundestag und der Bundesrat dazu gefragt wurden? Angeblich vorläufig, aber was passiert, wenn das Abkommen danach im Bundestag oder Bundesrat scheitert? Das erleben gerade die Niederlande. Die haben mit einem Referendum das EU-Ukraine Abkommen abgelehnt, und es passiert – nichts. Die „vorläufige“ Anwendung kann noch lange dauern. Es fehlen nämlich klare Vorschriften zur Beendung dieser „vorläufigen“ Anwendung, wenn die Mitgliedsstaaten das Abkommen nachher endgültig nicht ratifizieren.

Überraschendes Nein zu CETA aus Belgien und Rumänien

Und danach sieht es zur Zeit durchaus aus: Am 13. April kündigte Belgien an, es könne wegen des Widerstands in der Wallonie den Vertrag nicht ratifizieren. Einen Tag später, am 14. April, während wir vor dem Wirtschaftsministerium protestieren, kam aus Rumänien das Nein zu CETA wegen eines Streits um Visa-freie Einreise für Rumänen. Nur weiter so! Wer ist der nächste?

Wir werden weiter protestieren und diese Aushebelung der Parlamente verhindern

Am 23. April begrüßen wir US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel mit einer Großdemonstration in Hannover. Und wenn die Ratifizierung von CETA in den EU-Gremien ansteht, sorgen wir für einen heißen Herbst.

Warum Monsanto TTIP und CETA will

Der Pestizidkonzern Monsanto klagt gegen den US-Bundestaat Kalifornien – wegen einer drohenden Glyphosat-Kennzeichnungspflicht. Warum TTIP und CETA genau solche Klagen für den Konzern auch in Europa ermöglichen – und damit unsere Gesundheit gefährden, erfährst Du hier.

Im Januar hat Monsanto Klage gegen den US-Staat Kalifornien eingereicht, weil der Staat den Wirkstoff Glyphosat, der in dem Pestizid Roundup von Monsanto enthalten ist, auf eine Liste krebserregender Stoffe setzen wollte. Dies würde zu einer Kennzeichnungspflicht führen. Zuvor hatte die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft.

Die Argumentation von Monsanto ist abenteuerlich. Die renommierte internationale Agentur für Krebsforschung wird als demokratisch unlegitimiert, unverantwortlich und „ausländisch“ verunglimpft. Sich auf ihre Erkenntnisse zu berufen sei deshalb verfassungswidrig. Nach dem Willen Monsantos sollen nicht-öffentliche Studien und Genehmigungsbehörden unter Industrieeinfluss das Sagen haben – so wie beim Bundesinstitut für Risikobwertung (BfR).

Auch in der EU tobt ein politischer Kampf um die Wiederzulassung des gefährlichen Ackergiftes. Auch hier können wir sicher sein, dass Monsanto die durch TTIP und CETA geschaffene Sonderjustiz für Konzerne nutzen wird, um eine Entscheidung zum Schutz der Gesundheit von Menschen und Umwelt zu verhindern.

Auch deshalb müssen wir TTIP und CETA stoppen!

Bittere Medizin: TTIP und CETA gefährden die Gesundheit

Handels- und Investitionsschutzabkommen wie TTIP und CETA gefährden nicht nur Umwelt- und Verbraucherschutzstandards, sondern auch unsere Gesundheit. Mit ihnen wird die ohnehin schon große Einflussnahme der Pharma-Lobby regelrecht institutionalisiert, die Versorgung mit Arzneimitteln droht, kaum noch finanzierbar und Gesundheit zur bloßen Handelsware zu werden. Solidarische Gesundheitssysteme geraten unter Druck und der Gestaltungsspielraum für demokratische Gesundheitspolitik wird ausgehöhlt.

Doch der Reihe nach. Diese 5 Punkte erklären, warum TTIP und CETA gefährlich für die Gesundheit sind:

TTIP bedroht den Zugang zu bezahlbaren Medikamenten. Grafik: Sascha Collet/Campact

#1 Lobby-Aktivitäten

Die Pharmalobby gehört zu den Akteuren, die am häufigsten an die Tür der Verhandler klopfen – und dort mit offenen Armen empfangen werden. Während sich die europäischen Pharmakonzerne zu Beginn der Verhandlungen noch einigermaßen bedeckt hielten, versiebenfachten sie ihr Engagement im Zeitraum von April 2013 bis Februar 2014: Jedes sechste TTIP-Lobby-Treffen, das die EU-Handelskommission in diesem Zeitraum durchführte, fand mit Vertreter/innen der Pharma-Industrie statt.

Die europäischen Pharmakonzerne und ihr Dachverband EFPIA (European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations) agieren dabei teils in sehr enger Kooperation mit der US-amerikanischen Pharmaindustrie und ihrem Dachverband PhRMA (Pharmaceutical Research and Manufacturers of America). Aus Forderungskatalogen, die im Vorfeld und zu Beginn der TTIP-Verhandlungen bei der EU-Kommission und dem US-Handelsministerium eingingen, sowie aus einer im März 2014 von mehreren Nichtregierungsorganisationen veröffentlichten „Pharma Wish List“ geht hervor, was sich die Pfizer’s, Bayer’s und Novartis‘ dieser Welt von dem geplanten Abkommen versprechen.

#2 Wunschzettel der Pharma-Industrie

Sehr weit vorne auf dem Wunschzettel der Pharmakonzerne rangieren Veränderungen im geistigen Eigentum – beispielsweise bei der Frage, wofür Patente angemeldet werden können. Oder in Bezug auf die Zeitdauer, während der ein Pharma-Unternehmen die Ergebnisse klinischer Erprobungsstudien unter Verschluss halten kann.

Während Diagnose- und Behandlungsverfahren in der EU nicht patentiert werden können, ist das in den USA durchaus möglich. Von den TTIP-Verhandlungen erhofft sich die dortige Pharma-Industrie eine Harmonisierung und fordert die Zulassung dieser so genannten „medical process patents“ auch in der EU. Derartige Patente hemmen mehr Innovationen, statt sie zu fördern. Neben der ethischen Fragwürdigkeit könnte eine solche Maßnahme auch negative Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung haben – eine Sorge, vor der auch bereits die Bundesärztekammer nachdrücklich gewarnt hat.

Eine weitere Forderung der US-Pharmaindustrie betrifft die Ausweitung der Schutzzeiten einer bestimmten Gruppe von Arzneimitteln, den so genannten Biologicals oder Biopharmazeutika. Das sind biologische Arzneimittel, die aus lebenden Organismen hergestellt werden. Aufgrund ihrer komplexen Molekülstruktur können sie zwar nicht – wie die klassischen chemisch-synthetisch hergestellten Arzneimittel – „kopiert“ und nach Patentablauf als Generika auf den Markt gebracht werden. Allerdings ist eine Herstellung von ähnlichen Wirkstoffen möglich, die deshalb als „Biosimilars“ bezeichnet werden. Um Biosimilars günstiger auf den Markt bringen zu können, greifen deren Hersteller in der Regel auf die klinischen Studien mit den Original-Wirkstoffen zurück. Dies ist erst nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums möglich, der den Original-Herstellern somit den exklusiven Marktzugang garantiert – klar, dass die Pharma-Industrie den Markteintritt der Biosimilars möglichst hinauszögern will. Sowohl die Pharma-Lobby als auch das US-Handelsministerium wollen eine Angleichung an den US-amerikanischen Standard erreichen: Während in der EU Daten aus klinischen Erprobungsstudien für Biosimilar-Hersteller bis zu elf Jahre gesperrt bleiben können, sind es in den USA zwölf Jahre.

Der Unterschied scheint nur auf den ersten Blick harmlos. Tatsächlich kann er hohe Zusatzkosten für die öffentlichen Gesundheitssysteme nach sich ziehen. Denn Biologicals sind extrem teure Medikamente: Die Verordnung eines solchen Arzneimittels kostet im Durchschnitt 396 Euro und damit mehr als sieben Mal so viel wie eine durchschnittliche Verordnung. Biologicals machen bisher lediglich 2,5 Prozent der Medikamentenverordnungen aus, haben mit insgesamt 5,6 Milliarden Euro allerdings einen Anteil von fast 19 Prozent an der Gesamtheit der Arzneimittelausgaben. Jedes zusätzliche Jahr, das kostengünstigere Alternativen vom Markt fern hält, kostet die öffentlichen Kassen demnach Millionen von Euro – Profiteure sind die großen Pharmakonzerne.

#3 Transparenz von Daten aus klinischen Studien

Während die Angleichung von Standards des Geistigen Eigentums vor allem von US-amerikanischer Seite gefordert wird, ist ein anderes Lobby-Ziel ein geteiltes: Ergebnisse klinischer Studien nicht veröffentlichen zu müssen. Die Pharmaindustrie macht in der Regel nur solche Daten aus klinischen Studien öffentlich, die für ein Medikament sprechen, alle anderen Daten – zum Beispiel über ausbleibende Langzeit- oder riskante Wechselwirkungen – hält sie oft zurück. Diese Praxis wird seit Jahren nicht nur von Pharma-Kritiker/innen, sondern auch von Mediziner/innen kritisiert, denn sie macht Therapieentscheidungen von der ökonomisch motivierten Informationspolitik der Unternehmen abhängig. Ärzte und Ärztinnen werden gezwungen, den Unternehmensangaben zu glauben, anstatt sich auf Basis aller Ergebnisse aus einer klinischen Studie selbst ein Urteil zu bilden. In der EU hat diese Kritik gerade erst endlich zu einem Erfolg geführt: Mit der 2014 erlassenen EU-Verordnung über klinische Studien werden Pharma-Konzerne unter anderem dazu verpflichtet, alle Ergebnisse von klinischen Studien offen zu legen – auch die, die gegen ein Arzneimittel sprechen. TTIP könnte nun eine passende Gelegenheit bieten, diese in einem langwierigen Prozess gegen den Widerstand der Industrie durchgesetzte Regelung wieder ad acta zu legen oder zu unterlaufen. Denn in den USA können deutlich mehr Studienergebnisse als „Geschäftsgeheimnisse“ definiert werden. Auf beiden Seiten des Atlantiks sind zudem Gesetzesinitiativen unterwegs, die Unternehmen ermöglichen würden, noch mehr Informationen als „Geschäftsgeheimnisse“ zu deklarieren und empfindliche Strafen für deren Veröffentlichung anzudrohen.

#4 Preisfestsetzung von Medikamenten

Und dann ist da die Sache mit der Preisfestsetzung von Medikamenten. In den allermeisten EU-Mitgliedsländern nehmen staatliche Stellen in irgendeiner Weise Einfluss darauf, zu welchem Preis Pharma-Unternehmen ein Medikament verkaufen dürfen. In Deutschland gab es lange Zeit keinen solchen Mechanismus. Erst mit der Einführung des Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetzes (AMNOG) Ende 2010 wurde der freien Preisfestsetzung durch Pharmakonzerne ein Riegel vorgeschoben. Der Preis, den die Krankenkassen für ein neu auf den Markt gekommenes Medikament bezahlen, muss nun zwischen Pharmaunternehmen und dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) zusammen ausgehandelt werden. Und er richtet sich unter anderem danach, ob das Medikament überhaupt einen Zusatznutzen für die Patienten bringt im Vergleich zu den bisher auf dem Markt verfügbaren. Dieses System soll verhindern, dass immer mehr „Scheininnovationen“ – also Medikamente ohne eine wirkliche Verbesserung gegenüber bereits vorhandenen – zu überhöhten Preisen auf den Markt gebracht werden, und soll stattdessen die Entwicklung wirklich neuer Wirkstoffe fördern.

Derartige staatliche Eingriffe in die Preisfestsetzung von Arzneimitteln sind der Pharma-Industrie ein Dorn im Auge. In einer Stellungnahme von PhRMA vom Oktober 2014 an das US-Handelsministerium zu vermeintlichen Handelshemmnissen in verschiedenen Ländern der Welt wird die staatliche Preiskontrolle der EU-Mitgliedsstaaten als einer der „Hauptgründe zur Besorgnis“ angeführt – darunter explizit auch das deutsche AMNOG. Es überrascht also nicht, dass die Pharma-Industrie TTIP auch dazu nutzen will, staatliche Mechanismen zur Preisfestsetzung von Medikamenten loszuwerden oder abzuschwächen. In diesem Zusammenhang fordert sie, dass das Abkommen auch so genannte „Transparenzbestimmungen“ für Arzneimittel und Medizinprodukte enthalten soll. Was für kritische Ohren gut klingt, könnte in Wahrheit fatale Folgen für die öffentlichen Gesundheitssysteme haben.

#5 Pharma-Industrie fordert „Transparenz“

In ihrem Handelsabkommen mit Südkorea sowie den geplanten Abkommen mit Singapur und Vietnam hat die EU solche „Transparenzbestimmungen“ bereits in einem Anhang verankert. Sie verpflichten die Vertragspartner dazu, größtmögliche Transparenz über ihre nationalen Preisfestsetzungs- und Erstattungssysteme herzustellen. Neben der Veröffentlichung aller entsprechenden Vorschriften beinhaltet dies zum Beispiel eine ausführliche Begründung jeder einzelnen Entscheidung über Erstattung und Preise. Außerdem müssten die Mitgliedstaaten sicherstellen, dass die Entscheidungskriterien „objektiv und eindeutig“ sind und keinen Anbieter diskriminieren. Der Anhang enthält außerdem Vorschriften zum Einbezug der Pharma-Konzerne in bestimmten Phasen des Preisaushandlungsprozesses. Nach Abschluss der Verhandlungen zum EU-Südkorea-Abkommen rühmte die EU-Kommission diese Transparenzbestimmungen: Dadurch sei das „offensive Interesse“ der EU gewahrt, die die südkoreanischen Preisfestsetzungsmechanismen schon lange als „nichttarifären Hemmnisse” eingestuft hatte.

Im TTIP ist die Konstellation eine andere. Das US-Handelsministerium sowie PhRMA streben die Verankerung von Transparenzvorschriften an, und auch EFPIA hat bereits mehrmals mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass sie in dieser Frage voll und ganz auf der Seite ihres US-amerikanischen Schwesternverbands stehe. Die EU-Kommission hat nach eigenen Aussagen nicht vor, diesen Forderungen nachzugeben, sondern hat „erhebliche Befürchtungen” gegenüber Transparenzvorschriften im TTIP geäußert. Die Gesundheitssysteme in der EU und den USA seien zu unterschiedlich, so die Begründung. Wenn bereits die EU-Kommission Befürchtungen äußert und die Bedenken der Zivilgesellschaft teilt, sollte wirklich Vorsicht angebracht sein! Aber: Auch diese Forderung ist letztendlich ein Teil des Gesamtpaketes. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die EU-Kommission im Zuge der Verhandlungen dem Druck der vereinten Pharma-Lobby nachgibt, wenn die Zugeständnisse an anderer Stelle nur groß genug ausfallen.

In den Verhandlungen zum Trans-Pazifischen Abkommen zwischen den USA und elf weiteren Pazifik-Anrainerstaaten, die kürzlich abgeschlossen wurden, gehörten die „Transparenzbestimmungen“ über Arzneimittel im Übrigen zu den umstrittensten Teilen. Unter anderem Neuseeland und Australien sahen darin eine Gefahr für ihre nationalen Gesundheitssysteme, gaben am Ende jedoch in weiten Teilen den Forderungen von Pharma-Lobby und US-Handelsministerium nach. Auch US-amerikanische Kritiker/innen warnen vor steigenden Arzneimittelpreisen.

All diese Punkte zeigen: TTIP bedroht auch den Zugang zu bezahlbaren und sicheren Arzneimitteln in der EU

Es ist an der Zeit, auch aus gesundheitspolitischen Gründen den Stopp der TTIP-Verhandlungen und die Nicht-Ratifizierung von CETA zu fordern. Denn unsere Gesundheit ist keine (Handels-)Ware! Gemeinsam können wir TTIP & CETA noch stoppen.

Am 23. April treffen wir uns deshalb alle in Hannover zur großen Demo – bitte kommt mit:

PS: Verschiedene gesundheitspolitische und pharma-kritische Akteure unterstützen die Demonstration am 23. April in Hannover, unter anderem das Gen-ethische Netzwerk, der Verein demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten, die Initiative unbestechlicher Ärztinnen und Ärzte MEZIS, die ärztliche Friedensorganisation IPPNW, die BUKO Pharma-Kampagnemedico international  sowie der Verein Demokratische Ärztinnen und Ärzte. Treffpunkt: vor dem Mövenpick Georgstraße/Ecke Ständehausstraße (direkt am Opernplatz).


Zur Person

Porträt von Anne BundschuhAnne Bundschuh arbeitet beim Gen-ethischen Netzwerk e.V. unter anderem zu TTIP und CETA. Ihr Fokus liegt auf den Auswirkungen der Abkommen auf die Gesundheitsversorgung sowie auf Landwirtschaft und Lebensmittel. Weitere Informationen zum Thema finden sich in der Broschüre „Bittere Medizin: Freihandel und Gesundheit“. Download sowie kostenlose Bestellung unter http://ift.tt/1QbATka

Bittere Medizin: TTIP und CETA gefährden die Gesundheit

Handels- und Investitionsschutzabkommen wie TTIP und CETA gefährden nicht nur Umwelt- und Verbraucherschutzstandards, sondern auch unsere Gesundheit. Mit ihnen wird die ohnehin schon große Einflussnahme der Pharma-Lobby regelrecht institutionalisiert, die Versorgung mit Arzneimitteln droht, kaum noch finanzierbar und Gesundheit zur bloßen Handelsware zu werden. Solidarische Gesundheitssysteme geraten unter Druck und der Gestaltungsspielraum für demokratische Gesundheitspolitik wird ausgehöhlt.

Doch der Reihe nach. Diese 5 Punkte erklären, warum TTIP und CETA gefährlich für die Gesundheit sind:

TTIP bedroht den Zugang zu bezahlbaren Medikamenten. Grafik: Sascha Collet/Campact

#1 Lobby-Aktivitäten

Die Pharmalobby gehört zu den Akteuren, die am häufigsten an die Tür der Verhandler klopfen – und dort mit offenen Armen empfangen werden. Während sich die europäischen Pharmakonzerne zu Beginn der Verhandlungen noch einigermaßen bedeckt hielten, versiebenfachten sie ihr Engagement im Zeitraum von April 2013 bis Februar 2014: Jedes sechste TTIP-Lobby-Treffen, das die EU-Handelskommission in diesem Zeitraum durchführte, fand mit Vertreter/innen der Pharma-Industrie statt.

Die europäischen Pharmakonzerne und ihr Dachverband EFPIA (European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations) agieren dabei teils in sehr enger Kooperation mit der US-amerikanischen Pharmaindustrie und ihrem Dachverband PhRMA (Pharmaceutical Research and Manufacturers of America). Aus Forderungskatalogen, die im Vorfeld und zu Beginn der TTIP-Verhandlungen bei der EU-Kommission und dem US-Handelsministerium eingingen, sowie aus einer im März 2014 von mehreren Nichtregierungsorganisationen veröffentlichten „Pharma Wish List“ geht hervor, was sich die Pfizer’s, Bayer’s und Novartis‘ dieser Welt von dem geplanten Abkommen versprechen.

#2 Wunschzettel der Pharma-Industrie

Sehr weit vorne auf dem Wunschzettel der Pharmakonzerne rangieren Veränderungen im geistigen Eigentum – beispielsweise bei der Frage, wofür Patente angemeldet werden können. Oder in Bezug auf die Zeitdauer, während der ein Pharma-Unternehmen die Ergebnisse klinischer Erprobungsstudien unter Verschluss halten kann.

Während Diagnose- und Behandlungsverfahren in der EU nicht patentiert werden können, ist das in den USA durchaus möglich. Von den TTIP-Verhandlungen erhofft sich die dortige Pharma-Industrie eine Harmonisierung und fordert die Zulassung dieser so genannten „medical process patents“ auch in der EU. Derartige Patente hemmen mehr Innovationen, statt sie zu fördern. Neben der ethischen Fragwürdigkeit könnte eine solche Maßnahme auch negative Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung haben – eine Sorge, vor der auch bereits die Bundesärztekammer nachdrücklich gewarnt hat.

Eine weitere Forderung der US-Pharmaindustrie betrifft die Ausweitung der Schutzzeiten einer bestimmten Gruppe von Arzneimitteln, den so genannten Biologicals oder Biopharmazeutika. Das sind biologische Arzneimittel, die aus lebenden Organismen hergestellt werden. Aufgrund ihrer komplexen Molekülstruktur können sie zwar nicht – wie die klassischen chemisch-synthetisch hergestellten Arzneimittel – „kopiert“ und nach Patentablauf als Generika auf den Markt gebracht werden. Allerdings ist eine Herstellung von ähnlichen Wirkstoffen möglich, die deshalb als „Biosimilars“ bezeichnet werden. Um Biosimilars günstiger auf den Markt bringen zu können, greifen deren Hersteller in der Regel auf die klinischen Studien mit den Original-Wirkstoffen zurück. Dies ist erst nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums möglich, der den Original-Herstellern somit den exklusiven Marktzugang garantiert – klar, dass die Pharma-Industrie den Markteintritt der Biosimilars möglichst hinauszögern will. Sowohl die Pharma-Lobby als auch das US-Handelsministerium wollen eine Angleichung an den US-amerikanischen Standard erreichen: Während in der EU Daten aus klinischen Erprobungsstudien für Biosimilar-Hersteller bis zu elf Jahre gesperrt bleiben können, sind es in den USA zwölf Jahre.

Der Unterschied scheint nur auf den ersten Blick harmlos. Tatsächlich kann er hohe Zusatzkosten für die öffentlichen Gesundheitssysteme nach sich ziehen. Denn Biologicals sind extrem teure Medikamente: Die Verordnung eines solchen Arzneimittels kostet im Durchschnitt 396 Euro und damit mehr als sieben Mal so viel wie eine durchschnittliche Verordnung. Biologicals machen bisher lediglich 2,5 Prozent der Medikamentenverordnungen aus, haben mit insgesamt 5,6 Milliarden Euro allerdings einen Anteil von fast 19 Prozent an der Gesamtheit der Arzneimittelausgaben. Jedes zusätzliche Jahr, das kostengünstigere Alternativen vom Markt fern hält, kostet die öffentlichen Kassen demnach Millionen von Euro – Profiteure sind die großen Pharmakonzerne.

#3 Transparenz von Daten aus klinischen Studien

Während die Angleichung von Standards des Geistigen Eigentums vor allem von US-amerikanischer Seite gefordert wird, ist ein anderes Lobby-Ziel ein geteiltes: Ergebnisse klinischer Studien nicht veröffentlichen zu müssen. Die Pharmaindustrie macht in der Regel nur solche Daten aus klinischen Studien öffentlich, die für ein Medikament sprechen, alle anderen Daten – zum Beispiel über ausbleibende Langzeit- oder riskante Wechselwirkungen – hält sie oft zurück. Diese Praxis wird seit Jahren nicht nur von Pharma-Kritiker/innen, sondern auch von Mediziner/innen kritisiert, denn sie macht Therapieentscheidungen von der ökonomisch motivierten Informationspolitik der Unternehmen abhängig. Ärzte und Ärztinnen werden gezwungen, den Unternehmensangaben zu glauben, anstatt sich auf Basis aller Ergebnisse aus einer klinischen Studie selbst ein Urteil zu bilden. In der EU hat diese Kritik gerade erst endlich zu einem Erfolg geführt: Mit der 2014 erlassenen EU-Verordnung über klinische Studien werden Pharma-Konzerne unter anderem dazu verpflichtet, alle Ergebnisse von klinischen Studien offen zu legen – auch die, die gegen ein Arzneimittel sprechen. TTIP könnte nun eine passende Gelegenheit bieten, diese in einem langwierigen Prozess gegen den Widerstand der Industrie durchgesetzte Regelung wieder ad acta zu legen oder zu unterlaufen. Denn in den USA können deutlich mehr Studienergebnisse als „Geschäftsgeheimnisse“ definiert werden. Auf beiden Seiten des Atlantiks sind zudem Gesetzesinitiativen unterwegs, die Unternehmen ermöglichen würden, noch mehr Informationen als „Geschäftsgeheimnisse“ zu deklarieren und empfindliche Strafen für deren Veröffentlichung anzudrohen.

#4 Preisfestsetzung von Medikamenten

Und dann ist da die Sache mit der Preisfestsetzung von Medikamenten. In den allermeisten EU-Mitgliedsländern nehmen staatliche Stellen in irgendeiner Weise Einfluss darauf, zu welchem Preis Pharma-Unternehmen ein Medikament verkaufen dürfen. In Deutschland gab es lange Zeit keinen solchen Mechanismus. Erst mit der Einführung des Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetzes (AMNOG) Ende 2010 wurde der freien Preisfestsetzung durch Pharmakonzerne ein Riegel vorgeschoben. Der Preis, den die Krankenkassen für ein neu auf den Markt gekommenes Medikament bezahlen, muss nun zwischen Pharmaunternehmen und dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) zusammen ausgehandelt werden. Und er richtet sich unter anderem danach, ob das Medikament überhaupt einen Zusatznutzen für die Patienten bringt im Vergleich zu den bisher auf dem Markt verfügbaren. Dieses System soll verhindern, dass immer mehr „Scheininnovationen“ – also Medikamente ohne eine wirkliche Verbesserung gegenüber bereits vorhandenen – zu überhöhten Preisen auf den Markt gebracht werden, und soll stattdessen die Entwicklung wirklich neuer Wirkstoffe fördern.

Derartige staatliche Eingriffe in die Preisfestsetzung von Arzneimitteln sind der Pharma-Industrie ein Dorn im Auge. In einer Stellungnahme von PhRMA vom Oktober 2014 an das US-Handelsministerium zu vermeintlichen Handelshemmnissen in verschiedenen Ländern der Welt wird die staatliche Preiskontrolle der EU-Mitgliedsstaaten als einer der „Hauptgründe zur Besorgnis“ angeführt – darunter explizit auch das deutsche AMNOG. Es überrascht also nicht, dass die Pharma-Industrie TTIP auch dazu nutzen will, staatliche Mechanismen zur Preisfestsetzung von Medikamenten loszuwerden oder abzuschwächen. In diesem Zusammenhang fordert sie, dass das Abkommen auch so genannte „Transparenzbestimmungen“ für Arzneimittel und Medizinprodukte enthalten soll. Was für kritische Ohren gut klingt, könnte in Wahrheit fatale Folgen für die öffentlichen Gesundheitssysteme haben.

#5 Pharma-Industrie fordert „Transparenz“

In ihrem Handelsabkommen mit Südkorea sowie den geplanten Abkommen mit Singapur und Vietnam hat die EU solche „Transparenzbestimmungen“ bereits in einem Anhang verankert. Sie verpflichten die Vertragspartner dazu, größtmögliche Transparenz über ihre nationalen Preisfestsetzungs- und Erstattungssysteme herzustellen. Neben der Veröffentlichung aller entsprechenden Vorschriften beinhaltet dies zum Beispiel eine ausführliche Begründung jeder einzelnen Entscheidung über Erstattung und Preise. Außerdem müssten die Mitgliedstaaten sicherstellen, dass die Entscheidungskriterien „objektiv und eindeutig“ sind und keinen Anbieter diskriminieren. Der Anhang enthält außerdem Vorschriften zum Einbezug der Pharma-Konzerne in bestimmten Phasen des Preisaushandlungsprozesses. Nach Abschluss der Verhandlungen zum EU-Südkorea-Abkommen rühmte die EU-Kommission diese Transparenzbestimmungen: Dadurch sei das „offensive Interesse“ der EU gewahrt, die die südkoreanischen Preisfestsetzungsmechanismen schon lange als „nichttarifären Hemmnisse” eingestuft hatte.

Im TTIP ist die Konstellation eine andere. Das US-Handelsministerium sowie PhRMA streben die Verankerung von Transparenzvorschriften an, und auch EFPIA hat bereits mehrmals mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass sie in dieser Frage voll und ganz auf der Seite ihres US-amerikanischen Schwesternverbands stehe. Die EU-Kommission hat nach eigenen Aussagen nicht vor, diesen Forderungen nachzugeben, sondern hat „erhebliche Befürchtungen” gegenüber Transparenzvorschriften im TTIP geäußert. Die Gesundheitssysteme in der EU und den USA seien zu unterschiedlich, so die Begründung. Wenn bereits die EU-Kommission Befürchtungen äußert und die Bedenken der Zivilgesellschaft teilt, sollte wirklich Vorsicht angebracht sein! Aber: Auch diese Forderung ist letztendlich ein Teil des Gesamtpaketes. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die EU-Kommission im Zuge der Verhandlungen dem Druck der vereinten Pharma-Lobby nachgibt, wenn die Zugeständnisse an anderer Stelle nur groß genug ausfallen.

In den Verhandlungen zum Trans-Pazifischen Abkommen zwischen den USA und elf weiteren Pazifik-Anrainerstaaten, die kürzlich abgeschlossen wurden, gehörten die „Transparenzbestimmungen“ über Arzneimittel im Übrigen zu den umstrittensten Teilen. Unter anderem Neuseeland und Australien sahen darin eine Gefahr für ihre nationalen Gesundheitssysteme, gaben am Ende jedoch in weiten Teilen den Forderungen von Pharma-Lobby und US-Handelsministerium nach. Auch US-amerikanische Kritiker/innen warnen vor steigenden Arzneimittelpreisen.

All diese Punkte zeigen: TTIP bedroht auch den Zugang zu bezahlbaren und sicheren Arzneimitteln in der EU

Es ist an der Zeit, auch aus gesundheitspolitischen Gründen den Stopp der TTIP-Verhandlungen und die Nicht-Ratifizierung von CETA zu fordern. Denn unsere Gesundheit ist keine (Handels-)Ware! Gemeinsam können wir TTIP & CETA noch stoppen.

Am 23. April treffen wir uns deshalb alle in Hannover zur großen Demo – bitte kommt mit:

PS: Verschiedene gesundheitspolitische und pharma-kritische Akteure unterstützen die Demonstration am 23. April in Hannover, unter anderem das Gen-ethische Netzwerk, der Verein demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten, die Initiative unbestechlicher Ärztinnen und Ärzte MEZIS, die ärztliche Friedensorganisation IPPNW, die BUKO Pharma-Kampagnemedico international  sowie der Verein Demokratische Ärztinnen und Ärzte. Treffpunkt: vor dem Mövenpick Georgstraße/Ecke Ständehausstraße (direkt am Opernplatz).


Zur Person

Porträt von Anne BundschuhAnne Bundschuh arbeitet beim Gen-ethischen Netzwerk e.V. unter anderem zu TTIP und CETA. Ihr Fokus liegt auf den Auswirkungen der Abkommen auf die Gesundheitsversorgung sowie auf Landwirtschaft und Lebensmittel. Weitere Informationen zum Thema finden sich in der Broschüre „Bittere Medizin: Freihandel und Gesundheit“. Download sowie kostenlose Bestellung unter http://ift.tt/1QbATka

Bittere Medizin: TTIP und CETA gefährden die Gesundheit

Handels- und Investitionsschutzabkommen wie TTIP und CETA gefährden nicht nur Umwelt- und Verbraucherschutzstandards, sondern auch unsere Gesundheit. Mit ihnen wird die ohnehin schon große Einflussnahme der Pharma-Lobby regelrecht institutionalisiert, die Versorgung mit Arzneimitteln droht, kaum noch finanzierbar und Gesundheit zur bloßen Handelsware zu werden. Solidarische Gesundheitssysteme geraten unter Druck und der Gestaltungsspielraum für demokratische Gesundheitspolitik wird ausgehöhlt.

Doch der Reihe nach. Diese 5 Punkte erklären, warum TTIP und CETA gefährlich für die Gesundheit sind:

TTIP bedroht den Zugang zu bezahlbaren Medikamenten. Grafik: Sascha Collet/Campact

#1 Lobby-Aktivitäten

Die Pharmalobby gehört zu den Akteuren, die am häufigsten an die Tür der Verhandler klopfen – und dort mit offenen Armen empfangen werden. Während sich die europäischen Pharmakonzerne zu Beginn der Verhandlungen noch einigermaßen bedeckt hielten, versiebenfachten sie ihr Engagement im Zeitraum von April 2013 bis Februar 2014: Jedes sechste TTIP-Lobby-Treffen, das die EU-Handelskommission in diesem Zeitraum durchführte, fand mit Vertreter/innen der Pharma-Industrie statt.

Die europäischen Pharmakonzerne und ihr Dachverband EFPIA (European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations) agieren dabei teils in sehr enger Kooperation mit der US-amerikanischen Pharmaindustrie und ihrem Dachverband PhRMA (Pharmaceutical Research and Manufacturers of America). Aus Forderungskatalogen, die im Vorfeld und zu Beginn der TTIP-Verhandlungen bei der EU-Kommission und dem US-Handelsministerium eingingen, sowie aus einer im März 2014 von mehreren Nichtregierungsorganisationen veröffentlichten „Pharma Wish List“ geht hervor, was sich die Pfizer’s, Bayer’s und Novartis‘ dieser Welt von dem geplanten Abkommen versprechen.

#2 Wunschzettel der Pharma-Industrie

Sehr weit vorne auf dem Wunschzettel der Pharmakonzerne rangieren Veränderungen im geistigen Eigentum – beispielsweise bei der Frage, wofür Patente angemeldet werden können. Oder in Bezug auf die Zeitdauer, während der ein Pharma-Unternehmen die Ergebnisse klinischer Erprobungsstudien unter Verschluss halten kann.

Während Diagnose- und Behandlungsverfahren in der EU nicht patentiert werden können, ist das in den USA durchaus möglich. Von den TTIP-Verhandlungen erhofft sich die dortige Pharma-Industrie eine Harmonisierung und fordert die Zulassung dieser so genannten „medical process patents“ auch in der EU. Derartige Patente hemmen mehr Innovationen, statt sie zu fördern. Neben der ethischen Fragwürdigkeit könnte eine solche Maßnahme auch negative Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung haben – eine Sorge, vor der auch bereits die Bundesärztekammer nachdrücklich gewarnt hat.

Eine weitere Forderung der US-Pharmaindustrie betrifft die Ausweitung der Schutzzeiten einer bestimmten Gruppe von Arzneimitteln, den so genannten Biologicals oder Biopharmazeutika. Das sind biologische Arzneimittel, die aus lebenden Organismen hergestellt werden. Aufgrund ihrer komplexen Molekülstruktur können sie zwar nicht – wie die klassischen chemisch-synthetisch hergestellten Arzneimittel – „kopiert“ und nach Patentablauf als Generika auf den Markt gebracht werden. Allerdings ist eine Herstellung von ähnlichen Wirkstoffen möglich, die deshalb als „Biosimilars“ bezeichnet werden. Um Biosimilars günstiger auf den Markt bringen zu können, greifen deren Hersteller in der Regel auf die klinischen Studien mit den Original-Wirkstoffen zurück. Dies ist erst nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums möglich, der den Original-Herstellern somit den exklusiven Marktzugang garantiert – klar, dass die Pharma-Industrie den Markteintritt der Biosimilars möglichst hinauszögern will. Sowohl die Pharma-Lobby als auch das US-Handelsministerium wollen eine Angleichung an den US-amerikanischen Standard erreichen: Während in der EU Daten aus klinischen Erprobungsstudien für Biosimilar-Hersteller bis zu elf Jahre gesperrt bleiben können, sind es in den USA zwölf Jahre.

Der Unterschied scheint nur auf den ersten Blick harmlos. Tatsächlich kann er hohe Zusatzkosten für die öffentlichen Gesundheitssysteme nach sich ziehen. Denn Biologicals sind extrem teure Medikamente: Die Verordnung eines solchen Arzneimittels kostet im Durchschnitt 396 Euro und damit mehr als sieben Mal so viel wie eine durchschnittliche Verordnung. Biologicals machen bisher lediglich 2,5 Prozent der Medikamentenverordnungen aus, haben mit insgesamt 5,6 Milliarden Euro allerdings einen Anteil von fast 19 Prozent an der Gesamtheit der Arzneimittelausgaben. Jedes zusätzliche Jahr, das kostengünstigere Alternativen vom Markt fern hält, kostet die öffentlichen Kassen demnach Millionen von Euro – Profiteure sind die großen Pharmakonzerne.

#3 Transparenz von Daten aus klinischen Studien

Während die Angleichung von Standards des Geistigen Eigentums vor allem von US-amerikanischer Seite gefordert wird, ist ein anderes Lobby-Ziel ein geteiltes: Ergebnisse klinischer Studien nicht veröffentlichen zu müssen. Die Pharmaindustrie macht in der Regel nur solche Daten aus klinischen Studien öffentlich, die für ein Medikament sprechen, alle anderen Daten – zum Beispiel über ausbleibende Langzeit- oder riskante Wechselwirkungen – hält sie oft zurück. Diese Praxis wird seit Jahren nicht nur von Pharma-Kritiker/innen, sondern auch von Mediziner/innen kritisiert, denn sie macht Therapieentscheidungen von der ökonomisch motivierten Informationspolitik der Unternehmen abhängig. Ärzte und Ärztinnen werden gezwungen, den Unternehmensangaben zu glauben, anstatt sich auf Basis aller Ergebnisse aus einer klinischen Studie selbst ein Urteil zu bilden. In der EU hat diese Kritik gerade erst endlich zu einem Erfolg geführt: Mit der 2014 erlassenen EU-Verordnung über klinische Studien werden Pharma-Konzerne unter anderem dazu verpflichtet, alle Ergebnisse von klinischen Studien offen zu legen – auch die, die gegen ein Arzneimittel sprechen. TTIP könnte nun eine passende Gelegenheit bieten, diese in einem langwierigen Prozess gegen den Widerstand der Industrie durchgesetzte Regelung wieder ad acta zu legen oder zu unterlaufen. Denn in den USA können deutlich mehr Studienergebnisse als „Geschäftsgeheimnisse“ definiert werden. Auf beiden Seiten des Atlantiks sind zudem Gesetzesinitiativen unterwegs, die Unternehmen ermöglichen würden, noch mehr Informationen als „Geschäftsgeheimnisse“ zu deklarieren und empfindliche Strafen für deren Veröffentlichung anzudrohen.

#4 Preisfestsetzung von Medikamenten

Und dann ist da die Sache mit der Preisfestsetzung von Medikamenten. In den allermeisten EU-Mitgliedsländern nehmen staatliche Stellen in irgendeiner Weise Einfluss darauf, zu welchem Preis Pharma-Unternehmen ein Medikament verkaufen dürfen. In Deutschland gab es lange Zeit keinen solchen Mechanismus. Erst mit der Einführung des Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetzes (AMNOG) Ende 2010 wurde der freien Preisfestsetzung durch Pharmakonzerne ein Riegel vorgeschoben. Der Preis, den die Krankenkassen für ein neu auf den Markt gekommenes Medikament bezahlen, muss nun zwischen Pharmaunternehmen und dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) zusammen ausgehandelt werden. Und er richtet sich unter anderem danach, ob das Medikament überhaupt einen Zusatznutzen für die Patienten bringt im Vergleich zu den bisher auf dem Markt verfügbaren. Dieses System soll verhindern, dass immer mehr „Scheininnovationen“ – also Medikamente ohne eine wirkliche Verbesserung gegenüber bereits vorhandenen – zu überhöhten Preisen auf den Markt gebracht werden, und soll stattdessen die Entwicklung wirklich neuer Wirkstoffe fördern.

Derartige staatliche Eingriffe in die Preisfestsetzung von Arzneimitteln sind der Pharma-Industrie ein Dorn im Auge. In einer Stellungnahme von PhRMA vom Oktober 2014 an das US-Handelsministerium zu vermeintlichen Handelshemmnissen in verschiedenen Ländern der Welt wird die staatliche Preiskontrolle der EU-Mitgliedsstaaten als einer der „Hauptgründe zur Besorgnis“ angeführt – darunter explizit auch das deutsche AMNOG. Es überrascht also nicht, dass die Pharma-Industrie TTIP auch dazu nutzen will, staatliche Mechanismen zur Preisfestsetzung von Medikamenten loszuwerden oder abzuschwächen. In diesem Zusammenhang fordert sie, dass das Abkommen auch so genannte „Transparenzbestimmungen“ für Arzneimittel und Medizinprodukte enthalten soll. Was für kritische Ohren gut klingt, könnte in Wahrheit fatale Folgen für die öffentlichen Gesundheitssysteme haben.

#5 Pharma-Industrie fordert „Transparenz“

In ihrem Handelsabkommen mit Südkorea sowie den geplanten Abkommen mit Singapur und Vietnam hat die EU solche „Transparenzbestimmungen“ bereits in einem Anhang verankert. Sie verpflichten die Vertragspartner dazu, größtmögliche Transparenz über ihre nationalen Preisfestsetzungs- und Erstattungssysteme herzustellen. Neben der Veröffentlichung aller entsprechenden Vorschriften beinhaltet dies zum Beispiel eine ausführliche Begründung jeder einzelnen Entscheidung über Erstattung und Preise. Außerdem müssten die Mitgliedstaaten sicherstellen, dass die Entscheidungskriterien „objektiv und eindeutig“ sind und keinen Anbieter diskriminieren. Der Anhang enthält außerdem Vorschriften zum Einbezug der Pharma-Konzerne in bestimmten Phasen des Preisaushandlungsprozesses. Nach Abschluss der Verhandlungen zum EU-Südkorea-Abkommen rühmte die EU-Kommission diese Transparenzbestimmungen: Dadurch sei das „offensive Interesse“ der EU gewahrt, die die südkoreanischen Preisfestsetzungsmechanismen schon lange als „nichttarifären Hemmnisse” eingestuft hatte.

Im TTIP ist die Konstellation eine andere. Das US-Handelsministerium sowie PhRMA streben die Verankerung von Transparenzvorschriften an, und auch EFPIA hat bereits mehrmals mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass sie in dieser Frage voll und ganz auf der Seite ihres US-amerikanischen Schwesternverbands stehe. Die EU-Kommission hat nach eigenen Aussagen nicht vor, diesen Forderungen nachzugeben, sondern hat „erhebliche Befürchtungen” gegenüber Transparenzvorschriften im TTIP geäußert. Die Gesundheitssysteme in der EU und den USA seien zu unterschiedlich, so die Begründung. Wenn bereits die EU-Kommission Befürchtungen äußert und die Bedenken der Zivilgesellschaft teilt, sollte wirklich Vorsicht angebracht sein! Aber: Auch diese Forderung ist letztendlich ein Teil des Gesamtpaketes. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die EU-Kommission im Zuge der Verhandlungen dem Druck der vereinten Pharma-Lobby nachgibt, wenn die Zugeständnisse an anderer Stelle nur groß genug ausfallen.

In den Verhandlungen zum Trans-Pazifischen Abkommen zwischen den USA und elf weiteren Pazifik-Anrainerstaaten, die kürzlich abgeschlossen wurden, gehörten die „Transparenzbestimmungen“ über Arzneimittel im Übrigen zu den umstrittensten Teilen. Unter anderem Neuseeland und Australien sahen darin eine Gefahr für ihre nationalen Gesundheitssysteme, gaben am Ende jedoch in weiten Teilen den Forderungen von Pharma-Lobby und US-Handelsministerium nach. Auch US-amerikanische Kritiker/innen warnen vor steigenden Arzneimittelpreisen.

All diese Punkte zeigen: TTIP bedroht auch den Zugang zu bezahlbaren und sicheren Arzneimitteln in der EU

Es ist an der Zeit, auch aus gesundheitspolitischen Gründen den Stopp der TTIP-Verhandlungen und die Nicht-Ratifizierung von CETA zu fordern. Denn unsere Gesundheit ist keine (Handels-)Ware! Gemeinsam können wir TTIP & CETA noch stoppen.

Am 23. April treffen wir uns deshalb alle in Hannover zur großen Demo – bitte kommt mit:

PS: Verschiedene gesundheitspolitische und pharma-kritische Akteure unterstützen die Demonstration am 23. April in Hannover, unter anderem das Gen-ethische Netzwerk, der Verein demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten, die Initiative unbestechlicher Ärztinnen und Ärzte MEZIS, die ärztliche Friedensorganisation IPPNW, die BUKO Pharma-Kampagnemedico international  sowie der Verein Demokratische Ärztinnen und Ärzte. Treffpunkt: vor dem Mövenpick Georgstraße/Ecke Ständehausstraße (direkt am Opernplatz).


Zur Person

Porträt von Anne BundschuhAnne Bundschuh arbeitet beim Gen-ethischen Netzwerk e.V. unter anderem zu TTIP und CETA. Ihr Fokus liegt auf den Auswirkungen der Abkommen auf die Gesundheitsversorgung sowie auf Landwirtschaft und Lebensmittel. Weitere Informationen zum Thema finden sich in der Broschüre „Bittere Medizin: Freihandel und Gesundheit“. Download sowie kostenlose Bestellung unter http://ift.tt/1QbATka

Deutschland ist schlimmer als Panama

Nach den Panama-Enthüllungen darf die Politik nicht wieder nur halbherzig handeln. Noch ist die Aufregung frisch – lasse  uns also gemeinsam Finanzminister Schäuble und Justizminister Maas auf wirksame Maßnahmen gegen Geldwäsche verpflichten.

Geldwäsche-Paradies Deutschland

Wir haben alle geahnt, wie leicht es für Reiche ist, ihr Vermögen in Scheinfirmen zu verstecken. Aber der eigentliche Skandal an den Panama-Enthüllungen ist: Deutschland selbst ist eine Steueroase!

Die Regierung zeigt beim Thema Geldwäsche und Steuerflucht gern auf andere. Doch die Panama-Papiere beweisen: Diktatoren und zwielichtige Geschäftsleute verbergen ihre Vermögen auch in Deutschland. In der Rangliste undurchsichtiger Finanzplätze liegt Deutschland auf Platz 8 – also weit vor Panama.

Unsere Chance, die Briefkastenfirmen zu schließen

Justizminister Heiko Maas (SPD) will nun mit einem “Transparenz-Register” Licht in die deutsche Schattenwirtschaft bringen. Doch sein Plan ist viel zu zaghaft: Das Geflecht der Briefkastenfirmen würde nur oberflächlich gesichtet, die Öffentlichkeit bliebe außen vor. Es ist aber ein harter Schlag gegen die “Briefkasten-Industrie” nötig! Und mit einem starken Appell, einer medienwirksamen Aktion und der Aufregung über die “Panama Papers” im Rücken können wir dafür sorgen, dass Maas seine Pläne verschärft.

Pro 1.000 Unterschriften unter unserem Appell hängen wir einen überdimensionalen, frisch gewaschenen Schwarzgeld-Schein vor seinem Ministerium zum Trocknen auf. Halbherzigkeiten kann sich der Minister nicht mehr leisten – vor allem, weil die SPD angesichts ihrer Umfragewerte endlich mal wieder klare Kante zeigen müsste.

Die Regierung schaut bei Geldwäsche weg

Mit großen Worten hat Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) am Montag einen Aktionsplan gegen Geldwäsche und Steuerbetrug vorgelegt. “Heiße Luft”, so unser Kampagnenpartner, das Netzwerk Steuergerechtigkeit. Der Finanzminister tadelt kleinere Staaten wie Panama, hält aber gleichzeitig seine schützende Hand über die deutsche Finanzindustrie. Wirksame Maßnahmen, die Geldwäsche in Deutschland verhindern, hat Schäuble bisher blockiert.

Dabei liegen in Deutschland etwa 3 Billionen Euro unversteuertes Geld aus dem Ausland.[1] Und nicht immer geht es nur um Steuervermeidung oder -betrug: Von der Hamburger Berenberg-Bank führen zum Beispiel Spuren zu Drogenkartellen und Korruptions-Skandalen. Deutschland – ein sicherer Hafen für zwielichtiges Geld!

Lasche Gesetze machen es möglich: Schwarzgeld-Anleger können ihre Identität hinter Briefkastenfirmen verstecken, Es mangelt an Ermittlern. Und machen Banken Geschäfte mit Steueroasen, müssen sie kaum Strafen fürchten. Deutschland verzichtet sogar darauf, die Zinserträge von ausländischem Geld zu besteuern – eine Einladung für Steuerflüchtlinge.

Jetzt der Geldwaschmaschine Deutschland den Stecker ziehen

Damit muss Schluss sein – Deutschland braucht jetzt ein wirksames Transparenz-Register! Dass wir beim Thema Steuern viel erreichen können, zeigt die Vergangenheit. Bereits 2011 protestierten Campact-Aktive gegen eine Amnestie für Steuerbetrüger, die ihr Geld in der Schweiz versteckt hatten. Der rot-grüne Bundesrat stoppte das Projekt. Und als 2013 die so genannten “Offshore-Leaks” an die Öffentlichkeit gelangten, schuf Finanzminister Schäuble wegen des öffentlichen Drucks eine internationale “Koalition der Willigen”, die gegen einige Steueroasen vorging.

Ich glaube: Was beim internationalen Kampf gegen Steueroasen gelang, können wir jetzt auch beim Kampf gegen Geldwäsche in Deutschland schaffen. Wir können den Wirbel um die “Panama Papers” nutzen, um Justizminister Maas und Finanzminister Schäuble zu einem Transparenz-Register zu bringen, das seinen Namen auch verdient. Bitte hilf mit!

PS: Du hast die “Panama Papers” nur am Rande verfolgt? Aber dies hier solltest Du erfahren: Der “Spiegel” berichtet, ein Informant habe jahrelang versucht, Finanzminister Schäuble brisante Infos über die staatseigene Bundesdruckerei zukommen zu lassen. Sie soll über Briefkastenfirmen Schmiergeld gezahlt haben. Immer wieder ließ Schäuble den Informanten abblitzen. Diese Gleichgültigkeit darf es nicht länger geben!

[1] Markus Meinzer, “Steueroase Deutschland”, 2016

Einwegverpackungen boomen

Shop für Einwegverpackungen etc. setzt positive Maßstäbe

www.papp-oase.de – Ob italienische Pizza und Pasta, mexikanische Tortilla, japanisches Sushi, türkischer Gyros, es gibt kaum noch eine kulinarische Köstlichkeit oder ein Fast-Food, das man sich nicht nach Hause liefern lassen kann. Wenn der Deutsche Hunger hat, dann greift er gerne zum Hörer und bestellt sich ein Essen bei einem Lieferservice. So wundert es nicht, dass dieser Markt seit einigen Jahren regelrecht boomt. Auch liegt es absolut im Trend, unterwegs mal kurz bei einem chinesischen Restaurant zu halten, um sich eine Speise mitzunehmen. Und am Rückweg dann noch schnell von der Tankstelle einen Becher „Coffee to go“ holen. Aber nicht nur der Markt für Lieferungen außer Haus boomt, sondern infolge dessen auch der Markt für Einweggeschirr, Einwegverpackungen, Kaffeebecher etc. Um auf diesem gleichfalls expandierenden Markt zu bestehen, muss ein Anbieter Maßstäbe in Preis, Qualität und Lieferzeit setzen. Genau diese Leistungsattribute findet man bei dem Großhandelsunternehmen  Torsten Heidemann.

Sortiment von A – Z       

www.papp-oase.deDas Großhandelsunternehmen bietet auf seinem Onlineshop papp-oase.de ein schier unglaublich großes Sortiment an Take-away und To Go-Verpackungen an. Pizzakartons, Food-Boxen, Snackboxen, Menüboxen, Pappteller, Papptrinkbecher, Plastikbecher, Plastikbesteck, Servietten, Papiertragetaschen und Kunststofftragetaschen in vielen Ausführungen, Beutel und Tüten sowie Kartons und Füllmaterial sind nur einige Beispiele von vielen. Wenn das Unternehmen damit wirbt, dass das Sortiment das ganze Alphabet von A bis Z umfasst, so ist dieses nicht übertrieben. So wundert es auch nicht, dass nicht nur typische-Lieferservice-Unternehmen in dem Shop die gewünschten Verpackungsprodukte vorfinden, sondern auch Gastronomiebetriebe, Hotels, Cateringunternehmen, Lebensmittelhändler, Metzgereien, Bäckereien, Konditoren und andere. Wenn man nunmehr noch berücksichtigt, dass alle angebotenen Produkte von hervorragender Qualität sind und die Preise als mehr als günstig betrachtet werden könne, so kann man sicherlich verstehen, dass der Großhändler mit seinem Onlineshop ein begehrter Partner ist, wenn es um die vorgenannte Bedarfe geht.

Komplementäre Artikel

Dass in dem Shop auch ein großes Sortiment an Hygienebedarf wie zum Beispiel Papierhandtücher, Toilettenbedarf, Putzrollen, Handschuhe, Müllbeutel und Müllsäcke sowie Reinigungsmittel bereitgestellt ist, wundert bei der gesamten Produktvielfalt sicherlich nicht. Für so manchen potenziellen Kunden ist aber sicher auch interessant, dass er in dem Shop Artikel wie Kerzen, Lampenöle und Brennpasten vorfindet.

Mehrheit in 5 europäischen Ländern will Glyphosat-Verbot

Wenn das EU-Parlament am Mittwoch über Glyphosat abstimmt, sollten die Abgeordneten diese Umfrage beachten: 64 Prozent der Bürger/innen aus Deutschland, Frankreich, Groß-Britannien, Spanien und Italien sprechen sich für ein Glyphosat-Verbot aus.

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Klare Mehrheit für Glyphosat-Verbot

In den fünf größten Staaten der EU gibt es eine klare Mehrheit für ein Glyphosat-Verbot. 64 Prozent der Bürger/innen aus Deutschland, Frankreich, Groß-Britannien, Spanien und Italien wollen, dass die EU Glyphosat endlich verbietet. Nur neun Prozent der Befragten aus diesen Ländern sprechen sich für eine Glyphosat-Zulassung durch die EU aus – 27 Prozent haben dazu keine Meinung. Das ist das Ergebnis einer YouGov-Umfrage im Auftrag von Campact und WeMove.EU. Dafür wurden im Zeitraum vom 30. März 2016 bis 07. April 2016 insgesamt 7.074 Menschen aus den fünf Ländern online befragt.

Auch in jedem einzelnen der fünf Länder sprach sich eine Mehrheit für ein Glyphosat-Verbot aus: In Italien stimmten 76 Prozent für ein Verbot, in Deutschland 70 Prozent, in Frankreich 60 Prozent und in Groß-Britannien und Spanien jeweils 56 Prozent. Für eine Wiederzulassung von Glyphosat sprach sich jeweils nur eine Minderheit von 6 bis 12 Prozent der Befragten aus.

EU-Parlament stimmt über Glyphosat ab

Die Umfrage erscheint einen Tag bevor das EU-Parlament am Mittwoch, den 13. April über Glyphosat abstimmt. In dem zur Abstimmung gestellten Entschließungsantrag wird die EU-Kommission aufgefordert, Glyphosat wegen der ernsthaften Bedenken über krebserregende und hormonelle Auswirkungen des Pflanzengifts nicht wieder zuzulassen. Diesem Antrag hatte kürzlich bereits der Umweltausschuss des EU-Parlaments zugestimmt – die Chancen stehen daher gut, dass sich auch das Parlament als Ganzes gegen Glyphosat positioniert.

Ein Votum des Europäischen Parlaments (EP) gegen Glyphosat wäre ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem Verbot des gefährlichen Pflanzengifts. Der Beschluss des EP hat zwar nur empfehlenden Charakter – erhöht dennoch den politischen Druck auf die EU-Kommission. Mit einer Zulassung von Glyphosat müsste sich die Kommission offen gegen das Parlament stellen – und gegen eine Mehrheit der Bürger/innen.

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Bohrschlamm – die dreckige Altlast der Öl- und Gasindustrie

An 1.400 Orten in Deutschland könnten sich giftige Bohrschlammgruben befinden – dreckige Altlasten der Öl- und Gasindustrie. Während die rund 500 Bohrschlammgruben in Niedersachsen untersucht und saniert werden sollen, wird das Problem in anderen Bundesländern noch nicht angepackt. Und sollte die Bundesregierung für Fracking grünes Licht geben würde die Menge giftiger Bohrschlämme noch weiter steigen. Lies hier unseren offenen Brief, den wir gemeinsam mit Umweltverbänden an die zuständigen Landesminister geschrieben haben.

Screenshot Bohrschlamm in Niedersachsen. ARD-Mediathek.

Entsorgungsproblem giftiger Förderabfälle der Öl- und Gasindustrie

Offener Brief an die Umwelt- und Wirtschaftsminister von Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Sehr geehrte Ministerinnen und Minister,

nach Recherchen von NDR und WDR könnte es bundesweit womöglich mehr als 1400 Bohrschlammgruben mit giftigen Abfällen aus der Erdöl- und Erdgasförderung der letzten Jahrzehnte geben. Bohrschlamm wurde in der Vergangenheit direkt an den Bohrplätzen ohne ausreichende Sicherheitsvorkehrungen entsorgt – obwohl es sich um gefährlichen Sondermüll handelt. Er enthält nicht nur verschiedene Öl-Rückstände, wie zum Beispiel krebserregende polyzyklische, aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), sondern oftmals auch giftige Schwermetalle, wie Quecksilber und Arsen, sowie radioaktive Stoffe. Wenn die umstrittene Fördertechnik Fracking ausgeweitet wird, würde dies die Menge der zu entsorgenden Bohrschlämme weiter erhöhen.

Allein in Niedersachsen soll es nach Schätzungen des dortigen Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) mindestens 500 Schlammgruben geben. Aus diesem Grund gibt es dort inzwischen ein Programm, in dem umfassende Untersuchungen der in Verdacht stehenden Flächen vorgesehen sind. Zudem wurde eine Standortliste zugänglich gemacht, die aufzeigt, an welchen Orten sich Verdachtsflächen befinden. Nach Recherchen des NDR/WDR fielen in den vergangenen zehn Jahren bei der Sanierung von lediglich drei alten Bohrschlammgruben in Niedersachsen rund 720.000 Tonnen Giftmüll an.

Die Überwachung von Schlammgruben und die Entsorgung des giftigen Sondermülls liegen in der Zuständigkeit der Länder. Dem NDR/WDR zufolge soll es neben den Schlammgruben in Niedersachsen auch in weiteren Bundesländern wie Brandenburg (400 Gruben), Mecklenburg-Vorpommern (345 Gruben) und Bayern (170 Gruben) derartige Flächen geben. Auch in Schleswig-Holstein, Hamburg, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen und Nordrhein-Westfalen wurde in der Vergangenheit Öl und Gas gefördert. Aufgrunddessen ist davon auszugehen, dass auch dort Bohrschlammgruben angelegt wurden.

Wir wenden uns daher mit einigen ungeklärten Fragen an Sie:

  • Wie viele Bohrschlammgruben bzw. Verdachtsflächen befinden sich in Ihrem Bundesland?
  • Wo genau befinden sich die Bohrschlammgruben?
  • Welche Maßnahmen zur Sanierung unternimmt die Landesregierung?
  • Wie viel Kapazität steht auf den in Ihrem Bundesland befindlichen
    Deponien für gefährliche Abfälle (DK III-Deponien) für die Entsorgung
    der Bohrschlämme zur Verfügung?
  • Wie bewerten Sie im Kontext dieser Entsorgungsproblematik den Einsatz von Fracking und die damit einhergehende geplante Ausweitung der Öl- und Gasförderung, die auf die Verabschiedung des Fracking-Gesetzespakets im Bundestag folgen würde?

Wir bitten Sie, unsere Fragen bis zum 30. April zu beantworten. Im Mai wollen wir eine Zusammenfassung der Antworten aller von uns angeschriebenen Ministerien veröffentlichen.

Angesichts der drohenden Gefahren für die menschliche Gesundheit und die Umwelt durch Bohrschlammgruben ist eine schnelle und sichere Sanierung nach den höchsten Schutzstandards zwingend erforderlich. Es liegt daher sicher auch in Ihrem Interesse, hier für Klarheit über die Anzahl und genauen Standorte von Verdachtsflächen sowie für eine zeitnahe Sanierung der Gruben in Ihrem Bundesland zu sorgen. Um einen weiteren Anstieg der Mengen giftigen Bohrschlamms zu verhindern, appellieren wir an Sie, sich gegenüber der Bundesregierung für ein konsequentes Fracking-Verbot einzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Bautz (Geschäftsführer Campact e.V.)

Prof. Dr. Hubert Weiger (Bundesvorsitzender, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.)

Prof. Dr. Kai Niebert (Präsident, Deutscher Naturschutzring e.V.)

Sascha Müller-Kraenner (Geschäftsführer, Deutsche Umwelthilfe e.V.)

Christina Hacker (Vorstand, Umweltinstitut München e.V.)

Andy Gheorghiu (Vorstandsmitglied, BI lebenswertes Korbach e.V.)

Werner Diedrichs (Sprecher der Bürgerinitiative FrackingFreies Hamburg)

In besondere Lichtwelten eintauchen

Bedburger Leuchtenhaus setzt Lichtakzente besonderer Art

www.leuchten-lukassen.de  – Licht bedeutet viel mehr als „nur“ Helligkeit. Vielmehr vermag es Licht im eigenen Heim ein ganz besonderes Ambiente zu schaffen, es vermittelt durch Wärme und Behaglichkeit ein Klima des Wohlbefindens. Für viele Menschen gibt es Schöneres, als nach einem anstrengenden und oftmals hektischen Tag in ihr Heim zurück zu kehren und den Tag umhüllt von warmen und angenehmen Licht ausklingen zu lassen. Durch Licht lässt sich Gemütlichkeit schaffen, das Wohlbefinden erhöhen und die Stimmung positiv beeinflussen. Dabei kann Licht, eingesetzt durch schöne Lampen und Leuchten, ein Heim regelrecht verzaubern. Räume werden gestaltet, Inneneinrichtungen in Szene gesetzt und Außenbereiche eindrucksvoll zur Geltung gebracht. Elegante Möbel, geschmackvolle Teppiche und ansprechendes Interieur vermögen es,  einem Heim oder einer Wohnung ein persönliches Flair zu verleihen. Aber erst besondere Lichtakzente vermögen es, individuelle Stimmungen gezielt zu inszenieren. So kann zum Beispiel indirektes und gedämpftes Licht ein Schlafzimmer in einen Ort der Ruhe und Harmonie verwandeln oder verschiedene Leuchtendesigns im Wohnbereich für Harmonie mit der vorhandenen Einrichtung sorgen und damit den individuellen Wohnstil unterstützen. Aber hierzu bedarf es oftmals einer „zündenden“ Inspiration und einer ausführlichen Beratung. Diese beiden Komponenten sucht man aber oft in Baumärkten oder ähnlichen Geschäfte vergebens. Hier sollte man sich erfahrenen und kompetenten Lichtberater und Interior-Designer anvertrauen die es vermögen, besondere Lichtwelten in das eigene Heim zu integrieren. Experten, die man bei Leuchten Lukassen licht+wohnen in Bedburg-Hau bei Kleve am Niederrhein antrifft.

Einer der führenden Leuchtenhäuser Deutschlands

www.leuchten-lukassen.deDas Unternehmen gilt für Experten als eines der führenden Leuchtenhäuser Deutschlands.  Das Team um Karl Lukassen setzt Akzente rund um das Thema Beleuchtung. Mit langjähriger Erfahrung, Leidenschaft, Wissen und Liebe zum Detail bietet man den Kunden nicht nur eine erstklasse  Auswahl an Produkten, sondern auch geballte Lichtkompetenz auf höchstem Niveau. Geführt werden in Sachen Beleuchtung viele international bekannte Marken und Designer, die sich durch langjährige Qualität und Erfahrung am Leuchten- und Möbelmarkt etabliert haben. Wer den Wunsch nach Individualismus hat und Dinge sucht die nicht jeder hat, sollte einmal die Leuchtenausstellung des Unternehmens besuchen, die auf einer Fläche von mehr als 3000 qm die neuesten Innovationen, neue Produkte und Designer der Leuchtenbranche zeigt. Antike Lüster, Kristallkronleuchter, innovative Industrie- oder exklusive Designerleuchten – mit den Leuchten, die man in der Ausstellung vorfindet, ist schon fast garantiert, dass man in facettenreiche Stilwelten und detaillierten Erlebniswelten eintaucht. Und dieses in Kombination mit komplementären Produkten! Dieses heißt mit anderen Worten, dass neben den Lampen und Leuchten auch Inneneinrichtungen wie zum Beispiel Tische, Stühle, Teppiche und Accessoires angeboten werden. Auch wird eine umfassende Planung und Beratung geboten, die bei der  kleinen Bürolampe beginnt und bei einer Komplettlösung für das ganze Haus endet. Auch dieses ist ein Indiz dafür, dass bei Leuchten Lukassen licht+wohnen der Service an erster Stelle steht. So wird der Kunde, der „nur“ nach einer preisgünstigen kleine Leuchte sucht mit der gleichen Kompetenz und Höflichkeit beraten, wie der Kunde, der sich seine Lampen oder Leuchten nach Maß anfertigen lassen will.

Separates Licht- und Kompetenzcenter 

Kann sich ein Kunde trotz der weitläufigen Ausstellungsfläche wider Erwarten noch nicht vorstellen, wie ein bestimmtes Beleuchtungskonzept bei ihm zu Hause wirkt, hat er die Möglichkeit, sich einen Eindruck in einem separaten Licht- und Kompetenzcenter  zu verschaffen. In diesem sind die Produkte in ein voll eingerichtetes Haus integriert. Einen ersten Eindruck von dem vielfältigen Leistungs- und Sortimentsangebot bekommt man auch bereits bei einem Besuch der Website leuchten-lukassen.de.